Wie fliegende Vögel

Jerusalem 1917 - Eines der erstaunlichsten Ereignisse unserer Zeiten!

In unserer Generation, in welcher auf der einen Seite Unglaube und Mißachten der biblischen Botschaft weit verbreitet sind, während auf der anderen Seite soviele Zeichen der Zeit auf die nahe Rückkehr von Jesus Christus deuten, ist es sehr wichtig, unser Augenmerk auf den unwiderruflichen Beweis dieser erfüllten Prophezeiung als auf ein "Licht, das da scheint an einem dunklen Ort" (2. PETRUS 1:19), zu richten.

Auf Grund dieses unwiderlegbaren Beweises fühlt sich der Autor dazu veranlaßt, die Aufmerksamkeit auf Jerusalem 1917 zu lenken. Gottes Verheißung, gegeben mehr als 2600 Jahre vor dem Ereignis, ging perfekt in Erfüllung: "Wie fliegende Vögel", beschrieben in JESAJA 31:5, in dem exakten Jahr 1917 von DANIEL 12:12, vorhergesagt am exakten Tag von HAGGAI 2:18-20.

Für diejenigen, die Augen haben zu sehen und Ohren haben zu hören, deutet dieses Ereignis, wahrscheinlich das größte nach Pfingsten, darauf hin, daß die Wiederkunft Christi naht (MATTHÄUS 25:13).

Jerusalem, die berühmteste Stadt der Welt, wurde von einer Jahrhunderte andauernden Türkenherrschaft am 9.-11. Dezember 1917 von einer britischen Armee unter General Allenby befreit.

In dem Buch "Licht auf die letzten Tage" von Dr. Guinness (geschrieben 1886) stellt er heraus, daß die 1335 Tage in DANIEL 12:12 (bezogen auf das prophetische Maß in 4. MOSE 14:34 und HESEKIEL 4:6 "ein Tag für ein Jahr") genau 1917 zu Ende gehen. Im Buch Daniel finden wir im Kapitel 9, daß sein Gebet auf seine Heimatstadt Jerusalem und sein Volk Juda bezogen war. Daher bedeutet die Verheißung auf 1917 etwas Gutes für Jerusalem und für das Volk Juda.

Hier ist in der Tat die Erfüllung. Die Stadt wurde, wie wir wissen, befreit, der Unterdrücker vertrieben, und ein neues Zeitalter begann für die Stadt und die Bevölkerung 1917 n. Chr. (moslemisch 1335), wie 2600 Jahre zuvor vorhergesagt worden war.

 

 Münze 1917 - 1335

Die Zahl neben 1917 in arabischer Schrift bedeutet 1335.

Die Tabelle unterhalb zeigt den Vergleich zwischen dem arabischen (oben) und unserem Zahlensystem (unten).

Tabelle unterhalb zeigt den Vergleich zwischen dem arabischen und unserem Zahlensystem.
 

Weiterer Beweis:

Zudem wollte der Autor eine Erklärung für DANIEL 12:7,11 finden. Wenn mit dem Beginn der moslemischen Macht (622 n. Chr.) und der Anwendung des Mondjahres (moslemisches Jahr) gerechnet wird, kommen wir zu folgendem Resultat:

622 n. Chr. Vers 7 Vers 11 Vers 12
  eine Zeit,
zwei Zeiten und eine halbe Zeit
(d.h. 1260 Tage)
1290 Tage 1335 Tage
  1844 n. Chr. 1873 n. Chr. 1917 n. Chr.

Das Jahr 1844 wird als das Jahr, an dem der Sultan der Türkei veranlaßt wurde, die Todesstrafe auf Abkehr vom Islam abzuschaffen, erkannt.

Dies war ein entscheidender Schritt der Entmachtung des Islams. Da taucht die Frage nach der Bedeutung des Jahres 1873 auf. Die moderne antisemitische Bewegung in Deutschland, während des letzten Viertels des 19. Jahrhunderts läßt ihren Ursprung und Anfang auf das Jahr 1873 zurückzuführen. ("Die Kurzgeschichte des jüdischen Volkes" von Cecil Roth).

Der genaue Tag

Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, daß der Tag des Monats, in welchem Jerusalem befreit wurde, genauestens in der inspirierten Botschaft des Haggai beschrieben wurde. Die Verheißung eines Segens über das Volk Gottes wurde Haggai am 24. Tag des neunten Monats gegeben (HAGGAI 2:15-18). Beziehen wir dieses Datum von dem Mondkalender auf unseren Kalender, können wir wiederum Gottes Finger in der Befreiung Jerusalems erkennen, denn wir werden herausfinden, daß die Befreiung auf den exakten Tag der Vorhersage einer Segnung genau 24 Jahrhunderte zuvor fällt, denn der 24. Kislev 1917 fällt genau auf den 9. Dezember.

Alle jüdischen Tage beginnen am vorausgegangenen Sonnenuntergang, und vom Anfang des 24. Kislev an (Sonnenuntergang des 8. Dezembers 1917) und die ganze Nacht hindurch verließen die türkischen Truppen Jerusalem.

Am frühen Morgen waren alle gegangen, und kurz nach 8 Uhr am 9. Dezember (24. Kislev) konnte man den Major Jerusalems mit einer kleinen Truppe unter einer weißen Flagge die Stadt verlassen sehen, um die Schlüssel der Stadt dem britischen Kommandeur zu übergeben.

Allein die göttliche Vorhersehung kann dieses Ereignis erklären. Es gibt eine merkwürdige Tatsache, welche Gottes Allmacht deutlich hervorhebt. Die Türken hatten ein Sprichwort, welches uns an das Ereignis in 2. KÖNIGE 7:1-18, wo das Unmögliche geschah, zu erinnern scheint. In ihrer Überzeugung, daß der Islam niemals besiegt werden könnte, lautete ihr Sprichwort wie folgt: "Wenn die Wasser des Nils nach Palästina fließen werden, wird ein Prophet Gottes kommen und die Türken aus diesem Land vertreiben." Die Unmöglichkeit, daß die Wasser des Nils über so viele Meilen hinweg nach Palästina fließen könnten, sollte zeigen, daß die Türken niemals aus dem Land getrieben werden könnten.

Jedoch so, wie das "Unmögliche" Jahrhunderte zuvor am Tor von Samarien geschah, ging dieses Sprichwort in Erfüllung. Um die britischen Truppen während der Durchquerung der Wüste mit Wasser versorgen zu können, wurde unter dem Suez-Kanal und durch die Wüste eine Pipeline vom Nil nach Palästina gelegt. Nicht nur das, sondern auch daß der Führer der britischen Truppen "Allenby" genannt wurde, was in Arabisch "Allah-en-Nebi" heißt, was wiederum auf Deutsch "Prophet Gottes" bedeutet.

Christliche Apologeten und Prediger wollen uns oftmals weismachen, daß die Existenz Gottes nicht zu beweisen ist und daß man nur an Ihn glauben kann. Doch hier haben wir massive Nachweise, die nicht nur die Existenz, sondern auch die Allwissenheit und allmächtige Kraft Gottes sowie die Exaktheit Seines geschriebenen Wortes, der Bibel, zeigen.

Quelle: J.M. Stears, "As Birds Flying", Covenant Books, London 1991