Von der Katholischen Kirche – dem Papst, Zölibat und Kommunion – zum Christentum!

Franz - Perth, Schottland


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Lieber Leser,

dieses Zeugnis handelt davon, wie ich aus den Fängen der Katholischen Kirche und des Papstums, mit seinem Zölibat, gerettet und Christ wurde.

Ich komme aus Hildesheim in Norddeutschland. Als Baby wurde ich mit Wasser besprenkelt (getauft) und somit Mitglied der Römisch Katholischen Kirche. Als ich aufwuchs, schnappte ich hier und da Dinge auf, welche mich beunruhigten, wie beispielsweise der Anspruch der Unfehlbarkeit des Papstes, die Tatsache, daßs Priester und Bischhöfe Probleme mit dem Zölibat/ ihren sexuellen Lüsten oder auch mit Alkohol haben und schließlich die Geschichte der Katholischen Kirche, insbesondere die der Inquisition.

An der Uni diskutierte ich viel mit anderen Studenten über Religion und Glauben und lernte gläubige Muslime, Hinduisten, Mormonen, Katholiken, Protestanten und andere kennen. Bezüglich meines eigenen Glaubens, stufte ich mich als Wissenschaftler ein. Obwohl ich die zahlreichen, wohltätigen Werke der einzelnen Menschen in der Katholischen Kirche wertzuschätzen wußte, kam ich zu dem Entschluß, daß ich hinter diesem Glauben oder hinter dieser Organisation, aufgrund der oben genannten Gründe, nicht stehen könne und trat somit aus der Kirche aus. 

"Das Zölibat ist nicht biblisch!"

Etwa sieben Jahre später sprach mich ein junger Mann namens Markus, während der Mittagspause, in der Mensa an. Er erwähnte, daß er Christ sei. Als ich mit ihm über meine Zweifel an der Katholischen Kirche sprach und warum ich ausgetreten war, antwortete er mir, daß das Zölibat nicht biblisch sei. Um das zu beweisen, zog er eine kleine Bibel aus seiner Hemdtasche und zeigte mir die folgende Schrift: 

1. TIMOTHEUS 3:1-5  "Das ist gewißlich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk. Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit, so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?”

Diese Schrift machte Sinn und erklärte mir sogar, warum ein Bischof verheiratet sein soll. Es schien mir, als wenn ein Schleier von meinen Augen entfernt worden wäre und es traf mich irgendwie in meinem Herzen. Dieser Markus hatte Antworten von der Bibel und als ich ihn ein paar Tage später wieder traf, gab er mir weitere Antworten, die Sinn machten. Hiervon möchte ich nur zwei Beispiele nennen:

Antworten aus der Bibel

Petrus hatte eine Schwiegermutter – also war er verheiratet! Dieser Fakt zeigt, daß viele Behauptungen der Päpste Quatsch sind: MATTHÄUS 8:14Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, daß seine Schwiegermutter lag und hatte das Fieber.

Der Sinn des Lebens:

APOSTELGESCHICHTE 17:24-27Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein HERR ist Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen gemacht; sein wird auch nicht von Menschenhänden gepflegt, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt. Und er hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt und vorgesehen, wie lange und wie weit sie wohnen sollen; daß sie den HERRN suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns.

Um Gott finden zu können, brauchen wir demnach keine großen Kirchengebäude mit Gold- und Silberornamenten. Er ist nicht weit von uns und kann gefunden werden!

Die Bibel hat Antworten – man muß nur wissen, wo sie zu finden sind. 

"Der Weg zur Errettung"

Schließlich wurde mir der biblische Weg der Erettung gezeigt und wie man wiedergeboren werden muß:
JOHANNES 3:5Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
APOSTELGESCHICHTE 2:38,39Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.

 Die biblische Taufe geschieht durch Untertauchen und nicht durch das Besprenkeln von Babys mit Wasser. Die Wiedergeburt durch den Geist geschah zum ersten Mal an Pfingsten:
APOSTELGESCHICHTE 2:4und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen."

Genau das geschah mit mir an dem Tag, an dem ich mich zu Gott bekehrte: ich wurde getauft und empfing danach den Heiligen Geist. Es ist eine Freude, in neuen Zungen beten zu können, mit Gott zu sein und viele seiner Wunder zu erleben. Er begann in mir zu leben - das ist es, worum es im wahren Christentum geht: Christus in Dir!

In meinem Leben geschahen verschiedenen Dinge, die in der Bibel beschrieben sind und ich wurde beispielsweise von inneren Blutungen geheilt:

MARKUS 16:17,18Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.

Lern Gott kennen – es ist echt aufregend! Und zum Schluß noch: die Bibel sagt Nichts über die Kommunion! Es ist eine Erfindung der Kirche.

Franz

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