Die Bibel - ein überholtes Buch?

Es gibt viele Menschen, die, ohne die Bibel zu kennen, vorschnell Urteile äußern und dieses Buch als zu veraltet für unser fortschrittliches Jahrhundert ansehen. Galilei bestätigte im 17. Jahrhundert, daß die Bibel uns nicht unterrichtet, wie der Himmel kommt, sondern wie wir in den Himmel kommen. Zwar hat uns die Bibel nichts über den Weg des Himmels berichtet, aber sie hat mit Präzision und äußerster Genauigkeit über die bestätigten Ereignisse in der Reihenfolge der Zeit durch die wissenschaftlichen Entdeckungen der Menschen gesprochen. Untersuchen wir folgende Beispiele:

  • Christoph Kolumbus (1451-1506) wird oft hoch angesehen, weil er einer der Ersten war, die behaupteten, daß die Erde rund sei; nun kündigte aber schon der Prophet Jesaja an: „Er thront über dem Kreis (hebr.: "Gewölbe") der Erde ..." (JESAJA 40:22).
  • Erst kürzlich ist bewiesen worden, daß der Mond einen Einfluß auf die Pflanzen hat; die Bibel erklärte dies jedoch schon zur Zeit der Hebräer: "... die edlen Früchte, von der Sonne erzeugt, und die der Mond gedeihen läßt ..." (5. MOSE 33:14). Die Bibel wurde durch die moderne Geophysik bestätigt: "Man zerwühlt wie Feuer unten die Erde, auf der doch oben das Brot wächst" (HIOB 28:5).
  • Die moderne Geologie bestätigt außerdem die Wahrhaftigkeit der ersten Kapitel in Genesis, in denen die Schöpfung beschrieben ist. Die Wissenschaft spricht von einem unbeschränkten Anfang, d.h. von einer Schöpfung, aber nicht von einer Ewigkeit der Materie, wie es von einigen im letzten Jahrhundert geglaubt wurde. Ein weiteres Mal spricht die Bibel von einem Anfang im Buch der Sprüche: "Ich bin eingesetzt seit der Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens" (SPRÜCHE 8:23,25-26).
  • Die Wissenschaftler haben den menschlichen Organismus analysiert, und ihre Nachforschungen laufen auf die Aufstellung der 14 Grundelemente hinaus. Sie analysierten den Staub der Erde auf die gleiche Weise und entdeckten dort dieselben Elemente. Hier gibt die Wissenschaft wieder der Bibel Recht, die besagt, daß Gott den Menschen aus dem Staub der Erde gemacht hat.
  • Die moderne Wissenschaft hat entdeckt, daß die Materie nur die gesetzmäßige Hülle einer Energie ist. Hinter dem, was sichtbar ist, befindet sich eine unsichtbare, aber wirkliche Energie. "Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort gemacht ist, so daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist" (HEBRÄER 11:3; RÖMER 1:20). Das ist die Stelle in der Bibel, die diese neuen Entdeckungen über Kraft und Materie belegt. Die Bibel spricht ebenso von der Existenz des Lichtes, noch bevor es Sterne gab, und bewies den Ursprung der Energie in der Materie (1. MOSE 1 und PSALM 74:16).
  • HIOB sagte: "Er breitet den Norden über die Leere aus, er hängt die Erde über das Nichts" 30 Jahrhunderte bevor Isaac Newton, der Vater der Physik, das Gesetz der Schwerkraft aufstellte; und noch einmal diese Bestätiging: "Als er dem Wind sein Gewicht gegeben ..." (HIOB 28:25). Er hatte bereits vor einigen Jahrtausenden die Erfindung Torricellis übertroffen. Er hatte beweiskräftig das Gewicht der Luft festgelegt.
  • Dr. Harvey (1578-1657) war der erste Wissenschaftler, der entdeckte, daß das Blut dem Körper das Leben verleiht; aber Jahrtausende vor dieser Entdeckung machte Mose dazu die bestätigende Erklärung: "Denn des Leibes Leben ist im Blut" (3. MOSE 17:11).
  • Die medizinischen Entdeckungen der vorgeburtlichen Untersuchungen unterstützen die Schriften (HIOB 10:10-12, PSALM 139:15-16), ohne von den zahlreichen Vorschriften der Hygiene, der Pflege und der Ernährung zu sprechen, deren Gründe uns die Wissenschaft erklärt.
  • Die Bibel befiehlt den Juden, daß jeder Junge im Alter von acht Tagen beschnitten wird. Jetzt konnte die moderne Blutforschung durch das Studium der Blutgerinnung bei einem Neugeborenen eine Veränderung der Blutfaktoren während der ersten acht Tage nach der Geburt feststellen, die eine optimale Blutgerinnung am achten Tag zur Folge hat.
  • Die gesetzliche Vorschrift über die Quarantäne von Personen mit diversen Hautkrankheiten verhindert die Verbreitung von ansteckenden Keimen. Auch hier bekräftigt die Bibel alle hygienischen Regeln.
  • Die lebensnotwendigen Vorschriften, die Gott für sein Volk im dritten Buch Mose gemacht hat, werden in der Wissenschaft in letzter Zeit auch erläutert. Gott gab dem Volk eine Lektion über die lebenswichtige Hygiene, um es vor vielen Infektionskrankheiten oder Parasiten zu schützen.
  • Erst im 19. Jahrhundert empfahl ein Mediziner namens Semmelweis, die Hände zu waschen, bevor man sich mit einer Krankheit beschäftigt. Und die Arbeiten von Pasteur über die Keime und ihre Übertragung klärten den Grund für die zahlreichen Waschungen und die Häufigkeit der Reinigungen auf, die durch das Gesetz Gottes befohlen wurden.
  • Man könnte die Liste weiter fortsetzen; zum Schluß zitieren wir einfach den berühmten englischen Astronomen John Henschel (1792-1871), der erklärte: "Es scheint, daß alle menschlichen Entdeckungen nur zu dem einzigen Zweck gemacht wurden, um auf diese Weise immer stärker die Wahrheiten zu bestätigen, die in der Bibel enthalten sind."

"DES HERRN WORT BLEIBT IN EWIGKEIT!" 1. PETRUS 1:25

Quelle: Pentecôte, Assemblées de Dieu de France