Einzelgänger auf der Suche nach ewigem Leben

Harry - St Albans, UK

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Hallo an alle,

Ich heiße Harry, wohne in St. Albans und möchte euch erzählen, wie ich gerettet wurde.

Ich wuchs im lutheranisch-protestantischen Glauben auf und „glaubte“ immer an Gott. Mein Vater war mit der Kindstaufe nicht einverstanden, da es nicht biblisch ist, also wurde ich erst, als meine Klassenkameraden konfirmiert wurden (als Teenager), durch Besprengen getauft.

Ich war eine sehr schüchterne Person und obwohl mein Vater wollte, dass ich an einer Bibelstudien-Gruppe teilnehme, hielt ich mich von größeren Versammlungen fern und fühlte mich einfach nicht wohl Teil einer Gruppe zu sein. Abgesehen von einigen, wenigen guten, Freunden war ich ein ziemlicher Einzelgänger und versuchte alleine als Christ zu recht zu kommen. Ich wusste, dass das nicht ganz richtig war, schaffte es jedoch nicht dies in meinem Leben zu ändern.

Tief in meinem Herzen wusste ich, dass Gott wollte, dass ich zu einer Kirche oder Gemeinde gehöre, aber ich wollte mich zu nichts verpflichten. Ich „stürzte“ mich in alle möglichen Sportarten. Sport wurde das Wichtigste in meinem Leben. „Freeclimbing“ war eines meiner liebsten Betätigungen. Wie du dir vorstellen kannst, war das nicht ungefährlich und ich hatte immer diesen Gedanken im Hinterkopf: „Was ist, wenn ich abstürze und sterbe – wäre ich gerettet?“

Der Frieden und die Gewissheit der Errettung fehlten mir... Ich war nicht 100% im Reinen mit Gott und wusste, dass etwas fehlte. Viele Jahre lang lebte ich in Furcht und fragte mich “Was braucht man, um am Jüngsten Tag gerettet zu sein?“. Leute hatten verschiedene Meinungen. Einige sagten, man brauche nur Jesus als seinen persönlichen Erretter anzunehmen – andere dachten, das müsse öfter als nur einmal passieren und zwar jeden Tag, oder jedes Mal, wenn du sündigst. Schließlich „akzeptierte ich Jesus als meinen persönlichen Retter und ließ Ihn in mein Herz” und zwar auf regelmäßiger Basis – jedoch hatte ich immer noch keine Gewissheit, irgendetwas fehlte!

Ich war nicht 100% im Reinen mit Gott und wusste, dass etwas fehlte.

Da mir niemand eine zufriedenstellende Antwort auf diese entscheidende Frage geben konnte, betete ich einfach weiter und bat den Herrn um klare Führung, in Bezug auf meine Errettung.

Eines Tages sprach mich mein älterer Bruder, genau auf dieses Thema an. Er erwähnte die Notwendigkeit der Buße, Taufe durch vollständiges Untertauchen (als Erwachsener/Jugendlicher) und des Heiligen Geistes, mit dem Zeichen der „Zungenrede“. Das alles ist sehr klar in der Bibel beschrieben. Schauen wir uns zwei Schriftstellen dazu an:

APOSTELGESCHICHTE 2:37-38 "Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und zu den anderen Aposteln: Ihr Männer und Brüder, was sollen wir tun? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße und ein jeglicher von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes."

JOHANNES 3:3-5 "Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus sprach zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen."

Am nächsten Tag entschloss ich mich (Sonntag), mit meinem Bruder zu einer christlichen Versammlung zu gehen. Nach einer Weile sagte mein Bruder zu mir, dass ich einige Zeit für mich hätte, um Buße zu tun. Danach legte er mir die Hände auf und betete für den Heiligen Geist. Eine kurze Zeit später empfing ich den Heiligen Geist und begann „in anderen Zungen“ zu sprechen, wie die Bibel es beschreibt.

Das war der glücklichste Tag meines Lebens und seitdem ist alles neu und anders. Das ist nun 13 Jahre her – viele Dinge sind in der Zwischenzeit passiert. Heute bin ich mit einer treuen Ehefrau und drei Kindern gesegnet. Vor 6 Jahren zogen wir nach England, um die Gemeinde dort zu unterstützen. Der Herr hat uns in allen Aspekten und Lebensbereichen gut versorgt.

Wir erlebten die Errettung meiner Mutter, meine Tochter Miriam wurde von lebensbedrohlichen Nahrungsmittelallergien durch viel Gebet und Vertrauen auf den Herrn geheilt (der Arzt konnte nicht erklären, was geschehen war und bemerkte: „Das ist ein Wunder“). Der Herr hat uns immer versorgt, wenn wir Bedürfnisse hatten, z.B. segnete Er meine Frau und mich mit sehr guten Arbeitsstellen und stellte uns manchmal vor neue Herausforderungen. Ich würde es nicht missen wollen, ein Christ zu sein. Es ist auf keinen Fall langweilig und bedeutet alles für mich: Leben, Freude, Aufregung, Abenteuer, aber auch Herausforderungen, Prüfungen usw. – aber Gott hat mich niemals im Stich gelassen, weil “…wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind." (RÖMER 8:28)

Der Herr hat uns immer versorgt, wenn wir Bedürfnisse hatten...

 

Gerettet zu sein und Teil dieser „großartigen Familie“ zu sein, hat mir auch geholfen viele Schwächen zu überwinden (was ich alleine nicht geschafft hätte) und praktische Dinge und neue Sachen zu lernen (der Wandel eines Christen ist ein praktischer Wandel). Ich erlebte die Bekehrung von vielen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, sowie „unglaubliche“ Charakterveränderungen zum Besseren.

Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber das sind die Hauptpunkte kurz zusammengefasst.

Gottes Segen und viel Liebe in Christus!

Harry.

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