Weitere Anzeichen einer jungen Erde

Wie wir feststellten, ist radiometrische Datierung auf drei höchst fragwürdige Vermutungen gegründet:

  1.  Die Zerfallsrate ist durch alle Zeiten hindurch konstant gewesen.
  2.  Im Anfangsstadium war kein Tochterelement zum Elterelement anwesend.
  3.  Am Prüfobjekt hat keine Kontamination stattgefunden.

Wie auch immer, es gibt andere Beweisgrundlagen um die Erde zu datieren, die sich nicht auf radiometrische Methoden beziehen und die anzeigen, daß die Erde jung ist.

  1. Antike geschriebene Aufzeichnungen: Robert Young's Konkordanz, 22. Auflage, führt 37 antike, geschriebene Aufzeichnungen auf, die das Datum der Schöpfung auf nicht früher als 7000 v. Chr. festlegen.
  2. Überschwemmungen des Nils: Wenn man die abgelagerten Sedimente der jährlichen Nilschwemme mißt, ergibt sich ein maximales Alter von weniger als 30 000 Jahren. Eine oder zwei größere Überschwemmungen als normal würde die Rechnung nahe an die biblischen Berichte bringen.
  3. Meersalz: Die Menge an Natriumchlorid (gewöhnliches Kochsalz) in den Ozeanen und dem Toten Meer ergibt ein Erdalter von 13 000 Jahren. Wenn man statt Kochsalz Uransalze mißt, ergeben sich 10 000 Jahre.
  4. Das Auskühlen der Erde: Die Berechnungen von Lord Calvin über das Ausmaß des Wärmeflusses durch die Erdoberfläche reißen Lyell's gleichförmige Annahmen nieder, denn die Zeit wäre zu kurz für eine Evolution.
  5. Ölfontänen: Studien über die Durchlässigkeit der Felsen welche Öllagerstätten umgeben, zeigen, daß jeder aufgebaute Druck innerhalb von ein paar tausend Jahren in das umgebende Gestein ausgeblutet, zerstreut sein müßte.
  6. Kohlenstoff-14-Zerfall: Berechnungen zeigen, daß die C-14-Uhr vor 8000 Jahren zu schlagen angefangen haben sollte.
  7. Ozeanisches Sediment: Etwa 28 Milliarden Tonnen an Sediment werden den Ozeanen jährlich zugeführt. Die Sedimentlagen auf dem Grund der Ozeane wären 100 Meilen stark, wenn die Erde alt genug wäre, um evolutionäre Zeiträume zu erlauben.
  8. Zustrom von kosmischem Staub: Wenn die Erde und der Mond seit Milliarden von Jahren bestehen würden, sollte es fünfzig Fuß oder mehr an Staub geben.
  9. Kometenzerfall deutet auf ein junges Sonnensystem hin.
  10. Bevölkerungsstatistiken: Wenn man die Sintflut vor 4300 Jahren ansiedelt, dann ist die heutige Bevölkerung so groß, wie die Standardbevölkerungsgleichung es annehmen würde. Wenn der Zeitrahmen nur auf eine Million Jahre ausgeweitet würde, wäre die Bevölkerung jetzt so groß, daß sie, Schulter an Schulter stehend, nicht im gesamten Universum untergebracht werden könnte.
  11. Das fehlende radiogene Helium zeigt, daß die Erde weniger als 15 000 Jahre alt ist.
  12. Stalaktiten oder Stalagmiten: Ein angemessenes Alter für die Kalksteinhöhlen ist fünftausend Jahre.
  13. Das abnehmende Magnetfeld der Erde setzt das Alter der Erde auf 6-15 000 Jahre fest.
  14. Das Abnehmen des Sonnendurchmessers: Wenn man mit der Schrumpfung des Sonnendurchmessers um 1,5 m pro Stunde rückwärts extrapoliert, hätte das Leben auf der Erde vor 100 000 Jahren nicht existieren können.
  15. Erdrotation. Atomuhren, die die Erdrotation seit vielen Jahren fast auf die Milliardstel Sekunde messen, haben konstant bewiesen, daß die Erde sich in einem Jahr um eine Sekunde verlangsamt. Wenn die Erde Milliarden Jahre alt wäre, würde ihre Anfangsumdrehungszahl so groß gewesen sein, daß Zentrifugalkräfte die Erde beträchtlich deformiert hätten.

Nimmt man alle diese Fakten zusammen, kommt man zu einem Alter von weniger als 10 000 Jahren. Diese vielen natürlichen Prozesse, die Zeugnisse antiker Berichte, Baumjahresringe und C-14-Datierung, alle weisen auf eine junge Erde hin. Im Kontrast dazu hängen die Beweise für die Idee einer alten Erde fast ausschließlich an höchst fragwürdigen Vermutungen, die den radiometrischen Datierungsmethoden innewohnen.

Wo würdest du nach den besten und am häufigsten vorkommenden Meerestierfossilien suchen? Die Antwort scheint auf einer Bergspitze zu liegen. Monte San Giorgio liefert seit 1919 einzigartige Fossilien, als Bernhard Peyer, ein Zoologe von der Universität Zürich, das Fossil eines Ichthyosauriers fand. Seit dieser Zeit sind Tausende Versteinerungen einzigartiger Lebensformen freigelegt worden. Eines der mehr verwunderlichen sieht ziemlich nach einer Schlange mit Beinen aus. Wissenschaftler vermuten, daß diese Reptilien amphibisch lebten. Auf der Liste der gefundenen Fossilien stehen Haie, Fische mit gelappten Flossen, Strahlenflossenfische und zahlreiche Reptilien wie der Nothosaurier, Neusticosaurier und der "bizarre" Tanystropheus, der fünfzehn Fuß lang war und dessen Hals mehr als doppelt so lang war wie sein Rumpf. Was vermutest du jetzt, wie diese Fossilien auf einen Berg kamen? Scientific American, Juni 1989.

Robert V. Gentry

Quelle: Bible-Science Newsletter, August 1989