Wie ich zu Gott gefunden habe

Ralf - Hannover, Deutschland

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Hallo an alle!

Im Folgenden möchte ich euch erzählen, wie ich zu Gott gefunden habe und gerettet worden bin.

In meinem Leben hatte ich schon immer irgendwie an Gott geglaubt, jedoch ohne dass Gott eine wirkliche Rolle für mich gespielt hatte. Darüber hinaus war ich katholisch getauft. Ich hatte aber schon seit längerem meine „Meinungsverschiedenheiten“ mit der katholischen Kirche, so dass ich diese fast gar nicht mehr besuchte.

An einem Sommerabend war ich mit ein paar Freunden in Hannover im Park Fußball spielen, als wir mit einer anderen kleinen Gruppe ins Gespräch kamen. So ergab es sich, dass wir zunächst zusammen Fußball spielten und danach gemeinsam picknickten. Beim Picknicken und Erzählen erfuhr ich, dass meine neuen Freunde Christen waren, ohne jedoch gleich allzu tief darüber ins Gespräch zu kommen. Nachdem wir uns in den folgenden Wochen an ein paar Mittwoch-Abenden gemeinsam im Park getroffen hatten, war schließlich eines Abends Regen angesagt. Deswegen wurde ich zu einem Videoabend eingeladen, und wir sahen den Dokumentationsfilm von Jonathan Gray über den Auszug von Moses und dem Volk Israel durch das Rote Meer. Besonders beeindruckend in diesem Film sind die archäologischen Funde und die wissenschaftlichen Untersuchungen, die bestätigen, dass diese biblischen Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben.

Besonders überraschend war dabei für mich, viele Dinge zu erfahren, die ich bisher in der Kirche oder im Religionsunterricht noch nie gehört hatte.

Danach unterhielten wir uns lange über den Film und über die Bibel. Besonders überraschend war dabei für mich, viele Dinge zu erfahren, die ich bisher in der Kirche oder im Religionsunterricht noch nie gehört hatte. Aus Neugier fragte ich darauf hin, zu welcher Gemeinde meine Gastgeber eigentlich gehören. Darauf erfuhr ich vieles über Pfingstgemeinden, und über die Tatsache, dass man auch heute noch genau wie vor 2000 Jahren den Heiligen Geist als Zeichen und Kraft von Gott empfangen kann, mit dem Beweis des Sprechens in einer neuen Sprache. Genau so beschreibt es Gottes Wort in der Apostelgeschichte: APOSTELGESCHICHTE 2:37-39: Da sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und fragten Petrus und die andern Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott, unser HERR, herzurufen wird.

APOSTELGESCHICHTE 10:45-46: Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward; denn sie hörten, dass sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen.

Dabei musste ich erkennen, dass Buße zu tun, also eine bewusste Entscheidung für Gott zu treffen, und entsprechend in seinem Leben Dinge zu ändern, genau so eine Voraussetzung ist, am jüngsten Tag gerettet zu sein, wie die Entscheidung sich taufen zu lassen und den Heiligen Geist zu empfangen. Sehr deutlich wird dieses auch in MARKUS 16:16-18: Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden. Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden.

Nach dem Abend wunderte ich mich, ob das alles tatsächlich so stimmt, und ob ich damit auch für mich den Beweis der Lebendigkeit Gottes erfahren könnte. Wenn dieser Schritt, wie ihn Gottes Wort beschreibt, tatsächlich wahr und notwendig war, um gerettet zu sein, und wenn man tatsächlich den Heiligen Geist mit dem Sprechen in Zungen als Beweis erfahren konnte, warum hatte mir das dann noch niemand in den mehr als 25 Jahren meines Lebens gesagt…?

Antworten auf viele dieser Fragen fand ich in dem Buch „Sie sprechen in anderen Zungen“ von John L. Sherrill. Ähnlich wie ich, hatte auch der Autor dieses Buches eine Pfingstgemeinde kennengelernt. Auch er war sich unsicher, ob die Erfahrung, in anderen Zungen zu sprechen, wirklich von Gott sei, oder ob er, wie manche Spötter ihm sagten, nur auf irgendeine Sekte gestoßen sei. Da ihm diese Frage keine Ruhe ließ, nahm er einige Christen auf Band auf, während diese in ihrer neuen Sprache beteten. Zwischendurch nahm er auch eine „Spötterin“ auf, weil diese meinte, das gleiche könne sie mit reiner Nachahmung auch. Daraufhin schickte er das Tonband zu einem Sprachwissenschaftler, mit der Bitte um Analyse. Als Antwort bekam er, dass es sich hier um echte Sprachen handele, auch wenn der Wissenschaftler die meisten der Sprachen persönlich nicht kenne. Nur eine der Aufnahmen stellte der Wissenschaftler als Unsinn und „keine echte Sprache“ heraus, womit er, ohne vorher davon zu wissen, die Aufnahme der „Spötterin“ herausfilterte. Im Folgenden fand der Autor selbst zu Gott, nachdem ihm so das Wirken des Heiligen Geistes bewiesen wurde.

Und dann würde ich als Beweis den Heiligen Geist mit den mitfolgenden Zeichen empfangen. 

Ein paar Wochen später, inzwischen ging es auf den nächsten Winter zu, wurde ich gefragt, ob ich über Silvester zu einem größeren Treffen der Gemeinde auf eine Skihütte in Österreich mitkommen wollte. Da ich zum einen gerne Ski fahre, und da ich zum anderen die Hoffnung hatte, ein Wunder (z.B. in Form eines Heilungswunders) als den ultimativen Beweis Gottes zu sehen, entschied ich mich mitzufahren. Das ultimative Wunder hatte ich während dieser Tage zwar nicht gesehen, dafür jedoch viele kleinere Zeugnisse und Gebetsantworten erfahren. Schließlich wurde mir klar, dass ich selbst eine Entscheidung treffen musste: Ich musste bereit sein, Buße zu tun, mich taufen zu lassen und den Heiligen Geist zu empfangen. Wenn Gottes Wort wahr war, und ich aus Geist und Wasser wiedergeboren werden musste, um am Jüngsten Tag gerettet zu sein, dann war diese Entscheidung die wahrscheinlich wichtigste in meinem Leben. JOHANNES 3:5: Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Und dann würde ich als Beweis den Heiligen Geist mit den mitfolgenden Zeichen empfangen. Sollte die Bibel andererseits nicht wahr sein, und das Sprechen in Zungen nur Unsinn sein, dann wäre es für meine Zukunft auch nicht wichtig, und ich könnte jederzeit wieder andere Wege gehen. Preis dem Herrn, wenige Tage später wurde ich gerettet, und Gott hat mich auf Seinen Pfad zum ewigen Leben gebracht. Auch ich durfte die gleiche Erfahrung machen wie John L. Sherrill, und wie die Apostel vor 2000 Jahren: Den Empfang des Heiligen Geistes mit dem mitfolgenden Zeichen des Sprechens in einer neuen Sprache.

In der Liebe des Herrn, Ralf

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