Gottes Wunder und Unterstützung in meinem Leben

Helen - Inverell, Australien

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Hallo, ich heiße Helen,

Einen Teil meiner Jugend hatte ich in der Schweiz verbracht, als mein Vater dort in der Weltgesundheitsorganisation arbeitete. Dort hatte ich mein Studium zur Medizinisch-technischen Assistentin (MTA) absolviert und nachdem ich einige Jahre in diesem Bereich tätig war, begann ich eine neue Arbeit bei der Lufthansa, mit der ich fast zehn Jahre lang als Flugbegleiterin unterwegs war. Auf einem meiner Flüge lernte ich meinen Ehemann kennen und es wurde zu einem dieser Märchen: Wir heirateten schon bald, nachdem wir uns getroffen hatten und wir bekamen zwei wunderbare Kinder. Ein paar Jahre später wanderten wir nach Australien aus. Der Beruf meines Mannes als Fernsehproduzent ermöglichte dies. Er fand einen Arbeitsplatz in Melbourne, sodass wir 1983 nach Australien zogen.

...hatte unser jüngerer Sohn Ted einen Unfall in unserem Schwimmbad, bei dem er beinahe ertrank. Dies veränderte unser Leben auf dramatische Art und Weise.

Fünf Monate nach unserer Ankunft in Melbourne hatte unser jüngerer Sohn Ted einen Unfall in unserem Schwimmbad, bei dem er beinahe ertrank. Dies veränderte unser Leben auf dramatische Art und Weise. Die ersten Stunden, in denen wir um sein Leben bangten und kämpften, wurden zu Tagen und dann zu Monaten. Tag und Nacht saß ich an seinem Bett und hielt ihn in meinen Armen. Ich sang und erzählte ihm Geschichten und ich versuchte alles, um seine Sinne zu erwecken und ihn aus dem Koma zurückzuholen. Nach drei Monaten konnten wir Ted mit nach Hause nehmen. Sein Körper war steif, rückwärts gebogen und er hatte einen Epileptischen Anfall nach dem Anderen. (Diagnose: Zelebrale Lähmung). Er musste durch eine Magensonde ernährt werden. Das Einzige, was er noch kontrollieren konnte, war das Öffnen und Schließen seiner Augen und wir nutzten dies, um mit ihm zu kommunizieren.

Während dieser unbeschreiblich schwierigen Zeit betete ich, oder besser, schrie ich zu Gott, mir zu zeigen, ob es ihn wirklich gibt, weil mich die ganze Situation überforderte. Ich brauchte dringend Hilfe, um nicht aufzugeben. Einige Monate nachdem wir Ted nach Hause nehmen konnten, begannen wir eine umfangreiche Therapie und in einem Artikel auf der Titelseite unserer Lokalzeitung suchten wir nach Freiwilligen, die bereit waren uns zu helfen. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von einem sehr netten Mann, der meine Anzeige gelesen hatte. Er war zwar nicht in der Lage, mir mit der Therapie zu helfen, aber er wollte mir zeigen, dass Gott meinen Sohn heilen kann. Ein paar Tage später trafen wir uns. Er zeigte mir Schriften in der Bibel (JOHANNES 3:5) und erklärte mir, dass ich aus Wasser und Geist neu geboren werden muss. Das bedeutet, als Erwachsener durch Untertauchen getauft zu werden zur Vergebung der Sünden. Denn es ist deine Entscheidung, Christus zu folgen oder es nicht zu tun. Die Babytaufe ist nicht biblisch, denn ein Baby hat weder Sünden begangen, noch wäre es in der Lage, diese wichtige Entscheidung für Gott bewusst zu treffen und den Heiligen Geist zu empfangen. Er erklärte mir auch, wenn man den Heiligen Geist empfängt, fängt man an in einer neuen, einem selber unbekannten Sprache zu sprechen. Die Bibel nennt das „Sprechen in Zungen“. Ich besuchte daraufhin eine Versammlung und die Ernsthaftigkeit und die Liebe dieser Menschen zu Gott überzeugten mich. Skeptisch wie ich war, habe ich einige Monate lang weiter nachgeforscht, bis ich mir zu 100% sicher war. Dann ließ ich mich taufen und empfing den Heiligen Geist, genau wie Gottes Wort uns dies in APOSTELGESCHICHTE 2:37-38 verspricht.

Noch am selben Tag erlebte ich viele Wunder. Mein Herz wurde mit einer Liebe erfüllt, die ich noch gar nicht kannte und mit einer Freude, dass es kurz vor dem Zerspringen war. Darüber hinaus verschwand meine ganze Erschöpfung und das, obwohl ich in diesen Tagen kaum zum Schlafen kam. Es ist wirklich wahr! Gott ist lebendig! Er ist real und meine ganzen Ängste lösten sich auf. Teds Anfälle hörten augenblicklich auf, er war in der Lage wieder zu schlucken und mein Mann, der von meiner Entscheidung für Gott noch gar nichts wusste, begrüßte mich mit den Worten „Ich höre auf zu trinken“, als ich nach Hause kam. Für viele Jahre war sein Alkoholkonsum ein großes Problem in unserer Ehe und es war ein weiteres Wunder, dass mein Mann ohne Entzugserscheinungen aufhören konnte. Im Laufe der nächsten Tage wurde Teds Gesundheitszustand immer besser und ich war sehr dankbar für Gottes Eingriff in unser Leben. In unser Haus kehrte mehr Normalität und Frieden ein. Das war sehr wichtig für uns alle, insbesondere für unseren ältesten Sohn, der sehr unter den Umständen litt.

Die folgenden Jahre waren mit vielen Wundern und Heilungen gefüllt, aber es würde ein Buch füllen, von allem zu erzählen. Um nur ein paar zu erwähnen: Zwei Jahre später wurde auch mein Mann Christ, nachdem er Zeuge wurde, wie mein Tumor wieder verschwand. Nachdem mein Arzt bei mir Krebs diagnostiziert hatte, sandte er mich sehr besorgt zum Röntgen. In der Kirche bat ich um Gebet gemäß JESAJA 53:5 „Aber er ist wegen unserer Schuld verwundet und wegen unserer Sünde zerschlagen worden. Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben, und durch seine Wunden sind wir geheilt“. Der Tumor verschwand 5 Tage später, als ich im Wartezimmer eines Spezialisten saß. Durch dieses Wunder begann auch mein Arzt, wieder in die Kirche zu gehen. Als Jahre später mein Sohn aus seinem Rollstuhl fiel und sich die Schulter brach, wurde er vier Tage später geheilt, nachdem ein lieber Freund ihn mit Öl salbte und für ihn betete.

1986 kehrten wir nach Deutschland zurück und leider brach kurz danach unsere Ehe auseinander. Mein jüngster Sohn und ich zogen 1999 nach Schottland, wo wir viele neue Freunde fanden. Mein Mann starb im Jahre 2000.

Ted war geistig ziemlich wach und obwohl er körperlich immer noch schwerbehindert war, genoss er sein Leben und machte das Beste daraus. Wunderbare und hilfsbereite Freunde ermöglichten es ihm, bei vielen Ausflügen dabei zu sein. Nach einer sehr schmerzhaften und schwierigen Zeit verließ er mich 2010, um beim Herrn zu sein. Ohne Gott wäre ich nie in der Lage gewesen, mit all den Schwierigkeiten dieser letzten Jahre fertig zu werden. Er hielt immer treu Seine Versprechen. Er gab mir die notwendige Kraft, Leitung und Hilfe, um in jeder Situation zu recht zu kommen. (z.B. zeigte Er mir die richtige Ernährungsweise, Entgiftung, Therapie etc.). Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Er hatte auch ein wachsames Auge auf meinen ältesten Sohn und half auch ihm, denn es war für ihn nicht leicht mit einem Bruder aufzuwachsen, der soviel mehr Aufmerksamkeit bekam als er selbst.

Ich möchte Gott aus tiefsten Herzen dafür danken und ihn preisen, dass Er in all diesen schwierigen Jahren immer bei mir war und dass Er uns offenbart hat, wie wir gerettet werden. Bitte wartet dafür nicht zu lange, die Zeit läuft ab und der Jüngste Tag wird bald kommen. HEBRÄER 9:27-28 „Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist Christus einmal geopfert, um die Sünden vieler wegzunehmen; beim zweiten Mal wird er ohne Sünde denen, die auf ihn warten, zur Rettung erscheinen.“ Nur du kannst entscheiden, wo du hingehen möchtest, es gibt entweder Himmel oder Hölle. Bekehr dich von ganzem Herzen zu Ihm und Er wird dir die wundervolle Gabe der Errettung geben und sich mit fürsorglicher Liebe um dich kümmern. Er verspricht es in Seinem Wort.

Gott segne Dich,

Helen

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