Der Nebel Löst Sich Auf - Gott Führt Mich zur Errettung

Markus - Coffs Harbour, Australien


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Hallo,

ich möchte Euch erzählen, wie der Herr in meinem Leben wirkte und mich dazu führte, erettet zu werden. Zum Zeitpunkt dieser Erlebnisse wohnte ich in Deutschland.

Ein Freund lud mich des öfteren zu christlichen Gemeindeversammlungen ein, stieß aber auf Desinteresse und Ablehnung meinerseits. Eines Tages entschloss ich mich jedoch mitzukommen und mir alles einmal genau anzusehen. Es war ein sehr lebhaftes Treffen einer eher kleinen Gruppe. Was mich tief beeindruckte, war der Bibelabschnitt, der vor Brot und Kelch vorgelesen wurde:

1. KORINTHER 11:23-31

"Ich habe es von dem HERRN empfangen, das ich euch gegeben habe. Denn der HERR Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des HERRN Tod verkündigen, bis daß er kommt. Welcher nun unwürdig von diesem Brot isset oder von dem Kelch des HERRN trinket, der ist schuldig an dem Leib und Blut des HERRN. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und also esse er von diesem Brot und trinke von diesem Kelch. Denn welcher unwürdig isset und trinket, der isset und trinket sich selber zum Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des HERRN. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und ein gut Teil schlafen. Denn so wir uns selber richten, so würden wir nicht gerichtet."

Ich hatte den ersten Teil oft in Gottesdiensten der Evangelischen Kirche gehört, aber niemals die Warnung des Herrn beachtet, dass man unter Gottes Gericht fällt, wenn man Brot und Kelch nicht mit der richtigen Herzenseinstellung nimmt.

Misstrauisch wie ich nun einmal war, überprüfte ich den Abschnitt in meiner eigenen Bibel zu Hause. Hier war es zu lesen, Wort für Wort.

Tief im inneren war mir klar, dass es mit Gott und der Bibel mehr auf sich hatte, als ich in der Vergangenheit zugeben wollte, aber ich war noch nicht dazu bereit, mein Leben gemäß der Bibel zu verändern.

Weitere Einladungen folgten, und einige Wochen später kam ich wieder mit. An jenem Wochenende hatte die Gemeindegruppe eine Musikprobe geplant. Ein Lied sollte einstudiert und während der Hauptversammlung in Cornwall, England, aufgeführt werden. Es handelte sich um ein Arrangement mit vielen verschieden Stimmen und da kein Gerät vorhanden war, das mehrere Tonspuren aufnehmen konnte, bot ich für die nächste Probe meine Hilfe an: ich spielte in einer Blues-Band und hatte selbst verschiedene Audiogeräte.

Einige Wochen später befand ich mich also Samstag morgens auf der 200km langen Strecke zu dem besagten Treffen. Ich hatte eine Telefonnummer, um die genauen Ankunftsdetails abzustimmen. Und so hielt ich an einer Raststätte an (es gab damals noch keine Handys) und vereinbarte, dass ich um 10 Uhr morgens am Hauptbahnhof sein würde, um von jemandem namens Klaus abeholt zu werden. Es ging also weiter auf der Autobahn, aber plötzlich war ich von dichtem Nebel umgeben und musste immer langsamer fahren. Mir wurde klar, dass ich bei dieser Geschwindigkeit nicht pünktlich ankommen würde. War die ganze Fahrt umsonst? Außerdem konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass ich eigentlich zu Hause sein sollte, um mich auf ein Wiederholungsexamen vorzubereiten, das ich bestehen musste, um mein Ingenieurstudium fortsetzen zu können.

Und so betete ich zum Herrn: „Ich weiss nicht, ob Du existierst (ich glaubte noch nicht wirklich an Gott), aber falls es Dich gibt und ich diese Leute treffen soll, um mehr über Dich zu erfahren, dann nimm bitte diesen Nebel weg und hilf mir, um 10 Uhr am Bahnhof zu sein. Amen!“ Plötzlich, genau als ich „Amen“ sagte, war der Nebel komplett verschwunden! Nicht nur vor mir sondern auch hinter mir! Ich bekam eine Gänsehaut als mir klar wurde, dass es Gott gibt und dass Er mein Gebet erhörte. Weiter ging es auf meinem Weg zur Stadtmitte und ich folgte der Ausschilderung zum Hauptbahnhof. Als ich das Auto parkte, fiel mein Blick auf die große Bahnhofsuhr: es war genau 10 Uhr! Ganz klar erlebte ich hier wiederum keinen Zufall, sondern eine Gebetsantwort.

Am Samstag entschied ich mich, mit zur Gemeindehauptversammlung nach England zu reisen, um mehr über Gott herauszufinden. Und nur als kurze Nebenbemerkung: der Herr kümmerte sich auch um mein Examen. Obwohl ich mit vielen Testfragen zu kämpfen hatte, beantwortete Gott mein Gebet und half mir, durch das Examen zu kommen und es zu bestehen.

Zur Hauptversammlung in Cornwall angekommen, dauerte es nur ein paar Tage, bis ich erettet wurde. Der Herr gab mir Klarheit zu allen Fragen und Zweifeln, hauptsächlich durch jemanden namens Jack, der bei einer Gebetsversammlung verschiedene Bibelstellen erklärte. Obwohl ich Jack zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht kannte, schien er meine Fragen und Gedanken genau zu kennen – die 4 Bibelverse trafen genau ins Schwarze.

MATTHÄUS 7:7-8: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“

Preis dem Herrn, Gott beantwortet Gebet! Seitdem erlebte ich viele weitere Situationen, in denen der Herr Gebete erhörte, segnete und mich beschützte.

Fang heute an, mit Gott zu reden, und der Herr wird antworten.

In Dankbarkeit,

Markus. 

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