Selbständiger IT-Berater – Jetzt Frieden und Wahres Leben

Paul - St Albans, UK

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Ihr Lieben,

dies ist mein Zeugnis darüber, wie ich gerettet wurde. Es ist nicht die dramatischste aller Errettungsgeschichten, aber vielleicht bringt es doch eine oder mehrere Saiten in dem einen oder anderen Leser zum Klingen!

Ich lebte in Australien, wo ich als IT-Berater arbeitete. Ich war hauptsächlich in Canberra stationiert, arbeitete aber auch manchmal an Projekten in Sydney und Melbourne. Eines Sonntags saß ich am Garema Place, in der Innenstadt von Canberra auf einer Bank und las Zeitung nachdem ich gerade einen Hamburger von „Burger King“ verdrückt hatte. Jemand, den ich später als John F. kennenlernte, sprach mich an und wollte mir ein Traktat geben.

Ich entgegnete, dass ich schon eins hätte, da er mir am letzten Samstag schon eines gegeben hatte. Wir begannen ein Gespräch und verstanden uns sehr gut. So trafen wir uns während der nächsten Wochen noch öfter.

Ich betrachtete mich selbst als einen Christen. Ich war damit aufgewachsen zur Kirche zu gehen, war aber kein Kirchenmitglied. Ich war nicht „bereit“ getauft zu werden und hatte auch angenommen, dass mein Christlicher Glaube eine persönliche Angelegenheit sei.

Ich wusste, dass ich ohne „Glauben“ nicht tiefer in die Bibel eindringen konnte.

Ich wusste, dass meine Beziehung zu Gott nicht so war, wie sie sein sollte. Mein Bibelstudium hatte den Punkt erreicht wo du mit Intelligenz zwar weiter kommst, aber ohne „Glauben“. Ich wusste, dass ich ohne „Glauben“ nicht tiefer in die Bibel eindringen konnte. Ich wusste dies, weil mir die Bibel dies durch den Apostel Paulus sagte.

Obwohl mein Leben nicht „fromm“ war, war es doch am Standard der Welt gemessen, ziemlich makellos. Ich wusste jedoch, dass ich nur „durch Glaube“ allein „gerettet“ werden konnte, nicht durch Werke. Ich wusste, dass ein Teil in meinem Leben fehlte - „Gott“. Mein Leben fühlte sich unvollständig an, trotz dem „Erfolg“ in meiner Karriere und einem geschäftigen Leben; meine Karriere und die Zeit, die ich mit den Pfadfindern verbrachte (ich war ein Pfadfinderleiter bevor ich nach Australien zog).  

Ich glaube, dass der Umzug nach Australien ein Teil von Gottes Plan war, da es mich aus meinem „alten Leben“ heraus nahm, weg von meinen Freunden, meiner Familie und Verpflichtungen. Irgendwie gab Er mir alles, was ich mir nur wünschen konnte: Karriere, Geld und ein aufregendes neues Land zu erkunden. Die folgende Schrift, die John F. zitierte, hinterließ einen bleibenden Eindruck in mir:

MARKUS 8:36 „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“

Obwohl ich die Schrift kannte, hatte ich sie doch nie auf mich selbst bezogen. Abgesehen davon hatte ich auch nicht geplant „gerettet zu werden“, oder mich Johns Gemeinde anzuschließen.

Einen Monat später fragte John mich, ob ich ihn auf einen Trip nach Coffs Harbour begleiten möchte. Seine Gemeinde besitzt dort ein Grundstück und alle wollten sich treffen um zu arbeiten. Es sei eine 12-stündige Fahrt und er würde sich freuen, wenn er sich beim Fahren mit jemandem abwechseln könne.

Es war ein aufregendes und anstrengendes Wochenende und am Sonntag nach der Versammlung und einem Essen, machten John und ich uns zum Aufbruch bereit. Irgendjemand ersuchte die anderen sich von den Leuten aus Canberra zu verabschieden, da sie nun gehen würden. Da sagte Pastor Scott (der Seniorpastor): „Verabschiedet euch von Paul, denn es ist das letzte Mal, dass ihr ihn als die alte Schöpfung seht.“

„Verabschiedet euch von Paul, denn es ist das letzte Mal, dass ihr ihn als die alte Schöpfung seht.“

Ich hatte nun 12 Stunden um über Pastor Scotts Worte nachzudenken. Ich wusste, dass er quasi prophezeit hatte, dass ich, wenn mich diese Leute das nächste Mal sehen würden, gemäß JOHANNES 3:3 in Christus „wiedergeboren“ sein würde.

Ein oder mehrere Wochenenden später fuhren John und ich mit zwei seiner Freunde, die ich in Coffs Harbour getroffen hatte, nach Sydney in das Haus seiner Eltern. Am Samstag besichtigten wir Sydney, kamen spät zurück und blieben noch auf, um über die Bibel und unseren Tag zu reden.

Obwohl es so spät war, fand ich es komisch, dass ich jedes Mal, wenn wir über die Bibel sprachen, unaussprechlich müde wurde, wenn wir aber über etwas anderes sprachen, erwachten meine Lebensgeister wieder. Dies wiederholte sich ständig, und das obwohl ich an dem was gesagt wurde sehr interessiert war. Am nächsten Morgen erwachte ich mit der fixen Idee, dass ich noch am gleichen Tag getauft werden müsse und war mir der Hand Gottes auf mir sehr bewusst. Er gab mir einen Weckruf, der mir sagte, dass ich es schon viel zu lange aufgeschoben hatte. Ich war darüber erschüttert und entschied, dass ich genau dies tun würde und wurde etwas später am selben Tag in Sydney Harbour, Balmoral Beach getauft!

In der Liebe Christi,

Paul

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