Warum bleiben wir getrennt?

Warum bleiben die Revival Centres getrennt von anderen Pfingstgemeinden?

Dieser Artikel wurde aus dem Magazin "Voice of Revival", welches durch die Revival Centres in Australien publiziert wird, entnommen. Er erklärt, warum die Revival Centres keine Gemeinschaft mit anderen Kirchen suchen, nämlich um nicht zu riskieren, daß Kompromisse mit dem Wort Gottes gemacht werden. Bitte beachte hierbei, daß Christian Assemblies International jedoch sehr wohl mit anderen gleichgesinnten Christlichen Kirchen befreundet ist. 

Vielleicht kann eine Stellungnahme betreffs unserer Glaubensgrundsätze über die Erlösung den Weg für die Antworten auf diese Fragen ebnen.
 

Wir glauben, daß das Empfangen des Heiligen Geistes bei der Taufe den Menschen mit Gott, der Gemeinde Gottes und dem Evangelium der Erlösung verbindet.

Wir glauben, daß es einen Geist zu empfangen gibt und daß dieser eine Geist allein in RÖMER 8 beschrieben wird als "der Geist - der Geist des Lebens in Jesus Christus - der Geist Gottes - der Geist Christi - Sein Geist, der Jesus von den Toten auferweckte - der Geist der Annahme."

Wir glauben, daß es eine Erfahrung gibt, daß die versprochene "Taufe mit dem Heiligen Geist" auch die pfingstliche Erfahrung vom "Erfülltsein mit dem Heiligen Geist" ist (APOSTELGESCHICHTE 2:4); wieder spricht Paulus von derselben Erfahrung: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen ..." (APOSTELGESCHICHTE 19).

Wir glauben: "durch einen Geist sind wir in einen Leib getauft" - das bedeutet, daß diese Erfahrung die Erlösung und unseren unmittelbaren Eintritt in den Leib Christi - die Gemeinde - mit einschließt.

Wir glauben, daß uns Jesus von Seiner rettenden und beständigen Gegenwart erzählt hat, die das pfingstliche Erlebnis einschließt. "Jetzt sage ich's euch, ehe denn es geschieht, damit, wenn es geschehen ist, ihr glaubet, daß ich es bin. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: wer aufnimmt, wenn ich jemand senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat" (JOHANNES 13:19-20). Den Heiligen Geist zu empfangen heißt Jesus Christus empfangen. Jesus hat es so gesagt! Bevor Er wegging, machte Er uns auf das kommende Pfingsten aufmerksam. Er sprach vom Heiligen Geist. "Ich bin Er!"

Wir glauben, daß die Einheit in der Gemeinde in der Tat durch das Empfangen des Heiligen Geistes gegeben ist und daß wir zu folgendem angehalten sind: "... zu halten die Einigkeit (Einssein - Zusammensein) im Geist durch das Band des Friedens, voll Hoffnung, friedfertig" (EPHESER 4:3).

Wir glauben, daß weniger als die oben beschriebene Erfahrung zu predigen, hieße, ein anderes Evangelium zu predigen (GALATER 1:9), und daß unzählige Schriften die Tatsache erkennen lassen, daß das Evangelium der Erlösung vollkommen dem Empfangen des pfingstlichen Heiligen Geistes unterworfen ist.

Wir sind uns vieler geisterfüllter Brüder und Schwestern bewußt, die ein geringeres Evangelium akzeptieren als das der Bibel; die direkt oder indirekt eine andere Art der Erlösung verbreiten als die, die wir beschreiben.

Wir glauben, daß Gott Seine Kirche vereint hat durch die vereinigende Erfahrung des Heiligen Geistes; daß diese Einheit als solche geistlich ist und deshalb nicht unserer überheblichen Bestrebungen bedarf, den Status quo zu verbessern.

Wir glauben, daß wir in gottgegebener Einheit mit jedem geisterfüllten Gläubigen sind, aber wir lesen: "Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, in dem Namen des Herrn Jesus Christus, daß ihr euch zurückziehet von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt" (2. THESSALONICHER 3:6).

Zu denen, die emsig damit beschäftigt sind, die Gemeinden zu vereinigen, sagen wir: Seid nicht hochmütig. Gott hat bereits die Grundlage für die Einigkeit bereitgestellt, aber dadurch, daß du eine niedrigere Basis für die Einigkeit bietest, zerstörst du das Prinzip des Geistes.

Wir glauben, daß Gott treulich Millionen mit dem Heiligen Geist erfüllt und auf diese Weise die versprochene Einigkeit schafft, aber mit Sorge stellen wir fest, daß Millionen "abfallen" von der ersten Liebe und "Errettung" anders als durch den Geist verbreiten.

Das ist die Antwort auf unsere ursprüngliche Frage. Dies ist der Hauptgrund dafür, daß wir mit anderen pfingstlichen Gruppen keine Gemeinschaft haben; wir bieten Rat an, wenn er erwünscht ist; wir glauben nicht, daß alle Pfingstler unbedingt physisch und geographisch zusammenkommen werden. In der Tat ist es die Arbeit des Geistes, die nicht von Zeit oder Raum behindert wird.

Wir glauben, daß alle geisterfüllten Menschen, die den "Herzensglauben bewahrt haben", indem sie beständig den Plan Gottes für unsere Zeit respektieren und aufrecht erhalten, auch in der Einigkeit des Geistes bestehen bleiben. Ihnen, wo immer sie sein mögen, senden wir unsere Gebete und die Ermutigung, daran "festzuhalten" und jegliche irreführenden Kompromisse und falsche Propheten, die Millionen täuschen, indem sie ihre Leute in die abtrünnige Vergangenheit zurückbringen, abzulehnen. Der Apostel Paulus warnte, "daß nach meinem Abscheiden werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden ..." (APOSTELGESCHICHTE 20:29).

Wir glauben, daß zusammen mit diesem "Abfallen" viel Übertriebenes aufgetreten ist, das viele vom Herrn und vom "ordentlichen" Benehmen innerhalb der Gemeinden weggeführt hat. Eine Reihe dieser Ungleichheiten wird in dieser Ausgabe speziell angesprochen werden. Man müßte die Bibel neu schreiben, um diese ungeheure Anzahl von Schriften herauszustellen, die die Taufe im Heiligen Geist mit der Errettung und der damit verbundenen Trennung gleichsetzt.

Wir glauben, daß die Revival Centres mit all den geisterfüllten Gläubigen das Vorrecht haben, die Wahrheit zu predigen, wie sie uns gepredigt wurde, und treu an unserem eben beschriebenen Glauben festzuhalten. Wir ermahnen alle geisterfüllten Gläubigen, dies ebenso zu tun. Die Welt lacht uns aus - wir fordern geistige Einigkeit - wir haben geistige Einigkeit erhalten - aber einige streben weniger an - andere denken an Quantität auf Kosten der Qualität. Pfingstgemeinden erlauben jetzt Unsittlichkeit - Rauchen, Trinken, persönliche Auslegungen - Ausschweifungen. Unschriftlicher Umgang mit "Dämonen", Tanzen im Geist usw. usw.

Es gibt viele Gemeinden in der ganzen Welt, die ohne diese "Extras" sehr gut auskommen. Wir schlagen vor, mit Gottes Hilfe das gleiche zu tun!

Pastor Lloyd H. Longfield

Quelle: 'Voice of Revival'