Von Rockmusik befreit

Martijn - Sydney, Australien


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Bands wie ‘Sick Of It All’, ‘Suicidal Tendencies’, ‘Pro-Pain’, ‘Slayer’, ‘Metallica’, ‘Congress’, ‘Slipknot’ waren meine Helden. Im Alter von vierzehn Jahren wurde mir nicht erlaubt, zu einem `Metallica’ Konzert zu gehen und deswegen haßte ich meine Eltern und schmiß ein ganzes Schuljahr hin. Wahrscheinlich fing meine Rebellion vorher an, aber nach dem Ereignis wurde es noch schlimmer. Ich fing an, jeden zu hassen, und alle hatten Schuld, außer mir.

machte ich für eine Weile „headbanging“ zur Musik

Zwischen meinem siebzehnten und achtzehnten Lebensjahr beruhigte ich mich ein wenig, nachdem ich bemerkte, daß mein Verhalten mir nicht half. Langsam lernte ich mehr und mehr Leute kennen und dachte, mir ginge es ganz gut. Trotzdem, wenn irgend etwas schief ging oder ich mich unglücklich fühlte, ganz gleich aus welchem Grund, machte ich für eine Weile „headbanging“ zur Musik, wonach es mir wieder besser ging. Ich liebte es, zu „Metal“ Konzerten und Festivals zu gehen, suchte nach „Sex, Drugs & Rock’n Roll“ und war gefangen in den sozialkritischen Texten von Bands wie `SOIA’, ‚Pro-Pain’ oder ‚Congress’, ich dachte, mit dieser Art von Musik könnten wir die Welt verändern. Ich war überzeugt, daß ich das Richtige tat.

Dann, im Januar 2000, hatte ich die Gelegenheit, für ein Praktikum nach London zu gehen. Während der Osterferien wollte ich für ein paar Tage nach Hause fahren. Am Viktoria-Busbahnhof bat ich einen jungen Mann um Hilfe. Er wartete auf denselben Bus wie ich. Wir fingen an, uns über alle möglichen Dinge zu unterhalten, die Wirtschaft, Schule, Holland und Großbritannien. Wir unterhielten uns vor allem intensiv über Krieg. Er wußte eine Menge über dieses Thema, speziell über die Politik hinter allem. In der Musik, die ich hörte, war viel von Krieg die Rede, der Krieg in meinem Kopf, oder die Unabdingbarkeit von Selbstmord, aber das war weitestgehend wegen Frustration und Unglauben.

Ich hatte eine andere Meinung von den meisten Christen...

In Holland tauschten wir unsere Email Adressen aus, obwohl mir klar wurde, daß dieser verrückte Schotte ein Christ war. Zuhause fragte ich meine Mutter nach ihrer Bibel (sie muß gedacht haben, ich mache mich über sie lustig) und begann nach einigen Dingen zu suchen, die der Schotte erwähnt hatte. Zurück in London bemerkte ich, daß ich irgendwie das Interesse verloren hatte, Ozzy oder AC/DC zu hören. Ich machte wieder Kontakt zu diesem christlichen Typen und wir trafen uns ein paar Mal. Irgendwann fing ich an, ihm Fragen zu stellen. Es war super zu sehen, daß er normal war, denn ich hatte eine andere Meinung von den meisten Christen.

Wir verstanden uns gut und er lud mich nach Schottland ein. Obwohl ich über das christliche Leben immer noch sehr skeptisch war, entschied ich, die Situation zu nutzen und mir von ihm ein wenig von Schottland zeigen zu lassen...

Als wir das Schloß in Edinburgh besuchten, erzählte er mir etwas über die Geschichte und daß Schottland einmal eine christliche Nation war. Das sei in dem Schloß zu sehen, speziell in der Kriegsgedenk-Kapelle. Als wir das Schloß betraten, war mein erster Gedanke: „Toll, aber nichts Besonderes.” Dann betraten wir jedoch das Innere, wo eine Nachbildung der Bundeslade mit dem Erzengel Michael darüber ausgestellt war. Dort spürte ich eine schwere Last auf meinen Schultern, als ob ich jemanden tragen würde. Ich fühlte mich dreckig und sündig. Dieses Gefühl mußte weg!

Später entschied ich mich, zu einer ihrer Versammlungen zu gehen. Erstaunlicherweise, und entgegen meinen Erwartungen waren die Leute normal, wir waren in keinem kirchenartigen Gebäude sondern in einem großem schönen Haus, und sie setzten mich in keiner Weise unter Druck (was mich höchstwahrscheinlich zur Flucht veranlaßt hätte).

Ich verstand Satans Einfluss in meinem Verstand und in der Rockmusick

Die Versammlung war ganz anders als alles, an das ich mich aus meiner katholischen Kindheit erinnern konnte. Es war voller Leben. Der Pastor redete über ein Buch, in dem Satan als eine schlaue Kreatur beschrieben wird, die in deinem Verstand arbeitet, wie bei Eva mit der verbotenen Frucht. Das war mir so bekannt. Ich dachte, er würde zu mir persönlich sprechen. Eine Sache wurde mir klar; in all diesen Jahren hatte ich Satan in meinen Verstand gelassen, durch die Musik, das Okkulte und einfach dadurch, daß ich ein rebellisches, selbstsüchtiges Leben lebte.

Später sangen sie ein Lied: „Die Tore der Hölle werden gegen die Armee des Herrn nicht bestehen“ und das traf mich wieder. Ich begriff plötzlich, daß alles über Gott und Satan wahr ist und daß ich auf dem falschen Weg war. Ich fing fast an, zu heulen, was ich seit Jahren nicht getan hatte. Am 28. Mai 2000 tat ich Buße und entschied mich, mein Leben Jesus zu geben, wie in APOSTELGESCHICHTE 2:38.

„Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott…” (1. KORINTHER 2:12-14). Ich kann ehrlich sagen, daß der Geist der Welt (der von Satan ist) hinter dieser Musik steht. Rock’n Roll und die meiste Popmusik ist deshalb so gefährlich, weil sie auf einer unbewußten Ebene wirkt und du nicht geistig erkennen kannst, was vor sich geht oder wie es dich beeinflußt. Durch Seine Gnade hat mich Gott davor gerettet

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