Christus in Dir (Teil 3)

ZEUGNISGEBEN

Wir waren alle Sünder bevor Gott uns rettete; jetzt sind wir gerettet worden durch Seine Gnade  – ein Geschenk, dass wir nicht verdient haben.

RÖMER 3:23,24 „Denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes und werden ohne Verdienst gerechtfertigt aus seiner Gnade durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.“

Weil wir Sünder waren, hatten wir nur eins verdient: Tod. Gott hat uns stattdessen ein Geschenk des ewigen Lebens durch Jesus gemacht.

RÖMER 6:23 „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“

Das alles ist nur deswegen möglich, weil Jesus für uns gestorben ist  – d.h. an unserer statt!

HEBRÄER 2:9  „Den aber, der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel, Jesus, sehen wir durch das Leiden des Todes gekrönt mit Herrlichkeit und Ehre, DAMIT ER DURCH GOTTES GNADE FÜR ALLE DEN TOD SCHMECKTE.“

Wir nahmen Teil an Seinem Tod als wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wurden: dann nahmen wir Teil an Seiner Auferstehung als wir den Heiligen Geist empfingen und damit vom Tod zu einem neuen Leben hindurchdrangen – JOHANNES 5:24. Doch nicht alle befolgen das Obige, so dass, obgleich Jesus den Tod für sie schmeckte, sie nicht vom Tod errettet werden können.

JOHANNES 3:17,18  „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.  Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einziggeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“

MARKUS 16:16 „Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“

„Verdammt“ bedeutet dasselbe wie „gerichtet“. Das ist nun das Schicksal all derer, die sich nicht zu Jesus hinkehren – ewiger Tod. Das bedeutet nicht, dass sie aufhören zu existieren, sondern vielmehr dass sie für immer existieren, nur nicht in ihren jetzigen Körpern.

OFFENBARUNG 20:14-15  „Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, der wurde in den Feuersee geworfen.“

Der feurige Pfuhl wird in der Bibel auch „Hölle“ genannt, doch sein wirklicher Name (im Griechischen) ist Gehenna. Jesus spricht von diesem Ort:

MARKUS 9:43-44 „Wenn dich aber deine Hand zur Sünde verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und in die Hölle fährst, ins unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“

Er wiederholt dies in den darauffolgenden vier Versen zweimal und zeigt deutlich, dass diejenigen in Gehenna nicht ihr Bewusstsein verlieren oder einfach verbrennen: ihre Seelen leben weiter bis in alle Ewigkeit. Das ist es, wovor Gott uns gerettet hat und wovon Er uns Wissen gegeben hat.

Als Nächstes müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass das Obengenannte all diejenigen treffen wird, die von Jesu Opfertod gehört haben, Ihn aber dennoch zurückweisen. Das heißt, deine alten Freunde, Verwandte – deine eigene Familie – alle gehen geradewegs in die Gehenna, es sei denn, dass Jesus sie davor rettet, und NUR ER ALLEIN KANN SIE RETTEN:

APOSTELGESCHICHTE 4:12 „Und es ist in keinem andern das Heil, es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden MÜSSEN.“

Auf der anderen Seite möchte Jesus, dass jeder gerettet wird – dafür ist Er gestorben!

1. TIMOTHEUS 1:15 „Das Wort ist gewiss wahr und aller Annahme wert (d.h., wert, dass alle es akzeptieren sollen), dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um die Sünder zu retten.“

1. TIMOTHEUS 2:4 „Der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."

HESEKIEL 18:23 „Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen, spricht Gott der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt?“

2. PETRUS 3:9  „Der Herr verzögert die Verheißung nicht, wie es einige für einen Verzug halten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, dass jemand verloren geht, sondern dass jeder zur Buße findet.“

Gott hat keinen Gefallen daran, Menschen in die Gehenna zu werfen! Er wünscht sich nichts mehr, als dass die Menschen Buße tun, sich zu Ihm kehren und gerettet werden!

LUKAS 15:7„Ich sage euch: So wird auch im Himmel Freude sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte (rechtschaffene Personen), die keine Buße brauchen.“

HESEKIEL 18:32 „Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht GOTT der Herr. Darum bekehrt euch, dann werdet ihr leben."

Wir sind davon nicht betroffen, da Jesus uns bereits mit Gott versöhnt hat – d.h., unsere Stellung zu Gott wurde VÖLLIG VERWANDELT. Aus diesem Grund wissen wir, dass wir vom Tod errettet wurden.

RÖMER 5:10 „Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren (die wir alle waren!), wie viel mehr werden wir gerettet werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.“

Alle Sünden und somit alle Sünder sind Feinde Gottes. Um gerettet zu werden, müssen Letztere VERSÖHNT und VÖLLIG VERWANDELT werden: vom Feind zum Kind Gottes; und nur der Tod Jesu hat die Kraft, dies zu bewirken. Doch ein Schritt fehlt noch, um die Menschen mit Gott zusammenzuführen: jemand muss ihnen erzählen, was Jesus getan hat und dass sie versöhnt werden müssen. Genau diese Aufgabe hat uns Gott zugeteilt:

2. KORINTHER 5:18-19 „Aber das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an und hat unter uns das Wort der Versöhnung aufgerichtet.“

Der letzte Satzteil wird in der Marginalie der King-James-Bibel wie folgt formuliert: „und hat das Wort der Versöhnung in uns hineingelegt.“ Genau wie Gott in Christus arbeitete, so arbeitet Christus in uns, um Sich selbst der Welt zu offenbaren. Wir führen die Arbeit nicht selber aus; als Seine Repräsentanten gegenüber den Menschen, die wir treffen, lassen wir Ihn einfach uns benutzen und durch uns arbeiten:

2. KORINTHER 5:20 „So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; deswegen bitten wir an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ 

Jesus predigte zu den Menschen und sprach: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe gekommen!“ (MATTHÄUS 4:17). Er hat uns dazu beauftragt, dieselbe Botschaft zu predigen.

JOHANNES 20:21  „Da sagte Jesus noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.«“

Wir wissen, dass es der Geist Gottes ist, der uns Jesus offenbart: Er gibt von Ihm Zeugnis, wie ein Zeuge vor Gericht. Was wir tun, entspricht im Grunde genommen einer Beteiligung an Seiner Arbeit – wir arbeiten mit Ihm zusammen.

JOHANNES 15:26-27 „Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, DER WIRD VON MIR ZEUGNIS GEBEN. Und IHR WERDET AUCH ZEUGNIS GEBEN; denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.“

2. KORINTHER 6:1 „Wir ermahnen euch aber auch als MITARBEITER ...“

Wir tun unseren Teil, indem wir den Menschen einfach erzählen, was Gott für uns getan hat und dass Er dasselbe auch für sie tun kann.

1. PETRUS 3:15-16 „Heiligt aber Gott den Herrn in euren Herzen. Seid jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der von euch Rechenschaft über die Hoffnung fordert, die in euch ist und das mit Sanftmut und Respekt.“

Hab keine Angst oder Scham davor, jemanden anzusprechen: denk daran, dass du in dir das Wort hast, welches ihre Seelen vor der Gehenna retten kann. Wenn du von Natur aus schüchtern bist, dann werd dir klar darüber, dass dies einfach nur ein Teil deines Fleisches ist, welches Gott zerstören kann; bete dafür, dass du großen Mut bekommst.

In gewisser Hinsicht is „Zeugnisgeben“ genauso wichtig wie Lesen und Gebet, denn wenn du Jesus vor anderen Menschen nicht bezeugst, so hast du nicht begriffen, wozu dich Gott in erster Linie gerettet hat.

JESAJA 43:12  „Ich habe es verkündet und habe auch gerettet und habe es euch sagen lassen, und kein fremder Gott war unter euch. IHR SEID MEINE ZEUGEN, sagt der Herr; und ich bin Gott.” 

JESAJA 43:7  „Alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich geschaffen habe zu meiner Herrlichkeit und gebildet und gemacht habe.“

Gott hat uns nicht zum Selbstzweck gerettet, sondern damit wir unsererseits andere dazu bringen, zu Seiner Ehre gerettet zu werden. Er hat Seinen Sohn in unsere Herzen gesandt, damit Er wie ein Licht hervorleuchten und andere zu sich ziehen kann. Das kann jedoch nur geschehen, wenn wir uns Ihm hingeben und Jesus einfach die Führung in unserem Leben überlassen. Auf diese Art und Weise arbeitete Jesus mit Seinem Vater: Jesus gab sich hin und ließ den Vater in sich arbeiten, so dass die Menschen den Vater in Jesus sehen konnten.  

JOHANNES 14:9-10  „Jesus sagte zu ihm: »So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen; wie sagst du denn: ›Zeige uns den Vater‹? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke.“

Das ist das „Geheimnis“ des Zeugnisgebens sowie von allem anderen, was Gott von uns verlangt: wir RUHEN einfach und lassen stattdessen Gott in uns und durch uns arbeiten. Wenn wir dies tun, wird Jesus als ein Licht für die Menschen aus uns hervorleuchten.

MATTHÄUS 10:19-20  „Wenn sie euch aber übergeben werden, so sorgt euch nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters redet durch euch.“

MATTHÄUS 5:14-16  „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es dann allen, die im Haus sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Manchmal begibt sich die ganze Gemeinde an einen bestimmten Ort, um das Wort zu verbreiten und Flyer zu verteilen, doch du brauchst nicht so lange zu warten! Mach dir keine Sorgen darum, was du sagen sollst, denn Gott wird dir die Worte geben. Selbst wenn nichts aus deinem Mund herauskommt, kannst du der Person immer noch ein Traktat und somit das Wort Gottes geben. Es ist jedoch wichtig, dass du etwas tust. Du kannst nicht zu jedem auf der Straße sprechen, doch Gott warnt uns, dass wir nicht gerettet bleiben können, wenn wir „dichtmachen“ und niemals Zeugnis geben!

LUKAS 9:26  „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel kommen wird.“

Fast alle Menschen auf der Straße werden in der Gehenna enden, und nur geisterfüllte Kinder Gottes können ihnen zeigen, wie sie diesem Schicksal entgehen können. Wenn wir jemanden bewusst nicht warnen, so haben wir die Person in Gottes Augen ermordet:

HESEKIEL 3:17-19  „Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter über das Haus Israel gesetzt; du sollst aus meinem Mund das Wort hören und sie von mir warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: ›Du musst des Todes sterben‹, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, damit sich der Gottlose vor seinem gottlosen Wesen hütet, damit er am Leben bleibt: so wird der Gottlose wegen seiner Sünde sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht von seinem gottlosen Wesen und Weg bekehrt, dann wird er um seiner Sünde willen sterben; aber du hast deine Seele gerettet.“

Wenn wir jemandem erzählen, was Gottes Wort sagt – dass Jesus für ihn gestorben ist und dass er Buße tun und getauft werden muss, um den Heiligen Geist zu empfangen – und die Person unternimmt nichts, dann können wir von unserer Seite aus nichts mehr tun: Gott wird sich um sie kümmern. Wenn wir jedoch willentlich Gottes Wort zurückhalten, so wird Er sich mit uns befassen. Und letzten Endes gibt es keine Ausrede: wenn du mutiger sein willst, so BITTE Gott um mehr Mut und du wirst ihn bekommen! (MATTHÄUS 7:7). Gott kann dir nicht vorwerfen, dass du nicht persönlich jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind in deinem Land gepredigt hast. Wenn du jedoch diesbezüglich in der Gemeindearbeit des Herrn dein Teil nicht erfüllst, so kann Er dich verdammen. Was deine Rolle genau ist, musst du von deinen Ältesten herausfinden sowie durch Gebet und Lesen. Wir haben keinen Grund zu sagen, dass wir nicht gut genug wären, da Gottes Sohn Jesus in uns ist und somit auch Sein Wort.

JEREMIA 1:7-9  „Der Herr sagte aber zu mir: »Sage nicht: ›Ich bin zu jung‹; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen, was ich dir auftrage. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ICH BIN BEI DIR und will dich erretten, sagt der Herr.« Und der Herr streckte seine Hand aus, rührte meinen Mund an und sagte zu mir: »Sieh, ich lege meine Worte in deinen Mund.“

Egal wie begrenzt dein eigenes Fleisch ist, Gottes Geist ist in Seiner ganzen Kraft in dir und legt dir die Worte in den Mund: wir MÜSSEN Zeugnis von den Dingen geben, die Er uns zeigt.

Dadurch wird uns keine Last auferlegt: Zeugnis zu geben für unseren Herrn ist unsere große Freude und unser Privileg, und es verherrlicht Ihn, da wir Seinem Wort die Ehre geben. Mit Jesus in uns können wir nicht aufhören, von Seiner Liebe zu den Ungeretteten zu reden.

APOSTELGESCHICHTE 4:20  „Wir KÖNNEN ES JA NICHT LASSEN, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

APOSTELGESCHICHTE 1:8  „Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommen wird, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Mit dieser Art von Kraft – Gottes Kraft – brauchen wir keine Menschenfurcht zu haben! Wir müssen uns einfach entscheiden, uns Ihm hinzugeben und Er wird den Rest tun!

LUKAS 21:14-15  „Darum nehmt euch nun in euren Herzen fest vor, euch nicht vorher zu sorgen, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, denen alle eure Gegner nicht widersprechen oder widerstehen können.“

Wann immer du zu jemandem predigst – zu Hause, auf der Arbeit oder auf der Straße – denk daran, dass Gott dir bereits diese Kraft gegeben hat und vor allen Dingen dass sie IN JESUS ist – und Er ist in dir und gibt Zeugnis! 

MATTHÄUS 28:18-20  „Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sagte: »MIR IST ALLE GEWALT IM HIMMEL UND AUF ERDEN GEGEBEN. Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE BIS AN DAS ENDE DER WELT.« Amen.”  

Gemeinschaft

Seit „Anbeginn“ – ganz gleich wie weit man zurückgeht – war Jesus mit Gott.

JOHANNES 1:1-2  „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.“

Es gab niemals eine Zeit, in der Jesus nicht mit Gott war. Folglich ist Er nie „geboren“ worden, obgleich Seine Beziehung zu Gott wie die eines (geborenen) Sohnes zum Vater ist. Er ist die einzige Person, die diese Stellung zu Gott besitzt, was Ihn zu Gottes einzigem (natürlichem) Sohn macht:

JOHANNES 1:14  „Und das Wort wurde Mensch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, die Herrlichkeit des einziggeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“

In Seiner Liebe zu uns, sandte Gott Seinen Sohn in die Welt, um für unsere Sünden zu sterben, sogar noch vor unser Geburt, sodass wir durch Ihn Leben erhielten.

JOHANNES 3:16 „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“

1. JOHANNES 4:9  „Darin ist die Liebe Gottes zu uns erschienen, dass Gott seinen einziggeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen.“

Nur durch Jesus haben wir Leben, denn unser altes Leben ist tot und nur durch CHRISTUS IN UNS sind wir wieder lebendig geworden:

GALATER 2:19b-20  „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe; doch nicht mehr ich, sondern CHRISTUS LEBT IN MIR. Denn was ich jetzt im irdischen Leib lebe, das lebe ich im Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat.“

Das bedeutet, dass das einzige Leben, das wir besitzen, das Leben Jesu ist – wir teilen einfach Sein Leben mit Ihm: Zusammen „nehmen“ wir dasselbe Leben in Anspruch. Das Wort, das die Bibel für teilen oder gemeinsam verwenden verwendet, ist entweder Gemeinschaft oder Kommunion: beide haben dieselbe Bedeutung. Das erste und wichtigste woran wir teilhaben, ist das Leben, das wir mit Jesus in Seinem Vater teilen. Das heißt, wir teilen es untereinander – wir alle teilen die gleiche Gemeinschaft mit dem Vater:

1. JOHANNES 1:3  „Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ 

Wir haben Gemeinschaft mit Jesus! Wir haben Anteil an Seinem Leben und auch an allem anderen, das Sein ist: Seine Gerechtigkeit, Seine Liebe – und Seine Sohnschaft: Wir sind Kinder Gottes, genau wie Jesus.

GALATER 3:26  „Denn ihr seid alle Gottes Kinder durch den Glauben an Christus Jesus.“ 

Da wir ganz einfach ein Teil von Ihm geworden sind, und weil Er darüber hinaus in uns ist, sind wir EINS MIT IHM.

GALATER 3:27-28  „Alle von euch, die in Christus getauft sind, die haben CHRISTUS ANGEZOGEN. Da ist weder Jude noch Grieche, weder Knecht noch Freier, weder Mann noch Frau; denn ihr seid ALLE EINER IN CHRISTUS JESUS.“

Und da wir in Ihm Eins sind, haben wir auch denselben Vater: Dies macht uns zu Jesu Brüdern und Schwestern („Geschwister“) und Gott zu unserem Vater.

HEBRÄER 2:11  „Denn sie ALLE KOMMEN VON EINEM, beide, der da heiligt (Jesus) und die da geheiligt werden (wir). Darum SCHÄMT ER SICH NICHT, SIE (UNS) BRÜDER ZU NENNEN. 

Es gab eine Zeit, in der wir keine Kinder Gottes oder Geschwister Jesu waren, sodass wir nur durch Adoption in die Familie Gottes aufgenommen werden konnten – doch lasst uns nicht vergessen, dass wir gleichzeitig auch von Neuem geboren wurden (JOHANNES 3:3).

RÖMER 8:15-16  „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch erneut fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, Vater! (D.h., wir rufen „Abba“, was „Vater“ bedeutet – durch den Geist können wir Gott unseren Vater nennen und mit Ihm sprechen) Der Geist selbst gibt unserem Geist die Bestätigung, dass WIR KINDER GOTTES SIND.“

Doch obwohl wir adoptiert wurden, sind wir Seine Kinder. Ein Kind, das vom Vater geliebt wird, hat auch Anteil am Erbe seines Eigentums – wir sind alle Gottes Erben, zusammen mit Jesus.

RÖMER 8:17  „Wenn wir Kinder sind, dann sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden."

GALATER 4:7  „So bist du also kein Knecht mehr, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus.”

Wir wissen, dass einem weltlichem Nachlassempfänger oft genauso viel Respekt gezollt wird, wie dem Nachlassgeber selbst. Natürlich streben wir nicht nach weltlichem Respekt, auch dürfen wir uns nicht über andere erheben. Doch Gott möchte einfach, dass wir wissen, wie großartig das Seelenheil ist, welches Er für uns bereithält.

EPHESER 1:17-18  „Damit der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung zur Erkenntnis seiner selbst gebe und erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung ist und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen.“

Das Erbe für Gottes Söhne und Töchter ist herrlich, da es sich auf CHRISTUS IN UNS, DIE HOFFNUNG DER HERRLICHKEIT (KOLOSSER 1:27) konzentriert. Egal wie groß unser Erbteil ist, wir brauchen weder verlegen zu sein noch uns zu schämen, da Gott uns bereits allein durch Christus in uns, Gottes geliebtem Sohn (MATTHÄUS 17:5), würdig gemacht hat.

KOLOSSER 1:12 Dem Vater dankt, der uns befähigt hat zum Erbteil der Heiligen im Licht.“

EPHESER 1:6 „Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, durch die er uns begnadet hat in seinem geliebten Sohn.“

Wir stellen fest, dass wir eine Bestimmung oder Berufung haben – eine Art Einladung, Gottes Kinder zu sein und mit Ihm zu leben. Das ist eine heilige oder getrennte Berufung, da wir uns, als Gottes Erben, zwangsläufig von den Ungeretteten um uns herum unterscheiden:

2. TIMOTHEUS 1:9  „Der uns gerettet und berufen hat mit einem heiligen Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor der Zeit der Welt.“

Da Gott uns aus unserem alten Leben gerufen hat, gehören wir SEINER GEMEINDE an – als „die Berufenen“. Die Kirche Gottes ist kein Gebäude, sondern eine Vereinigung oder Gruppe von Menschen – diejenigen, die zur Errettung durch Jesus berufen sind. Dasselbe Wort wird auch für einen Teil der Gemeinde an einem bestimmten Ort verwendet, wie z.B. die Gemeinde zu Korinth  (1. KORINTHER 1:2) oder eine Gemeinde in einem bestimmten Haus (wo sie sich trafen) (1. KORINTHER 16:19) oder die Gemeinden in Asien (OFFENBARUNG 1:4). Alles von uns, die wir gerettet sind, gehören zur gesamten Gemeinde, doch gleichzeitig auch zu einer Teilgemeinde an einem bestimmten Ort.

Da wir alle dieselbe Berufung teilen, haben wir Gemeinschaft miteinander: Es ist dasselbe Blut Christi, das uns alle reinigt.

1. JOHANNES 1:7„Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“

Wir leben ganz einfach zusammen als Brüder und Schwestern, die denselben Vater teilen. Es gibt Dinge, die jeder für sich alleine tun muss – beten, lesen, fasten, das Wort verbreiten – aber es gibt auch Dinge die wir zusammen mit dem Rest der Kirche während wir uns versammeln oder zu anderen bestimmten Zeiten machen. Die meisten müssen ihren Lebensunterhalt mit weltlicher Arbeit bestreiten, sodass wir nicht immer zusammen sein können. Ein deutliches Muster der Gemeinschaft finden wir im Wort Gottes: Wir lesen in der Apostelgeschichte (die Taten der Apostel), wie sich das Leben der ersten Gemeinde von Anbeginn gestaltete:

APOSTELGESCHICHTE 2:42-47  „Sie blieben aber treu in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet. Alle Menschen wurden von Ehrfurcht erfasst, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle Gläubig gewordenen aber waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Ihre Güter und ihre Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, je nachdem, was einer brauchte. Und sie waren täglich und stets einmütig (hatten dieselbe Gesinnung: stimmten in Allem überein) zusammen im Tempel und brachen das Brot reihum in den Häusern und nahmen die Speise mit Freuden und einfältigem Herzen; sie lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber führte täglich Menschen, die gerettet werden sollten, zur Gemeinde hinzu.“

APOSTELGESCHICHTE 4:32-33  „Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein eigen wären, sondern sie hatten alles gemeinsam. Und mit großer Kraft gaben die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen.“

Hier sehen wir das Vorbild für unsere Gemeinschaft: die Gemeinschaft, das Gebet, den Besitz, die Freude, die Kraft beim Evangelisieren und natürlich, die Gnade Gottes gemeinsam teilen. Das offensichtlichste Merkmal war, dass sie alle Eins miteinander waren – ein Herz, eine Seele, einmütig. Genauso leben wir auch:

PHILIPPER 2:2  „Dann erfüllt meine Freude, dass ihr gleichgesinnt seid, dieselbe Liebe habt und einmütig auf ein Ziel bedacht seid.“

Wir sind automatisch in Übereinstimmung, wenn Jesus die Leitung hat, denn wir haben Seinen Sinn in uns (1. KORINTHER 2:16). In uns allen lebt derselbe Geist und bringt diese EINIGKEIT zustande.

EPHESER 2:18-19  „Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“

Wir sind Teil von Gottes Hausgemeinschaft oder Familie geworden, sogar als Seine Kinder. Der Heilige Geist hat uns mit Ihm vereinigt, sodass wir wie EIN LEIB mit EINER BERUFUNG leben.

EPHESER 4:3-6  „Und seid bemüht, die Einigkeit des Geistes zu erhalten durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid in einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da über allen und durch alle und in euch allen ist.“

Aufgrund all dessen, was wir gemeinsam haben – denselben Geist, denselben Vater, denselben Glauben, dieselbe Taufe usw. –, können wir gar nicht anders, als einig zu sein. Es liegt jetzt an uns, in Einigkeit miteinander zu leben.

PSALM 133:1  „Sieh, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“

1. PETRUS 3:8  „Schließlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, freundlich.“ 

EPHESER 4:25  „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.“ 

Dieser letzte Vers zeigt uns, was es wirklich bedeutet, EIN LEIB zu sein. Es ist, als ob deine Brüder und Schwestern deine eigenen Hände oder Füße usw. wären (ein „Glied“ ist ein Teil deines Körpers). So wie wir uns um unseren eigenen Körper kümmern, müssen wir uns auch um unsere Geschwister „kümmern“. Das bedeutet, dass wir alle Jesus durch uns arbeiten lassen müssen, um uns gegenseitig in Seiner Arbeit aufzubauen. Das Wort „aufbauen“ bedeutet auch „erbauen, belehren“. Wir  trachten danach, uns gegenseitig aufzubauen und suchen nicht unser eignes Vergnügen.

RÖMER 15:2  „Jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung.“

RÖMER 14:19  „Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden und Freude dient und zur gegenseitigen Erbauung.“

1. KORINTHER 14:12  „So auch ihr, weil ihr euch um geistliche Gaben bemüht, trachtet zur Erbauung der Gemeinde danach, dass ihr alles reichlich habt.“

Ein Art und Weise, wie wir uns gegenseitig aufbauen können, ist über die Dinge Gottes zu sprechen, uns gegenseitig zu ermahnen oder daran zu erinnern, was Er in Seinem Wort sagt.

RÖMER 15:14  „Ich weiß aber selbst sehr gut von euch, meine Brüder, dass auch ihr selbst voll Güte seid (Christus in dir!), erfüllt mit aller Erkenntnis, sodass ihr euch auch untereinander ermahnen könnt.“

Wenn wir uns treffen, singen wir oft geistige Lieder und Hymnen zusammen: wir singen für den Herrn, nicht für uns. Doch während wir alle auf Gott schauen, erbauen wir uns, da die Worte, die wir singen, uns ermahnen.

KOLOSSER 3:16  „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern, und singt dem Herrn fröhlich in eurem Herzen.“

Ein anderes Wort das oft benutzt wird ist „ermahnen“ oder „zu etwas anhalten“ und bedeutet „zu ermutigen“ oder mit einer Person auf eine Art und Weise zu sprechen, dass sie vorangeht: wir ermahnen uns einander in Liebe, damit nicht sich jemand abwendet.

HEBRÄER 3:13  „Sondern ermahnt euch selbst alle Tage, solange es ‘heute’ heißt, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verstockt wird.“ 

Dass wir uns regelmäßig treffen, ist eine der wichtigsten Bedingungen für das Zusammenleben als ein Leib. Versammlungen werden rechtzeitig angekündigt, sodass alle teilnehmen können, außer in speziellen Umständen. Der Herr bringt uns Sein Wort in diesen Versammlungen näher, sodass wir aufgebaut werden. Dazu gehört auch, dass wir gemeinsam beten, gemeinsam singen usw. – unser ganzes Leben konzentriert sich auf diese Zeiten, wenn wir Gott gemeinsam lobpreisen. Darum sagt das Wort, dass wir die Versammlungen nicht verlassen sollen – denn wenn wir dies tun, fehlt uns die Hauptquelle der Erbauung.

HEBRÄER 10:24-25  „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Werken anreizen, und unsere Versammlung nicht versäumen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen; und das um so viel mehr, als ihr seht, dass sich der Tag nähert.“

Wir haben inzwischen gelernt, dass wir Glieder eines Leibes sind, aber dieser Leib ist sehr speziell – es ist der LEIB JESU!

1. KORINTHER 12:27  „Ihr aber seid DER LEIB CHRISTI und Glieder, jeder nach seinem Teil.“

Das macht uns noch deutlicher, was es heißt, in „in Jesus zu sein“: es macht uns tatsächlich zu einem Teil von Ihm, genauso wie deine Füße und Hände Teil von dir sind! Und als SEIN LEIB müssen wir VÖLLIG VON IHM erfüllt sein: jeder, der zu Jesus gehört, ist in Seinem Leib!

EPHESER 1:22-23  „Und alles hat er (Gott) unter seine (Jesu) Füße getan und hat ihn der Gemeinde zum HAUPT ÜBER ALLES gegeben, die SEIN LEIB ist, DIE FÜLLE DESSEN, der alles in allen erfüllt.“

Wenn unser eigener Körper ordnungsgemäß funktionieren soll, dann müssen alle Glieder dem Gehirn Folge leisten. Genauso muss der Leib Jesu Ihm in allen Dingen gehorchen – Er ist der Kopf des Leibes und Er muss die Verantwortung tragen.

KOLOSSER 1:17-18  „Und er ist vor allem (zuvorderst!), und es besteht alles in ihm (d.h., er hält alles beisammen). Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde, er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen den Vorrang hat (den ersten Platz).“

Das bedeutet, dass wir uns Ihm zuliebe nach dem Muster richten, welches Er für Seine Kirche festgelegt hat. Er hat bestimmte Männer als „Bischöfe“ oder Aufseher, und „Älteste“ oder leitende Männer gesetzt. Einige von ihnen werden „Pastoren“ oder Hirten genannt. Andere Männer sind als „Apostel“ oder „jene die hinausgesendet werden“ berufen, und gehen von Gemeinde zu Gemeinde um die Geschwister zu stärken. Diese Namen stellen keine Titel oder Bezeichnungen dar; es sind lediglich Beschreibungen der verschiedenen Aufgaben, die in Gottes Kirche bewerkstelligt werden müssen. Anderen Menschen sind „geistige Gaben“ gegeben, um sie in der Kirche anzuwenden. Du hast vielleicht schonmal Menschen gehört, die in Zungen zur Gemeinde geredet haben; andere haben eine Auslegung oder Prophezeiung gegegen. All dies ist von Gott festgesetzt, nicht von Menschen.

1. KORINTHER 12:28  „Und GOTT HAT einige in der Gemeinde, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer BESTIMMT; danach Wundertäter, danach die Gaben der Heilung, der Hilfe, der Führung, Arten von Zungenreden.“

Da Gott die Bischöfe und Ältesten gesetzt hat, bittet er uns, ihnen genauso zu gehorchen, wie wir Gott gehorchen würden – nicht weil diese Männer selbst etwas Besonderes wären, sondern weil Gott festgelegt hat, auf diese Art und Weise durch sie zu arbeiten.

HEBRÄER 13:17  „Gehorcht euren Leitern und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen und werden Rechenschaft geben müssen, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch.“

Der Grund? Einfach weil Gott diese Dinge so aufgebaut hat und die Kirche so am besten erbaut werden kann.

EPHESER 4:11-12  „Und er (Jesus) hat einige zu Aposteln gesetzt, einige zu Propheten, einige zu Evangelisten, einige zu Hirten und Lehrern, damit die Heiligen zum Werk des Dienstes zugerüstet werden, zur Erbauung des Leibes Christi.“

Wenn jeder seinen Teil erfüllt, auch wenn das „nur“ bedeutet, zu den Versammlungen zu kommen und am Gebet und Singen teilzunehmen, dann arbeitet der ganze Leib in EINIGKEIT zusammen, wie eine gut geölte Maschine. Das Endergebnis ist, dass Christus vor den Menschen zur Ehre Gottes manifestiert wird.

EPHESER 4:13  „Bis wir alle zur Einheit des Glaubens hingelangen, zum vollkommenen Mann, zum Maß des Alters der Fülle Christi.“

Es gibt noch ein weitere Art von Gemeinschaft, die noch nicht erwähnt wurde, obwohl die meisten, die dieses lesen, schon daran teilgenommen haben. Paulus beschreibt es in einem seiner Briefe:

1. KORINTHER 11:23-26  „Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe: Der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, nahm er das Brot, dankte und brach es und sagte: ‘Nehmt, esst, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis.‘ Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: ‚Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“

(Du kannst mehr davon, was Jesus darüber sagt, in MATTHÄUS 26:26-29, MARKUS 14:22-25 und LUKAS 22:14-20 lesen.) Am Abend vor Jesu Tod, erklärte Er Seinen Jüngern, dass sie etwas tun sollten, und zwar als Erinnerung an Ihn. Sie sollten das „Brot“ (ungesäuertes Brot oder Oblaten, ähnlich wie ein trockener Keks) und den „Wein“ (Traubensaft) nehmen, es segnen und untereinander teilen. Worum es wirklich ging, verstanden sie wahrscheinlich erst nachdem sie den Heiligen Geist empfangen hatten. Erst dann erkannten sie, wie auch wir erkannt haben, dass wir durch das Blut Jesu miteinander Gemeinschaft haben – d.h., wir erinnern uns durch das einfache Teilen des Abendmahls, was Er für uns durch den Tod am Kreuz getan hat.

1. KORINTHER 10:16-17  „Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Denn wie es ein Brot ist, so sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben.“

Wenn wir das Brot essen und von dem Kelch trinken, erinnern wir uns – und vergegenwärtigen uns – dass wir durch Jesu Tod EINS gemacht wurden. So wie wir alle gemeinsam essen und trinken, leben wir auch mit Jesus vor Gott. Es ist der Akt des Teilens – der Gemeinschaft – mit der gesamten Gemeinde: „Ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?“ Und weil die Gemeinde Sein Leib ist, wird dies zum Akt der Gemeinschaft mit Jesus selbst, indem wir Ihn als UNSER LEBEN erkennen (KOLOSSER 3:4). So wie das Brot und der Kelch unser Essen und Trinken darstellt, so stellen sie gleichzeitig auch Jesus selbst dar, denn Er ist derjenige, der uns trägt und uns Kraft gibt. Das Brot und der Kelch repräsentieren tatsächlich Seinen Leib und Sein Blut, da diese die Quelle all unserer Errettung bilden. Wenn wir „von Seinem Fleisch“ essen, (nicht nur Brot und Kelch nehmen, sondern VÖLLIG DURCH IHN LEBEN) sind wir wahrlich ein Teil von Ihm und erlangen ewiges Leben in Gemeinschaft mit Ihm.

JOHANNES 6:54-57  „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken. Denn mein Fleisch ist wahre Nahrung, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird, wer mich isst, auch leben um meinetwillen.“

DU IN CHRISTUS

Bevor wir errettet werden konnten, mussten wir Buße tun und auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden (MATTHÄUS 28:19). Als nächstes wurden wir von Gott, Seinem Versprechen gemäß, mit Seinem Heiligen Geist erfüllt:

APOSTELGESCHICHTE 2:38  „Petrus sagte zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, dann WERDET ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Wir wussten genau, in welchem Moment der Heilige Geist in uns kam, da Er uns sofort in einer neuen Zunge sprechen ließ:

APOSTELGESCHICHTE 2:4  „und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab.“

Daraufhin begann der Geist uns Dinge in unserem Herzen zu offenbaren. Er zeigte uns, dass JESUS IN UNS IST und WIR IN JESUS:

JOHANNNES 14:20  „An dem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.“

Er zeigte uns, dass wir daher die gleiche Position in unser Beziehung zu Gott einnehmen wie Jesus: Wir sind Gottes Kinder und die Brüder und Schwestern von Jesus.  

RÖMER 8:16  „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.“

Gott sieht uns so an, wie Er Jesus ansieht – als sündlos, da unsere Sünden bereits vergeben und vergessen sind, bevor sie von uns begangen werden. Er sagt zu uns:

HEBRÄER 10:15-17  „Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem er vorher gesagt hat: Das ist der Bund (Vertrag oder Abkommen), den ich mit ihnen nach diesen Tagen schließen will,  sagt der Herr: Ich werde meine Gesetze in ihr Herz geben, ich werde sie in ihren Sinn schreiben UND WERDE NICHT MEHR AN IHRE SÜNDEN UND IHRE UNGERECHTIGKETIEN DENKEN.“

Dass Jesus am Kreuz starb und die Strafe, die wir verdienten, auf sich nahm, ist der Grund, warum unsere Sünden vergeben sind. Wir verdienten den Tod (RÖMER 6:23), aber Jesus starb an unserer statt: er STARB FÜR UNS. Er musste wegen UNSERER Sünden sterben, denn Er selbst hatte nie irgendeine Sünde begangen.

JESAJA 53:5-6  „Aber er ist wegen unserer Schuld verwundet und wegen unserer Sünde zerschlagen worden. Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, jeder sah auf seinen Weg; ABER DER HERR WARF UNSER ALLER SÜNDEN AUF IHN.“

Mit Ihm in uns wohnend, werden wir daher ständig daran erinnert, dass das von Ihm vor so langer Zeit vergossene Blut bereits all unsere Sünde hinweggenommen hat: WIR BESITZEN SEINE GERECHTIGKEIT.

1. JOHANNES 1:7  „Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“

Weil Er ohne Sünde ist, sind wir es auch; Er hat die Todesstrafe für uns bereits auf sich genommen damit wir niemals mehr sterben: wir haben ewiges Leben.  

JOHANNES 5:24  „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“  

Wir sagen, dass Jesus UNS vom Tod ERRETTET hat – das bedeutet, dass Er uns die sichere Rettung vor dem Tod geschenkt hat. Er hat uns auch von anderen damit verbundenen Dingen wie Sünde oder dem Fleisch errettet, sodass wir gewöhnlicherweise einfach davon sprechen, dass Er uns gerettet hat, d.h. Jesus ist unser RETTER ist und wir haben seine ERRETTUNG.

EPHESER 2:8  „Denn aus Gnade (ein unverdientes Geschenk) seid ihr GERETTET worden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Es ist Gottes Geschenk.“

Diejenigen, die nicht von ihren Sünden errettet sind, werden ihren Lohn noch empfangen – sie müssen sterben:

1. JOHANNES 8:24  „Darum habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin (Gottes Sohn), so werdet ihr sterben in euren Sünden.“

Wir sehen, dass Gott uns nicht einfach errettetet hat ohne zuvor etwas bestimmtes zu tun: es musste ein Preis bezahlt werden. Jemand musste sterben und Jesus war derjenige, der dies getan hat. Das von Ihm vergossene Blut war der Preis, welcher uns von unserer Sünde loskaufte.  

1. KORINTHER 6:20  „Denn ihr seid TEUER ERKAUFT; darum preist Gott mit eurem Leib und mit eurem Geist, die Gott gehören.“

Also können wir sagen, dass er uns AUSGELÖST hat, d.h. Er hat unsere ausstehende Rechnung begleicht und uns zu Seinem Eigen gemacht. Er wurde damit zu unserem ERLÖSER – wir haben seine ERLÖSUNG.

EPHESER 1:7  „In ihm (Jesus) haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.“  

1. KORINTHER 1:30  „Aus ihm aber seid ihr IN CHRISTUS JESUS, der uns von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung gemacht wurde.“  

NAMEN

Obgleich wir ihn nicht oft verwenden, hat Gott einen Namen, welchen Er zuerst Mose offenbarte:

2. MOSE 3:13-14  „Mose sagte zu Gott: »Sieh, wenn ich zu den Kindern Israel komme und zu ihnen sage: ›Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!‹, und sie mir sagen werden: ›Wie ist sein Name?‹ – was soll ich ihnen sagen?« Gott sagte zu Mose: »ICH BIN, DER ICH BIN.«  Und er sagte: »So sollst du zu den Kindern Israel sagen: ›ICH BIN hat mich zu euch gesandt.‹“

Im Hebräischen ist Gottes Name Yah oder Jah. Dies bedeutet einfach DER EINE DER IST. (Daher sagt Gott, ICH BIN.) Dieser Name beschreibt ihn haargenau: Er ist, nicht mehr und nicht weniger! Was auch immer geschieht, da ist Gott, unveränderlich.  

JAKOBUS 1:17 „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem KEINE VERÄNDERUNG ist noch SCHATTENWECHSEL.“  

Sein vollständiger Name ist „Jah-we“, was wir gewöhnlich mit „Jehova“ wiedergeben: ICH BIN, DER ICH BIN oder GROSSER JAH, oder DER GROSSE, DER IST. Aber Gottes Name ist kein Name, den man leichtfertig benutzen oder mit dem man um sich werfen kann. Er warnt uns davor:

2. MOSE 20:7  „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

Im Alten Testament wird Gottes Name gewöhnlich durch „der Herr“ ersetzt. Da wir Ihn aber manchmal auch Herr (Lehrer, „Meister“) nennen wollen, werden hier in einigen Bibelausgaben Großbuchstaben verwendet, welche Seinen sodann Namen erkennen lassen: „der HERR“. Genau das sehen wir in dem oben genannten Vers. Im Hebräischen heißt es z.B.: „Du sollst den Namen Jahwes, deines Herrn, nicht missbrauchen, denn Jahwe wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

  • Wenn es heißt „der HERR“, so bedeutet dies „Jahwe“ oder „Jehova“.
  • Wenn es heißt „der HERR Gott“, so bedeutet dies „Jehova-Gott“.
  • Wenn es heißt „der Herr GOTT“, so bedeutet dies „Jehova, der Herr“ oder „der Herr  Jehova“.
  • Doch wir lesen es immer so, wie es geschrieben ist (in manchen Bibeln steht es im Neuen Testament anders als im Alten Testament; vgl. z.B. 5. MOSE 6:5 mit MATTHÄUS 22:37).

Gottes Name wird im Neuen Testament nie verwendet, denn es gibt hier einen wichtigen Unterschied. Er ist immer noch unser Herr und auch immer noch unser Gott, aber jetzt ist Er auch noch jemand anderes – unser Vater. So wie du deinen eigenen Vater selten Herr so und so nennst, so benutzen wir auch Gottes Namen nicht mehr so oft. Stattdessen nennen wir ihn „Vater“, was viel besser ist.

RÖMER 8:15  „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch erneut fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: »Abba, Vater!«“

Der Name Jesu ist auch wichtig. „Jesus“ (oder im Alten Testament „Josua“) bedeutet RETTER:

MATTHÄUS 1:21  „Und sie (Maria, die Mutter Jesu) wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen JESUS  nennen; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“

Das ist natürlich das Wichtigste im Hinblick auf Jesus: Er kam, um uns zu retten.

1. TIMOTHEUS 1:15  „Das Wort ist gewiss wahr und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um die Sünder zu retten, unter denen ich der erste bin.“

JOHANNES 3:16-17  „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“

Wie wir im Abschnitt „Zeugnisgeben“ gesehen haben, bedeutet dies nicht, dass alle Menschen gerettet werden, denn es sind Bedingungen damit verbunden (MARKUS 16:16, HEBRÄER 5:9, MATTHÄUS 24:13). Aber weil Jesus alles, was nötig war, getan hat, ist es dennoch wahr, dass er der Retter der Welt ist.

1. JOHANNES 4:14  „Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.“

1. JOHANNES 2:2  „Und er ist das Sühnopfer (das Opfer, welches Gottes Anforderungen genügt) für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“  

Wir nennen ihn Heiland und Erlöser und Herr: doch ein noch geläufigerer Name ist CHRISTUS. Das Wort bedeutet GESALBTER. Salbung heißt der Vorgang, bei dem man Öl auf etwas aufträgt, indem man es darüber ausgießt oder ein paar Öltropfen mit dem Finger verteilt. Wenn wir jemanden salben, tupfen wir für gewöhlich ein wenig Öl auf die Stirn der Person. Es kennzeichnet,  dass das Gesalbte für Gott AUSGESONDERT oder GEHEILIGT ist. Es wurde im Alten Testament bei Priestern (2. MOSE 28:41) und Königen (2. SAMUEL 5:3) angewendet; sie wurden daher „die Gesalbten des HERRN“ genannt. Die Propheten sprachen jedoch von dem „Gesalbten“, welcher kommen würde, um die Menschen aus der Gefangenschaft ihrer Sünden zu befreien:

JESAJA 61:1  „Der Geist des Herrn HERRN ist auf mir, weil mich der HERR gesalbt hat. Er hat mich gesandt, um den Elenden eine gute Botschaft zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, den Gefangenen die Freiheit zu verkünden, und den Gefangenen, dass ihnen der Kerker geöffnet wird.“  

Wir waren in unseren Sünden gefangen, aber Jesus hat dies zu Ende gebracht  - sie sind VERGANGEN. Er hat uns mit Gott versöhnt und uns seine Gerechtigkeit gegeben. 

DANIEL 9:24  „Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, dann wird dem Übertreten gewehrt, die Sünde abgetan, die Schuld versöhnt, die ewige Gerechtigkeit gebracht, die Visionen und Weissagung werden versiegelt und ein Allerheiligstes gesalbt werden.“

In der KJV wird der „Gesalbte“ oder das „Allerheiligste“ in Vers 25 und 26 „Messias“ genannt – was dasselbe wie „Christus“ ist; es bedeutet „gesalbt“. Jesus sagte bei mehreren Gelegenheiten, dass er dieser „Christus“ oder „Messias“ sei.

JOHANNES 4:25-26  „Die Frau sagte zu ihm: »Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkünden.« Jesus sagte zu ihr: »Ich bin es, der mit dir redet.«“

MARKUS 14:61-62  „Da fragte ihn der Hohepriester wieder: »Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?« Jesus aber sagte: »Ich bin es; und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Kraft sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen.«“

Jesus zeigte durch viele wundervolle Werke, die er tat, dass er der Christus war.

APOSTELGESCHICHTE 10:38  „Wie Gott diesen Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“

Der endgültige Beweis war natürlich, dass Gott Ihn am dritten Tag nach Seiner Kreuzigung von den Toten auferweckte.

APOSTELGESCHICHTE 17:31  „... und für alle beglaubigt hat, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.“

Wir sind durch Jesus gerettet, weil er der Christus ist. Das heißt, dass er derjenige ist, den Gott gesalbt und dazu ausgesondert hat, die Menschen zu erretten und von ihren Sünden zu befreien. Der Kern unseres Predigens MUSS daher sein, dass Jesus wahrlich Christus ist.

APOSTELGESCHICHTE 2:36  „So soll nun das ganze Haus Israel ganz sicher wissen, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.“

APOSTELGESCHICHTE 8:5  „Philippus aber kam in eine Stadt in Samarien hinab und PREDIGTE ihnen CHRISTUS.“

APOSTELGESCHICHTE 9:22  „Saulus aber wurde noch mehr mit Kraft erfüllt und trieb die Juden, die in Damaskus wohnten, in die Enge, indem er bewies, dass dieser (Jesus) der Christus sei.“

2. KORINTHER 4:5  „Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern CHRISTUS JESUS als DEN HERRN, uns aber als eure Knechte um Jesu willen.“

Aus demselben Grund werden Leute auch im Namen Jesu geheilt – weil er CHRISTUS ist.

APOSTELGESCHICHTE 3:6-7  „Petrus aber sagte: »Silber und Gold habe ich nicht; aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen JESU CHRISTI, des Nazareners, steh auf und geh!« Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sofort wurden seine Füße und Knöchel fest.“

Jesus in uns ist unsere Hoffnung der Herrlichkeit. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Jesus der CHRISTUS ist.

KOLOSSER 1:27-28  „Denen Gott mitteilen wollte, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen ist; das ist CHRISTUS IN EUCH, die Hoffnung der Herrlichkeit. Den verkünden wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, um jeden Menschen in Jesus Christus zur Vollkommenheit zu bringen.“

„Christus“, „Herr“ usw. sind in gewisser Weise verschiedene Namen, aber sein „eigentlicher“ Name ist trotzdem JESUS. Auf den ersten Blick mag ein Name nicht so wichtig erscheinen, doch Namen sind bedeutsam. Wenn du in der Welt die Vollmacht hast, etwas im Namen eines anderen zu tun, dann hast du die volle Autorität dieser Person.  

ESTHER 8:8  „So schreibt nun ihr für die Juden, wie es euch gefällt, im Namen des Königs und versiegelt es mit dem Ring des Königs. Denn die Schriften, die im Namen des Königs geschrieben und mit dem Ring des Königs versiegelt wurden, durfte niemand widerrufen.“

Darum musste Mose Gottes Namen kennen: er konnte dann in diesem Namen hingehen und die gesamte Autorität Gottes unterstützte ihn dabei. Jesus kam auch im Namen Gottes, das bedeutet, dass alles, was er sagte und tat, auch Gottes Autorität besitzt.  

JOHANNES 5:43  „Ich bin gekommen im Namen meines Vaters, und ihr nehmt mich nicht an. ...“  

JOHANNES 10:25  „Jesus antwortete ihnen: »Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt es nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, die zeugen von mir.“

Als er das all abschließende Werk vollbrachte – für uns am Kreuz zu sterben – erfüllte er den Zweck seiner Entsendung durch den Vater. Wegen dieses Gehorsams hat Gott ein besonderes Gewicht auf Jesu eigenen Namen gelegt – es gibt KEINEN BEDEUTENDSAMEREN NAMEN.  

PHILIPPER 2:7-11 „... dem Äußeren nach als ein Mensch erkannt wurde; er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhöht und hat ihm EINEN NAMEN gegeben, DER ÜBER ALLEN NAMEN IST, damit im Namen Jesu sich jedes Knie beuge, von allen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne, dass JESUS CHRISTUS DER HERR IST, zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Es ist der Name Jesu, der uns von unseren Sünden reinigt und gerecht macht:

1. KORINTHER 6:11  „Und das sind einige von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes.“

Es gibt keinen anderen Namen, durch den jemand errettet werden kann:

APOSTELGESCHICHTE 4:12  „Und es ist in keinem andern das Heil, es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“

Im Namen Jesu können wir dieselben Zeichen tun, die er getan hat und mehr:

MARKUS 16:17-18  „Die Zeichen aber, die denen folgen (die jene begleiten), die glauben, sind folgende: IN MEINEM NAMEN werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben; und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, und sie werden gesund werden.“

JOHANNES 14:12  „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.“

APOSTELGESCHICHTE 3:16  „Und durch den Glauben an SEINEN NAMEN hat sein Name diesen hier, den ihr seht und kennt, stark gemacht...“

In Jesus Namen – und Jesus sagt dies selber – können wir um alles bitten und Er wird es tun!

JOHANNES 14:13-14  „Und was ihr bitten werdet IN MEINEM NAMEN, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht wird im Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, dann werde ich es tun.“

Es ist offensichtlich wichtig zu verstehen, was das bedeutet. Wenn wir etwas im Namen Jesu erbitten, verwenden wir Jesu Autorität, sodass er Seinetwegen den Vater um etwas bittet. Es muss daher etwas sein, worum Jesus bitten würde. Was wir wirklich sagen ist: „Vater, Jesus möchte dies oder jenes, deshalb bin ich hier, um dich in seinem Namen darum zu bitten“. Es ist wichtig, dass wir jedes Mal, wenn wir im Gebet vor unseren Vater treten, IM NAMEN JESU und durch Seine Autorität vor Ihn treten. Ohne diese Vollmacht dürften wir überhaupt nicht in Seine Gegenwart kommen:

Wieso besitzen wir die Vollmacht, den Namen Jesu zu benutzen? Weil es unser Name ist (!), weil wir ganz einfach Glieder seines Leibes sind: wir sind IN IHM.

JOHANNES 14:20  „An dem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und IHR IN MIR und ICH IN EUCH.“

EPHESER 2:4-6  „Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat auch uns, die wir durch die Sünden tot waren, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr gerettet worden - und hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt in die himmlischen Welten IN CHRISTUS JESUS.“

Weil wir in Christus sind, darum hat Gott uns angenommen:

EPHESER 1:6  „Zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, durch die er uns begnadet hat IN SEINEM GELIEBTEN Sohn (d.h. IN JESUS – siehe z.B. MATTHÄUS 3:17).“

Weil wir in Christus sind, können wir uns Gott im Himmel nähern:

EPHESER 2:13  „Jetzt aber IN CHRISTUS JESUS seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi.“

In Christus zu sein bedeutet, dass wir völlig sündlos sind, weil er ohne Sünde ist!

1. JOHANNES 3:5  „Und ihr wisst, dass er erschienen ist, um unsere Sünden wegzunehmen, und ES IST KEINE SÜNDE IN IHM.“ (Und wir sind in Ihm!)

RÖMER 8:1  „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in CHRISTUS JESUS sind.“

Genau genommen sind wir IN IHM VÖLLIG NEU gemacht worden.  

2. KORINTHER 5:17  „Darum: Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“

Auf Grund dieser Dinge können wir mit großem Freimut und großer Zuversicht vor unseren Vater treten, in dem Wissen, dass wir in Seinem Sohn sind.  

EPHESER 3:12  „IN DEM (Christus Jesus, unserem Herrn) haben wir Freimütigkeit und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.“

(„Zugang“ ist die Möglichkeit irgendwohin zu gelangen, in diesem Fall in die Gegenwart Gottes.)

Tatsächlich gibt es nichts, was wir jemals ersehnen oder brauchen, dass NICHT in JESUS ist: IN IHM bekommen wir den gesamten Segen Gottes zusammengebündelt!

EPHESER 1:3  „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit ALLEM geistlichen Segen in der himmlischen Welt DURCH CHRISTUS gesegnet hat.“

KOLOSSER 2:9-10 „Denn IN IHM wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und IHR SEID ERFÜLLT IN IHM, der das Haupt aller Fürstentümer und Mächte ist.“

Aufgrund solch wunderbarer Dinge beten wir stets füreinander, damit wir alle immer tiefer in unseren Herzen verstehen werden, was CHRISTUS IN UNS eigentlich bedeutet.

KOLOSSER 1:9-11  „Deshalb hören wir auch nicht auf, von dem Tag an, als wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichen Einsicht, damit ihr des Herrn würdig lebt, ihm in jeder Hinsicht gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und zunehmt in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen Macht, zu aller Geduld und Langmut mit Freuden.“

Gott macht uns verständlich, dass wir durch seine Macht gestärkt sind – was bedeutet, dass Gottes Kraft in uns wirkt; wir können das gleiche vollbringen, was auch Er geschafft hat! Dies wissend, können wir Ihm dafür danken, dass er uns durch Jesus dazu würdig gemacht hat:

KOLOSSER 1:12-14  „und dem Vater dankt, der uns befähigt hat zum Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns aus der Macht der Finsternis errettet und hat uns ins Reich seines geliebten Sohnes versetzt, IN DEM wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden haben,“

Wieso ist das Blut Jesu so mächtig? Weil Er Gottes geliebter Sohn ist: Er war mit Ihm und eins in Ihm, sogar schon vor der Schöpfung:

KOLOSSER 1:15  „der das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.“

Um genau zu sein, war es Jesus – das Wort Gottes –, der das Schöpfungswerk vollbrachte! Aber Er hat nicht nur alles geschaffen, sondern alles wurde für Ihn erschaffen.

KOLOSSER 1:16-17  „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Mächte; ES IST ALLES DURCH IHN UND ZU IHM HIN GESCHAFFEN (für ihn). Und er ist VOR ALLEM, und ES BESTEHT ALLES IN IHM (dies bedeutet, dass er alles zusammenhält).“

OFFENBARUNG 1:8  „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, sagt der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.“ („Alpha“ und „Omega“ sind der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets: im Deutschen bekannt als „Ich bin das A und O“.)

KOLOSSER 3:11  „Da gilt nicht mehr Grieche und Jude, Beschnittener und Unbeschnittener, Barbar, Skythe, Knecht oder Freier, sondern alles und IN ALLEM ist Christus.“

Soweit es uns betrifft, zählt NICHTS außer JESUS. Und DIESER JESUS – lies noch einmal die letzten Verse! – ist derjenige, der IN UNS LEBT, und WIR IN IHM.

KOLOSSER 1:27  „Denen Gott mitteilen wollte, was der REICHTUM (!) der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen ist; das ist CHRISTUS IN EUCH, die Hoffnung der Herrlichkeit.“

Wir sind SEIN LEIB und er ist das HAUPT– er trägt die Verantwortung und er KOMMT IMMER ZUERST.

KOLOSSER 1:18  „Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde; er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit ER IN ALLEN DINGEN DEN VORRANG HAT.“

„Vorrang“ bedeutet den ersten Platz. Er ist der Anfang. Dies wiederum ist das, was Gott möchte, dass wir mehr und mehr verstehen – die ABSOLUTE MACHT Christi, welcher unser Leben ist.

EPHESER 1:15-21  „Darum höre auch ich nicht auf, nachdem ich vom Glauben bei euch an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, für euch zu danken, und denke an euch in meinen Gebeten damit der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung zur Erkenntnis seiner selbst gebe und erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung ist (Kolosser 1:27!) und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überwältigende Größe SEINER KRAFT AN UNS ist, DIE WIR GLAUBEN, nach der Wirksamkeit SEINER MÄCHTIGEN STÄRKE. Durch sie hat er in Christus gewirkt, als er ihn von den Toten auferweckt und ihn an seine rechte Seite in den himmlischen Welten gesetzt hat, hoch über alle Fürstentümer, Gewalten und Mächte, über jede Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen;“

Als Gott Jesus von den Toten auferweckte, erhob Er Ihn an Seine rechte Seite, über alle anderen Mächte, die es heute gibt oder jemals geben wird. Die selbe Macht, die Jesus hat, ist nun einmal auf uns, die wir glauben, weil wir der Leib desselben Jesus sind:

EPHESER 1:22-23 „und ALLES hat er unter seine Füße getan und hat ihn der Gemeinde zum Haupt über alles gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“

Alles ist unter die Füße Jesu getan – was bedeutet, dass alles sich unter Seinem Leib, welcher die Kirche ist, befindet! Unsere Vollmacht im Namen Jesu erstreckt sich so weit, wie Jesu Vollmacht: auf alle Dinge (außer dass Jesus, als Haupt des Leibes, auch die Vollmacht über uns hat). Sogar die Engel, die Gott dienen, sind uns untertan:

HEBRÄER 1:14  „Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst für die, die das Heil erben sollen?“

Es gibt also nichts, um das wir den Vater im NAMEN JESU nicht bitten können, denn Er hat ALLE Macht, die es gibt!

MATTHÄUS 28:18  „Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sagte: MIR IST ALLE GEWALT im Himmel und auf Erden GEGEBEN.“

Daher können wir in Seinem Namen mit derselben Macht vorangehen – denn ER IST IN UNS.

MATTHÄUS 28:19-20  „Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und seht, ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE bis an das Ende der Welt. Amen.“

UNSER SIEG 

Wie wir gerade gesehen haben, können wir IN CHRISTUS buchstäblich alles tun!

PHILIPPER 4:13  „Ich vermag ALLES durch den, der mich stark macht, Christus.“  

Der Grund dafür ist, dass es in Wahrheit nicht wir sind, wenn wir etwas in Seinem Namen tun – es ist Jesus, der in uns wirkt.

KOLOSSER 1:29  „Wofür ich auch arbeite und kämpfe, nach der Wirksamkeit dessen, der in mir mit seiner Kraft wirkt.“

GALATER 2:19b-20  „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe; doch nicht mehr ich, sonder CHRISTUS LEBT IN MIR. Denn was ich jetzt im irdischen Leib lebe, das lebe ich im Glauben des sohnes Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat.“  

Wir brauchen daher garnichts zu tun: die Arbeit wird durch Jesus allein erledigt und ist schon für uns vorbereitet..

EPHESER 2:10  „Denn wir sind sein Werk, geschaffen IN CHRISTUS JESUS zu guten Werken, die Gott schon vorbereitet hat, damit wir darin leben sollen.“

Tatsächlich war das Werk völlig erledigt und vollbracht, als Jesus am Kreuz starb: es gibt nichts mehr was je getan werden kann!

JOHANNES 19:30  „Als Jesus nun den Essig genommen hatte, sagte er: »ES IST VOLLBRACHT«, neigte den Kopf und übergab den Geist.“  

Wir können zu dem, was Jesus für uns getan hat nichts hinzufügen. Wann immer irgendein Problem auftaucht hat Jesus es schon gelöst: einfach weil ES VOLLBRACHT IST! Das Problem ist vollkommen überwunden oder besiegt. 

RÖMER 8:37  „Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.“

So können wir im Namen Jesu kühn vor Gott stehen und den Sieg beanspruchen, den Jesus für uns errungen hat: wir erinnern Ihn einfach, dass Er uns, gemäß Seinem Wort, den Sieg schon gegeben hat, weil wir IN Seinem Sohn sind.

1. KORINTHER 15:57  „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ 

2. KORINTHER 2:14  „Gott aber sei Dank, der uns ALLEZEIT den Sieg gibt in Christus und den Wohlgeruch seiner Erkenntnis durch uns an allen Orten offenbart!“  

In all diesen Dingen sehen wir, dass uns die Schrift sagt wir sollen Gott dafür danken was Jesus getan hat. Der Grund dafür ist einfach der, dass gerade so wie Jesus in uns wirkt, so hat Gott in Jesus gewirkt und dafür gebührt ihm alle Ehre.  

JOHANNES 14:10  „Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke.“

Genau so wie wir in Christus sind und Er in uns, so war Jesus im Vater und der Vater in Ihm. Die Beziehung ist so eng, dass Jesus „das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“ ist (KOLOSSER 1:15), das heist eine sichtbare Abbildung von Ihm: 

JOHANNES 14:9  „Jesus sagte zu ihm: »So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen; wie sagst du denn: ›Zeige uns den Vater‹«?“

Jesus sagte oft, dass Er nie irgendetwas tat, es sei denn der Vater wirkte es durch Ihn.  

JOHANNES 5:19  „Da antwortete ihnen Jesus: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts aus sich selber tun, sondern was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.“  

Die Beiden sind sich so nahe wie es nur geht: Jesus sagt Sie sind eins:  

JOHANNES 10:30  „Ich und der Vater sind eins.“

Dies bedeutet nicht, dass die beiden identisch sind (sonst würde Jesus hier Unsinn reden, besonders wenn Er zu Seinem Vater betet: In JOHANNES 14:28 sagt Er, „Mein Vater ist größer als ich“, so dass hier ganz klar ein Unterschied ist), aber es bedeutet, was immer Gott auch tut, tut Jesus auch und umgekehrt. Insbesondere bedeutet es, weil Jesus in uns ist, ist auch Gott in uns:

JOHANNES 14:23 „Jesus antwortete ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und WIR WERDEN ZU IHM KOMMEN und WOHNUNG BEI IHM MACHEN.“

EPHESER 4:6 „Ein Gott und Vater aller, der da über allen und durch alle und IN EUCH ALLEN ist.“

Ebenso, weil wir in Christus sind, sind wir auch in Gott:

1. THESSALONICHER 1:1 „Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalo-nicher IN GOTT, DEM VATER, und dem HERRN JESUS CHRISTUS: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!“

KOLOSSER 3:3 „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus IN GOTT.“

Wenn wir sagen, dass Jesus in uns wirkt, ist es auch wahr, dass der Vater es ebenfalls tut.

PHILIPPER 2:13 „Denn Gott ist es, der beides in euch wirkt, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“

Der Geist kommt auch mit dazu: Gott ist Geist (JOHANNES 4:24) Der Geist ist sowohl der Geist Gottes als auch der Geist Christi (RÖMER 8:9). Als Er in uns kam, kamen sowohl der Vater als auch der Sohn in uns (JOHANNES 14:20,23)

Aber der Vater, der Sohn und der Geist sind nicht die einzigen, die diese wunderbare Einigkeit haben! Sieh, was Jesus UNS betreffend betete:

JOHANNES 17:20-23  „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit SIE ALLE EINS WERDEN, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass AUCH SIE IN UNS EINS WERDEN, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit SIE EINS WERDEN, WIE WIR EINS SIND, ICH IN IHNEN und DU IN MIR, damit sie VOLLKOMEN EINS WERDEN und die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“

Wir sind genauso ein Teil von Jesus, wie dein Körper ein Teil von dir ist! Weil Jesus eins ist mit dem Vater, sind es wir auch! So wie Jesus Sein Kind ist, sind es wir auch:

PSALM 82:6 „Ich habe zwar gesagt: IHR seid GÖTTER (Mächtige) und ALLE SÖHNE DES HÖCHSTEN;“

Das kommt, weil Jesus uns geheiligt hat (ausgesondert für Gott) und uns EINS gemacht hat mit Ihm.

HEBRÄER 2:11 „Denn sie ALLE kommen von EINEM, beide, der da heiligt (Jesus) und die da geheiligt werden (wir). Darum schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen,“

Wie Kinder können wir vor den Vater kommen und Ihn um die all die guten Dinge bitten. Wir müssen uns immer daran erinnern, dass wir das im NAMEN JESU tun. Dieser Name ist über allen anderen Namen, die es gibt: IN IHM – unserem Bruder – haben wir den Sieg!

JOHANNES 16:23-24 „Und an dem Tag werdet ihr mich (Jesus) nichts fragen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, dann wird er es euch geben. Bisher habt ihr nichts in meinem Namen erbeten. BITTET, dann werdet ihr NEHMEN, damit eure Freude vollkommen sei.“

Je mehr uns Gott von Seiner wunderbaren Erlösung zeigt, die Er uns gegeben hat, desto mehr wollen wir etwas als Gegenleistung tun. Aber wir können nichts tun! Da gibt es absolut nichts, was wir tun können, weil Jesus schon alles getan hat. Alles was wir tun können, ist, die Erlösung anzunehmen, die Gott uns gegeben hat und dankbar zu sein: danke Ihm dafür.

PSALM 116:12-13,17 „Wie soll ich dem HERRN alle seine Wohltat vergelten (zurückgeben), die er an mir tut? Ich will den Kelch des Heils nehmen und den Namen des HERRN anrufen  …(17) Dir will ich Dank opfern und den Namen des HERRN anrufen.“

Und während wir Ihm von ganzem Herzen danken, müssen wir Ihn einfach wegen Seiner wunderbaren Liebe zu uns lieben.

1. JOHANNES 4:19  „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.“

MATTHÄUS 22:37-38  „Jesus aber sagte zu Ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das erste und größte Gebot.” 

Wir müssen nicht versuchen Ihn zu lieben, denn Er gibt uns die Liebe in unsere Herzen!

RÖMER 5:5  „Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn DIE LIEBE GOTTES IST IN UNSERE HERZEN AUSGEGOSSEN durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“

Da wir Ihn aufrichtig lieben, werden wir tun, was immer Er sagt:

JOHANNES 14:15  „Wenn ihr mich liebt, dann haltet meine Gebote.“

1. JOHANNES 5:3  „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“

Hier sind einige Gebote Gottes an uns:

Ihn anzubeten (LUKAS 21:36, 1. THESSALONICHER 5:17).

Sein Wort zu lesen (2. TIMOTHEUS 2:15, JOHANNES 5:39).

Zu Seiner Ehre zu fasten (MATTHÄUS 9:15, MARKUS 2:20).

Von Ihm Zeugnis zu geben (JOHANNES 15:27, 1. PETRUS 3:15).

Sich in Gemeinschaft mit Seinen anderen Söhnen und Töchtern zu treffen

(HEBRÄER 10:24-25).

Wir wissen, dass sich all diese Dinge vorteilhaft für uns erweisen, denn sie bewirken, dass wir unsere Errettung mehr und mehr erkennen. Alle Gebote Gottes sind so – sie sind für unser Wohlergehen geschaffen und wir können Ihm voller Freude gehorchen. Wenn wir Seine Gebote halten, wissen wir, dass wir dadurch zum ewigen Leben geführt werden.  

1. JOHANNES 5:11  „Und das ist das Zeugnis, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; und dieses Leben ist in Seinem Sohn.“  

Uns steht nun alles IN CHRISTUS zur Verfügung. Wir leben für Ihn. Er ist unser Leben (KOLOSSER 3:4).

PHILIPPER 1:21  „Denn CHRISTUS IST mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“

Was immer passiert, wir wissen, dass Jesus die Antwort besitzt. Wir brauchen nur auf Ihn zu vertrauen und Er wird sich um alles andere kümmern.

HEBRÄER 12:1-2  „Darum lasst auch uns, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, alle Last und die Sünde ablegen, die uns immer umringt, und lasst uns mit Geduld in dem Kampf laufen, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesus, den Urheber und Vollender des Glaubens, der um der Freude willen, die vor ihm lag, das Kreuz erduldete und die Schande nicht achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“                                     

Zusammengestellt vom Pentecost Revival Centre, Ballarat, Australien, ungef. 1968–1972.