Vom Dunkel ins Licht – Jetzt habe ich die richtigen Karten!

Katherine - Östersund, Sweden

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Als ich älter wurde, stellte ich fest, daß es einen großen Unterschied zwischen der Bibel, dem Leben Jesu, und der heutigen Kirche gibt. Schließlich kam ich an einen Punkt, an dem ich beschloß, daß Religion nichts mehr für mich zu bieten hat. Ich war mir sicher, daß alles nur eine große Farce ist und Gott sowieso nicht existiert, da er sonst meine Gebete vor langer Zeit beantwortet hätte...

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich schon  immer an Gott geglaubt. Schon als Kind war ich mir sicher, daß das Leben nicht nur einfach ein Zufall ist.

Bevor ich 14 Jahre alt war, erlebte ich sogar 3 Wunder:

Das erste Wunder geschah bereits während meiner Geburt.

Meine Geburt war eine Steißgeburt: Anstelle von meinem Kopf, waren meine Füße zuerst zu sehen. Die Möglichkeit, daß die Nabelschnur mich erwürgen könnte und ich sterben würde, war sehr groß. Zu dieser Zeit war die Medizin nicht so fortgeschritten wie heute. Zusätzlich waren an jenem Tag zu  wenig Ärzte im Krankenhaus anwesend. Meine Mutter und ich hatten eine 50 %ige Überlebenschance. Glücklicherweise kam ein Arzt gerade noch rechtzeitig und meine Mutter brachte ein gesundes Mädchen zur Welt.

Das nächste oder zweite Wunder geschah, als ich 5 Jahre alt war.

Ich war mit meinen Verwandten in einer Schwimmhalle. Es war das erste Mal, daß ich ohne meine Eltern schwimmen ging. Meine Verwandten hatten sehr viel Spaß im tiefen Pool und dachten, es wäre eine gute Idee, wenn ich auch dort schwimmen würde. Aber zu dem Zeitpunkt konnte ich noch  gar nicht richtig schwimmen. Dann geschah das Unvermeidliche: Ich ertrank. Ich erinnere mich nur daran wie ich  ins Wasser ging und kurze Zeit später wieder am Beckenrand saß und massenweise Wasser ausspuckte.

Das dritte Wunder geschah, als ich 13 Jahre alt war.

... ich panikte total und schrie um Hilfe!

Ich war im Urlaub in Italien. Es war ein wirklich heißer Sommertag. Also schwamm ich im Mittelmeer,  um mich ein wenig abzukühlen. Es war so schön im Meer zu schwimmen, daß ich nicht merkte, wie weit ich tatsächlich vom Strand weggeschwommen war. Als ich es bemerkte, panikte ich total und schrie um Hilfe. Aber niemand hörte mich. Es war so, als ob eine starke Strömung mich mehr und mehr weg von der Bucht trieb. Ich versuchte mit aller Kraft gegen diese Strömung zu schwimmen, aber es gelang mir nicht. Den letzten Gedanken, den ich hatte, war zu Gott zu beten und ihn zu bitten, mir zu helfen. Ich betete: "O Gott, bitte hilf mir - ich will nicht sterben ...".  5 Minuten lang wiederholte ich dieses  Gebet und dann plötzlich fühlte wieder mehr Kraft. Wie durch ein Wunder konnte ich zurück an Land und in Sicherheit schwimmen.

Aber als ich dann 14 Jahre alt war und meine Konfirmation in der Kirche hatte, fing ich an, an der Existenz Gottes zu zweifeln. Ich schaute mir immer gerne "Jesus von Nazareth" im Fernsehen an. Dieser Film bewegte mich jedes Mal sehr. Doch diese Art von Christentum habe ich in der Kirche nie gesehen. Ich stellte fest, daß es einen großen Unterschied zwischen der Bibel, dem Leben Jesu, und der heutigen Kirche gibt. Schließlich kam ich an einen Punkt, an dem ich beschloß, daß Religion nichts mehr für mich zu bieten hat. Ich war mir sicher, daß alles nur eine große Farce ist und Gott sowieso nicht existiert, da er sonst meine Gebete vor langer Zeit beantwortet hätte. Ich beschloß, das Leben von nun an zu "genießen" und sagte zu Gott: "Gott, da Du sowieso nicht existierst,  habe ich beschlossen, Dir von nun nicht mehr zu dienen". Ich weiß gar nicht, was in jenem Moment über mich kam, daß ich so etwas äußerte.

... niemand konnte mir Antworten auf all die vielen Fragen geben.

Meine Familie ist ganz und gar nicht religiös. Der einzigste Tag im Jahr, an dem man uns in der Kirche sehen konnte, war Heilig Abend. Für den traditionellen Weihnachtsgottesdienst.
Wie jede andere Durchschnittsfamilie der Mittelklasse, wohnten  wir  in einem schönen Reihenhaus, in einem netten Vorort, umgeben von netten Menschen... doch ich war völligst gelangweilt und frustriert, weil mir niemand Antworten  auf all die vielen Fragen, die ich hatte, geben konnte.  Wie zum Beispiel: Warum lebe ich ? Werde ich nach meinem Tod als Geist zurückkommen und Menschen heimsuchen?  Oder komme ich als eine andere Person in einen anderen Zeitraum wieder? Was passiert, wenn ich sterbe? usw.
Meine Mutter erzählte mir einmal, wie es war als meine Großmutter starb. In dem Moment als sie starb, war es so, als ob ihr Geist aus dem Fenster zum Himmel flog.  Es gab keine Präsenz mehr von ihr im Krankenhauszimmer. Im Bett sei nur noch ihre „Hülle“ gewesen.

In der Zwischenzeit hatte sich, ohne daß ich es wirklich bemerkt hatte, mein Leben verändert. Ich fing an, mich ganz schwarz wie ein Gothik zu kleiden und begann eine Menge Indie / Punk-Musik zu hören. Ich kaufte mir auch mehrere Bücher über Astrologie und Zukunftsvorhersage mittels Handlesen und Karten. Während es in der Regel ein paar Tage oder sogar Wochen dauerte, bevor ich z.B. Gedichte auswendig zitieren konnte,  habe ich mich,  sobald ich eines dieser Astrologie Bücher gelesen hatte, wieder sofort an alles erinnern können. Das war irgendwie unheimlich.
In der Regel lesen die meisten Menschen ihre Horoskope nur  zur Unterhaltung oder um darüber zu lachen. Sobald ich jedoch anfing, an Horoskope „zu glauben", fingen die seltsamsten Dinge an zu passieren. Ähnliche Dinge passierten auch, wenn ich Tarot-Karten verwendete. Die Karten sagten  nur schlechte Dinge voraus, welche dann auch wirklich passierten. Ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich das stoppen konnte. Es  war ziemlich beängstigend, gelinde gesagt.

Da ich nicht an die Existenz von Dämonen glaubte, geschweige denn Satan, konnte ich mir nicht erklären, was für eine "Kraft" mein Leben jetzt kontrollierte. Auf der anderen Seite war ich von meinem Leben ziemlich gelangweilt, so daß ich mein aufregendes Geheimnis nicht preisgeben wollte.  Also machte ich es weiter und hörte auch immer mehr und mehr extreme Indie- und Punkmusik mit „guten“ Texten. Denn wenn es um Liedtexte ging, war ich ziemlich wählerisch.
Eines Tages hörte ich ein Lied mit dem Titel  "Meine Seele brennt". Ich dachte mir: wie kann meine Seele brennen? Wir sterben doch alle. Dann geht die Seele geht zurück zu Gott und wir sind für immer tot. Aber irgendwie konnte ich diese Melodie nicht aus dem Kopf bekommen. In einem anderen Lied sang jemand, daß es einen Tag des Gerichts geben wird, und daß nur jeder vierte es in den Himmel schaffen wird. Ich war verwirrt, um es vorsichtig auszudrücken (siehe LUKAS 8:5-15).

... ich spürte ich die Kraft der Gegenwart Gottes.

Während dieser Zeit bin ich mit meinen Freunden viel in einen Musik-Club tanzen gegangen. Manchmal gab es dort auch  eine Laser-Show. Die Leute, die dort tanzten, sahen aus wie Marionetten. Zuerst war das sehr lustig aus,  aber später dachte ich:  das ist genau der Punkt! Das ist wie im Leben -  ich bin eine Marionette und jemand anderes bestimmt über mich, wie ich mich zu bewegen habe. Nämlich nicht wie ich es will, sondern wie die anderen es wollen.

Obwohl ich mich von Gott vor ein paar Jahren „verabschiedet“ hatte, hatte er sich nicht von mir verabschiedet. Als ich versuchte „die Anwesenheit des Bösen“ aus meinem Leben zu verbannen und mich Gott wiederzuzuwenden, schien das unmöglich. Jedoch ein paar Monate später traf ich eine alte Freundin wieder, die in der Zwischenzeit Christin geworden war. Sie konnte alle meine Fragen mit Bibelschriften beantworten. Das hat mich wirklich beeindruckt. Während sie OFFENBARUNG 21 las, spürte ich die Kraft der Gegenwart Gottes und hatte eine Vision/Offenbarung über einen Teil dieser Schrift. Ich wußte, daß dies die Wahrheit ist, nach der ich so lange gesucht hatte.

Ich habe dann beschlossen, mein Leben mit der Hilfe Gottes in Ordnung zu bringen. Wie es in der Bibel in APOSTELGESCHICHTE 2:38 steht,  ließ  ich mich DURCH VÖLLIGES UNTERTAUCHEN TAUFENund erlebte die ERFÜLLUNG MIT DEM HEILIGEN GEIST. Nach dieser Erfahrung, habe ich mich  vollständig von diesen "Dämonischen Festungen " in meinem Leben befreit gefühlt und  die Gegenwart des Bösen ist komplett weggegangen.

Ich weiß hundertprozentig, daß nur das Blut Jesu uns von allen Fesseln befreien kann. Gott allein weiß, wie mein Leben heute wäre, hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen, mein Leben Ihm zu übergeben und Ihm nachzufolgen.

Preiß dem Herrn!

Katherine

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