Von Bösen Geistern und Drogen befreit

William - Fife, Scotland

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Hallo allerseits,

ich möchte euch gerne erzählen, wie und warum ich Christ geworden bin und hoffe, euch dadurch ermutigen zu können, Gott zu suchen und nie aufzugeben.

Als Kind sind mir einige sehr schlimme Dinge widerfahren – ich wuchs ohne einen Vater auf, war sehr misstrauisch und hasserfüllt und von dem, was ich in dieser Welt sah, gänzlich enttäuscht.

Im Alter von 12 Jahren trank ich schon harte Sachen (Rum), und ein Jahr später begann ich Cannabis zu rauchen. Dadurch ging es mit der Schule ziemlich bergab, denn ich rauchte es fast jeden Tag. Mit 16 war ich vorbestraft und ohne eine Ausbildung. Ich war obdachlos und immer in Schwierigkeiten.

...Ich war ohne eine Ausbildung, obdachlos und immer in Schwierigkeiten.

Einmal fand ich sogar eine Wohnung und nutzte diese Gelegenheit, um mich mit Yoga zu beschäftigen. Ich tauchte tief in diese Welt hinein und praktizierte es manchmal bis zu sechs Stunden täglich. Nach sieben Monaten machte ich eine furchterregende Erfahrung: Ich sah „geistige Wesen‟, die mit mir redeten. Sie versprachen mir, sich um mich zu kümmern und mir mit meinem Leben zu helfen. Ich hörte sofort mit Yoga auf und wandte mich direkt wieder den Drogen zu um meinen Frieden finden zu können.

Dennoch war mein Leben weiterhin mit Hass erfüllt, und diese „geistigen Wesen‟ erschienen mir fortwährend auf die eine oder andere Weise. Sie trieben mich zu allen möglichen Ausschweifungen, bis etwas Besonderes geschah!

Mit 20 Jahren lebte ich in Edinburgh in einer verrückten, Drogen gefüllten Einzimmerwohnung für Sozialhilfeempfänger, wo ich auch mit dem Missbrauch von Amphetamin und Heroin-Ersatzdrogen begann. Als ich eines Tages aus dem Fenster blickte, sah ich eine alte Freundin, die ich schon seit einigen Monaten nicht mehr getroffen hatte. Ich winkte sie herauf in die Wohnung, und wir unterhielten uns darüber, was sie so getrieben hatte seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten.

Sie erzählte mir, dass sie Christ geworden sei. Dies war eine ziemliche Überraschung für mich. Denn wir hatten des öfteren bis spät in die Nacht zusammengesessen und über das Leben, das Universum und einfach über alles geredet. Wir waren beide dabei zu dem Schluss gekommen, dass es nur uns gab – da war kein höheres Wesen. Mit dem Tod, war alles zu Ende. Sie lud mich zu einem „Treffen“ ein und erklärte mir, dass dort ein bisschen gesungen und gepredigt würde und dass es etwas zu „ESSEN‟ gäbe! Das war das Zauberwort!

„Wann soll ich dort sein?‟ fragte ich.

„Wann soll ich dort sein?‟ fragte ich. Das „Treffen“ fand am Strand statt und begann mit einer Runde Fußball. Die Leute dort waren ein Haufen normaler, freundlicher und fröhlicher Menschen. Sie waren keine naiven, religiösen Freaks, wie ich es erwartet hatte. Nach dem Fußball sangen wir einige Lieder und jemand erklärte einige Schriften aus der Bibel. Nach diesem Treffen und dem Essen zog ich einen vorbereiteten Joint hervor und bot ihn dem Gitarristen an. Er lehnte höflich ab und zeigte mir anhand der Bibel, warum ich nicht Cannabis rauchen sollte, oder besser gesagt, warum ich generell nicht rauchen sollte.

Ein paar Tage später traf ich mich mit einigen der Leute wieder. Ich entschied ich mich, dass ich nach dem nächsten Treffen alles einfach vergessen würde – oder viel wahrscheinlicher nach dem Essen. Dann geschah allerdings etwas, was mein Leben für immer verändern sollte. Ich wurde ermutigt, herauszufinden, ob es Gott wirklich gibt. Mir war in der Bibel gezeigt worden, dass ich meinem Leben eine neue Richtung geben sollte und Gott finden musste um meine Ewigkeit abzusichern. Ich beschloss, es auszuprobieren!

Nach dem nächsten Treffen zeigte mir einer der Männer mit dem Namen Franzy in der Bibel Schriftstellen, in denen Gott verspricht, jenen, die Ihn mit einem ernsthaften Herzen suchen, zu antworten.

...Gott verspricht, jenen, die Ihn mit einem ernsthaften Herzen suchen, zu antworten.

 

Franzy schlug dann vor, dass alle anfangen sollten zu beten und auch ich beten sollte. Alle zehn Leute, die noch im Zimmer waren, knieten nieder und fingen an, in einer anderen Sprache zu beten!

Ich traute meinen Augen und Ohren nicht, war aber trotzdem noch in der Lage, mich auf die mir gestellte Aufgabe zu konzentrieren – herauszufinden, ob Gott lebte. Daher bat ich Gott einfach „mir meine Lebensweise zu vergeben und etwas zu tun, und wenn Er mir etwas zeigt, würde ich Ihm nachfolgen‟. Nach ungefähr 5 Minuten kam Franzy zu mir, legte seine Hände auf meine Schultern und betete, dass ich Gott gegenüber bußfertig sein und den Heiligen Geist empfangen würde.

Friede durchströmte mich, und ich wußte in diesem Augenblick, dass Gott da war! Franzy nahm seine Hände von meinen Schultern und forderte mich auf, dem Herrn zu danken. Als ich meinen Mund öffnete, kamen Worte einer anderen Sprache aus mir heraus! Nicht Englisch! Irgendeine Sprache, die ich nicht verstand. Das erste Wunder!

Die anderen Anwesenden jubelten, und dann brachten sie mich zu einem Fluss um mich zu taufen. Danach wurde ich nach Hause gefahren und wir verabredeten uns für ein paar Tage später. Ich traf mich ein paar Tage später mit einigen der Christen und wir unterhielten uns für eine Weile, bevor einer von ihnen mich fragte:  „Wie geht‘s mit deinen Drogen, dem Rauchen usw?“ Ich erwiderte: „Da hab ich überhaupt nicht mehr dran gedacht!‟ Ich hatte kein Verlangen mehr nach Drogen und mir mangelte es auch nicht mehr an innerem Frieden! Das zweite Wunder!

...Ich hatte kein Verlangen mehr nach Drogen und mir mangelte es auch nicht mehr an innerem Frieden!!

Seither habe ich dies viele Male erlebt und habe viele andere Gebetserhörungen erfahren.

Es war oft kein Zuckerschlecken und ein paarmal habe ich mich auf Grund meines Stolzes und meiner Selbstsucht weit davon entfernt, wie wir als Christen leben sollten– aber Er schiebt uns nicht beiseite und egal, was war, es war mir nie möglich zu leugnen, dass Jesus Christus lebt und Er wahrhaftig ist!

"Derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit" - HEBRÄER 13:8.

In der Liebe Jesu Christi,

William Downs