Wie ich Gott nach Jahren der Suche fand

Teresa - Rom, Italien

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Ich möchte euch erzählen, wie Gott meine Augen öffnete und mir zeigte, dass Er wirklich lebendig ist. Zwischen meinem 12. und 16. Lebensjahr fing ich an, nach der Wahrheit zu suchen. Ich dachte oft über Gut und Böse nach und wollte wissen, warum solche grausamen Ereignisse wie Krieg, Vergewaltigung, Mord etc. in der Welt passieren. Ich wollte gerne wissen, ob die Geschichten, die ich über Gott gehört hatte, wahr oder falsch waren, und ob es wirklich nur einen Gott gibt.

Als ich aufwuchs, betete ich jeden Tag zu Gott und ging jeden Sonntag in die katholische Kirche. Als es jedoch zu Fragen über den Sinn des Lebens kam, konnte ich keine zufriedenstellenden Antworten bekommen. Jede Religion gab mir unterschiedliche Antworten auf meine Fragen. Manche Leute sagten, dass man zu einem besonderen Ort auf Pilgerreise gehen muss, um Gott zu gefallen, andere sagten, dass ich zu Maria, Petrus oder einigen anderen Toten beten sollte, um die Wahrheit herauszufinden und um nach meinem Tod gerettet zu sein. Der Herr zeigte mir jedoch die folgenden Schriftstellen: JESAJA 42:17 und das zweite Gebot: 5. MOSE 5:8-10.

Andere wiederum sagten mir, dass ich durch gute Werke in den Himmel kommen würde und einige antworteten sogar mit: „Jesus liebt dich so wie du bist – also kannst du tun, was du willst – Er vergibt dir – das ist, was die Bibel sagt.“ Aber ich konnte das alles nicht glauben. Ich fragte mich, was für ein Gott durch eine Pilgerreise oder durch gute Werke „gekauft“ werden könnte. Wie echt ist Seine Gnade und Liebe, wenn Er bestochen werden kann?

Was ist mit all den bösen Dingen, die ich vorher getan hatte und wieder und wieder tat? Was ist richtig und was ist falsch? Wer definiert es? Wen kümmert es? Je mehr ich fragte und die Wahrheit finden wollte, desto mehr verschiedene Eindrücke bekam ich von Gott. Schließlich, als ich ungefähr 18 Jahre alt war, hatte ich das Suchen satt. Ich war sehr enttäuscht und versuchte sogar zweimal, mich umzubringen, da ich keinen Sinn darin sah, in solch einer korrupten und verrückten Welt zu leben. Glücklicherweise waren beide Versuche erfolglos, und nach dem zweiten Selbstmordversuch wusste ich plötzlich in meinem Herzen... „Es gibt einen Gott und Er möchte, dass ich lebe.“ Wofür? ... Ich hatte keine Ahnung.

Es gibt einen Gott und Er möchte, dass ich lebe.

Ich rief zu Gott: „Ich werde aufhören selber nach Dir zu suchen, ich habe es satt – wenn Du ein lebendiger und liebender Gott bist und wirklich an mir interessiert bist, dann zeige mir, dass es Dich wirklich gibt! Leite mich zu der Kirche, Gemeinde, Gruppe oder wo auch immer Du mich haben willst. Wenn Du Gott bist – kannst Du Wunder vollbringen ohne die Hilfe meiner Werke.“ Und dann machte ich ein Versprechen: „Wenn ich das nächste Mal in Kontakt mit einer Gemeinde komme, die mir über Gott erzählt, dann werde ich ihr ganz beitreten, egal, was sie sagen, dass ich tun soll. Wenn Du Gott bist – leite mich! Wenn es keinen Gott gibt – dann ist sowieso alles egal!“

In PSALM 18:6-7,17,20 steht: „Der Hölle Bande umfingen mich, und des Todes Stricke überwältigten mich. Da mir angst war, rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott; da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel, und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren... Er streckte seine Hand aus von der Höhe und holte mich und zog mich aus großen Wassern... Und er führte mich aus ins Weite, er riß mich heraus; denn er hatte Lust zu mir.“

Und genauso zog mich Gott aus dem Dreck heraus!

Und genauso zog mich Gott aus dem Dreck heraus!

Ich war 20 Jahre alt, als mich jemand von Christian Assemblies International fragte, ob ich zu einer Versammlung von wahren Christen kommen möchte. Nun – ich war nicht überzeugt von dem, was er mir erzählte, aber ich ging trotzdem zur Versammlung mit. Es war für mich ungewöhnlich, dass die Versammlung in einer Wohnung stattfand – und es waren nur ungefähr 10 Leute da. Aber ich dachte: „Es ist egal, wie viele da sind – was sie predigen ist wichtig.“

Was mich wirklich erstaunte war eine Schriftstelle, die sie mir zeigten: MARKUS 16:17-18, welche sagt, dass es Zeichen gibt, die dir folgen, wenn du den Heiligen Geist hast, wie zum Beispiel in Zungen zu reden. Ich hatte das noch niemals zuvor gehört und erkannte, dass ich beinahe 20 Jahre lang nur zugehört hatte, was die Priester der katholischen Kirche predigten, hatte jedoch niemals eine Bibel aufgeschlagen, um selber Gottes Wort zu lesen. Ich hatte niemals mein Leben mit der Schrift, auf die wir uns als „Christen“ verlassen sollten, verglichen.

Während der Versammlung begannen die Leute im Geist zu beten, d.h. in Zungen zu reden, doch ich war immer noch nicht überzeugt. „Was mache ich nur hier?“ fragte ich Gott und mich selbst. Und plötzlich erinnerte ich mich an das Versprechen, das ich gegeben hatte. Mehr als ein Jahr war vergangen seit ich dieses Versprechen gegeben hatte und ich hatte es komplett vergessen, bis zu diesem Sonntag im Februar 2001. Ich war schockiert und musste eine sehr ungewöhnliche Entscheidung treffen. Ich sagte: „Okay, Herr, ich riskiere alles, was ich habe. Hilf mir, falls diese Entscheidung falsch ist, aber ich werde dieser Gemeinde beitreten, wie ich versprochen habe und gebe mein Leben komplett in Deine Hände – mach’ mit mir, was Du willst - jetzt!“

Frei von all dem Zorn, an dem ich jahrelang festgehalten hatte...

Es war wie ein großes Aufbrüllen und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich frei: frei von all dem Zorn, an dem ich jahrelang festgehalten hatte, und ich wusste, dass nichts wichtig war als die Errettung durch Jesu Christi Opfer für all meine Sünden und ein neues Leben zu beginnen! Meine Tränen flossen und ich erinnerte mich, dass ich seit einigen Jahren Zuhause hin und wieder diese komischen Silben in meinem Kopf hatte. War das dieses „in Zungen reden“, was die Leute um mich herum taten? Ich begann einfach auszusprechen, was mir in den Sinn kam und es formte sich mehr und mehr zu einer Sprache, die ich niemals zuvor gehört hatte. Du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich ich war und immer noch bin seit dem Tag, an dem Gott meine Augen gegenüber Seinem Wort öffnete. Später am selben Tag wurde ich unter Wasser getauft, so wie es in MARKUS 16:15-16 beschrieben ist.

Ich bin dankbar für Gottes Gnade und dafür, dass Er auch mich ausgewählt hat. Seine Werke und Wunder zu sehen und Ihn immer mehr kennenzulernen ist so wichtig, um die Dinge, die in der Welt vor sich gehen, zu verstehen!

Riskiere es – und bitte Gott, dir zu zeigen, daß Er wirklich existiert!

LIEBE in CHRISTUS,
Teresa
 

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