Ich war immer glücklich, aber es gibt mehr im Leben

Mareike, Lehrerin - Coffs Harbour, Australien

Photo of Mareike

Hallo an alle,

Ich heiße Mareike und bin ursprünglich aus Kiel in Norddeutschland. In den letzten Jahren haben wir als Missionare in Frankreich und Schottland gelebt und sind vor ein paar Monaten nach Australien gezogen.

Ich bin froh, daß ich mein Zeugnis mit euch teilen kann und hoffe, daß es euch helfen wird, Antworten für euer eigenes Leben zu finden.

Heutzutage weiß ich, daß wenn Gott nicht existieren würde, ich hier niemals sitzen und euch schreiben würde, wie mein Leben sich durch Gott verändert hat. Es wäre mir peinlich gewesen von der Bibel zu predigen und kein Mensch ist in der Lage das zu tun, was Gott in meinem Leben getan hat.

Ich muß sagen, ich habe niemals wirklich an Gott geglaubt. Ich glaubte, da gibt es irgendwie irgendwas, aber ehrlich gesagt, habe ich auch nicht wirklich gesucht. Meine Mutter hat uns Bibelgeschichten vorgelesen als wir klein waren und uns oft von Jesus erzählt und heutzutage weiß ich, daß sie damals schon Grundlagen in mir gelegt hat. Mit meiner größeren Schwester bin ich ab und an zum Kindergottesdienst gegangen, aber ich habe mich nicht wirklich zur Kirche hingezogen gefühlt.

Ich war rundherum glücklich in meinem Leben, hatte eine wunderbare Kindheit, Eltern und eine Schwester, die ich sehr liebe und gute Freunde, mit denen ich über alles reden kann. Wir haben zu Hause viel Musik gemacht, waren immer sehr kreativ, ich habe jede Menge Sport getrieben und wir sind viel gereist. Ich hatte viel Freiraum, um Dinge auszuprobieren und meine eigenen Wege zu finden. Ich habe immer viel Liebe erfahren und meine Eltern haben mir gute Prinzipien wie Vertrauen, Ehrlichkeit und jede Menge Optimismus mit auf den Weg gegeben.

Nach meinem Abitur arbeitete ich ein halbes Jahr im Krankenhaus, um auf diese Weise meinen Traum zu verwirklichen mit meiner besten Freundin eine unvergeßliche Reise nach Neuseeland zu machen.

Anschließend habe ich angefangen Sport und Französisch auf Lehramt zu studieren. Während meines Studiums in Kiel hatte ich das erste mal Kontakt mit einem bibeltreuen Christen, der mir erzählte, daß er nach der Bibel lebt und die Bibel wörtlich nimmt... keinen Sex vor der Ehe, keinen Alkohol, und und und,

Ich glaubte, da gibt es irgendwie irgendwas, aber ehrlich gesagt, habe ich auch nicht wirklich gesucht.

ich konnte ihn einfach nicht richtig Ernst nehmen, obwohl er einen sehr glücklichen Eindruck auf mich machte. Ich konnte mir damals einfach nicht vorstellen, so zu leben und sah auch keinen Grund und Sinn darin. Mein Leben war einfach ganz anders und ich lebte es 100 Prozent.

Ich war überhaupt nicht interessiert an irgendwelchen religiösen Gruppen und fand die Bibel eher ziemlich altmodisch. Ich war sehr tolerant gegenüber Religionen und dachte, jeder hat seinen eigenen Gott und macht was er will. Auf der anderen Seite war ich ein sehr skeptischer und logisch denkender Mensch und würde nicht einfach irgendwelchen Philosophien glauben und nachfolgen. Für mich war die Bibel ein schönes Buch mit guter Moral und netten Geschichten, aber ich dachte immer, daß man die Bibel nicht wörtlich nehmen kann, weil es ja nur ein Buch ist, das von Menschen geschrieben wurde. Später mußte ich mir eingestehen, daß ich eigentlich überhaupt keine Ahnung von der Bibel hatte. Es gibt so viele Dinge in der Bibel, von denen ich nie zuvor etwas gehört hatte wie historische Ereignisse, Himmel und Hölle, Sprechen in anderen Zungen, Prophezeiungen über Weltgeschehen, Britisches Israel und vieles mehr.

Ich erfuhr, dass Gott und die Bibel nicht viel mit Religion und leider auch nicht mehr viel mit den heutigen Kirchen zu tun hat. “Zur Kirche gehen macht dich genauso wenig zum Christen, wie zu McDonald’s gehen, dich zum Hamburger macht”, sagte einmal Keith Green (Christlicher Musiker).

Einige Jahre später, kurz vor dem Ende meines Studiums lernte ich Andreas, einen meiner Sportdozenten kennen. Er war damals mein Tischtennislehrer und unterrichtete mich und meinen Freund Lars einmal die Woche im Tischtennis. In einer Sportstunde fing er an von Gott zu reden und fragte mich, ob ich an Gott glauben würde. Ich fand es alles etwas merkwürdig und war sehr skeptisch. Er bekannte vor der gesamten Sportklasse, daß er ein bibelgläubiger Christ ist und nach der Bibel lebt.

Ich weiß, daß ihn viele von meinen Freunden damals innerlich ausgelacht haben, und ich fand es auch etwas peinlich, aber auf der anderen Seite war ich auch neugierig und wollte wissen, wie er so überzeugt sein konnte, daß die Bibel die Wahrheit ist.

Ich hatte viele Fragen und war sehr kritisch:” Wenn es Gott wirklich gibt, warum gibt es dann so viel Elend auf der Welt? Wir können ja wohl nicht alle von Adam und Eva abstammen? Die Bibel ist doch nur ein Buch, was von Menschen geschrieben wurde und auch nicht mehr wirklich aktuell, oder? Wie kann es denn dann Gottes Wort sein? Ich habe immer gehört, daß die Bibel voll ist von Gegensätzen und Unklarheiten? Wer sagt mir denn, welche Religion die Richtige ist? Warum kann es denn nur eine Wahrheit geben? Warum gibt es denn eine Hölle? Ich dachte, Gott ist ein Gott der Liebe?

Das erste, was mich sehr überraschte, war, daß Andreas eine Bibel mit in der Uni hatte und mir alle meine Fragen anhand der Bibel beantwortete. Er erzählte mir viele Dinge, die ich niemlas zuvor und auch nicht in der Kirche gehört hatte. Er zeigte mir auch Bibelstellen (wie die untenstehende), die sagen, daß man nichts zu der Bibel hinzufügen oder wegnehmen darf und daß die Bibel von Gott inspiriert ist und wörtlich zu nehmen ist.

Er erzählte mir viele Dinge, die ich niemlas zuvor und auch nicht in der Kirche gehört hatte.

“Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht” (OFFENBARUNG 22:18-19).

“Und das sollt ihr vor allem wissen, daß keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet” (2. PETRUS 1:20-21).

Andreas erzählte uns auch von verschiedenen archäologischen Funden, die mir bis dahin vollkommen unbekannt waren. Ich fand es schon verwunderlich, daß es Beweise geben sollte von Dingen, die für mich nichts anderes als eine schöne Märchengeschichte waren, wie zum Beispiel: Noah’s Arche, die im Ararat Gebirge in der Türkei gefunden wurde und deren Größenmaße exakt mit denen, die in der Bibel beschrieben sind, übereinstimmen. Auch an der Stelle, wo Mose die Israeliten durch das Rote Meer geführt hatte, sind Tausende von menschlichen Skeletten, Pferdeskeletten und Teile von goldenen Rädern der ägyptischen Pferdewagen gefunden worden. Ganz davon abgesehen sagte er, daß Gott auch HEUTE noch Wunder in seinem eigenen Leben vollbringt, wie zum Beispiel Heilung gemäß der folgenden Bibelstelle:

“Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden” (MARKUS 16:17-18).

Ich konnte nicht an übernatürliche Heilung glauben und stempelte es als reinen Zufall ab. Andreas zeigte uns auch Bibelstellen, die deutlich sagen, daß nicht jeder in den Himmel kommen wird, sondern nur diejenigen, die auch die Gebote Gottes tun. Es gibt viele Prediger heutuztage die große Worte schwingen, aber es in die Praxis umzusetzen, was man predigt, ist sicherlich der schwierigere Part. Die Bibel spricht viel davon "nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Wortes zu sein" (JAKOBUS 1:25).

“Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter” (MATTHÄUS 7:20-23).

Würde die Bibel wahr sein, hieße es für uns, unser gesamtes Leben zu ändern...

Obwohl ich nicht glauben konnte, daß die Bibel Gottes Wort sein sollte, hat es mich doch nachdenklich gemacht und ich fing an, in der Bibel zu lesen. Andreas zeigte uns archäologische Dokumentarfilme über den Fund von Noah’s Arche, der Überquerung des Roten Meeres, von Sodom und Gomorra und vom Berg Sinai. Es war faszinierend zu sehen, wie genau all diese Orte in der Bibel beschrieben wurden und mit den Funden übereinstimmten. Ich realisierte, dass es jede Menge Beweise gab, daß die Geschichten des Alten Testaments keine Märchengeschichten waren, sondern ziemlich viele wahre Elemente beinhalteten. Innerhalb der nächsten Monate gingen Lars und ich zu einigen christlichen Versammlungen, wo wir eine Menge anderer Christen trafen. Wir hatten viele Fragen, lasen viele Bücher über geisterfüllte Christen (wie Martin Luther, John Calvin, Smith Wigglesworth, John Bunyan,..) und fingen an unsere Bibeln zu lesen. Wir versuchten immer noch Andreas und seine Freunde zu überzeugen, daß die Bibel kein wahres Buch sein kann. Würde sie wahr sein, hieße es für uns, unser gesamtes Leben zu ändern, was wir in keiner Weise vorhatten und auch keine Lust hatten zu tun.
Jedesmal wenn wir zu einem der Gottesdienste gingen, hörten wir Zeugnisse von Leuten, die die Bibel wörtlich nahmen und ich hörte auch zum ersten Mal in meinem Leben von dem Phänomen des Zungensprechens.

Andreas zeigte mir in der Bibel, daß an dem Tag von Pfingsten die Jünger von Jesus den Heiligen Geist empfingen und anschließend anfingen in anderen Zungen / in neuen Sprachen zu sprechen. Neben vielen anderen Schriften zeigte er uns die folgende Bibelstelle, wo Gott klar ausdrückt, daß, wenn jemand den Heiligen Geist empfängt, er auch anfängt in neuen Zungen / in einer neuen Sprache zu sprechen. 

"…und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen” (APOSTELGESCHICHTE 2:4).

“Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen” (APOSTELGESCHICHTE 10:44-46).

Andreas erzählte uns, daß gemäß den Verheissungen in der Bibel auch heutzutage noch jeder den Heiligen Geist empfangen kann. “Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung, und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird” (APOSTELGESCHICHTE 2:38-39).

Als ich dann Andreas und die anderen Leute in der Kirche in Zungen sprechen hörte, habe ich angefangen mich ernsthaft zu fragen, “was ist, wenn das alles wahr ist?”. Lars besuchte seinen Lutheranischen Pastor und fragte ihn über seine Meinung zu Pfingstgemeinden und zum “Sprechen in anderen Zungen”. Seine Antwort war sehr positiv, und obwol er selber die Bibel nicht wörtlich nimmt, versicherte er uns, daß Pfingstgemeinden nicht zu Sekten oder anderen Kulten gehören. Bekannte von ihm gehören auch zu Pfingstgemeinden und er sagte, daß sie die Bibel wörtlich nehmen und auch heutzutage noch viele Wunder erfahren. Weitere Studien über die Mathematik der Bibel ließen wenig Zweifel offen, daß die Bibel nicht von normalen Menschen geschrieben wurde, sondern wirklich von Gott inspiriert sein mußte. Ich war trotzdem immer noch sehr skeptisch, aber wollte für mich selber - unabhängig von anderen Meinungen - herausfinden, ob die Bibel wirklich wörtlich zu nehmen ist. Ich wollte wissen, ob ich das gleiche Wunder erfahren würde, was die Jünger vor 2000 Jahren zu Pfingsten erlebt hatten, als sie den Heiligen Geist empfingen und anfingen in neuen Sprachen / neuen Zungen zu sprechen.
 

Von dem Moment an wußte ich, daß Gott real ist...

Lars und ich entschlossen uns die Bibel einmal wörtlich zu nehmen und ließen uns gemäß Apostelgeschichte 2:38 Ganzköper taufen und baten Gott um den Heiligen Geist gemäß LUKAS 11:10-13 ”…wieviel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten” (LUKAS 11:13).

Nach wenigen Minuten schon empfingen wir den Heiligen Geist und sprachen in einer neuen Sprache, die wir niemals zuvor gesprochen hatten. Von dem Moment an wußte ich, daß Gott real ist, und ich fing an meiner Familie und Freunden von der Bibel zu erzählen. Wir fingen an die Bibel in die Praxis umzusetzen, beteten für Menschen, wenn sie krank waren und haben seitdem viele Wunder in unserem eigenen Leben erlebt und erleben sie immer noch. Lars und ich haben 1999 geheiratet, haben heute zwei tolle Jungs (Josh und David), lebten in verschiedenen Ländern als Missionare und erleben Gottes Zeichen und Wunder in unserem alltäglichen Leben.

Auch wenn ich zugeben muß, daß ich nicht wirklich wollte, daß Gott real ist, weil ich mein Leben so liebte wie es war, bin ich heutzutage mehr als dankbar, wenn ich sehe, wie Gott unser Leben verändert und uns gesegnet hat. Seine Gebote sind nicht dafür da, um unser Leben komplizierter zu machen, wie ich am Anfang dachte, sondern sind eine Hilfe und Richtlinie um echte Freude und Segnungen und vor allem eines Tages ewiges Leben zu erfahren. Gott ist ohne Zweifel ein guter Gott, aber er hat uns einen freien Willen gegeben, damit wir entscheiden können, wem wir nachfolgen und ich hoffe, daß dieses Zeugnis euch helfen wird, nach Gott zu suchen.

“Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan” (MATTHÄUS 7:7-8).

Alles Liebe,

Mareike

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