Warum Klang "Musik in Deinen Ohren" ist

Stell dir vor, du besitzt ein winziges Musikinstrument, das weniger als 2,5 cm lang ist. Ein so sensibles Instrument, daß es jede Note und jeden Ton übersetzen kann, den dein Gehirn wahrnehmen kann. Dieses erstaunliche Instrument ist dein Ohr.

Innerlich hat dein Ohr eine Trommel, die mit einem Trio aus winzigen Knochen verbunden ist, die wiederum eine Harfe 'spielen', die in einer flüssigen Kugel schwimmt. Wenn Klangwellen auf dein Trommelfell treffen, vibriert es. Dies bringt drei kleine Knöchelchen in deinem Mittelohr zum Vibrieren. Das dritte schlägt gegen ein 'ovales Fenster', welches dein inneres Ohr verschließt - genauso schnell vibrierend wie das Trommelfell, aber 20mal stärker.Musik in deinem Ohr

Dein Innenohr ist ein kompliziertes Netz aus Gängen, die sicher in Knochen eingeschlossen und mit Flüssigkeit gefüllt sind. Es hat einen 'Korridor', der sich wie ein Schneckenhaus einrollt. Dies wird die Cochlea genannt (vom griechischen Wort für 'Schnecke'). Die Cochlea enthält die Enden deines Gehörnerves, welcher Impulse an dein Gehirn sendet.

Dein eigentliches Gehörsinnesorgan, das Cortische Organ, ist eine erstaunlich komplizierte Struktur, die man nur bei Säugetieren vorfindet. Dieses Wunder einer Konstruktion enthält Tausende winziger Bögen, die Seite an Seite stehen und einen Tunnel mit Tausenden von inneren und äußeren Haarzellen bilden.

Die Funktion der Haarzellen ist nicht, sich zu bewegen, sondern bewegt zu werden. Sie setzen eine mechanische Kraft (seitwärts angestoßen) in ein elektrisches Signal um, das bis zu einem nächstliegendem Nervenende fortläuft und somit zum Gehirn. Jede Haarzelle reagiert nur auf eine kleine Serie von Reizen (Informationen von der Umgebung).

Abgesehen davon, daß die Ohren dir beim Hören behilflich sind, sorgen sie auch dafür, daß du dein Gleichgewicht hältst. Wenn sich dein Kopf bewegt, analysiert das Gehirn die Weise, in der sich die Flüssigkeiten im Innenohr in bezug auf die Schwerkraft bewegen. Dies hält dein Bewußtsein über die Lage deines Körpers auch in Dunkelheit oder bei geschlossenen Augen aufrecht. Wenn du dich schnell im Kreise drehst, dreht sich die Flüssigkeit in deinem Innenohr im Kreise und bringt vorübergehend die Wahrnehmung deines Gehirns durcheinander. Daher kommt es, daß du dich schwindelig fühlst.

Jedes deiner Ohren enthält so viele 'elektrische Schaltkreise' wie das Telefonsystem einer mittelgroßen Stadt. Könnte dieses bemerkenswerte Konstruktionswunder in deinen Ohren 'zufällig entstanden' sein? Wenn sich Säugetiere z.B. aus Reptilien entwickelten, woher kamen dann die drei kleinen Knochen im Mittelohr (der Hammer, der Amboß und der Steigbügel)? Und woher kam das Cortische Organ? Säugetiere besitzen dieses unglaublich komplexe Organ, Reptilien jedoch nicht. Warum sollten sich Zehntausende von Teilen des Cortischen Organs in einem Ohr bilden, das auch ohne es funktionieren könnte?

Die Antwort ist natürlich, daß Ohren nicht zufällig entstanden. Lebewesen, die sich scheinbar ohne sie entwickelt hatten, hätten sowieso nicht gewußt, daß es irgend etwas zum Hören gab. Ohren sind so wundervoll geplante und perfekt funktionierende Organe, daß sie nur vollständig von dem Meisterplaner, Jesus Christus dem Schöpfer, zur Zeit der Schöpfung kommen konnten.

Von Robert Doolan

Quelle: Creation Ex Nihilo, Vol. 12, No. 1