Verbranntes Bein geheilt

Anja - Coffs Harbour, Australia


Photo of Anja

Hallo zusammen,

ich heiße Anja und möchte euch erzählen, wie Gott eine Verbrennung oberhalb meines Knöchels heilte, als ich im Urlaub in Goa war.

Es war während der Weihnachtsferien 2008, als meine Schwester Annette und ihr Ehemann Gary, Henry, Tom und Lorraine (mein Chef und seine Frau) und ich uns entschlossen, Susan und ihre Familie in Calangute, Goa, zu besuchen. Henry, der schon öfters in Goa gewesen war (sein Zeugnis findest du unter Von Okkultismus befreit!), lernte Susan vor zwei Jahren kennen, als er Goa zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter besuchte. Susan hörte damals viel vom Evangelium. Sie hatte sich bereits während ihrer Schulzeit entschieden, dass es besser für sie wäre, an Gott zu glauben, anstatt an den Hinduismus. Sie wurde während Henrys letzten Urlaubstagen gemäß der Bibel gerettet, wie es in APG. 2:38 beschrieben steht. Wir kamen also nun nach Calangute, um unsere Schwester in Christus und ihre Familie zu besuchen. Aufgrund verschiedener Umstände hatten wir unsere Buchungen für diesen Urlaub zu verschiedenen Zeiten gemacht – so kam es, dass wir in drei verschiedenen Hotels übernachteten. Um mobil zu sein, liehen wir uns drei Enfields (große Motorräder!) aus, und jeden Morgen holte mich einer der Männer von meinem Hotel ab, da wir uns immer zum Frühstück bei Gary und Annette trafen.

Als Henry mich am Morgen des zweiten Tages abholte, verbrannte ich mir den Unterschenkel am heißen Auspuff des Motorrads. Es tat so weh! Ich betete sofort, dass die Schmerzen aufhören, es keine Blasen geben und alles vollständig verheilen würde. Ich ließ Henry weder mit dem Motorrad anhalten noch sah ich mir die Brandwunde an. Als wir am Hotel angekommen waren, sah ich mir mein Bein an. Die Schmerzen waren weg, aber man konnte die Wunde sehen. Alles war in Ordnung und es bildeten sich keine Blasen.

Ich verbrannte mir den Unterschenkel am heißen Auspuff des Motorrads. Es tat so weh!

Also fingen wir an, unsere Zeit zu genießen ... Sonnenschein, Strände, Wasser, Motorradtouren … Es war beeindruckend. Als wir uns eines Abends von Susan verabschiedeten, kletterte ich über einen großen Baumstamm, der vor dem Haus lag und – wie hätte es auch anders kommen können – kratzte mir dabei meine Brandwunde auf! Sie blutete stark. Die dünne verbrannte Haut war weggerissen und das Holz hatte mehrere tiefe Kratzer im immer noch empfindlichen Fleisch hinterlassen. Die Schmerzen waren riesengroß – dennoch pries ich den Herrn und bekannte die Heilung, die ich bereits vorgestern bekommen hatte. (1 THESSALONICHER 5:18 "sagt Dank in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.")

Die Schmerzen vergingen schnell und ich glaubte an die Heilung. Ich ließ die Wunde offen und ging damit ins Meer – ich setzte sie dem Meersalz, dem Sand und der Sonne aus - außerdem bekam sie bei den Motorradfahrten einiges an Staub ab. Nach nur einem Tag sah die Wunde schon sehr dreckig aus. Eiter und eine wässrige Flüssigkeit kamen aus ihr raus. Annette gab mir ein Aloe Vera Gel, das ich hin und wieder verwendete, doch ansonsten nichts. Jeden Tag bekannte ich meine Heilung und wir sahen uns stets die Wunde an, um die fortschreitende Heilung zu sehen.

Ein paar Tage später standen wir vor Susans Haus, wo wir uns für die Sonntagsversammlung und das Abendmahl getroffen hatten, als plötzlich Schmerzen in meinem Bein von der Brandwunde bis zum Knie waren. Es war so stark und schmerzhaft, dass ich meinen Fuß mit keinerlei Gewicht belasten konnte. Ich wollte es nicht glauben. Wie konnte, nach all den Tagen ohne Schmerzen, plötzlich so eine Veränderung da sein? Wir fingen mit der Versammlung an und trotz der Schmerzen spielte ich Gitarre (wie wir diese Gitarre bekamen, ist ein weiteres Wunder – doch das ist eine andere Geschichte) für uns alle, um den Herrn mit Liedern und Hymnen zu preisen. Am Ende der Versammlung standen wir alle vor dem Herrn, um das Abendmahl zu nehmen. Ich musste mein gesamtes Gewicht auf mein gesundes Bein verlagern.

Du musst wissen, dass wenn wir Brot und Kelch in Erinnerung an das, was Christus für uns getan hat, nehmen, wir immer Dank sagen, nachdem wir das Brot gegessen und nachdem wir den Kelch ausgetrunken haben. Als es an der Zeit war, dem Herrn für den Kelch zu danken, sagte ich: “Danke, Herr, für das Blut, das Jesus Christus für die Vergebung unserer Sünden vergossen hat. Ich danke Dir, Herr, für die Kraft im Blute Christi. Ich danke Dir für das Leben in dem Blut. Ich danke Dir für die Auferstehungskraft in dem Blut und Herr, ich danke Dir für die Heilungskraft im Blute Christi.” (JOHANNES 6:53-56 "Da sagte Jesus zu ihnen: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esst und sein Blut trinkt, dann habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken. Denn mein Fleisch ist wahre Nahrung, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.") Als ich dem Herrn für die Heilungskraft im Blute Christi dankte, verschwanden die Schmerzen aus meinem Bein. Ich konnte fühlen, wie sie sich von meinem Knie hinab zur offenen Wunde bewegten und dann meinen Körper verließen. Preis den Herrn! War das ein Erlebnis! Ich erzählte den anderen, was gerade geschehen war, und wir dankten alle dem Herrn. Seit diesem Tage konnten wir die Heilung bezeugen. Die Wunde sah jeden Tag besser aus und als wir wieder zu Hause waren, war sie vollständig verheilt.

Heute, fünf Jahre später, muss man wissen, dass ich einmal eine Verletzung an meinem Bein hatte, um etwas erkennen zu können. Die Haut ist etwas heller und bräunt sich nicht so gut, aber man kann keine Verbrennungsspuren sehen, nur wenige Kratzer. Preis den Herrn für Seine wunderbare Heilung! Alle Ehre sei Gott!

Jesus ist tatsächlich der Heiler und der Herr unser großer Arzt!

Post new comment