Wissen Wir Wer Wir Sind?

The Australian FlagDie Australische Flagge

Gemäß unserem geschätzten Premierminister haben wir Australier ein Identitätsproblem. Es scheint, daß nach zweihundert Jahren währender Verbindung mit Britannien, mit dem Common Law und nach all dem Schutz, den wir hierdurch erhielten, wir nicht wirklich wissen, wer wir sind.

Gut, ich habe hier einige Neuigkeiten für unseren Premierminister und seine Lakaien. Und ich stehe nicht allein mit dieser Ansicht. Die wahren Australier, die in diesem Land leben, die Nachkommen derer, die für es gekämpft haben und für es gestorben sind, haben kein solches Identitätsproblem, denn wir sind einer Gehirnwäsche unterzogen worden, und wir glauben. Wir sind kein Teil von Asien. Wir waren es nie und, Preis dem Herrn, werden es nie sein.

Ich schaue mit Ungläubigkeit die vielen Fernsehprogramme an, die die asiatischen Gegenden aus der Luft zeigen. Der Schmutz und Unflat, die überaus dicht besiedelten Viertel und die offensichtliche Armut muß man erst gesehen haben, um es glauben zu können. Ich möchte hinzufügen, daß ich sowohl in Singapur als auch in Hong Kong gewesen bin, reiste nach Norden bis nach Malaya und habe alles aus erster Hand und ohne mich auf Filme stützen zu müssen, gesehen. Wenn Leute in ihrem begrenzten Gedankenraum wirklich ein Teil dieser Szenen werden möchten, kann ich ihnen nur raten, dort für eine Weile zu wohnen, bevor sie sich von ihren Emotionen fortreißen lassen.

Das ist jetzt kein Angriff auf die asiatische Bevölkerung. Es gibt wohl viele gute, intelligente Menschen unter ihnen. Aber es stößt nichts von der Tatsache ihrer Kultur um. Wir scheinen zu denken, es sei christlich, daß wir erlauben unsere Kultur zu ändern, damit sie mit der asiatischen Kultur vereinbar ist. Aber versuch nur ihre Kultur dahingehend zu ändern, daß sie zu unserer paßt, und schau, was passiert! Wir haben in diesem Land eine Million Arbeitslose und lassen immer noch Hunderttausende von Einwanderern jährlich herein, daß die Warteschlangen immer länger werden, machen sie zu Staatsbürgern mit dem Recht zu wählen und lassen sie die höchsten Ämter unseres Landes besetzen. Wenn es rassistisch ist, das zu kritisieren, dann sei es eben so! Ich bin es leid, mich dafür entschuldigen zu müssen, weiß und britisch zu sein. Wenn du wissen möchtest, was rassistisch bedeutet, versuch nach Japan zu gehen und dort ein Staatsbürger zu werden. Nur du wirst es nicht können! Die Einbürgerungsziffer für Japan ist NULL. Du kannst nur japanischer Staatsbürger werden, wenn du Japaner bist. Und ich füge hinzu, so soll es auch sein. Du kannst nur für eine bestimmte Zeit in Japan wohnen, bevor du dauernd dein Visum mitsamt Fingerabdruck bei dir tragen mußt. Sie haben Grund, uns Australier wegen der Art und Weise, wie wir mit unserer Kultur und Abstammung umgehen, total zu verachten.

Der Charakter einer Nation hat nichts mit ihrer geographischen Lage in der Welt zu tun. Er hat etwas mit der Kultur ihrer Vorfahren und der Erbschaft, die sie uns hinterließen, zu tun. Die Handlungen und Entscheidungen unserer gegenwärtigen Führer, nicht nur der politischen, sondern zweifellos auch der religiösen, zusammen mit denen, die eine krankhafte Einstellung gegen alles Britische haben, zielen deutlich daraufhin ab, jegliche Spur unseres wunderbaren Erbes, das unsere Vorväter uns zukommen ließen, zu zerstören. Und wenn dieses Erbe dann noch die geringste Verbindung zum christlichen Glauben zeigt, stößt es auf noch konzentrierteren Angriff.

Die größten Opfer der Diskriminierung in diesen Tagen sind nicht die ethnischen, religiösen und sozialen Minderheiten, wie man uns immer und immer wieder glauben machen will. Es sind diejenigen, die stolz darauf sind, weiß zu sein, und diejenigen, die dem Christentum hingegeben sind. Wenn diejenigen, die zu diesen Gruppen gehören, etwas gegen die anderen Gruppen in unserer Mitte sagen oder tun, oder auch nur einen Bruchteil von dem, was diese gegen uns sagen und tun, kann man sich natürlich vorstellen, daß wir vor ein Anti-Diskrimierungsgericht gebracht werden.

Es ist an der Zeit, daß die Christen in unserer Mitte zur Tatsache aufwachen, daß das, was hier durchsickert, ein raffiniert ausgetüftelter Plan ist, um den christlichen Glauben und die christliche Lebensführung in Mißkredit zu bringen und vielleicht sogar zu zerstören. Unser Commonwealth of Nations ist die Erfüllung von Gottes Versprechen an unsere Vorväter Abraham, Isaak und Jakob, und deswegen muß es so sein. Unsere Flagge ist das Symbol dieser Erfüllung und zeigt unser christliches Erbe, und deswegen muß es so sein. Die Monarchie ist die Erfüllung von Gottes Versprechen an David, und deswegen muß es so sein. Der "Glaube ... der ein für allemal den Heiligen übergeben ist", ist die Garantie von Gottes Treue, und deswegen muß es so sein.

Wenn diese verräterischen Führer nur die Gefahr verstünden, in der sie sind. Es gibt einen Gott im Himmel, der Seinen Ratschluß erlassen hat.

"Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR" (JESAJA 54:17).

Gottes Wort macht es ganz klar, daß unsere Macht als Sein Volk in den allerletzten Tagen zerstreut wird. Diesen zerstreuenden Prozeß sehen wir jetzt. Aber Gott wird das letzte Wort haben, nicht unsere Politiker. Er hat gesagt: "das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen" (JESAJA 43:21).

Wir haben kein Identitätsproblem. Wir sind ein Teil von Gottes israelitischem Volk, und je eher wir zu dieser Tatsache aufwachen und je eher wir auf diese Verantwortung, die wir in dieser Position haben, hin handeln, desto eher werden wir auf nationaler Ebene die vollen Segnungen des Herrn erfahren.

F. W. Dowsett, J.P.

Quelle: "Wake up", Juli/August 1992