Von Okkultismus befreit!

Henry - Glasgow, Schottland


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Hallo an alle! Mein Name ist Henry, aber während der Zeit von 1985-87, in der ich hin und zurück nach GOA in Indien reiste, nannten die Leute mich Mischa. Durch Stefanie, ein verrücktes Mädchen aus Münchens Nobeldiskothek „Sugar Shake”, hatte ich die Hippie-Welt von GOA entdeckt, wo Rave-Parties, Musik, Mädchen und alle Drogen – besonders Acid – an der Tagesordnung waren.

Während meiner zweiten Indienreise ging ich in das Himalaya Gebirge, um eines der größten Hindufeste auf diesem Planeten zu besuchen – das KUMB MELA. Wir verstanden nicht viel über diese Religion, aber sie rauchten auch Dope, und wir fühlten uns gut. Zu dieser Zeit waren Drogen bereits ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden, und ich konnte mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Auch fing östliche Philosophie an, mich zu faszinieren.

Kurz bevor ich das Flugzeug für meinen dritten Indientrip bestieg, wurde ich auf das Buch „Jesus lebte in Indien” aufmerksam. Obwohl ich die heuchlerische Christenheit in Deutschland verachtete und kirchliche Dinge mich absolut nicht interessierten, war ich fasziniert von der Idee, daß dieser „ausgeflippte Typ” Jesus im Himalaya herumgewandert war, wie ich es auch unlängst getan hatte... Mit dem Buch in meiner Tasche kam ich in Indien an, und das Leben riß mich einfach mit. Dann kreuzte Damita meinen Weg, ein Maori-Mädchen aus Neuseeland mit einer starken Ausstrahlung, und Liebe lag in der Luft. Als „Weiße Hexe” führte sie mich in die tieferen Dimensionen des „New Age” Lebensstils ein, wobei Magie ein Teil ihres täglichen Lebens war. Drogen zu nehmen und auf Parties zu gehen war an der Tagesordnung bis zu der einen Nacht, die mein Leben veränderte.

Anstatt mich großartig zu fühlen, ergriff mich ein schrecklicher Horrortrip...

Obwohl wir erst spät auf einer Party ankamen (2-3 Uhr nachts), schafften wir es trotzdem, Unmengen von Drogen in uns hineinzupumpen, bis wir bemerkten, daß es wohl etwas viel war... Wir kamen durch die dunklen Stunden der Nacht, bis ich gegen Morgen einen merkwürdigen Typen traf, mit einem ebenso merkwürdigen Namen, der mir mehr Drogen anbot. Ich gab dem nach und merkte bald, daß etwas nicht stimmte. Anstatt mich großartig zu fühlen, ergriff mich ein schrecklicher Horrortrip und zog mich durch eine alptraumartige Erfahrung nach der anderen. Die ganze Party verwandelte sich in ein höllisches Märchen. Überall wurden fröhliche Partygäste plötzlich von verzweifelter Not ergriffen. Die Zeit schien zu einem völligen Stillstand gekommen zu sein. Der Beginn und das Ende von Zeit wiederholten sich auf so kräftige Weise, daß ich anfing, vor Angst zu zittern. Mein Herz brannte so stark, daß ich fast bewußtlos wurde. Menschen schienen sich in Irre zu verwandeln, und die ganze Atmosphäre war von Angst, Leid und übernatürlichen/ halluzinativen Erscheinungen erfüllt. Als der Typ, von dem ich die Drogen genommen hatte, davonging, sah ich auf der Rückseite seiner Lederjacke drei Totenköpfe in symbolischer Anordnung – Symbole der okkulten Welt.

Seit dieser Nacht wurden die Dinge anders. Ich bemerkte die fremdartige Gegenwart einer bösen Kraft in meinem Leben, die mein ganzes Sein beeinflußte. Wir verließen Goa bald und reisten hinauf nach Nepal, in der Hoffnung, einige Antworten für das Geschehene zu finden. Der Besuch eines buddhistischen Klosters warf mich jedoch in noch schlimmere magische Erscheinungen (Telepathie). In Kathmandu trennte ich mich von Damita, da ihre Verwicklung in Hexerei und Drogen für mich untragbar geworden waren.

Ich begann Dinge zu sehen, Umstände zu versinnbildlichen...

Ich verließ Nepal in der Hoffnung, diese „neue fremdartige Kraft” und alles Magische hinter mir zu lassen. Zurück in Indien gerieten die Dinge noch mehr außer Kontrolle und ich wußte, irgendetwas war schrecklich schief gelaufen. Als ich herausfand, daß ein Typ, den ich kannte, sich ein Gewehr besorgt hatte (denn er wollte einen DJ erschießen, in dessen Partymusik er unterschwellige, rassistische Botschaften entdeckt hatte), wußte ich, dies war nicht mehr meine Szene. Ein Gefühl der Geistesgestörtheit war in mein Leben gekommen und hatte kraftvoll von meinem ganzen Sein Besitz ergriffen. Ich wußte, daß ich keine Drogen mehr nehmen durfte, da ich bereits am Rande des Wahnsinns war und erneute Versuche von Drogenkonsum die Symptome des Horrortrips jener Nacht wieder ausgelöst hatten. Ich begann Dinge zu sehen, Umstände zu versinnbildlichen und mich in einem Kreis von Aberglauben zu drehen.

An Bord des Jumbos zurück nach Europa fürchtete ich weitere übernatürliche Erscheinungen. Mein Drogenleben war in alle Einzelteile zerbrochen, und ich wußte nicht, wie ich dem normalen Leben in Deutschland begegnen sollte. Würden die Leute bemerken, daß ich mein Leben in ein mentales Chaos gesteuert hatte? Die Dinge, die während der letzten Monate geschehen waren, waren zu heftig, um sie mit jemandem zu teilen. Ich fühlte mich hoffnungslos in einer Welt aus Magie und Angst gefangen. Würde ich psychische Behandlung brauchen, um hier heraus zu kommen? Ich hatte gesehen, wie Menschen in Goa verrückt geworden waren, da sie nach nur einem LSD-Trip ihren Verstand verloren. (Später lernte ich durch die Bibel, daß das Einnehmen von Drogen = „pharmakeia” eigentlich eine Form von Zauberei ist, was von Gott absolut verboten ist OFFENBARUNG 21:8)!

Während ich auf dem Flughafen von Damaskus auf meinen Flug nach Deutschland wartete, sprach ich mit einem Engländer, der in Calcutta arbeitete. Ich fragte ihn nach seiner Ansicht über Buddhismus, da ich noch immer versuchte, die telepathischen Erscheinungen im Kloster zu begreifen. Seine Antwort war ganz und gar überraschend für mich, aber seine Worte waren die wichtigsten Worte, die jemals ein Mensch zu mir gesagt hat. Er sagte: „Ehe du weiter in den Buddhismus hineingehst, sieh, was Jesus Christus für uns tat – Er starb für unsere Sünden und in Ihm kannst du ein neues Leben haben.” Dies war wirklich die einzige Antwort, die mich in meiner unbegreiflichen Angst zufriedenstellen konnte. Der Flug des Mannes wurde ausgerufen, und er verschwand, während ich von Tränen geschüttelt dasaß.

Wieder in Deutschland, hatte ich weiterhin magische Erscheinungen in meinem Leben, so daß ich an einem Punkt sogar über Selbstmord nachdachte. Aber ich hatte diese eine Hoffnung. Irgendwie wußte ich, daß Jesus mir in all dem helfen konnte. Ich brauchte beinahe ein Jahr, bis ich zu einem normalen Leben (oberflächlich) zurückfand, aber ich war nicht in der Lage, normalen Kontakt mit meinen Angehörigen oder Freunden zu haben – ich mußte mich völlig zurückziehen, da ich sie nicht in meine Welt von Aberglaube und Symbolismus hineinziehen wollte. Wie durch ein Wunder fand ich Arbeit als Möbelschreiner/Holzbearbeiter, was mir half, meine Füße wieder auf den Boden zu bringen. Privat jedoch tobte der geistige Kampf weiter, da ich mehr und mehr dem Sammeln von RAVE und TECHNO Musik verfiel.

Dann kam der Tag, an dem ich Ursula in den Straßen von München traf und sie mich fragte, ob ich an Gott glaube. Drei Stunden später redeten wir immer noch, und ich wußte vom ersten Moment an, daß sie die Wahrheit sagte. Sie hatte wirkliche Antworten, und Dinge begannen, Sinn für mich zu machen. Ich lernte über wahres Christentum, über die biblischen Schritte zur Errettung, über Satan, der die ganze Welt verdirbt, über satanische Einflüsse in Drogen und Rockmusik, über die lauwarme Haltung der meisten Kirchen, über Jesus, der lebt und wahrhaftig ist für die, die Ihn in der Schrift suchen... und ich sah ihre Demut und ihren Glauben in Gott!

Sechs Wochen lang ging ich zu allen Haustreffen, da diese Leute bereit waren, mir Antworten zu geben. Ich verstand, daß die Bibel wahrlich Gottes Wort für uns ist, und ich sah zum ersten Mal die Kraft des Heiligen Geistes, wie er mit Zeichen unter den Gläubigen wirkt. Am Sonntag, den 23. Oktober 1988 wurde ich voller Freude getauft, nachdem Robby alle dämonischen Kräfte, die mein Leben in den Ruin geführt hatten, im Gebet gebunden hatte. Als ich aus dem Wasser herauskam, war ich frei von allem Bösen, wie Jesus es in Gottes Wort versprochen hat!

2. TIMOTHEUS 2:26: „und sie wieder nüchtern werden aus der Schlinge des Teufels, von dem sie gefangen sind für seinen Willen.”

JOHANNES 8:32: „...und die Wahrheit wird euch frei machen.”

Jesus hat den Preis für unsere Sünden bezahlt und kaufte uns frei von unserer Schuld...

Ich habe Jesus nie im Himalaya gefunden, aber Er offenbarte Seine Liebe und Sorge für einen Sünder (wie mich) zuerst dort, und dann in Damaskus, als Er, Jesus, mir durch die Worte dieses Engländers zeigte, was Er für uns am Kreuz getan hat: Jesus hat den Preis für unsere Sünden bezahlt und kaufte uns frei von unserer Schuld, wenn wir anfangen, Ihm nach Seinem Wort zu folgen. Preis den Herrn für Seine Geduld und Liebe!

Seither habe ich nie wieder irgendwelche Drogen genommen, noch hatte ich Verlangen danach, denn mit und in der Wahrheit zu leben (Jesus Christus ist die Wahrheit…) erneuerte die Freude in meinem Leben. Seit meiner Taufe, bei der ich völlig unter Wasser getaucht wurde, hat jeglicher dämonische/ okkulte Einfluß auf mein Leben aufgehört, und ich fand meinen Weg zurück zu einer gesunden psychischen Ausgeglichenheit und einer normalen Lebensanschauung. Ungefähr zwei Jahre nach meiner Bekehrung hörten wir (unsere Gemeindegruppe in München) ein Gespräch von dem New Yorker Prediger David Wilkerson. Der Titel war „Auf der Straße zur Hölle”, und David Wilkerson sprach eingehend über eine Vision der Hölle, was mich zutiefst bewegte, da er Szenen beschrieb, die fast identisch zu einigen Erfahrungen waren, die ich während meines Horrortrips in jener Nacht in Goa gemacht hatte.

Es ist nun beinahe 15 Jahre her, seit ich getauft wurde und den Heiligen Geist empfing, mit der kostbaren Gabe des „Sprechens in anderen Zungen”. Ich preise und danke dem Herrn, daß Er mich auf Seinem Weg beschützt hat. Es gab nicht einen Tag, an dem ich meine Entscheidung, umzukehren und dem Herrn zu folgen, bedauert hätte. Wir sind nicht perfekt, aber dennoch kann die gute Frucht von Training und Jüngerschaft auf so viele Weise in unserer Gemeinde gesehen werden.... Unsere Lehre basiert in jeder Hinsicht auf der Schrift, und durch gründliches Geschichtsstudium (besonders christliche Geschichte) bekommen wir mehr und mehr Verständnis darüber, wie wichtig es ist, sich auf dem guten und göttlichen „alten Pfad” zu halten. Gegenwärtig leben meine Frau und ich in Schottland, wo wir uns daran erfreuen, ein Teil dieser aufregenden Arbeit in Christus zu sein.

In der Liebe Christi,

Henry

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