Vom Himmel zur Hölle und zurück

Dominik - Wien, Österreich

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Hallo, ich bin Dominik,

Als ich acht Jahre alt war, wurde meine Mutter Christin und schloss sich den Christian Assemblies International an. Ab diesem Zeitpunkt ging ich in die Sonntagsschule und wir verbrachten viel Zeit mit anderen Christen. Nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt, und die gemeinsame Zeit mit anderen Kindern in unserer Gemeinde machte mir Spaß.

Ich begann die Bibel zu lesen, und ich suchte Gott, denn ich wollte genau wie meine Mutter auch den Heiligen Geist empfangen. Es dauerte nicht lange und als ich vierzehn war, empfing ich den Heiligen Geist mit dem Sprechen in Zungen als Beweis. Es war eine wirklich aufregende Erfahrung und ich dachte, jetzt hätte ich den Kampf gegen Satan und Sünde gewonnen. Allerdings musste ich schon bald erkennen, dass die Schlacht gerade erst begonnen hatte. Erst jetzt hatte Satan wirklich einen Grund, mich anzugreifen. Plötzlich fühlte ich mich von weltlichen Dingen angezogen, wie nicht christlicher Musik, Rauchen, etc. In den ersten paar Monaten gelang es mir, stark zu bleiben und der Versuchung zu widerstehen. Als ich mich dann aber in ein Mädchen aus meiner Schule verliebte, wurde ich schwach, ich verbrachte meine Zeit mit ihr und meinen nicht christlichen Freunden und ich hörte Rockmusik. Ich ging nicht mehr in die Versammlungen unserer Kirche und schließlich hatte ich mich entschieden, dem Herrn nicht mehr zu folgen.  

Ab diesem Zeitpunkt lebte ich mein eigenes Leben, wie ich gerade Lust hatte. Ich fing an zu rauchen, sammelte sexuelle Erfahrungen, betrank mich und probierte auch Marihuana. Nach sechs Monaten wurde ich von meiner Freundin verlassen und zum ersten Mal bemerkte ich, dass ein Leben ohne Gott nicht immer nur Spaß macht.

Als ich sechzehn war, probierte ich magische Pilze und ich nahm Drogen wie Ecstay und Kokain. Das führte dazu, dass ich ein Jahr später sogar Heroin und Speed nahm. Diese chemischen Drogen beschädigten mein Gehirn und meinen Körper so sehr und machten mich so abhängig, dass ich dache ich müsste sterben, wenn ich sie nicht nahm. Nach und nach versuchte ich, davon weniger zu nehmen und ich ersetzte sie durch psychische Drogen wie LSD und ich nahm mehr magiche Pilze. Dadurch öffnete sich mir eine ganz neue und aufregende Welt.

Eines Tages lernten mein Freund und ich einen besessenen Kerl kennen, der zufällig auch LSD verkaufte. Ich verstand mich mit ihm wirklich gut, obwohl ich eigentlich wusste, was hinter dem Vorhang in der geistigen Welt abgeht. Eines Nachts sind wir mit ihm gegen 3 Uhr morgens auf eine Techno Party gegangen, die in einem Schloss stattfand. Zunächst nahmen wir dort LSD, und später verkauften wir auch Drogen. Nach zwei Stunden sind wir dann wieder nach Hause gefahren, weil es uns dort zu extrem wurde. Auf dem Heimweg merkte ich plötzlich, dass ein bösartiger Dämon mich angriff und mich töten wollte. Im gleichen Moment stellte Gott mich vor die Wahl, entweder Ihm zu folgen, oder es zu lassen. Ich wusste, dass ich keine Chance hatte, diesen Dämon aus eigener Kraft zu besiegen und darum entschied ich mich, mein Leben zu ändern und Gott wieder zu folgen. Im Namen Jesu Christi befahl ich den Dämonen zu verschwinden, und im gleichen Moment verließ der Dämon das Auto. Danach hielt auch der Fahrer sofort an, er schmiss unseren besessenen Freund aus dem Wagen und wir fuhren ohne ihn weiter.

Danach versuchte ich meinen anderen Freunden zu erklären, was eigentlich passiert war, aber ich konnte kaum sprechen. Der Herr gab mir eine Vision von der Hölle und wo ich enden würde, wenn ich mein Versprechen nicht halte. Erleichtert ging ich nach Hause und war froh, dass das alles vorüber war. In den nächsten Tagen suchte ich den Kontakt zu meinen früheren Freunden aus der Gemeinde und ich fing an zu beten und meine Bibel zu lesen. Ich flehte zu Gott, dass Er mich von meiner Abhängigkeit befreit und dass ich auch keine Zigaretten und kein Gras mehr brauche um mich gut zu fühlen. Es dauerte nicht lange und es ging mir besser als jemals zuvor! Zum ersten Mal in meinem Leben war mir bewusst, was es bedeutet, frei zu sein.

Ich erkannte auch, dass die meisten Leute denken, sie können tun was auch immer sie möchten, aber diese Denkweise ist total falsch. Sie tun genau das, was Satan von ihnen möchte und sie haben keinen freien Willen außer der Entscheidung, wem sie dienen möchten: entweder Gott oder Satan. Jeder, der den Heiligen Geist nicht hat und der Gott nicht gemäß Seinem Wort folgt, hat seine eigenen Abhängigkeiten. Das kann z.B. Spielsucht, Pornografie, Drogen, Alkohol, Geldgier oder Arbeitssucht sein. Als Ergebnis sind sie in ihrem eigenen Leben gefangen und können nicht aus eigener Kraft ausbrechen, sondern benötigen dafür Gottes Hilfe. Das wurde mir nach der ganzen Zeit, die ich vom Herrn weg war, offenbart.

Jetzt genieße ich die Freundschaften in der Gemeinde, in die der Herr mich schon vor vielen Jahren gesetzt hatte. Und ich danke Ihm täglich für Seine Gnade und für die Brüder und Schwestern, die als ich weg war nie aufgehört hatten, für mich zu beten. Preis dem Herrn!

In Christi Liebe,

Dominik