Leere Religion hinter sich gelassen

Anja - Hannover, Deutschland

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Dies ist ein Zeugnis darüber, wie Gott mich von einem Leben von Heuchelei, New-Age-Philosophie und Krankheit befreit hat.

1997, im Alter von 16 Jahren, war ich ein aktives Mitglied der lutheranischen Kirche. Ungeachtet dessen war ich sehr stark in Astrologie, Yoga und andere New-Age-Praktiken verwickelt. Ich kannte mehrere sogenannte „weiße” Hexen und war häufig versucht, weiterzugehen und Dinge wie „Gläser rücken” auszuprobieren. Unglücklicherweise wurde ich weder von anderen Kirchenmitgliedern noch von meinem Pastor über die geistige Gefahr dieser Dinge gewarnt, und ich wurde sogar von einem der Diakone zu einem Yoga-Seminar eingeladen. Im Religionsunterricht in der Schule war ich sogar gelehrt worden, die Bibel nicht ernst zu nehmen. Trotzdem stellte ich fest, daß etwas oder „jemand” mich davon abhielt, in ernstzunehmende okkulte Praktiken, wie „Gläser rücken” oder mit Toten sprechen, verwickelt zu werden.

Ich führte ein ziemlich normales Teenagerdasein, ging zu Parties usw. und wurde dabei trotzdem zunehmend unglücklicher. Diese Traurigkeit trat besonders sonntags auf, wenn ich für die Sonntagsschule aus der Bibel vorlesen mußte. Ich fühlte, daß irgendetwas in meinem Leben absolut nicht stimmte. Es bestand ein starker Kontrast zwischen dem, was ich in meinem eigenen Leben und meiner Kirche erlebte und dem, was ich in der Bibel las. Ich fühlte mich leer und unrein. Ich versuchte, diese Gefühle durch gesteigerte Aktivität in meiner Kirche zu kompensieren, - indem ich mich z. B. Umweltgruppen anschloß. Doch das alles konnte mich nie wirklich befriedigen.

Doch das alles konnte mich nie wirklich befriedigen.

Nachdem ich an einem Seminar für Jugendgruppenleiter der lutheranischen Kirche teilgenommen hatte, bekam ich einen großen Schock und beschloß, die Kirche zu verlassen. Das Seminar dauerte fast eine Woche und es ereigneten sich viele merkwürdige Sachen während dieser Zeit, wie zum Beispiel Drogenmißbrauch (in einem Zimmer war es so schlimm, daß man schon beeinflußt wurde, wenn man das Zimmer nur betrat!), wechselnder Geschlechtsverkehr der Leute untereinander und das Herumexperimentieren mit so einigen esoterischen Praktiken, wie z.B. Autogenes Training. Obwohl ich nicht viele Bibelkenntnisse besaß, war ich über die ganze Situation ziemlich aufgebracht. Der Gipfel aber war, daß einer der Seminarleiter mich zu vergewaltigen versuchte. Danach gab ich die Idee auf, mich hier in einer „christlichen” Gruppe zu befinden. 

Nachdem eine weitere Beziehung in die Brüche ging, rief ich zu Gott um Hilfe, daß Er mir zeigen möge, wie ich ein erfüllteres, gesünderes und besseres Leben führen könnte. Die vielen Enttäuschungen, die ich mit meiner Kirche und meinen Ex-Freunden erlebt hatte, machten es für mich äußerst schwierig, Menschen zu vertrauen. Zuweilen war ich depressiv und hatte keinen inneren Frieden. Darüber hinaus hatte ich Probleme mit zu niedrigem Blutdruck (ich war schon einige Male ohnmächtig geworden) und wurde oft reisekrank.

Der Herr beantwortete mein Gebet, indem Er mir eine echte Christin über den Weg schickte, die mir vom Heiligen Geist erzählte.

Der Herr beantwortete mein Gebet, indem Er mir eine echte Christin über den Weg schickte, die mir vom Heiligen Geist erzählte. Ich hatte noch nie davon gehört und war sehr erstaunt, daß Gott auch heute noch große Wunder vollbringt. Ich hatte immer noch Zweifel, aber schon bald erkannte ich, daß ihre Ernsthaftigkeit und ihr Enthusiasmus etwas waren, was ich nie zuvor bei den „sogenannten Christen” gesehen hatte. Gleichzeitig begann ich, meine Heuchelei zu erkennen. Ich hatte auch völlig versäumt, eine vernünftige Beziehung zu Gott aufzubauen, weil ich Sein Wort nicht ernst genommen hatte.

Daraufhin konnte ich einfach nicht vergessen, was man mir über die Kraft des Heiligen Geistes gesagt hatte, und wie dies einen Menschen von innen her ändern kann. So entschloß ich mich nach ein paar Tagen, die Frau, von der ich das Traktat bekommen hatte, anzurufen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich vor dem Telefon gesessen und gebetet habe: „HERR, wenn dies keine Sekte ist und Du mich dorthin führen willst, laß die Frau das Telefon sofort abheben!“ ...und genauso war es!

Wenig später ging ich mit dieser Christin zu einer Hausversammlung. Vom ersten Augenblick an fühlte ich mich wie „zu Hause” und hörte neugierig zu, während die anderen im Geist („in anderen Zungen”) beteten. Eine tiefe Sündenerkenntnis, Gottesfurcht und das Verlangen, mit Gott in Ordnung zu kommen, wuchs in mir und ich betete zu Gott: „Wenn dies der richtige Ort für mich ist, Herr, wo Du mich haben möchtest, dann gib mir bitte dieselbe Gabe!” Kurz darauf empfing ich den Heiligen Geist und fing an, in einer neuen Sprache zu sprechen, wie es in der APOSTELGESCHICHTE beschrieben wird.

Am nächsten Tag wurde ich in einem Schwimmbad getauft und fühlte, wie mir richtig eine Last vom Herzen fiel. Von diesem Moment an war ich von meiner Depression, dem zu niedrigen Blutdruck und meiner Reisekrankheit völlig geheilt. Der Herr heilte meine „Wunden des Mißtrauens”, gab mir inneren Frieden und vieles mehr!

Gelobt sei Gott!!

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