Von Gott überzeugt

Christiane, Anwältin - Saarland, Deutschland

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Ich heiße Christiane und lebe im Saarland in Deutschland. 10 Jahre hatte sich mein Sohn Jason bemüht, mich davon zu überzeugen, dass ich mich „richtig“ taufen ließe. Darüber war ich stark verunsichert, denn ich war immer der festen Meinung auf den evangelischen Glauben richtig getauft zu sein. Irgendwann habe ich dann begonnen im Gebet dem HERRN zu sagen, dass ich entsprechend der Bibel getauft sein möchte, und IHN zu bitten, mir den rechten Weg zu weisen (JEREMIA 33:3). Ich hatte den Eindruck bekommen, dass ich getauft werden sollte. Dieses Gefühl hielt sich über mehrere Wochen, aber ich war noch nicht so sicher.

Als dann 2001 meine nächste Reise zu meinen Kindern nach Schottland anstand, verspürte ich plötzlich den starken Drang, meinen Badeanzug einzupacken, obwohl ich nicht gerne baden gehe.

Während meines Aufenthaltes in Schottland gab es ein sehr schönes Abendessen, an dem auch andere Gemeindemitglieder teilnahmen. Besonders Andrew und Henry sprachen viel von Bekehrung und Taufe. Im Zuge dieses Gesprächs meinte Andrew, ich hätte eine innere Mauer um mich errichtet, die ich beseitigen müsste.

In diesen Ereignissen sah ich ein deutliches Zeichen vom HERRN.

Nach dem Essen legten mir Andrew und Henry die Hände auf und beteten in Zungen, in Sprachen, die ich nicht verstand. Plötzlich hörte ich deutlich, wie Henry während der Zungensprache die Worte  „détruire la bastion“ (die Festung zerstören) sagte (2. KORINTHER 10:4-5). Das schreckte mich auf, zumal Französisch eine mir vertraute Sprache ist. Ich antwortete ihm auf französisch, was es damit meine und  musste feststellen, dass Henry meine Worte gar nicht verstand. In diesen Ereignissen sah ich ein deutliches Zeichen vom HERRN (APOSTELGESCHICHTE 2:6-11).

Sodann empfing ich den Heiligen Geist und erklärte, dass ich gerne getauft werden würde (APOSTELGESCHICHTE 19:5-6). Der Zeitpunkt dafür wurde für den nächsten Tag  im leisure-Bad in Perth festgelegt. Irgendwie war ich wegen dieses Schrittes aber noch immer unsicher und konnte die Nacht nur schlecht schlafen.

Auf dem Weg nach Perth betete ich die ganze Zeit, dass wenn mein Vorhaben falsch sei, der HERR mich aufhalten möge: ein kleiner Verkehrsunfall ohne ernsthafte Folgen, die Badeanstalt geschlossen oder etwas Ähnliches. Aber nichts dergleichen geschah. Im Gegenteil, in der Badeanstalt zeigte man allergrößtes Entgegenkommen, ließ uns alle, immerhin eine größere Gruppe, kostenlos hinein und stellte uns noch ein gesondertes Becken – etwas entfernt vom allgemeinen Trubel – zur Verfügung. Und so wurde ich getauft (MATTHÄUS 28:19).

Unmittelbar nach meiner Taufe entschloss sich Sunette aus Südafrika, die alles beobachtet hatte, sich ebenfalls taufen zu lassen (APOSTELGESCHICHTE 2:38). Ein tolles Wochenende! Ich danke allen, die dabei waren. Preis dem Herrn!

In Jesus Christus
Christiane
 

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