Ein „guter Mensch“ zu sein errettet dich nicht

Donald - Coffs Harbour, Australien

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Hi, ich heiße Donald und möchte ein Zeugnis darüber geben, wie Gott mein Leben veränderte und mich errettet hat.

Ich wuchs in einem religiösen Umfeld in einem Nordzipfel von Schottland auf, lebte ein gutes Leben und war der Meinung, dass ich ein guter Mensch sei. Viele meiner Verwandten waren Älteste in der örtlichen Kirche und ich war von klein auf vom Evangelium umgeben.

...und war der Meinung, dass ich ein guter Mensch sei.

Als Universitätsstudent hielt ich mich an Recht und Gesetz. Abgesehen von dem gelegentlichen Glas in Gesellschaft, benahm ich mich anständig. Ich war in einem Milieu guter Sitten aufgewachsen und respektierte das Gesetz. Ich hielt es für richtig, die Wahrheit zu sagen und versuchte mich so gut ich konnte an die Zehn Gebote zu halten.

Ungeachtet der Tatsache, dass ich mein Leben Christus niemals übergeben hatte, hielt ich mich nicht für einen Sünder, sondern dachte, ich wäre in Ordnung mit Gott. Schließlich ging ich oft zur Kirche und jeder der mich kannte, sah in mir einen guten Menschen.

Eines Tages, als ich 20 Jahre alt war, besuchte ich während einer Familienzusammenkunft zu Ostern einen Gottesdienst. Ich hörte einen Mann darüber Zeugnis ablegen, wie Gott ihn von einem Leben in Sünde und dem bevorstehenden Tod errettet hatte. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich von dem, was der Mann sagte, angesprochen. Ich konnte es damals nicht verstehen, doch zurückblickend bin ich mir sicher, dass Gott mir eine Gelegenheit gab, mit Ihm ins Reine zu kommen. Ich wusste, dass Gott an jenem Tag zu mir und niemand anderem sprach. Zum ersten Mal in meinem Leben vernahm ich ein Unbehagen in meinem Inneren. 

„Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug halten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.“ 2. PETRUS 3:9

Dieser Mann stellte damals eine Frage, die mich dazu bewegte, gründlich über den Zustand meiner Seele nachzudenken. Er fragte: „Bist du dir sicher, dass du mit Gott im Reinen bist?“  

Bist du dir sicher, dass du mit Gott im Reinen bist?

Es leuchtete mir ein, dass all meine scheinbaren Tugenden einfach nicht genug waren. Auf der Suche nach Antworten wandte ich mich daraufhin der Bibel zu und stieß auf die folgenden Verse: 

„Aber nun sind wir allesamt wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein unflätig Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsre Sünden führen uns dahin wie ein Wind.“ JESAJA 64:5

Ich erkannte, dass meine Tugenden nichts zählen solange ich nicht mit Gott in Ordnung bin. In Gottes Augen bin ich nicht „gut“. Egal wie sehr ich es versuche, ich werde immer etwas falsch machen.

„… und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißt du mich gut? Niemand ist gut als einer allein, Gott. …und komm, folge mir nach und nimm dein Kreuz auf dich!“ MARKUS 10:17-21

Ich erkannte, dass ich in meinem Leben Christus brauchte und fing an, in der Bibel nach Antworten zu suchen. Ich wusste nicht so recht, was ich tun sollte und betete zu Gott um Hilfe. Gott erhörte meine Gebet und zwei Monate später traf ich mich mit einigen Leuten, die das Evangelium im Stadtzentrum von Glasgow predigten. Sie zeigten mir in der Bibel den Weg zur Errettung. Es war kein Zufall, dass ich diese Christen eines Abends traf und ich konnte sehen, wie Gott alles nach Seinem perfekten Zeitplan arrangiert hatte.

Sie zeigten mir die einschlägigen Bibelverse und erklärten mir, was ich tun muss. Ich hatte in der Kirche nie viel über den Heiligen Geist gehört, oder darüber, was ich tun müsse um gerettet zu werden und mit Gott ins Reine zu kommen.

Ich hatte nie zuvor den Abschnitt in APOSTELGESCHICHTE 2:36-41 bemerkt und wusste, dass ich eine Entscheidung treffen musste. Eine Woche später ging ich auf meine Knie und bat Gott um den Heiligen Geist. Ich empfing den Heiligen Geist mit dem Zeichen des Zungenredens, so wie es in der Bibel steht und wurde etwas später am Abend durch völliges Untertauchen getauft (JOHANNES 3:5).

Bis dahin hatte ich noch nie von dem Zungenreden oder der Taufe durch völliges Untertauchen gehört, doch nachdem ich etliche Verse studiert hatte, sah ich, dass dies alles ganz eindeutig biblisch war und Gott für jeden von uns einen unmissverständlichen Plan zur Erlösung aufgezeichnet hat.

„Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn sie hörten, dass sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Petrus: Kann auch jemand das Wasser verwehren, dass diese nicht getauft werden, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir? Und er befahl, dass sie getauft würden in dem Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche Tage dazubleiben.“ APOSTELGESCHICHTE 10:44-48

Das ist nun schon über 20 Jahre her und ich habe seitdem viel gelernt und weiß mit absoluter Gewissheit, dass ich jetzt durch Christus erlöst und mit dem Heiligen Geist erfüllt bin. 

Wir können nicht in unserer eigenen Gerechtigkeit vor Gott stehen...

Falls du, so wie ich damals, denkst du bist okay, lebst ein gutes Leben, versuchst dich an die Zehn Gebote zu halten und dich danach zu richten und irgendwie meinst, dass dich dies mit Gott ins Reine bringt, dann überdenke dies bitte noch einmal, denn schließlich steht deine Errettung auf dem Spiel. Wir können nicht in unserer eigenen Gerechtigkeit vor Gott stehen, denn wir sind alle Sünder. Nur wenn du Christus in dein Leben aufnimmst wirst du gerettet werden.

„Und ich sah die Toten, klein und groß, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.“ OFFENBARUNG 20:12

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