Argumente & Erklärungen

Einige der "Warums" und "Weshalbs" - Ist "nahe dran" gut genug?

Übliche Steine des Anstoßes

Erstens: Die Basis unseres Standpunktes ist, daß wir glauben, daß wir, um biblische Erlösung zu erlangen, Buße tun müssen, getauft werden müssen (durch völliges Untertauchen) und die Gabe des Heiligen Geistes mit dem Beweis des Sprechens in anderen Zungen (Beten im Geist) empfangen müssen, so wie es in MARKUS 16:16-18 und APOSTELGESCHICHTE 2:38 beschrieben ist.

1. „Warum sollte ich getauft werden? Ich gehe in die Kirche und tue keinem Menschen etwas zuleide!"

Antwort: Die Taufe ist ein Akt des Gehorsams gegenüber dem Herrn (MARKUS 16:16; APOSTELGESCHICHTE 2:38 und APOSTELGESCHICHTE 10:44-48) und ein äußeres Zeichen vor den Menschen für den inneren Wunsch, dem Herrn zu folgen. Jesus wurde von Johannes getauft, um „alle Gerechtigkeit zu erfüllen" (MATTHÄUS 3:15; LUKAS 4:21; MARKUS 1:9). Einfach zur Kirche zu gehen reicht nicht, denn Jesus sagte, wir müssen „aus Wasser und Geist geboren werden, um in das Reich Gottes zu kommen" (JOHANNES 3:3-7). „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer ... sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten" (RÖMER 3:10,23). Und wieder ist es wesentlich, daß wir uns daran erinnern, daß Jesus für uns alle gestorben ist und daß wir durch Gnade (Gottes unverdiente Gabe) gerettet sind und nicht durch irgendwelche „guten Werke" (EPHESER 2:7-8).

2. „Aber ich bin schon getauft."

Antwort: Viele der heutigen abtrünnigen Religionen behaupten, daß es eine Taufe ist, wenn man ein Kleinkind (meistens zu jung, um die Bedeutung des Evangeliums überhaupt zu verstehen) mit Wasser besprenkelt. Das englische Wort für taufen (baptize) kommt vom griechischen „baptizo", das „untertauchen" bedeutet, „vollkommen eintauchen" oder „versunken wie ein Schiff im Wasser". Alles andere ist nicht gut genug. Jesus sagte: „Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind ... und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen" (MARKUS 7:7,13).

3. „Ich glaube nicht an Gott!"

Antwort: Viele Leute sagen das als eine Art Entschuldigung. In Wirklichkeit ist es kinderleicht, Gottes Existenz zu beweisen. Die Bibel verspricht, daß, wenn ein Mensch Gott um Seinen Geist bittet, Er ihn ohne Ausnahme geben wird (LUKAS 11:9-13). Die einzigen Bedingungen, die Gott nennt, sind Buße und Ernsthaftigkeit; alles andere wird Er nicht akzeptieren. Die Haltung, die man annehmen soll, ist: „... denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde" (HEBRÄER 11:6). All die frühen Christen wußten durch persönliche Erfahrung, wie es ist, wenn man den Heiligen Geist empfängt; lies APOSTELGESCHICHTE 2:4,38; APOSTELGESCHICHTE 10:44-48 und APOSTELGESCHICHTE 19:2-6. Wenn eine Person Gottes Versprechen nicht glaubt und es mit dem biblischen Weg nicht wenigstens auf einen Versuch ankommen läßt, dann ist sie verdammt (MARKUS 16:16 und JOHANNES 3:18).

4. „Ich glaube an Gott!" (als eine Art Selbstrechtfertigung geäußert)

Antwort: Viele Leute verstehen die tiefere Bedeutung des biblischen „glauben" nicht und sehen es als eine Art alltäglichen Glauben. Was sie in Wirklichkeit meinen, ist, daß sie Gottes Existenz verstandesmäßig akzeptieren. Wenn wir das klassische Griechisch der Bibel verstehen würden, wüßten wir, daß das Wort „glauben" im Griechischen „pisteuo", „festhalten an, vertrauen, verlassen auf" bedeutet. Die Bibel sagt: „Du glaubst, daß nur einer Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch (bewußtes Akzeptieren Seiner Existenz) und zittern" (JAKOBUS 2:19). Das griechische Wort für zittern heißt „erschaudern, die Haare zu Berge stehen". Sie wissen, daß ihr „glauben" nur ein Wissen von Gottes furchtbarem Gericht über sie zur Folge hat. Jesus sagt: „Liebet ihr mich, so werdet ihr meine Gebote (Wege) halten" (JOHANNES 14:15). Biblischer Glaube bringt Ergebnisse hervor. Leute werden mit Gottes Geist erfüllt und sprechen in neuen Zungen, und die anderen Zeichen, die in MARKUS 16:17-18 beschrieben sind, folgen.

5. „Warum muß ich in neuen Zungen sprechen?"

Antwort: Jesus sagte: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten" (JOHANNES 4:24). Der Apostel Paulus (der in Zungen sprach) sagte: „Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist." Lies 1. KORINTHER 14:14 und 2. Auch Jesus sagte, daß eines der Zeichen, die „Gläubigen" folgen oder sie identifizieren, das Sprechen in anderen Zungen sein würde (MARKUS 16:17). Die Bibel sagt, daß „die Zunge ... ein unruhiges Übel" ist, das kein Mensch zähmen kann. Lies JAKOBUS 3:1-13, besonders Vers 8. Wir brauchen eine neue Form der Anbetung und des Lobes Gottes, die nicht verdorben werden kann und die nach Seinem Willen ist. RÖMER 8:26-27 beschreibt uns die Vorteile des Sprechens in Zungen oder des Betens im Geist.

6. „Aber meine liebe alte Tante (Onkel, Großmutter etc.) ist eine wunderbare Person; du wirst mir doch nicht erzählen wollen, daß sie (oder er) kein Christ ist."

Antwort: Die ganze Behauptung dreht sich um ein Wort: „Christ". Das Wort bedeutet im Griechischen „die gesalbt sind", d.h. gesalbt mit der Kraft von Gottes Heiligem Geist (wie in APOSTELGESCHICHTE 10:38 und 2. KORINTHER 1:21). Die Bibel sagt, daß „unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid" (JESAJA 64:5) ist und daß wir durch die Gnade Gottes durch Sein Geschenk des Heiligen Geistes gerettet sind, „nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme" (EPHESER 2:9). Wir selbst sind in uns selbst unzulänglich. Die bestimmte Person, um die es geht, mag nach weltlichem Standard eine Person mit moralischem Lebenswandel sein, aber Gott verlangt eine neue Geburt (JOHANNES 3:5) und ein neues Herz, das Ihm gehorcht, denn das Herz des Menschen ist „vor allen Dingen hinterhältig und furchtbar böse" (JEREMIA 17:9, KJV). Außerdem werden wir vor denen gewarnt, die „den Schein eines gottesfürchtigen Wesens haben, aber seine Kraft verleugnen" (2. TIMOTHEUS 3:5).

7. „Was tust du für die Nächstenliebe?"

Antwort: Nächstenliebe bedeutet heutzutage meistens gute Werke oder gewöhnlich finanzielle Unterstützung bedürftiger Personen. Jesus hat die wahrhaftigen Taten der Freundlichkeit und des Almosengebens, denen Er begegnet ist oder von denen Er gesprochen hat, nie verdammt, tatsächlich hat Er dazu ermutigt; das original griechische „agape" bedeutet jedoch Liebe, die durch das innere Arbeiten des Heiligen Geistes gewirkt wird, „denn die Liebe (das gleiche Wort wie für Nächstenliebe im Griechischen) Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist" (RÖMER 5:5). Die Geschichte des Kornelius (APOSTELGESCHICHTE 10:1-48) und seines Hauses Bekehrung ist interessant. Er war „fromm und gottesfürchtig (ehrfurchtsvolles Vertrauen und Respekt im Griechischen) samt seinem ganzen Hause und gab dem Volk viel Almosen und betete immer zu Gott" (APOSTELGESCHICHTE 10:2), und der Apostel Petrus wurde geholt, damit er „dir (Kornelius) die Botschaft" sage, „dadurch du selig wirst und dein ganzes Haus" (APOSTELPESCHICHTE 11:14), weil „deine Gebete und deine Almosen hinausgekommen sind ins Gedächtnis vor Gott" (APOSTELGESCHICHTE 10:4), d.h. Gott sah die Ernsthaftigkeit seiner Taten, aber erst als er und sein Haus den Heiligen Geist empfangen hatten, in Zungen sprachen und getauft waren, waren sie gerettet (APOSTELGESCHICHTE 10:44-48). Wir können unsere Errettung nie verdienen, sie ist eine freie Gabe und ein unverdientes Geschenk von Gott (EPHESER 2:9).

8. „Es gibt Tausende von verschiedenen Religionen, aber wir gehen alle auf den gleichen Gott zu; mach du es auf deine Art, ich mache es auf meine. Lebe und laß leben."

Antwort: Das Wort Gottes kann darauf viele Antworten geben, aber wahrscheinlich faßt Jesus es am besten zusammen, wenn Er sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich" (JOHANNES 14:6), und: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingebornen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben" (JOHANNES 3:16). Jesus sagte auch: „Liebet ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten" (JOHANNES 14:15). Es ist nicht unsere Aufgabe, Leute davon zu überzeugen, daß wir die Wahrheit predigen; Gott ist derjenige, Der durch Seinen Geist in ihren Herzen arbeitet, und die Schrift sagt: „... die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus" (JOHANNES 10:3). Dieses Gleichnis wird in JOHANNES 10 erzählt und von dem Herrn Jesus selbst erklärt. Es gibt viele Antichristen in der heutigen Welt, vor denen in 1. JOHANNES 2:18 gewarnt wird, und diese Antichristen sind die Gegner der gesalbten Gläubigen Gottes.

9. „Die Bibel ist nur eine Sammlung von Märchen, Mythen und der Geschichte der Juden."

Antwort: Die Bibel ist nicht darauf ausgerichtet, Geschichte aufzuzeichnen, aber dort, wo die Geschichte an Gottes Erlösungsplan für die Menschheit beteiligt ist, werden die geschichtlichen Ereignisse genau berichtet, wie Historiker und Archäologen jetzt bestätigen. Es ist wahr, daß viele Bibelgeschichten wie Märchen erscheinen, weil übernatürliche Ereignisse beschrieben werden, die dem Verstand seltsam erscheinen; halte dir jedoch vor Augen, daß wir es mit einem übernatürlichen Wesen zu tun haben, das Himmel und Erde erschaffen hat, indem es „das Wort" sprach, und das Sein Volk, die Kirche oder den Leib Christi heute immer noch durch Zeichen und Wunder kennzeichnet (MARKUS 16:17-20 und 1. KORINTHER 12:8-11 etc.). Außerdem gibt es den überwältigenden Beweis tausender unumstrittener, genauer und spezifischer Erfüllungen von Bibelprophezeiungen, oft trotz der wahnsinnigen Anstrengungen einiger Männer, die von Gott im voraus festgeschriebene Geschichte zu verhindern oder zu ändern - ein umfangreiches Thema! Schließlich entdeckte der russische Atheist Ivan Panin in den 1890ern, daß die Originaltexte der biblischen Bücher (bestehend aus 66 Büchern, die von 44 Autoren über einen Zeitraum von etwa 20 Jahrhunderten geschrieben wurden) im Hebräischen, Griechischen und Aramäischen alle ein Zahlensystem haben, das von unglaublich kompliziertem Aufbau und in allen Büchern enthalten ist, so daß es sie miteinander verbindet, als ob ein Superhirn jeden Autor „geleitet" hätte. Die Grundlage des Systems ist einfach: jeder Buchstabe im Alphabet der Originaltexte bedeutet auch eine Zahl, so daß ein geschriebenes Wort gleichzeitig eine Zahl und eine Platzwertzahl hat. Der Schlüssel ist einfach, doch könnte der Verstand des normalen Menschen dieses hochkomplexe System Gottes niemals entwerfen. Jedes Wort kann aufgrund des Gleichgewichts im numerischen System danach bewertet werden, ob es im Original existiert hat oder nicht, denn Übersetzungen (sogar die besten) sind nur wie Schwarzweißfotos des Originals; zwar zeigen sie eine gute Ähnlichkeit, aber ihnen allen fehlen die drei Dimensionen des Originals und können manchmal in wichtigen Punkten irreführend sein. So wie die Schrift sagt:

„Wer antwortet, ehe er hört, dem ist's Torheit und Schande" SPRÜCHE 18:13.

Zusammenfassend:

Die vorangegangenen Fragen, Argumente, Meinungen etc. beinhalten nur einen sehr kleinen Ausschnitt von Situationen, auf die das Wort Gottes Licht wirft und die für ungerettete oder neugerettete Personen, die solche Situationen noch nicht erlebt haben, hilfreich sein können. Es ist gut, sich an den Rat unseres Herrn zu erinnern: „(...) Tu deinen Mund weit auf, laß mich ihn füllen!" (PSALM 81:11), wenn man Zeugnis gibt und sich auf die Verheißungen in JOHANNES 14:26 stützt: „Aber der Tröster, der heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, was ich euch gesagt habe."

Und 2. TIMOTHEUS 3:16: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Aufdeckung der Schuld, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit."

In 2. TIMOTHEUS 2:23-25 wird uns außerdem der Rat gegeben: „Aber die törichten und unnützen Fragen weise ab; denn du weißt, daß sie nur Zank erzeugen. Ein Knecht aber des Herrn soll nicht zänkisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, zum Lehren geschickt, der Böses ertragen kann und mit Sanftmut zurechtweise die Widerspenstigen, ob ihnen Gott etwa die Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen."

G.A.M.

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