Wie der Herr mich errettete

Sonja - Wien, Österreich

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Ich möchte euch mein Errettungszeugnis erzählen, das auch ein wenig die Geschichte meines Lebens erzählt. Ich wurde 1970 mit einer Stoffwechselstörung geboren, man nennt dies heutzutage ADS oder Konzentrationsschwierigkeiten. Ich muss hinzufügen, dass meine Mutter die ganze Schwangerschaft über geraucht hatte. Ich war ein Baby, das sehr viel weinte.

Unsere Nachbarn, ein älteres Ehepaar, waren Christen und beteten für mich, und meine Grossmutter war eine Pfarrerin und betete regelmässig mit uns und las uns immer aus der Bibel vor.

Im Alter von fünf Jahren begann ich zu beten, weil ich wusste, dass ich ohne Gott keine Chance mit meinen Schwierigkeiten hätte. Ich las dann auch in meinen jungen Jahren die Kinderbibel immer wieder durch. Während meiner Schulzeit hatte ich immer sehr grosse Schwierigkeiten dem Unterricht zu folgen, obwohl ich mich sehr bemühte. Dies war sehr frustrierend! Es gab immer wieder sehr schwierige Zeiten in meinem Leben und manchmal suchte ich Gott, manchmal nicht.

Als ich nach einem längerem Auslandsaufenthalt zurück in die Schweiz kam, schien die ganze Familie wie zerrüttet. Mit 16 Jahren wohnte ich dann in der Nähe von Zürich und musste dann definitiv von zu Hause ausziehen, weil mein Vater und meine Mutter aus beruflichen Gründen in eine andere Schweizer Gegend umziehen mussten. Nach dem 10. Schuljahr begann ich dann mit meiner Lehre als Innendekorateurin. Während dieser Zeit besuchte ich die FEG (Freie Evangelische Gemeinde) in Zürich. Nach einiger Zeit besuchte ich dann jedoch nicht mehr ihre Versammlungen, weil sie sehr oberflächlich in ihren Ansichten waren. Später nach meiner Bekehrung erfuhr ich, dass sie nur einen Teil der Errettungslehre aus der Bibel lehrten und nicht die Volltaufe unter Wasser und das Sprechen in anderen Zungen.

Die Jahre vergingen, aber die Probleme waren immer noch da. Ich hatte sehr grosse Mühe in meiner Lehrzeit und verrannte mich in den Sport, da er mir einen gewissen Ausgleich gab.

Ich wusste, dass ich gerettet werden musste.

Mit 21, es war an einem Samstag, trainierte ich wie üblich meine vier Stunden und kam komplett ausgelaugt aus dem Training. Mein einziger Gedanke war nur noch, so schnell wie möglich nach Hause zu gehen. Jedoch etwas in mir verhinderte das. Es kam ein zweiter Gedanke in mir auf, der mir sagte, ich solle in die Stadt hinuntergehen. Ich kämpfte sehr gegen diesen Gedanken an und schliesslich gehorchte ich und lief zur Limmat, einem Fluss in Zürich. Plötzlich sagte diese innere Stimme „Stopp“ und ich fragte mich, was dies denn soll, aber ich gehorchte und stand vor einer Plakatwand. Ich fragte mich, was ich hier mache und warum ich vor dieser Plakatwand stand. Doch plötzlich stand jemand hinter mir und sagte, er habe etwas Besseres für mich, es ginge um Gott,  und er gab mir ein Traktat. Ich nahm es und antwortete:“ Danke, ich glaube auch an Gott“ und so entstand ein erstes Gespräch. Ich besuchte dann etwa vier Monate lang jede Versammlung und fragte mich, wieso ich denn getauft werden sollte, da ich ja eh schon an die Bibel glaube und meine Oma mir die Bibel bereits nahegebracht hat, ausserdem war ich ja schon als Baby getauft, dachte ich. Genau in dieser Zeit des Nachdenkens nahm sich meine Oma das Leben. Für mich brach eine Welt zusammen und ich wusste, dass ich der Bibel in allem gehorchen musste und Busse tun musste und getauft werden musste durch vollständiges Untertauchen in Wasser (JOHANNES 3:5). Dies tat ich dann auch. Am 19. Dezember 1992 wurde ich in einer Badewanne getauft und empfing anschliessend den Heiligen Geist und begann in Zungen zu beten (APOSTELGESCHICHTE 2:38).

Preis den Herrn!

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