Lutherbibel Teil 3

3. Sollten die vergessenen Bücher Teil unserer Bibel sein?

Sollten die „vergessenen Bücher“ (Henoch, Bücher von Adam & Eva und ziemlich viele andere, die in letzter Zeit wiederentdeckt wurden) Teil unserer Bibel sein? Vielleicht auch die sogenannten Apokryphen? Schließlich sagt Paulus in 1. KORINTHER „Ich habe euch geschrieben in dem Briefe …” – was denkt ihr darüber?

ANTWORT:

Dr. Samuel C. Gipp erwähnt in seinem Buch „The Answer Book” die folgenden Punkte über die Apokryphen:

  1. Keine der infrage gestellten Bücher wurde in der Hebräischen Sprache verfasst (welches die einzige Sprache war, die von den inspirierten Schreibern des Alten Testaments benutzt wurde).
  2. Keiner der Verfasser erhebt Anspruch, eine göttliche Eingebung gehabt zu haben.
  3. Die jüdische Kirche hat diese Bücher niemals als heilige Schriften akzeptiert, und folglich wurden sie nie von unserem Herrn gebilligt.
  4. In den ersten vier Jahrhunderten der christlichen Kirche war es nicht erlaubt, sie in den Kanon der heiligen Bücher aufzunehmen.
  5. Sie enthalten „unglaubwürdige” und widersprüchliche Aussagen (in den zwei Büchern der Makkabäer stirbt Antiochus Epiphanes drei verschiedene Tode an ebensoviel verschiedenen Orten).
  6. Sie enthalten Lehren, die im Widerspruch zur Bibel stehen, wie z. B. Gebete für die Toten oder sündenfreie Vollkommenheit.
  7. Die Apokryphen lehren Praktiken wie Lüge, Selbstmord, politischer Mord sowie magische Beschwörungen.

Die Bibel erwähnt tatsächlich andere Bücher und Epistel, doch gibt uns dies das Recht, etwas zur Bibel hinzuzufügen? Diese Bücher mögen für historische Studien interessant sein, doch heißt dies nicht, dass sie sich für das eignen, was die Bibel als das inspirierte „Wort Gottes“ beschreibt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn ihre Lehren, ihr Vergleich mit der allgemein anerkannten Bibel sowie das Zeugnis Jesu Christi und der frühen Kirche, auf KEINE göttliche Eingebung hindeuten.

„ALLE WORTE GOTTES SIND DURCHLÄUTERT; ER IST EIN SCHILD DENEN, DIE AUF IHN TRAUEN. TUE NICHTS ZU SEINEN WORTEN, DASS ER DICH NICHT STRAFE UND WERDEST LÜGENHAFT ERFUNDEN“ SPRÜCHE 30:5-6.