Befreit von Alkohol- und Drogenproblemen, Depressionen und Selbstverachtung

Roger - Edinburgh, Schottland

Photo of Roger

Hallo, ich heiße Roger. Ich komme aus dem sonnigen Edinburgh und möchte euch ein bisschen darüber erzählen, was der Herr in meinem Leben getan hat.

Ich wusste bereits sehr früh, dass es in dieser Welt nicht gerecht zugeht. Ich geriet immer wieder in Probleme hinein und musste im Alter von 6 bis 14 einen Kinderpsychologen aufsuchen. Außerdem hatte ich Asthma und meine Mutter war oft besorgt, dass ich daran sterben würde. Im Alter von drei Monaten wurde ich adoptiert, und ich fragte mich oft: „Warum ich?“ In der Schule war es für mich wirklich schwer. Jeder außer mir hatte seine eigenen Eltern. Ich war niemals wirklich einer Meinung mit meiner Mutter, und wir einigten uns darauf, dass wir uns uneinig sind. Mein Vater war immer für mich da, er stand immer für mich ein, aber leider starb er an multipler Sklerose. Ich war ein sehr einsames Kind und wollte mit niemandem zusammen sein. Ich kletterte lieber auf Bäume oder legte mich ins Gras, um die Vögel zu beobachten, oder ich verbrachte Zeit mit den Hunden.

Als ich 18 war, zog ich von Zuhause aus. Ich fing an, Alkohol zu trinken und Drogen zu nehmen, und alles wurde dunkler und dunkler.

In meinen frühen Zwanzigern zeigte mir Gott wirklich Seine Kraft. Ich erinnere mich daran, dass ich im Wohnzimmer meiner Eltern saß, und es war so, als würde Gott mich leibhaftig an meinem Kopfende berühren. Ich stand auf, da ich nicht wollte, dass meine Eltern davon etwas mitbekommen. Ich lief die Straße hinunter und stieg in einen Bus ein. Ich lachte – ich hatte vorher noch nie gelacht, und gleichzeitig weinte ich. Gottes Kraft fing an, durch mich hindurch zu gehen, durch meinen ganzen Körper, die Arme hinunter, direkt hindurch bis zu meinen Finger- und Zehenspitzen. Wenn ich zurückblicke, weiß ich, dass es Gottes reinigendes Blut war, das durch mich hindurch floss und dass ich aus dieser Welt erkauft wurde.

...machte alles plötzlich Sinn, alles war mir plötzlich klar...

Ein paar Tage später sah ich in den Abendnachrichten einen Bericht über einen Geistlichen von der Gorgie Parish Kirche. Er erzählte über Gottes „Basisbewegung”, welche die größte in den letzten 100 Jahren war. Das war 1987/88. Ich wusste, dass ich mit diesem Mann reden musste, also ging ich hin und traf mich mit ihm. Als er mir eine Bibel in die Hand legte, machte alles plötzlich Sinn, alles war mir plötzlich klar – und ich hatte noch nicht einmal die Bibel aufgeschlagen. Es fühlte sich an, als wäre Gott in mein Leben gekommen. Ohne, dass ich es damals wusste, hatte ich den Heiligen Geist mit dem Zeichen des ,Sprechens in anderen Zungen’ empfangen.

Kurz darauf lernte ich Leute kennen, die in Craigmount Brae wohnten: den Billy, den Chris und den Andrew. Und ich traf auch Pastor Scott, der mit allen zusammen war. Als ich Bibelstellen über die Taufe gezeigt bekam, zögerten wir nicht lange und fuhren nach Portobello, wo ich dann getauft wurde.

Hier fingen dann meine „Probleme” richtig an: ich musste lernen, Gott und Seinem Wort zu vertrauen. Mir wurde klar, dass ich meine eigenen Gedanken loslassen musste. Da war nichts, was ich durch mein Denken ändern konnte, noch nicht mal in Millionen Jahren. Ich weiß jetzt, und wusste es auch schon für eine Weile, dass alles, was Gott will, ist, dass wir Ihm vertrauen. Ich hatte in meinem Leben bisher nie jemandem vertraut.

Nachdem ich den Heiligen Geist empfangen hatte und getauft war, konnte ich wirklich nicht verstehen, was geschah. Die Schmerzen waren zu groß, der Herr begann offensichtlich, mein Leben zu ändern. Er wollte, dass ich mit den Drogen aufhöre und wollte eine Menge „Müll“ aus meinem Leben wegnehmen, aber ich war noch nicht bereit dazu.

Ich rauchte oft Cannabis, um „gesund” zu bleiben.

Es folgten viele Jahre, in denen ich Gott nicht wirklich vertraute. Ich folgte meinem eigenen Ding, reiste um die Welt und versuchte gewissermaβen, von mir selbst loszukommen. Ich arbeitete, kam nach Hause, schloss meine Tür ab und rauchte oft Cannabis, um „gesund” zu bleiben.

Vor ein paar Jahren, als ich meinen Arbeitsplatz verloren hatte, schaute ich mir die CAI-Website an. Ich sah Bilder von Leuten, die ich noch von damals kannte und sehr vermisste. Ich fand einen Link zu den Predigten von David Wilkerson. Ich las viele Predigten von ihm und hörte mir auch viele davon oline an. Etwas, was mich dabei sehr traf, war, als Pastor David darüber sprach,  „gleichgesinnte” Leute zu finden. Ich dachte damals, dass ich die einzige geisterfüllte Person in ganz Edinburgh war, und wo ich möglicherweise „gleichgesinnte” Leute finden könnte? Nun wusste ich, dass ich dringend Gemeinschaft mit anderen Christen brauchte.

Ich schrieb eine Email an die CAI-Website und bekam einen Anruf von Billy (den ich schon seit vielen Jahren kannte) – ich glaube, es war im September.

Ich habe jetzt einen erstaunlichen Frieden in meinem Herz.

Mir ist völlig klar, dass ich all dies Gott zu verdanken habe. Gott hat mich durch Seine unbegreifliche Liebe aus Alkohol- und Drogenproblemen, Depressionen und Selbstverachtung gerettet. Es gibt NICHTS, NICHTS was ich selbst hierzu getan hätte, und mir ist klar, dass es für mich keinen anderen Platz gibt, als den beim Herrn. Er wird mich niemals loslassen. Das einzige was ich machen muss, ist, mich von Gott mit Seiner Liebe füllen zu lassen und mich von Ihm benutzen zu lassen. Ich habe jetzt einen erstaunlichen Frieden in meinem Herz. Ich hatte vorher niemals Frieden gehabt, sondern ständige Unruhe in meinen Gedanken.  

JOHANNES 14:27 „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht."

Mein Lebensziel ist es nun, dem Herrn komplett zu vertrauen!! Er hat alles unter Kontrolle und steht hinter allem. Preis den HERRN!!

Viele Grüße im Namen unseres mächtigen Herrn Jesus,

Roger

 

Post new comment