Zu Gott gefunden aufgrund von Beweisen

Lars, Lehrer - Coffs Harbour, Australien


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Obwohl mir meine Eltern Bibelgeschichten vorgelesen hatten, als ich noch ein kleines Kind war, wuchs ich als Atheist auf und dachte nur daran, wie ich das Beste aus meinem Leben machen könnte. Aber archäologische und wissenschaftliche Beweise für die Existenz Gottes brachten mich dazu, Gott auf die Probe zu stellen, was dazu führte, dass ich wirklich Gott fand.

...archäologische und wissenschaftliche Beweise für die Existenz Gottes brachten mich dazu, Gott auf die Probe zu stellen...

Ich habe immer gerne Sport getrieben, und es war von klein auf ein großer Teil meines Lebens. Mit 15 Jahren kamen Alkohol und Parties dazu, und ich hatte eine enge Gruppe von Freunden, mit denen ich alles zusammen machte. Ich war sehr zufrieden mit meinem Leben, und alles lief wie geplant.

Mit 21 Jahren fing ich an, Sport und Englisch auf Lehramt an der Universität Hannover zu studieren, wo ich immer mehr Leute kennenlernte, die genauso wie ich das Leben genossen mit Sport, Alkohol und Parties. Tischtennis trat etwas mehr in den Hintergrund, da mein sehr regelmäßiges Partieleben nicht mit Turnieren und Punktspielen am Wochenende einher ging.
Während einer meiner Sportkurse lernte ich Andreas kennen, der auch hochklassig Tischtennis spielte. Als ein Dozent ausfiel, unterrichtete Andreas zu meiner Überraschung einen Tischtenniskurs, den ich auch belegte. Von einem anderen Freund hatte ich gehört, dass Andreas aufgehört hatte, Turniere zu spielen, da er nun in einer „Sekte“ sei. Daraufhin angesprochen erzählte Andreas mir, dass er jetzt sonntags zur Kirche ginge, weil er Christ geworden war.

Innerlich musste ich darüber lachen, weil ich noch nie Beweise für die Existenz Gottes gesehen hatte und mir niemand jemals wissenschaftlich belegen konnte, dass die Bibel die Wahrheit ist. Andreas war in dieser Hinsicht anders, und nachdem wir eine Stunde lang diskutiert hatten, hatte ich viel zum Nachdenken. Er zeigte mir mehrere Bibelstellen, in denen die Bibel sagt, dass sie von Gott inspiriert ist und nichts hinzugetan und hinweggenommen werden darf.

„Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: So jemand dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil von dem Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben ist." (OFFENBARUNG 22:18,19)

„Und das sollt ihr für das Erste wissen, daß keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist." (2. PETRUS 1:20,21)

Als er dann von archäologischen und mathematischen Beweisen sprach und über viele Wunder erzählte, wurde ich hellhörig. Dass die Arche Noah im Ararat Gebirge in der Türkei gefunden wurde und angeblich genau den Maßen der Bibel entspricht und dass die Stelle, an der Mose die Israeliten durch das Rote Meer geführt hatte, sowohl mit Tausenden von menschlichen Skeletten als auch den Skeletten von Pferden sowie goldenen Wagenrädern der ägyptischen Streitwagen gefunden wurden, klang unglaublich. Für mich war alles das nur Geschichten ohne wissenschaftliches Fundament!

Desweiteren sprach er davon, wie Gott auch HEUTE noch Menschen benutzt und Wunder tut. Er sprach von persönlichen Erfahrungen diesbezüglich und zeigte mir die Schrift, die sagt, dass eines der Zeichen, die denen folgen werden, die glauben, ist, daß sie für Menschen beten und diese dann geheilt werden, genau wie Jesus und seine Jünger es taten.

„Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden." (MARKUS 16:17,18)

Ich konnte nicht glauben, dass es übernatürliche Heilung gab...

Ich konnte nicht glauben, dass es übernatürliche Heilung gab und tat es als reinen Zufall ab. Andreas zeigte mir auch Schriften, in denen klar gesagt wird, dass Menschen nicht in den Himmel gehen werden, sondern in die Hölle, weil sie Gott nicht GEHORCHEN. Nicht genügend Gegenargumente gegen die Dinge, die Andreas aufgebracht hatte, zu haben, traf mich in meinem Stolz, und ich wollte ihm unbedingt beweisen, dass er nicht Recht haben konnte. Er lud mich dann ein, einige archäologische Dokumentationen über die Arche Noah, die Überquerung des Roten Meeres, Sodom und Gomorra und den Berg Sinai zu sehen. Ich nahm die Einladung an und kam zusammen mit meiner Freundin Mareike.

Nachdem wir diese Dokumentationen gesehen hatten, fing ich an zu realisieren, dass es scheinbar Beweise für die Echtheit dieser „Geschichten aus der Bibel“ gab. In den nächsten paar Monaten gingen Mareike und ich ab und an zu Treffen, weil ich Andreas immer noch beweisen wollte, dass er Unrecht hat. Ich hatte keinerlei Absichten, Christ zu werden und mein Leben gemäß der Bibel zu leben. Nach jedem Treffen hatte ich jedoch mehr Antworten und Beweise, dass die Bibel in der Tat wörtlich zu nehmen ist, und das erste Mal in 23 Jahren hörte ich vom „Zungenreden“.

Es ist eine Gabe Gottes, die viele Male in der Bibel erwähnt wird. Das erste Mal trat es auf, als die Jünger Jesu den Heiligen Geist an Pfingsten empfingen und anfingen, in anderen Zungen zu reden. Andreas erklärte mir von der Schrift, dass JEDER, der den Heiligen Geist empfängt, in Zungen redet und dass die Verheißung des Heiligen Geisten für JEDEN auch noch HEUTE gilt.

„Und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen."(APOSTELGESCHICHTE 2:4)

„Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen ward; denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen." (APOSTELGESCHICHTE 10:44-46)

Als ich dann hörte, daß ALLE Mitglieder von Andreas Gemeinde in Zungen sprachen, fing ich an, ernsthaft darüber nachzudenken, was die Konsequenz wäre, wenn Andreas Recht hätte und die Bibel in der Tat wahr ist. Meine letzte „Hoffnung“, dass dies alles Unsinn ist, war mein lutherischer Pastor, der mich als Jugendlicher konfirmiert hatte. Ich fragte ihn nach seiner Meinung über Pfingstgemeinden und das Sprechen in Zungen. Er sprach überaus positiv über beides und erklärte, dass ich keine Bedenken haben müsste, dass das eine Sekte sei.

Daraufhin studierte ich die Mathematik der Bibel, die sehr klar belegt, dass die Bibel nicht von normalen Menschen geschrieben wurde, sondern von Menschen unter der klaren Inspiration Gottes.

Nachdem ich soviele Beweise hatte und mir bewußt war, dass, wenn es Gott tatsächlich gibt und wir gemäß der Bibel gerichtet werden, ich keine Hoffnung auf den Himmel hätte, wollte ich Gott zur Probe stellen. Die Herausforderung war, ob Gott wirklich treu ist zu Seinem Wort und mir gemäß der Schrift auch den Heiligen Geist mit dem äußerlichen Zeichen des Sprechens in anderen Zungen geben würde. So ließen meine Freundin und ich uns gemäß der Bibel durch UNTERTAUCHEN taufen und baten Gott gemäß LUKAS 11:13, uns den Heiligen Geist zu geben.

Mein Verlangen, Alkohol zu trinken, verschwand über Nacht...

Innerhalb weniger Minuten, nachdem ein Ältester seine Hände auf uns gelegt hatte, fingen wir an in neuen Zungen/Sprachen zu beten und wussten dann, dass es Gott gibt. Mein Verlangen, Alkohol zu trinken, verschwand über Nacht, und es dauerte nicht lange, bis wir jedem erzählten, was uns passiert war. Seit dem Tag an legten wir auf viele Kranke die Hände und durften wundervolle Heilungen miterleben. Dass Gott wirklich heilt und Leute von ihren Problemen freisetzt, hat nie aufgehört, und wir erleben es immer wieder. 1999 heirateten dann Mareike und ich und haben mittlerweile zwei wunderbare Kinder. Wir lebten als Missionare in Frankreich, Schottland und jetzt Australien und sehen, wie Gott sich nie verändert hat und nur darauf wartet, dass Menschen Ihn bei Seinem Wort nehmen.

Obwohl ich zugeben muss, dass ich kein Verlangen danach gehabt hatte, dass Gott wirklich existiert, bin ich dankbar, dass Er es tut. Er hat uns über die Jahre sehr gesegnet, und auch, wenn man manchmal unbeliebte Entscheidungen treffen muss, sind Seine Gebote da, um uns zu segnen. Gott ist wirklich ein guter und gerechter Gott, und wir entscheiden uns hier auf Erden, wem wir nachfolgen wollen.

Ich hoffe, dass dieses Zeugnis euch hilft und euch herausfordert, Gott zu suchen, weil nur diejenigen, die Gott von ganzem Herzen suchen, ihn auch finden werden.

„Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch, den Segen, so ihr gehorchet den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abweichet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, daß ihr andern Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt."(5. MOSE 11:26)

Alles Liebe,

Lars

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