Damals überzeugter Katholik – jetzt habe ich wirkliche Kraft in meinem Leben

Thomas - Alston, England

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Als ich neunzehn war, suchte ich nach Gott und las verschiedene Bücher über das Leben nach dem Tod, UFOs und andere. Allerdings fand ich nicht die Antworten, nach denen ich suchte. Eines Tages, auf meinem Weg zur Arbeit, entschloß ich mich, mit einer gewissen Frau in meiner Firma zu reden; ein Freund hatte mir gesagt, daß sie in einer religiösen Gruppe sei und mir mehr über Gott erzählen könne. Nachdem ich mit ihr geredet hatte, trafen wir uns und das war das erste Mal in meinem Leben, daß ich wußte, daß sie Gott wirklich als einen Freund kannte und nicht nur über ihn redete. Während der nächsten Wochen las ich ein Buch von Smith Wigglesworth, namens “Ein Mann nach dem Herzen Gottes”. Dieses Buch beschreibt wie Smith Wigglesworth sehr von Gott benutzt wurde, um Leute zu heilen und ihnen zu helfen.

wenn er diese Dinge vor 50 Jahren tat, so gab es keinen Grund, warum er sie nicht auch heute tun würde

Ich begann, zu Gott zu beten, denn wenn er diese Dinge vor 50 Jahren tat, so gab es keinen Grund, warum er sie nicht auch heute tun würde, und ich wollte die Kraft Gottes sehen. Die Frau von meiner Arbeit lud mich zu einer Versammlung ein, aber ich sagte ihr, daß ich niemals zu einer Sekte mitgehen würde. Ich lebte damals in Österreich und da ich in der katholischen Kirche aufgewachsen war, war ich davon überzeugt, daß alles, was nicht katholisch war, eine Sekte sein müsse und nicht gut sein könne.

Eines Tages rief mich diese Frau an und fragte, ob ich sie und einige ihrer Freunde zum Schwimmen begleiten wolle. Während ich mich dazu entschloß, zum Schwimmen mitzugehen, wunderte ich mich über mich selbst. Ich hatte für dieses Wochenende auch noch nichts geplant – was nur sehr selten vorkam. Schließlich luden mich einige meiner neuen Freunde vom Wochenende ein, bei ihnen zu übernachten und am nächsten Tag ging ich mit zur Sonntagsversammlung, was ich normalerweise nie getan hätte.

In dieser christlichen Versammlung wurde mir eine Sache ganz klar und zwar, daß Gott viele Dinge für mich in meinem Leben getan hatte, wohingegen ich nichts für ihn getan hatte. Ich wußte, daß ich in meinem Leben eine Entscheidung treffen mußte, nämlich entweder  Gott 100%-ig nachzufolgen oder es sein zu lassen. Nach der Versammlung wollte ich mich taufen lassen.

Die Leute dieser christlichen Gruppe rieten mir, diese Entscheidung noch eine Woche lang zu überdenken, damit ich mir wirklich ganz sicher sei, daß ich diesen Schritt tun wolle. Sie erklärten mir, daß ich einen Bund mit Gott schließen würde und solch eine Entscheidung nicht zu rasch treffen sollte. Die Bibel warnt sogar davor, daß Leute keine schnelle Entscheidung treffen und diese dann nach einigen Monaten wieder brechen sollen.

ich wußte, daß Gott mich hörte, wenn ich betete

In dieser Woche kamen mir alle möglichen Dinge in den Sinn und es schien, als ob mich etwas davon abhalten  und daran hindern wollte, getauft zu werden und den Heiligen Geist zu empfangen, mit dem Zeichen der Zungenrede. Zu jener Zeit wußte ich nicht, daß Satan damit beschäftigt war,  mir in meinem Sinn zu zeigen, daß ich Gott auch ohne diese Dinge, nämlich getauft zu werden und den Heiligen Geist zu empfangen, nachfolgen könne. Nach einer Woche kam ich zu einer weiteren Sonntagsversammlung und entschloß mich dort, mein Leben 100%-ig an Gott zu übergeben und getauft zu werden und den Heiligen Geist zu empfangen – genau wie die Jünger vor 2000 Jahren. Ich kann mich ganz klar daran erinnern, wie nahe zu Gott ich mich während der nächsten Tage und Wochen fühlte und ich wußte, daß Gott mich hörte, wenn ich betete. Ich wußte, daß er existiert und mein Freund ist.

Ich bin nun seit 20 Jahren ein Christ und ich muß sagen, daß es nicht immer einfach war, aber es war auf jeden Fall niemals langweilig. Gott war immer mit mir, besonders in schwierigen Zeiten. Er half mir immer und er beantwortete meine Gebete, was er auch heute noch tut. Meine Eltern dachten am Anfang beispielsweise, daß ich in eine Sekte geraten wäre, und die gute Beziehung, die ich zu ihnen hatte, wurde unterbrochen. Ich wußte, daß es eine Prüfung von Gott war, um zu sehen, ob ich Gott an erster Stelle in meinem Leben behalten würde und daß meine Eltern Gott nur würden finden können, wenn ich auf dem Weg bliebe, den die Bibel beschreibt.

Nach vielen Jahren sehen meine Eltern nun, daß ich in keiner Sekter und nicht Menschen, sondern Gott nachgefolgt bin.

In der Zwischenzeit habe ich ein Haus gekauft, bin verheiratet und habe zwei nette Kinder. Jedes Mal, wenn uns meine Eltern besuchen kommen, erwähnen sie wie großartig unsere christliche Gemeinde ist. Inzwischen haben sie sich auch mit vielen Leuten in der Gemeinde angefreundet.

Mit viel Liebe in Christus,

Thomas

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Sehr rührend :-) Toll, toll toll solche Worte machen mir wieder Mut. Es stimmt, Gott ist unser Freund, dem wir alles sagen können, habe ich nach fast einem ganzen Leben Christsein nun endlich verstanden :-) Hallelujah!

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