Der Himmel kann warten?

Anh Dao - Perth, Schottland

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Hallo an alle!

Mein Name ist Anh Dao und ich möchte Dir erzählen, wie ich zur Wahrheit gefunden habe....

Als kleines Mädchen begann ich darüber nachzudenken, warum es uns überhaupt gibt. Soviel ich auch darüber rätselte, ich kam nie auf eine sinnvolle Antwort.

Jahre später, als ich etwa 13 war, lernten meine Mutter und ich einen Amerikaner kennen, der uns erzählte, daß es Gott gäbe. Zudem war er von der Existenz einer geistigen Welt völligst überzeugt. Dieser Amerikaner war Mitglied in einer christlichen Gemeinde und so kam es, daß wir eines Tages, aus reiner Neugier, in eine dieser, für mich zunächst „befremdlichen“, Versammlungen oder „Gottesdienste“ gingen.

Zu meiner Überraschung waren diese Menschen jedoch ganz „normal“ und sehr offenherzig und aufmerksam. Obwohl ich nicht speziell nach einem Gott suchte, kamen meine Mutter und ich immer regelmäßiger zu den Treffen. Bald merkte ich, daß diese Menschen ohne Falsch (nicht heuchlerisch) und vertrauenswürdig waren. Sie waren einfach anders, als die Menschen in meiner Umgebung. Ich freundete mich sogar gut mit ihnen an und mochte sie wirklich gerne, was ich übrigens immer noch tue.

Bald hörte ich auch das erste Mal vom Heiligen Geist und davon, daß wir ihn empfangen müssen und von der Taufe zur Reinigung von unseren Sünden. Dieser Notwendigkeit war ich mir anfangs überhaupt nicht bewußt. Doch mehr und mehr verstand ich, daß ich rein gar nichts zu verlieren, jedoch alles zu gewinnen hatte, wenn ich mich zu Gott bekehren würde. Doch ich dachte mir, daß ich die ganze Sache noch etwas verschieben und mich erst einmal mit meinem Leben als Teen beschäftigen könnte. WELCH EIN TRUGSCHLUSS!

 Man weiß NIE, wann der letzte Tag ist...

Im Sommer 2006, auf meiner Reise nach Amerika, las ich dann das Themenblatt „Der Himmel kann warten“ (http://www.cai.org/de/bibelstudien/der-himmel-kann-warten). Ich fühlte mich bis dato in meiner vorher beschrieben Denkweise bestätigt. Doch als ich dieses Blatt durchlas, wachte ich wortwörtlich auf. Man weiß NIE, wann der letzte Tag ist und FAKT ist, daß Gott über unser Leben richten wird.

„Und so jemand nicht gefunden ward geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.“ OFFENBARUNG 20:15

„Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.“ RÖMER 8:9

„Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird VERDAMMT WERDEN.“ MARKUS 16:16

Mir wurde klar, daß es nicht reicht, an einen Gott zu glauben, sondern, daß man Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele lieben und dienen muß.

Hast du jemals gelogen? Hast du jemals gestohlen? Denkst Du, daß Lügner und Diebe in den Himmel kommen? Auch wenn diese Sünden klein erscheinen, sind es diese Sünden, die Dich letztendlich von Gott bzw. von der Ewigkeit im Himmel fernhalten. Der einzige Weg, sich von diesen Sünden rein zu waschen, erfolgt nur durch die Taufe und das Empfangen des Heiligen Geistes, mit dem Beweis des Sprechens in anderen Zungen:

APOSTELGESCHICHTE2:38 „Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes“.

APOSTELGESCHICHTE2:4 „und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen“.

Diese letzten Worte sprach Jesus persönlich:

Markus 16:17 „Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden…“.

 Ich bin überglücklich, diesen Schritt im GLAUBEN getan zu haben

Am 07. Januar 2007 habe ich mich taufen lassen und den Heiligen Geist empfangen. Ich bin überglücklich, diesen Schritt im GLAUBEN getan zu haben. Auch wenn es anfangs Überwindung kostete, an das zu glauben, was man nicht sieht, ist es keine ENTSCHULDIGUNG dafür, wenn wir eines Tages vor Gott stehen werden und darüber Rechenschaft geben müssen, wie wir unser Leben gelebt haben.

Gott ist ein lebendiger Gott. Es gibt etwas, was über unseren Verstand hinaus geht, etwas, was man nicht erklären kann. Man muß diese „Blockade“ durchbrechen, um verstehen zu können, was es heißt, an Gott zu glauben. Es steckt weitaus mehr dahinter, als man denkt. Man kann mit Worten viel behaupten, aber schließlich zeugen die TATEN davon, was man wirklich will und sucht.

Vielen herzlichen Dank für Deine Mühe, dieses Zeugnis durchzulesen. Ich hoffe, daß es dir vielleicht, hinsichtlich Deines Glaubens, zu dem einzig wahren Gott geholfen hat. Würde mich riesig freuen, Dich einmal kennen zu lernen!

Mit ganz viel Liebe in Christus,

Anh Dao

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