NATIONALES ISRAEL

Immer wieder wurden im Laufe der Geschichte längst verloren geglaubte Kulturen entdeckt. Im Jahre 1870 fand der Archäologe Heinrich Schliemann, der vom Wahrheitsgehalt der Ilias-Sage überzeugt war, nach langer Suche die Stadt Troja auf dem türkischen Hügel Hissarlik - ein für die damalige Zeit sensationeller Fund.

Ebenso wird im Alten Testament immer wieder von dem Volk der Hethiter berichtet, dessen Existenz jahrhundertelang angezweifelt worden war. Niemand glaubte, daß dieses Volk je existiert hatte, bis seine Hauptstadt Hattusas 1925 in der Türkei gefunden wurde.

Das verlorengegangene Volk Israel

Die Bibel berichtet, daß Gott sich ein Volk erwählte, das als Beispiel für andere Völker dienen und IHM Ehre machen sollte: Israel. Es begann vor ungefähr 4.000 Jahren mit Abraham, dem Gott folgendes Versprechen gab:

„Und ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein.“ 1. MOSE 12:2

Dieselbe Verheißung gab Gott auch Isaak, Abrahams Sohn, und wiederum dessen Sohn Jakob:

„... Du heißt Jakob; aber du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel sollst du heißen. Und so nannte er ihn Israel. Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk und eine Menge von Völkern sollen von dir kommen, und Könige sollen aus deinen Lenden kommen.“ 1. MOSE 35:10,11

Weil Gott Jakob in Israel umbenannte (was auf hebräisch „Ein Prinz Gottes“ bedeutet), wurden auch alle seine Nachkommen so genannt. 400 Jahre später war Israel ein Volk von ca. 3 Millionen Menschen und zog in das „Verheißene Land“ Kanaan ein. Um 1000 v. Chr., als David König von Israel wurde, versprach ihm Gott:

„Aber dein Haus und dein Königreich soll beständig sein ewiglich vor dir, und dein Thron soll ewiglich bestehen.“ 2. SAMUEL 7:16

Nur 80 Jahre später zerbrach Davids Reich in zwei Teile: das nördliche Königreich Israel und das südliche Königreich Juda.

Warum hatte Gott ein ewiges Bestehen von Davids Thron prophezeit, wenn bereits 721 v. Chr. das nördliche Königreich Israel (10 der 12 Stämme) von den Assyrern erobert wurde? Die gesamte Bevölkerung wurde in ein Gebiet zwischen dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer gefangengeführt.

Während des Zeitraums von 604-586 v. Chr. wurden die verbleibenden beiden Stämme des Südreichs (Juda und Benjamin) versklavt und größtenteils nach Babylon verschleppt. Einige dieser „Judaiten“ kehrten 70 Jahre später wieder zurück, um jenes Volk zu bilden, das wir heute als Juden kennen. Der derzeitige Staat Israel setzt sich zu 10% aus ihren Nachfahren zusammen. Die restlichen 90% sind vornehmlich Idumäer, d.h. eine Mischung aus Edomitern (Nachkommen Esaus) und Juden.

Was geschah jedoch mit den 10 Stämmen des nördlichen Königreichs Israel und den anderen Judaiten?

  • Leben sie immer noch in dem Gebiet, in das sie verschleppt wurden?
  • Existieren sie heute noch?

Die Bibel sagt uns, was geschah...

„So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht; der das Meer bewegt, daß seine Wellen brausen, - HERR Zebaoth ist sein Name -: Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, daß er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich.“ JEREMIA 31:35-36

Die Wanderung der „verlorenen“ 10 Stämme Israels

Was geschah also mit den verlorenen 10 Stämmen Israels? Die Bibel sagt uns, daß sie westwärts ziehen (HOSEA 12:2) und auf fernen Inseln wohnen würden (JEREMIA 31:9-10), die nordwestlich von Israel liegen (JESAJA 49:12). Wenn du auf eine Landkarte schaust, wirst du sehen, daß die Inseln, die genau nordwestlich von Israel liegen, die Britischen Inseln sind. Die Stämme zogen durch Europa und ließen sich in Großbritannien, Irland, den Ländern im Nordwesten und Skandinavien nieder.

Der Stamm Dan z.B. ließ bei seiner Wanderung durch Europa überall Spuren seines Namens zurück: Der Don, Dnjepr, Dnjestr und die Donau sind Flüsse rund um das Schwarze Meer, die die Marschrichtung des Stammes nach Westen erkennen lassen. Das Land Dänemark bedeutet wortwörtlich „das Zeichen Dans“.

Das Volk der zehn Stämme Israels wurde von den Assyrern „Khumri“ genannt, und sogar heute noch nennen sich die Einwohner von Wales „Kymry“. Es gibt fernerhin Grafschaften in England, die Cumberland und Cumbria heißen. Eine Zwischenstation auf ihrer Reise war die Halbinsel Krim, benannt nach dem Volk Khumri (griechisch „Kimmeroi“), wo eine Anzahl von Gräbern mit hebräischen Inschriften gefunden wurde.

Darius der Große ließ 516 v. Chr. an der alten Straße zwischen Medien und Babylon, im heutigen Iran, den sogenannten „Behistun-Felsen“ aufrichten. Auf diesem Felsen standen in drei Sprachen sämtliche 23 Provinzen, über die er herrschte. Eine der Provinzen hieß Skythien oder auf babylonisch „Matu Gimiri“.

Die Schottische Unabhängigkeitserklärung, eine Urkunde, die 1320 n. Chr. von den Baronen unter Robert the Bruce im Parlament beglaubigt wurde, erklärt, daß das Volk der Schotten von „Skythien“ über Spanien zu den Britischen Inseln gelangte. Dieses Dokument, das sich momentan im „Register House“ in Edinburg befindet, berichtet des weiteren: „Von dort kamen sie, zwölfhundert Jahre nachdem das Volk Israel das Rote Meer durchquert hatte“, was auf einen Zeitraum zwischen dem 3. und 2. Jahrhundert vor Christus hindeutet. König Jakob VI. von Schottland, der zugleich König Jakob I. von England war, behauptete, daß der Herr ihn zum König über ISRAEL erkoren hatte. In die damalige Goldmünze, dem sogenannten Jakobus, ließ er in Latein die Prophezeiung in HESEKIEL 37:22 eingravieren: „Ich will ein Volk aus ihnen machen.“

Die Perser nannten die Israeliten „Sakea“, woraus sich die Bezeichnung „Sachsen“ entwickelte. Es ist kein Zufall, daß „Saxons“ im Englischen genauso klingt wie „saac’s-sons“ = Isaaks Söhne. Die Sachsen zogen gemeinsam mit den Angeln weiter nach England.

Dementsprechend heißt die englische Flagge „Union Jack“ = „Vereinigung Jakobs“; dieser Ausdruck bezieht sich auf die Ansammlung der Stämme, die alle von Jakob (Israel) abstammen.

Israel - Gottes Bundesvolk

All dies zeigt uns, daß die 10 Stämme im Lauf der Jahrhunderte vornehmlich nach Großbritannien zogen. Somit hat sich Gottes Verheißung erfüllt:

„Und ich will meinem Volk Israel eine Stätte bestimmen und will es pflanzen, daß es daselbst wohne und nicht mehr umherziehe, und es die Kinder der Bosheit nicht mehr plagen wie vormals.“ 2. SAMUEL 7:10

Das Land, in dem Gott Israel Frieden gab, ist Großbritannien; es wurde zum letzten Mal im Jahre 1066 n. Chr. eingenommen, d.h. vor fast 1.000 Jahren! (gleichwohl die normannischen Eroberer selbst von Israel abstammten). Das Volk Israel wird „das Bundesvolk“ genannt. Das hebräische Wort für „Bund“ ist „berith“ („brit“ ausgesprochen). Das hebräische Wort für „Mann“ oder „Volk“ ist „iysh“ oder „ish“. Das Wort für „Bundesmann“ oder „Bundesvolk“ würde demnach in der richtigen Abfolge „BRITISH“ lauten!

Gott segnet Völker, solange sie Sein Wort achten (siehe 5. MOSE, Kapitel 26–28). Ein Beispiel aus der Geschichte mag dies verdeutlichen: König Philipp II. von Spanien befahl seiner für unbesiegbar gehaltenen „Armada“, England anzugreifen. Am 19. Juli 1588 wurden die Segel der spanischen Flotte vor der Südküste Englands gesichtet. Obwohl die englische Flotte der spanischen „Armada“, die aus 149 Schiffen bestand, nur 80 kleine Schiffe entgegensetzen konnte, geschah das Unmögliche. Während die ganze Nation betete, kam exakt zum richtigen Zeitpunkt ein schwerer Sturm auf und verhalf England zum Sieg. Zur Erinnerung an diese göttliche Hilfe ließ Königin Elizabeth I. eine Silbermünze mit der Inschrift prägen: „ER blies, und sie wurden zerstreut“; über dem Schriftzug stand der Name Gottes „Jehova“ in hebräischer Sprache. Königin Elizabeth I. war damals bekannt als das „Licht Israels“, und Sir Francis Drake, Vizeadmiral der englischen Flotte, bat in einem Brief den Martyrologen John Foxe um Gebet, „auf daß wir fortdauernden Frieden in Israel haben mögen.“

Jesajas Prophezeiung über Gottes Volk ging somit in Erfüllung:

„Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen …“ JESAJA 54:17

Das Königliche Wappen von England

The Royal Coat of Arms

Der Löwe und das Einhorn, die britischen Wappentiere, repräsentieren die Stärke Großbritanniens; es handelt sich hier um israelitische Wappentiere. Der Stamm Juda hatte den Löwen und der Stamm Ephraim das Einhorn auf seiner Fahne. Die Harfe in dem Schild symbolisiert das Königshaus Davids. Die Inschrift „Dieu et mon droit“ bedeutet „Gott und mein Geburtsrecht“. An all diesen wenig bekannten geschichtlichen Tatsachen läßt sich der Zusammenhang zwischen Großbritannien und der Bibel klar erkennen.

Die Geschichte Großbritanniens ist eng mit der Bibel verknüpft. John Wycliffe („der Morgenstern der Reformation“) übersetzte im 14. Jahrhundert als erster die Bibel ins Englische. Im 17. Jahrhundert veranlaßte König Jakob I. eine offizielle Übersetzung der Bibel, die sogenannte „Authorized Version“, welche bis heute als qualitativ beste Übersetzung des Urtextes gilt. Die Verfassung und die Rechtsprechung Englands wurden auf die Bibel gegründet, und viele geistliche Erweckungen gingen vom englischen Volk aus.

Das Wappen der Vereinigten Staaten von Amerika

  „Einer von vielen“ „Er fördert unsere Unternehmungen“

Ephraim und Manasse waren Söhne von Joseph, der wiederum einer der zwölf Söhne Jakobs war. Beide erbten Josephs Status, was bedeutete, daß Ephraim zum 12. und Manasse zum 13. Stamm wurde.

„… Dieser (Manasse) soll auch ein Volk werden und wird groß sein; aber sein jüngerer Bruder (Ephraim) wird größer denn er werden, und sein Same wird eine Menge von Völkern werden.“ 1. MOSE 48:19

Manasse sollte zu einem „großen Volk“ werden, doch Ephraim sollte größer und „eine Menge von Völkern“ werden, nämlich Großbritannien und die Commonwealth-Staaten. Aus Manasse, dem 13. Stamm, gingen die Vereinigten Staaten von Amerika hervor. Aus diesem Grund hat der Adler im amerikanischen Staatswappen 13 Olivenzweige, 13 Sterne, 13 Pfeile usw.

Der Stein Jakobs

Eine Frage blieb bisher unbeantwortet. Wenn die Bibel recht hat, dann muß auf dem Thron Davids noch ein König sitzen, denn so hat es Gott an zahlreichen Stellen verheißen (z.B. 2. SAMUEL 7:16; JEREMIA 33:17). Wenn das Volk Israel jetzt in Großbritannien ist, dann muß auch dessen König dort sein. Und in der Tat läßt sich der gesamte Stammbaum des englischen Königshauses bis zu König David zurückverfolgen. Ihre Majestät Königin Elizabeth II. ist somit die derzeitige israelitische Königin. Sogar die Krönungszeremonie, wie wir sie heute kennen, entspricht genau der Beschreibung im Alten Testament (2. CHRONIK 23:11-13).

„Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Mal, soll Gottes Haus werden …“ 1. MOSE 28:22

Der Thron, auf dem die Könige und Königinnen Großbritanniens gekrönt werden, befindet sich in der Westminster Abbey in London. Unter diesem Thron befindet sich der „Stein des Schicksals“, der zur Zeit im Edinburger Schloß besichtigt werden kann. Es ist derselbe Stein, auf dem Jakob schlief, als er von der Himmelsleiter träumte (1. MOSE 28:10-22); selbst heute noch ist er als „Stein Jakobs“ bekannt, und wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, daß er aus dem Mittleren Osten stammt. Der Stein wechselte dreimal seinen Standort (HESEKIEL 21:32): Im Jahre 1296 n. Chr. wurde er von Schottland nach London gebracht, nachdem er im 5. Jahrhundert von Irland nach Schottland transportiert worden war. Sein Weg läßt sich noch weitere 1.000 Jahre durch die irische Geschichte zurückverfolgen.

Es wird berichtet, daß im Jahre 569 v. Chr. ein „weißhaariger Patriarch“ nach Irland kam, der einen Stein namens „Lia Fail“, auch „Stein des Schicksals“ genannt, mit sich führte. Er wurde von einer Königstochter namens Tea-Tephi begleitet. Die irische Geschichte stimmt mit der biblischen Überlieferung überein, die uns über die vorangegangenen Geschehnisse Auskunft gibt. Jerusalem wurde 586 v. Chr. zerstört, der Tempel geplündert und niedergerissen, und König Zedekia in babylonischer Gefangenschaft getötet (JEREMIA 52:11), ebenso wie seine Söhne (JEREMIA 39:6). Dem Propheten Jeremia gelang es jedoch, mit den Königstöchtern nach Mizpa zu fliehen (JEREMIA 41:10) und von da aus weiter nach Ägypten. Dort verliert sich seine Spur, bis er schließlich in der irischen Geschichte wieder auftaucht!

„Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, daß du ausreißen und niederreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen ...“ JEREMIA 1:10

Jeremia hatte die Zerstörung des Königreichs Juda erlebt, doch nun sollte er den zweiten Teil seiner Mission erfüllen „und bauen und pflanzen“. Jeremia war es, der Davids Thronfolge sicherte und den „Stein des Schicksals“ mitnahm, auf dem alle Könige und Königinnen von Großbritannien über Jahrhunderte hinweg gekrönt wurden.

Die Feststellung, daß Großbritannien, die Vereinigten Staaten von Amerika oder andere Länder von Israel abstammen, bedeutet nicht, daß sie eine geistige Vorrangstellung gegenüber anderen Nationen besitzen, sondern vielmehr, daß sie anderen Nationen als Beispiel dienen sollen.

Die Erfüllung all dieser Verheißungen an Gottes Volk, Israel, bestätigt in erstaunlicher Weise die Zuverlässigkeit biblischer Prophetie und damit die Autorität der Bibel als Ganzes. Wir können Gott vertrauen, daß Er Sein Wort hält.

Genausowenig wie sich die geschichtlichen Tatsachen ignorieren lassen, kannst du dich den Worten entziehen, die Gott heute persönlich an dich richtet:

„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße und ein jeglicher von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die ferne sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird.“ APOSTELGESCHICHTE 2:38-39

Buße, Taufe und der Empfang des Heiligen Geistes sind die biblischen Voraussetzungen, die Gott für jeden Menschen festgelegt hat, um ewiges Leben zu erhalten. Buße bedeutet die innere Umkehr zu Gott und das Sichabwenden von seinem alten Leben; die Taufe durch vollständiges Untertauchen symbolisiert das Begräbnis des alten, sündhaften Lebens.

Wenn ein Mensch die Gabe des Heiligen Geistes empfängt, empfängt er Christus und ewige Errettung. Der Beweis dafür ist das Zeichen des Sprechens in anderen Zungen. Siehe auch APOSTELGESCHICHTE 2:4.

Diese Schritte des Gehorsams gegenüber Gottes Wort besiegeln den Vorgang der biblischen Wiedergeburt. Vergiß nie, daß du eines Tages vor Gottes Thron stehen wirst, um Rechenschaft über dein Leben abzulegen. Jeder Augenblick deines Lebens wird dir zu Bewußtsein gebracht und abgewogen werden. Gott will dich erlösen und ruft dich deshalb auf, Buße zu tun und Seinem Wort zu gehorchen.

(Oktober 2004)