Gott hat unseren Sohn errettet

Barbara, John und Sonni - Nürnberg, Deutschland

Photo of Barbara, John und Sonni

Liebe Geschwister in Australien,

ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Euch bedanken für die liebevolle Aufnahme meines Sohnes Peter in Eurer Gemeinde.

Gott hat ein großes Wunder an ihm getan! Ich danke dem HERRN täglich dafür. Ihr habt es ja miterlebt, wie er sich bekehrt hat. Ich habe hier in Deutschland Gott angefleht, dass ER Peter eine neue Perspektive für sein Leben gibt. Als Peter nach Australien flog, war er so deprimiert, verzweifelt und unzufrieden über seine Situation, ja er sah keinen Sinn mehr in seinem Leben und hatte sogar Selbstmordgedanken. Er war damals gerade mit dem Bundeswehrdienst fertig und war arbeitslos und sah alles nur negativ. Wir hofften, daß die Reise nach Australien ihm eine neue Perspektive geben würde und ich wußte ja, daß John mit ihm über Jesus sprechen würde. Gott hat meine Gebete erhört und Peter Gnade geschenkt, daß er glauben kann. Ich habe gejubelt, als ich die Nachricht von seiner Taufe bekommen habe.

Seit er wieder zu Hause ist, kann ich sehen, wie der Heilige Geist ihn verändert hat. Früher stand ich immer „unter Strom“, wenn Peter zu Hause war. Jetzt ist der Friede Gottes bei uns eingekehrt.

...er hat DEN Sinn des Lebens gefunden. Halleluja!

Ich kann mich mit ihm unterhalten, ich freue mich über seinen Eifer im Glauben und über seine positive Veränderung. Er hat wieder ein Ziel, er hat DEN Sinn des Lebens gefunden. Halleluja! Ich bin überzeugt, daß der HERR einen guten Plan für ihn hat. Betet weiter für ihn, daß er fest bleibt im Glauben und Gottes Wort tiefe Wurzeln in seinem Herzen schlägt, daß er aber über allem auch die Liebe nach 1. KORINTHER 13:1-13 nicht vergißt.

Mein besonderer Dank gilt Udo, Marc, Robby, Hauke und ihren Familien, die Peter bei sich aufgenommen haben, und natürlich John und Sonnie. Gott segne Eure Gemeinde und Eure Arbeit in Australien und Neuseeland. Ich wünsche mir sehr, daß ich Euch irgendwann einmal besuchen und persönlich kennenlernen kann.

Bis dahin grüße ich Euch
Mit Liebe in Christus
Barbara Engelhardt 

Zeugnis von John und Sonni:

Wir hatten nicht viel Kontakt mit Peter gehabt, seit wir nach Australien gekommen waren. Nur ein verzweifelter Telefonanruf seiner Mutter im März gab uns einen Eindruck seines aktuellen Zustandes. Er war unglücklich, arbeitslos, deprimiert und hatte Selbstmordgedanken.

Als wir den Anruf seiner Mutter, die uns fragte, ob Peter nicht eine Weile bei uns in Australien bleiben könne, erhielten, wußten wir nicht, was wir zu erwarten hatten. Der erste Telefonanruf, den wir von Peter erhielten, nachdem er in Brisbane ankam, gab uns einen groben Überblick über das, was seine Mutter vorher erwähnt hatte.

... zutiefst negativ eingestellt, die ganze Zeit unglücklich und total unzufrieden...

Um es genauer zu sagen: Er war allen Dingen gegenüber komplett und zutiefst negativ eingestellt, die ganze Zeit unglücklich und total unzufrieden mit seiner Situation. Er war total gelangweilt, sich wunderschöne Plätze wie Surfer’s Paradise oder Byron Bay anzusehen. Er konnte einfach nicht desinteressierter sein und wurde eher launisch, wenn die Dinge nicht so funktionierten, wie er wollte. So waren die ersten paar Wochen mit ihm nicht wirklich zu genießen, und ich meine, daß alle drei von uns sich gefragt haben, ob es die richtige Entscheidung gewesen war, ihn hierher kommen zu lassen.

Je schlimmer es wurde, desto mehr schien der Herr näher zu ihm gekommen zu sein. In der Zeit kurz vor seiner Taufe hatte er eher unangenehme Gefühlsregungen, die immer wieder in deprimierter Laune resultierten.

Aber - preis den Herrn – Er gab ihn nicht auf, sondern gab ihm die Gnade, Buße zu tun, getauft und mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.

Schritt für Schritt veränderte er sich in einen netten jungen Mann mit einer neuen Richtung in seinem Leben und einer Freude in seinem Herzen, die ihm keiner nehmen kann.

Preis dem Herrn.

John (Peters Vetter) und Sonni

Coffs Harbour, N.S.W., Australien

Post new comment