Errettet von der Straße zur Hölle

Friedl - Wien, Österreich

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Hallo,

ich bin der Gottfried (Friedl) aus Tulln bei Wien und möchte gern mit euch mein Zeugnis teilen, wie der Herr mich gerettet hat. Vor meiner Bekehrung war ich ein ziemlicher Metalfreak. Ich hörte Heavy Metal beim Aufwachen und beim Schlafengehen, praktisch rund um die Uhr. Ich trank auch ganz gerne einen und rauchte täglich mehrere Päckchen Zigaretten. Zu meiner Freizeitbeschäftigung gehörten mein Motorrad , Tätowierungen (stach auch selber welche unter Anleitung von Tattoo Sonny aus Wien) und auf Motorradveranstaltungen diverser Bikerclubs rumzuhängen.

Ich habe nicht an Gott geglaubt sondern eher an Science Fiction, UFOs und Okkultismus. Dennoch gab es da einen Tag in meinem Leben, an dem eine ehemalige Schulfreundin (Petra) mich und meine Freundin (Lindschi) zum Grillen einlud. Petra war bereits bekehrt und gab bis in die frühen Morgenstunden Zeugnis über Gott und Seinen Errettungsplan für jeden Menschen. Am nächsten Morgen kaufte ich mir sofort eine Bibel, um meiner Bekannten zu zeigen, daß sie im Irrtum war und daß Gott uns alles erlauben würde – sofern es Ihn wirklich gebe und Er uns liebte. Als ich dann jedoch  anfing, die Bibel selber zu lesen, wurde mir während der nächsten 3 Monate von Tag zu Tag bewußter, was für ein Sünder ich eigentlich war. Auch meine Freundin wurde dadurch mehr und mehr von ihren eigenen Sünden gegen Gott überführt. Während der darauffolgenden Monate trafen wir uns öfters mit Leuten aus der Gemeinde zum Motorradfahren, Wandern oder auch, um Bootstouren zu machen. Wir führten intensive Gespräche über das Wirken Gottes im Leben des einzelnen Menschen sowie über den Gerichtstag, der jedem einmal bevorsteht, so daß meine Freundin schließlich den Entschluß faßte, Buße zu tun über ihr sündiges Leben und sich taufen zu lassen.

Ich wurde sehr agressiv gegenüber Gläubigen.

Als sie dann getauft worden war und den Heiligen Geist empfing mit dem Zeichen des Sprechens in anderen Zungen (APOSTELGESCHICHTE 2:4), wurde ich derart eifersüchtig, daß ich mich gegen Gott und die Gemeinde stellte. Der Grund dafür war, daß wir bisher alles gemeinsam gemacht hatten, und nun wußte ich im Innern, daß Lindschi reingewaschen und ich noch immer ein Sünder war. Ich wurde sehr agressiv gegenüber Gläubigen. Das ging so weit, daß ich Gemeindemitglieder ernsthaft bedrohte, sobald sie sich auf meiner Straßenseite blicken ließen. Gott hatte jedoch andere Pläne und zog mich mehr und mehr zu Sich. Nach einer Weile zog Lindschi aus unserer gemeinsamen Wohnung  aus, da sie die Art und Weise, wie ich mich gegen Gott und die Gemeinde aufführte, nicht mehr ertragen konnte. Nachdem sie mich verlassen hatte, suchte ich Trost in noch mehr Heavy Metal Musik, Motorrad-Treffen und Alkohol. Das Merkwürdige war, daß ich trotz meines hohen Alkoholkonsums nicht betrunken wurde, worüber sich auch meine Freunde verwunderten. Schon damals habe ich mir gedacht, daß GOTT mich offensichtlich beschützt.

Der Winter kam und ich brauchte ein Auto, da ich bis dahin immer nur Motorräder besessen hatte und Lindschi das Auto gehörte. So betete ich zum erstenmal, um Gott herauszuforden. Mein simples Gebet bestand einfach darin, Gott um ein Auto zu bitten. In dieser Nacht hatte ich einen Traum und sah ein Auto mit Preisschild und Angabe des Autohändlers (welcher 50 km entfernt seine Firma hatte).  Als das alles eintraf, was ich im Traum gesehen hatte, betete ich jeden Tag um Gott weiter zu testen, und vieles, wofür ich gebetet hatte, geschah am darauffolgenden Tag (HEBRÄER 2:4). Dies brachte mich schließlich zu dem Punkt, an dem ich meine Entscheidung traf, da ich Gott nicht länger davonlaufen konnte.

Du weißt nie, wann dein Leben zu Ende ist und du vor Gott stehen wirst.

Ein Monat nachdem ich angefangen hatte zu beten, wollte ich gerettet werden. Mir war klar geworden, daß Gott tatsächlich existierte und ich begann Jesus zu lieben, als ich begriff, was er am Kreuz für mich getan hatte. Ich rief Lindschi an einem kalten Dezembermorgen an, um mich zu einer Gemeindeversammlung zu bringen, die an diesem Tag in dem 300 km entfernten Salzburg stattfand. Als wir auf der Autobahn waren, gerieten wir in einen Schneesturm. Wir konnten nichts mehr sehen, und es wurde sehr gefährlich, weiter zu fahren. Doch Lindschi betete zu Gott, daß der Sturm aufhören möge, und innerhalb einer Minute hatte sich der Sturm gelegt und die Sonne brach hervor. Dies war wiederum ein Zeichen für mich, so schnell wie möglich gerettet zu werden und keine Sekunde Zeit mehr zu verlieren. Du weißt nie, wann dein Leben zu Ende ist und du vor Gott stehen wirst. Nachdem ich den Heiligen Geist durch Händeauflegen empfangen hatte und von einem Ex-Drogendealer gemäß Apostelgeschichte 10:47 getauft worden war, fühlte ich mich so rein und geliebt, daß ich zusammenbrach und zu weinen anfing, während ich Gott in einer neuen Sprache lobte. Das war der beste Tag in meinem ganzen Leben, und ich werde niemals dieses Gefühl vergessen, daß über mich kam, als ich von Gott gereinigt wurde. Lindschi ist heute meine Frau und unsere 3 Kinder sehen an uns, wie mächtig Gott jene Menschen verändern kann, die an IHN glauben und Seinen Weg gehen wollen. Ehre sei Gott!

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