Jahrhunderte der sexuellen Verwirrung im Katholizismus

Wie die Wahrheit Gottes in eine Lüge verwandelt wurde

"Die Autorität dieser Väter ist groß, und wenn sie eine moralisch einhellige Übereinstimmung über einen Lehrpunkt zeigen, ist er als entschieden zu betrachten." (Katholisches Hauslexikon)

"Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt" (HEBRÄER 13:4).

Rom über eheliche Beziehungen:

"Jesus würde nicht die Geburt durch eine Jungfrau erwählt haben, wäre er gezwungen gewesen, sie so unbeherrscht zu sehen, als daß sie diesen Schoß, von welchem der Körper des Herrn gebildet wurde, diese Halle des ewigen Königs, durch die Anwesenheit von männlichem Samen beflecken ließe." - Pontiff Siricius an Bischof Anysius, 392 n. Chr.

"... es ist falsch, sich selbst der Erregung durch unvernünftige Leidenschaften hinzugeben und sich danach zu sehnen, unkeusch zu werden. Wie der Bauer hat der verheiratete Mann nur dann das Recht, seinen Samen zu säen, wenn es die Jahreszeit erlaubt." - Clement von Alexandria

"Sogar die Tiere zeigen uns ... daß sie durch den Instinkt geleitet sind, die Art zu erhalten, und nicht durch einen gierigen Wunsch nach sexueller Vereinigung." - Ambrose

"... Durch die sexuelle Begierde ist nicht nur die Person verdorben, sondern ebenso die Natur der sexuellen Begierde mit ihrer Unbeständigkeit lähmt den Verstand." - Aquinas

"Beim Geschlechtsverkehr wird das menschliche Wesen dem Tier gleich." - Aquinas

"Jeder, der seine Frau zu leidenschaftlich liebt, ist ein Ehebrecher." - Jerome

"(Wenn ein Mann voller Lust) die Frau ansieht, welche seine Ehefrau ist, könnte er gleicherweise Ehebruch in seinem Herzen begehen." - Johannes Paul II., 1980

"Sogar bei Sex zwischen Ehepartnern kann man sich die Todsünde (Verdammnis) zuziehen durch ein Übermaß an sexuellem Vergnügen." - Augustine

"... denn auch die Vereinigung, welche rechtmäßig ist, ist noch gefährlich, außer insoweit sie mit der Zeugung von Kindern verbunden ist." - Clemens von Alexandria**

"Denn wenn sie (die Zeugung) weggenommen wird, sind Ehemänner schändliche Liebhaber, Ehefrauen sind Huren, Ehebetten sind Bordelle, und Schwiegerväter sind Kuppler." - Augustine

"Ich kann meine Pflicht gegenüber meiner Ehefrau erfüllen ... und ... mich zurückziehen, ohne meine Befriedigung zu erfüllen, frei von Sünde und ohne die Saat der Generationen herausfließen zu lassen." - Kardinal Huguccio (hier theoretisch sprechend), 13. Jahrhundert

"Sexuelles Vergnügen kann niemals ohne Sünde sein." - Gregor I., 8. Jahrhundert

"... Im Hinblick auf die Reinheit des Körpers Christi ist jeder Geschlechtsverkehr unrein." - Jerome**

"schlecht" ... "Bestrafung" ... "schmutzig" ... "befleckend" ... "häßlich" ... "schändlich"... "krank" ... "eine Degradierung des Verstandes" ... "eine Erniedrigung des Verstandes durch das Fleisch" ... "gemein" ... "entwertend" ... "mit den Tieren geteilt" ... "brutal" ... "verdorben" ... "schlecht". - Albertus der Große, Kirchendoktor des 13. Jahrhunderts

"Darum soll ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann ... der seine Kinder im Gehorsam halte" (1. TIMOTHEUS 3:2,4).
 

Rom über den Gottesdienst:

"... die Bischöfe, Priester und die Diakone, wie auch alle Geistlichen, welche den Dienst am Altar verrichten, sind befohlen, sich von ehelichen Beziehungen mit ihren Frauen zurückzuhalten und keine weiteren Kinder mehr zu zeugen." - Synode von Elvira, 4. Jahrhundert

"Da die Priester Gottes Tempel sein sollen, Gefäße des Herrn und Heiligtümer des Heiligen Gottes ... verletzt es ihre Würde, im Ehebett zu liegen und in Unkeuschheit zu leben." - Innozenz II., 1130 n.Chr.

"Sogar die alten Römer hatten die Richtigkeit solchen Verhaltens erkannt. Eines ihrer Gesetze ... 'Man solle keusch vor die Götter kommen.'" - Pius XI.

"Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: Tu mir auf, liebe Freundin, meine Schwester, meine Taube, meine Reine!" (HOHESLIED 5:2)

 Rom über die Frauen:

"... heilige Frauen werden unter den Ehefrauen gefunden, aber nur, wenn sie aufgehört haben, Gattinnen zu sein, wenn sie jungfräuliche Keuschheit nachahmen." - Jerome

"Denn das Auge der Frau berührt und stört unsere Seele, und nicht nur das Auge der zügellosen Frau, sondern auch das der anständigen." - Chrysostom

"... vom Heiligen Vater abwärts ... über Frauen oder ihre Gestalt oder was sie betraf wurde niemals ein Wort gesprochen. Es war, als ob es keine Frauen auf der Welt geben würde." - Johannes XXIII. in seinem Tagebuch, 1948

"... es ist schlecht, eine zu berühren" - Jerome**

"... das bloße Bewußtsein über ihre eigene Natur muß Schuldgefühle hervorrufen." - Clemens von Alexandria
 

Rom über Frauen, welche in den Häusern der Geistlichen wohnen:

"... keine Frau, außer ihrer eigenen Mutter oder nächsten Verwandten" - (Synode von Rom, 743 n.Chr.)

"... 'verdächtige' Frauen in Häusern der Geistlichen soll man mit einer Peitsche heraustreiben." - (Augsburger Synode, 952 n.Chr.)

"... nicht zusammenleben, noch nicht einmal mit ihren Müttern oder Schwestern." - (Gregor I.)

"Geistliche dürfen keine Frau, welcher Art auch immer, im Haus haben." - (Synode von Mainz, 888 n.Chr.)

"... verbot jeglicher Frau dort hineinzukommen, wo ein Priester wohnte." - (Synode von Paris, 846 n.Chr.)

"... erlaubte keiner Frau, in der Nachbarschaft der Kirche zu wohnen." - (Synode von Coyaca, 1050 n.Chr.)

"... und freue dich des Weibes deiner Jugend ... Laß dich von ihrer Anmut allezeit sättigen und ergötze dich allewege an ihrer Liebe" (SPRÜCHE 5:18-19).
 

Rom über die Zeiten der ehelichen Beziehungen:

"Das Thema hier ist der Bann des Verkehrs an den sogenannten heiligen Zeiten: An allen Sonntagen, allen Festtagen (von welchen es viele gab), in der Zeit des vierzigtägigen Fastens vor Ostern, mindestens zwanzig Tage vor Weihnachten, oft auch zwanzig weitere Tage vor Pfingsten, drei oder mehr Tage vor dem Empfang des Abendmahles." - Eunuchen für das Himmlische Königreich, Seite 138

"(Bischof Ratherius) fügte alle Freitage hinzu. Eine Sammlung von kanonischen Richtlinien ... spricht zusätzlich von allen Mittwochen und drei Perioden zu je vierzig Tagen des Fastens im Jahr." - Ebenda, Seite 140

"Albert sagt auch, daß es unsittlich sei, Sex an (Tagen mit) Prozessionen zu haben." - Ebenda, Seite 141

"Clemens schließt aus ... 'am Morgen', 'tagsüber', oder 'nach dem Abendessen'." - Adam, Eva und die Schlange, Seite 29

"... halte ihre Unverschämtheit nieder mit Fasten und Schlägen." - Odo, Kanzler der Universität von Paris im 12. Jahrhundert auf die Frage, was man mit einer Frau tun solle, welche Verkehr während heiliger Zeiten haben will.

(Alle Zitate sind Auszüge aus Eunuchs for the Kingdom of Heaven, von Uta Ranke-Heinemann, Doubleday (1990) – mit Ausnahme der mit ** markierten, welche aus Adam, Eve and the Serpent von Elaine Pagels, Random House (1988) stammen.)

D. Guide

Quelle: 'The Battle Cry', Januar/Februar 1992