Überglücklich, am Leben zu sein

David - Östersund, Schweden

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Ihr Lieben,

da ich schon seit 1989 ein Christ bin, denke ich, dass es an der Zeit ist, mein Errettungszeugnis noch mehr Menschen mitzuteilen, zum Beispiel den Besuchern unserer Website. Manchmal halten wir unsere Errettung für selbstverständlich und auch, wie der Herr uns an diesen Punkt gebracht hat.

Im Grunde habe ich meine Entscheidung dem Herrn zu folgen mit 17 ½ Jahren gemacht, „zu Hause‟ auf der Insel Lewis auf den Äußeren Hebriden (bekannt für die geistige Erweckung von 1949-52).

Ich habe immer an Gott geglaubt, aber ein Christ zu werden und mich in einem „religiösen, langweiligen‟ Leben „niederzulassen‟, war etwas, das ich dann mit ca. 30 Jahren, wenn ich verheiratet wäre und Kinder hätte, immer noch machen konnte.

Mit ungefähr 16 Jahren durchlebte ich eine etwas rebellische Phase. Ich suchte nach neuen Erfahrungen. Ich versuchte zum Beispiel in Kneipen hinein zu kommen, Cannabis zu rauchen und andere solche Sachen. Da meine Mutter uns sehr streng erzog, wurde mir meist nicht erlaubt, Freitag- oder Samstagabend auszugehen.

Ich war rebellisch und mochte die Strenge meiner Mutter nicht. Ich suchte einen Ausweg. „Aus heiterem Himmel‟ hatte ich die Idee, etwas Lösungsmittel zu inhalieren, und mit ein paar Freunden schnüffelte ich Benzin. Nachdem ich einige Male „high‟ wurde und der Gegenwart „entfliehen‟ konnte, kam ich dann auf die Idee, Butangas zu inhalieren.

„Aus heiterem Himmel‟ hatte ich die Idee, etwas Lösungsmittel zu inhalieren

Das ging so über einige Monate und während dieser Zeit bin ich mindestens fünf Mal beim Butangasinhalieren bewusstlos geworden. Mit anderen Worten: Ich hätte fünf Mal an den Folgen von Sauerstoffmangel im Gehirn sterben können.

Einmal, als mein Cousin bei uns war, hatte ich einen „Aussetzer“ und fing an, ihn in der Scheune meines Vaters mit einem Stemmeisen zu jagen. Nachdem ich schließlich draußen bewusstlos geworden war und wieder aufwachte, begann mein Cousin mich anzuschreien und forderte mich auf, ihn „in Ruhe zu lassen‟, da ich ihm nachgerannt war und versucht hatte, ihn anzugreifen. Der Ausdruck von Angst in seinen Augen genügte, um mir bewusst zu machen, dass etwas Ernstes geschehen war.

Nach diesem Zwischenfall begriff ich, dass es besser war, mit dem Inhalieren von Gas usw. aufzuhören... Trotz alledem begann ich nicht, Gott zu suchen, sondern suchte eher nach anderen Vergnügen.

Erst als ich 17 ½ Jahre alt war und mich auf meinen 18. Geburtstag freute und darauf, endlich „frei“ zu sein, begann der Herr mich zu überführen und ließ mich erkennen, dass ich ein Sünder war. Ich wusste, dass ich mich entscheiden musste, entweder Gott zu folgen, oder weiterhin mein eigenes Leben zu leben. Nun ja, es ist wohl nicht nötig zu erwähnen, dass ich diese Überführung mit folgenden Gedanken beiseite „schob“: „Was werden meine Freunde denken, wenn ich so früh ein Christ werde?‟ oder „Ich bin sowieso zu jung, um ein ‚religiöser’ Christ zu werden.“

Ich „schob‟ diese Überführung beiseite und dachte zu dieser Zeit „das war's‟, aber ich fühlte mich nicht ganz wohl in meiner Haut. GLÜCKLICHERWEISE überkam mich einige Wochen später dasselbe Gefühl der Überführung wieder, aber diesmal wusste ich tief in mir, dass dies meine letzte Chance sein könnte Gott nachzufolgen. Nachdem ich das „Für und Wider‟ von Fragen wie „Was werden meine Schulfreunde denken? ‟ usw. abgewogen hatte, entschloss ich mich Gott nachzufolgen. Ich kniete mich hin und bat Gott in mein Leben zu kommen.

Die darauffolgenden Monate ging ich regelmäßig zur Kirche, las die Bibel, hörte auf zu trinken, zu rauchen und weltlichen Vergnügungen nachzugehen. Trotzdem fühlte ich, dass da noch etwas fehlte!

Trotzdem fühlte ich, dass da noch etwas fehlte!

Kurz vor meinem 18. Geburtstag besuchte ich meinen Bruder, der nach Glasgow gezogen war und sich schon 18 Monate vorher entschieden hatte Gott zu folgen.

Ich erzählte ihm sofort aufgeregt, dass ich nun ein Christ sei. Er erwiderte: „Bist du sicher?‟ Das brachte mich zum Nachdenken und ich fragte mich: „Was meint er damit? – Natürlich bin ich ein Christ!!‟

Noch am selben Tag zeigten mein Bruder und einige andere Freunde der Gemeinde mir in der Bibel einige Verse darüber, was ich sonst noch tun müsse, um Gott zu gehorchen, WENN ich ihm 100% nachfolgen möchte. Dies waren Verse wie MARKUS 16:16-20, APOSTELGESCHICHTE 2:37-42 und JOHANNES 3:3-7. Im Wesentlichen zeigen diese Verse jedem, der Gott gemäß der Bibel folgen will, dass man durch völliges Untertauchen getauft werden und den Heiligen Geist, mit dem Zeichen des Sprechens in anderen Zungen, empfangen MUSS. Einfach gesagt, wenn du den Heiligen Geist empfängst, erhältst du eine einzigartige Gebetssprache von Gott, die du benutzen kannst, um mit Ihm zu kommunizieren. Ein Vers, der mir half, dies besser zu verstehen, ist in RÖMER 8:26-27.

Nun ja, da ich immer noch etwas skeptisch gegenüber diesen Versen war, die mein Bruder und seine Freunde mir gezeigt hatten, wartete ich, bis mein Bruder aus dem Haus war und verglich dann meine Bibel mit seiner, denn bisher hatten mir weder der Pastor „zu Hause‟, noch sonst irgendjemand diese Verse gezeigt.

Tatsächlich, als ich beide Bibeln verglich, fand ich heraus, dass die Verse, die mein Bruder mir gezeigt hatte, auch in meiner Bibel waren. Da ich Gott nachfolgen wollte, wusste ich, dass dies ein weiterer Schritt war, den ich unternehmen musste, um Gott zu gefallen und meine Beziehung zu ihm zu vertiefen.

Als mein Bruder wieder nach Hause kam, bat ich einen der Diakone, Hände auf mich zu legen, damit ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen konnte. Wir beteten zunächst für eine Weile, aber ich muss gestehen, dass ich am liebsten aus der Wohnung meines Bruders gerannt wäre, als ich ihn und die anderen das erste Mal „im Geist‟ oder „in anderen Zungen‟ beten hörte. Da ich aber wusste, dass dies in der Bibel so steht und auch die Wahrheit war, beschloss ich zu bleiben.

Der Diakon legte dann Hände auf mich und betete, ich möge den Heiligen Geist empfangen. Nach kurzer Zeit empfing ich den Heiligen Geist und betete Gott in „anderen Zungen‟ an. Die „innere Leere‟ oder das „Wissen, dass noch etwas fehlte‟, was ich noch empfunden hatte während ich ernsthaft versuchte Gott zu Hause zu folgen, war irgendwie verschwunden.

In derselben Nacht gingen wir, in etwas „abenteuerlicher“ Stimmung, zu einem „künstlich angelegten“ See, in der Hoffnung, ich könnte dort getauft werden. Aber da es Winter war, wurden dort Instandhaltungsarbeiten verrichtet und deshalb gab es dort fast kein Wasser (was besser für mich war, denn es war eisig kalt). Deshalb wurde ich am folgenden Morgen im örtlichen Schwimmbad getauft.

All dies geschah am 24. (Empfang des Heiligen Geistes) und 25. November (Taufe durch völliges Untertauchen) 1989 und ich kann sagen, dass ich durch Gottes Gnade „nie zurückgeschaut‟ habe und „durch gute und schlechte Zeiten‟ im Herrn vorangegangen bin. Ich habe die Hand Gottes sehr oft in meinem Leben wirken sehen.

Ich weiß, dass ich mich mit 17 ½ Jahren ernsthaft entschied Gott zu folgen, aber Gott sei Dank habe ich den nächsten Schritt nicht abgelehnt. Diesen musste ich machen, um eine engere Beziehung mit Gott zu haben und seinem Wort zu gehorchen.  Das heißt „mit dem Heiligen Geist erfüllt‟ zu sein und „durch völliges Untertauchen getauft‟ zu werden, was leider viele Menschen ablehnen, weil sie denken, dies galt nur für die Jünger oder die Nachfolger Jesu „damals‟ vor 2000 Jahren. Die Bibel zeigt in HEBRÄER 13:8 ganz klar, dass „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ ist.

...dass man versäumt, seine Beziehung mit Gott weiter zu entwickeln...

Ich kann nur jeden warnen, der den Herrn ernsthaft sucht, aber noch nicht diese weiteren Schritte getan hat (den Heiligen Geist mit dem Zeichen des „Betens/Sprechens in anderen Zungen‟ zu empfangen und durch „völliges Untertauchen‟ getauft zu werden), dass man versäumt, seine Beziehung mit Gott weiter zu entwickeln. Was aber noch wichtiger ist, man gehorcht einem von Gottes Geboten nicht, welches klar aus seinem Wort hervorgeht.

Ich habe mit Sicherheit seit damals nichts bereut, und mit Gottes Gnade möchte ich vorangehen und erleben, wie noch viel mehr Menschen in sein Reich gerettet werden, bevor der Herr wiederkommt, wie er es in 2. PETRUS 3:10-14 versprochen hat.

Ehre sei Gott,  David.

Wenn du mehr über die Erweckung, die auf den Äußeren Hebriden stattgefunden hat, erfahren möchtest, dann klicke hier.

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