Unsere Kinder beschützen

Wie können wir unsere Kinder vor weltlichen Einflüssen schützen? 

Unser Zuhause - UNSERE KINDER

Die Familie ist die Grundlage unserer Gesellschaft, und Satan ist darauf aus, diese Grundlage zu zerstören. Wir haben Satan oft erlaubt, wie ein Dieb in unsere Heime zu kommen, und haben dabei seine Gegenwart noch nicht einmal bemerkt. Er ist nicht nur einmal gekommen und dann verschwunden, sondern schleicht sich jeden Tag heimlich herein, indem er durch Spiele, Puppen, Bücher, Fernsehen, Videos, Filme, Musik, Computerspiele, Internet und vor allem durch Schulfreunde und Lehrer seinen Einfluß ausübt. Oft bemerken die Eltern gar nicht, wie sehr ihre Kinder beeinflußt werden, da sie ja selbst so beschäftigt sind mit all der Arbeit, die sie tun "müssen".

GOTT sagt uns, daß wir unsere Tore bewachen sollen. Keinerlei Finsternis sollte in unsere Heime gelangen, doch der Dieb versucht weiterhin, sich einzuschleichen. Wie kannst du dein Zuhause beschützen, wenn du nicht weißt, wie der Dieb arbeitet? Wir müssen wissen und verstehen, daß Satan bedeutsame Ereignisse und Entwicklungen in der jüngsten Geschichte dazu benutzt hat, seinen Angriff auf die Familie und auf unsere Kinder zu unterstützen.

Der Babyboom nach dem Zweiten Weltkrieg, Ende der 40er Jahre, fiel zeitlich mit einem umfangreichen Wiederaufbauprogramm zusammen, welches von der Regierung finanziert wurde. Überall in der Welt, insbesondere in Europa, wurden die Trümmer des Krieges beiseitegeräumt, um nochmal von vorne zu beginnen. Neue Schulen und Universitäten wurden errichtet, um der wachsenden Bevölkerung eine Ausbildung zu ermöglichen. Der Friede brachte einen neuen Wohlstand mit sich, und immer mehr Menschen besuchten die Universitäten und hatten mehr Geld, das sie ausgeben konnten. Mit dem neuerworbenen Bildungsniveau und dem Wohlstand gewann die Jugend zunehmend an Einfluß. Das Wort "Teenager" wurde Teil der deutschen Sprache. Die Jugendlichen wurden dazu ermutigt, sich durch Musik, Tanz und Kleidung frei auszudrücken.

Es entstand eine jugendliche Subkultur, die einen neuen Markt für das wachsende Unterhaltungsgeschäft schuf. Auch das Fernsehen wurde immer populärer. Die "gebildete" Jugend fing an, ihren "neuen" Ideen Ausdruck zu verleihen. Ihre Unzufriedenheit mit dem Establishment kumulierte in anti-Regierungsdemonstrationen und offener Rebellion auf den Universitätscampussen und Hauptstraßen. Die Jahre 1967 und 1968 wurden zu einem Meilenstein im Tagebuch der Jugendprotestbewegung: die Nachkriegsgeneration der Babyboomer wurde volljährig, und überall in den USA kam es zu Demonstrationen gegen den Krieg. Neben Straßenkrawallen in Paris gab es sogenannte "Happenings" wie in Woodstock - eines der ersten Rockfestivals mit sexuellen Ausschweifungen und Drogenmißbrauch.

Die Nachkriegsjahrzehnte seit den 60ern erlebten einen immensen Zuwachs von sexueller Promiskuität, Drogenmißbrauch sowie von Rockmusik, die im Okkulten verwurzelt ist. Da disziplinlose Kinder, die sich nach innerer Ruhe und Befriedigung sehnen, von Natur aus gegen Gott rebellieren, versuchen sie, ihre Antworten und Erfüllung in dem zu finden, was die Welt ihnen bietet.

Dieses Verhaltensmuster sieht man heute dort, wo jüngste Entwicklungen der Kommunikationstechnik dazu benutzt werden, um zunehmend gewalttätige und pornographische Formen eines rebellischen Ausdrucks zu fördern. Inzwischen gehört der Begriff "Verdummung" zu unserem Vokabular, welcher den stetigen Trend hin zu Verfall und Dekadenz in unserer gesamten Volkskultur beschreibt.

In diesem Artikel wirst du einige aktuelle Beispiele von Angriffen finden, denen unsere Kinder ausgesetzt sind. Sei dir jedoch im klaren darüber, daß diese Beispiele nur vorübergehend sind. Der Teufel wird sein Gewand ständig wechseln, während er seine Attacken weiterführt. Er will deine Familie zerstören, und er wird hierzu als Freund oder als Fremder auftreten. Letztendlich ist es DEINE Verantwortung, DEINEN GOTT zu kennen. Und Er wird dir zeigen, wie du dein Heim verteidigen kannst.

"Trainiere ein Kind in dem Weg, den es gehen soll: und wenn es erwachsen ist, wird's nicht von ihm abweichen." SPRÜCHE 22:6, KJV

Die Bibel sagt dir, daß du deine Kinder trainieren sollst. Durch konstantes Training lernen die Kinder, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Die Eltern können nicht die ganze Zeit bei ihren Kindern sein, um zu kontrollieren, was sie sich anschauen oder tun. Die Kinder, ob sie nun allein oder zusammen mit Freunden sind, müssen lernen, aufzustehen und NEIN zu Dingen zu sagen, von denen sie wissen, daß ihre Eltern damit nicht einverstanden wären. Diese Einstellung kann in Kindern nur entwickelt werden, wenn sie gemäß der Bibel gründlich trainiert und diszipliniert werden.

Schule

Hier ein Beispiel von einer unserer Familien in der Gemeinde:

Ein Elternpaar war äußerst empört, als es sah, wie seine Kinder "Hexerei"-Praktiken, die sie in der Schule gelernt hatten, mit nach Hause brachten. Sie verbrannten dieses Lehrmaterial, sandten es in einem Eimer zurück und machten so dem Lehrer deutlich, daß sie diesen Blödsinn nicht dulden würden. Ein anderes Elternpaar hörte davon. Sie hatten bemerkt, daß ihr eigenes Kind an Alpträumen litt und entfernten daraufhin das Schulmaterial über Hexerei von der Wand im Schlafzimmer des Kindes. In dieser Nacht schlief ihr Kind zum ersten Mal seit langem wieder tief und fest.

Während der ersten Schuljahre werden die Kinder in erster Linie von ihren Lehrern und Schulfreunden beeinflußt. Für die Eltern ist es wichtig, die Lehrer kennenzulernen und nach dem Lehrplan zu fragen, damit sie wissen, was gelehrt wird. Wenn du Bedenken in bezug auf bestimmte Lehrinhalte hast und der Lehrer nicht darauf eingeht, so sprich mit dem Rektor. Besuche die Elternversammlungen so oft wie möglich - dort wirst du auch die Möglichkeit haben, deine Meinung an die Öffentlichkeit zu bringen. Wenn alle Stricke reißen, solltest du in Betracht ziehen, dein Kind auf eine andere Schule zu schicken.

Wenn das Kind heranwächst, wird die Schule oft zu einem Ort, wo Schwierigkeiten auftauchen. Viele Kinder werden von anderen Schülern provoziert und verführt. Die üblichen Standardfragen sind zum Beispiel: "Wer hat schon den neuesten Film gesehen?" oder "Wer kennt schon die neueste Spielerei oder Verrücktheit in der Szene?" (z.B. Zigarettenrauchen oder Biertrinken). Natürlich mußt du in regelmäßigem Kontakt mit den Lehrern sein, die dein Kind vielleicht öfter sehen als du. Sie sollten dich informieren, wenn Dinge offensichtlich falsch laufen. Denke daran, daß viele Lehrer der heutigen Generation nicht für Moral gemäß dem Wort Gottes einstehen. Sie würden daher nicht erwägen, dich über etwas zu informieren, von dem nur du weißt, daß es falsch ist und kontrolliert werden müßte.

Spiele und Figuren

"Monopoly", "Mensch-ärgere-dich-nicht", "Dame" und "Schach" sind klassische Beispiele von Spielen, die eine konkrete Interaktion fördern.

Spiele wie "Dungeons and Dragons" (D&D) oder "Magie: Die Zusammenkunft" sind dagegen von böser Natur und verursachen Schäden an den Seelen unserer Kinder. In D&D entwickeln die Spieler imaginäre Charaktere und werden tief in die Fantasiewelt des Spiels hineingezogen. Manche Teenager haben sich selbst so stark mit diesen Charakteren identifiziert, daß sie Selbstmord begingen, als diese Charaktere starben.

Was D&D in den 80ern war, ist Magic: The Gathering in den 90ern. Es ist ein Rollenspiel ähnlich wie D&D und ist im ganzen Land bei Menschen jeglichen Alters zu einem Kult geworden. Eine der magischen Karten in diesem Spiel heißt "Seelentausch" und zeigt Geister, die aus den Gräbern auffahren. Wie alle anderen Karten in diesem gespenstischen Spiel, hält es eine morbide Anweisung bereit: "Opfere ein weißhäutiges Geschöpf."

Pokemon, Star Wars, Furby, Teletubbies und Beast Wars stellen Figuren dar, die aus Kinderprogrammen und -filmen entwickelt wurden. Einige dieser Figuren können gewalttätiges Verhalten fördern. Kinder können regelrecht besessen von ihnen werden. Sie mögen Geld ausgeben wollen, um all die verschiedenen Figuren zu sammeln, was zu Habgier und Suchtverhalten führen kann.

Pokémon ist eine Komikfigur und ein Spiel, das unter Kindern sehr populär geworden ist und von Wizards of the Coast verkauft wird, derselben Firma, die auch D&D verkauft.

Pokémon ist, ähnlich wie D&D, ein Rollenspiel, jedoch für jüngere Kinder konzipiert. Das Ziel des Spiels ist, daß das Kind zu einem Meister wird, indem es durch Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Monstern zunehmend an Macht gewinnt. Der Spieler muß so viele Pokémons wie möglich einfangen, wenn er zu einem Pokémon- Meister werden will. Je mehr er von diesen gefangennimmt und trainiert, desto mehr Kraft wird er für die zukünftigen Kämpfe bekommen. Da die Pokémons Geister sind, besitzen sie die Fähigkeit, Dinge zu tun wie Kopfschmerzen auslösen, Gedanken lesen und Seelen aussaugen. Energie- karten werden dazu benutzt, das eigene Monster zu stärken oder den Gegner zu schwächen. Psychische Energie zum Beispiel befähigt den Spieler dazu, Krankheit, Schmerz oder Verwirrung abzuwehren, die durch ein Pokémon ausgelöst wurden.

Einige der üblichen Befehle lauten: "Wähle deinen gewünschten Angriff. Drücke den Knopf nach unten, bis das Leben deines Gegners aufhört zu fließen." "Hast du einmal Zapados gefangen, kannst du ihn benutzen, um den Gesundheitszustand von Articuno schnell zu vermindern."

Die Geschäfte, die D&D verkaufen, bieten oft anderes okkultes Material an wie Tarotkarten, Ouijabretter und ähnliche Spiele. Alle okkulten Praktiken sind böse, da sie für dämonische Einflüsse die geistlichen Türen öffnen. Sie sollten deshalb streng verboten und gemieden werden. Dazu gehören die "harmlosen" Wahrsagemethoden wie das Lesen von Teeblättern, die Handlesekunst, Astrologie, Horoskope und alle möglichen Arten von Magie. Kinder werden oft unschuldig in diese Dinge hineingezogen, indem sie experimentieren und Spiele mit Freunden spielen.

Insbesondere das Ouijabrett ist eine sehr gefährliche satanische Waffe, die vor allem ältere Kinder und Teenager fasziniert. Kinder müssen gelehrt und davon überzeugt werden, daß das Meiden von okkulten Praktiken nicht schwach, ängstlich oder feige ist, sondern stark, weise und gehorsam gegenüber Gott, der Hexerei in jeglicher Form verbietet (siehe 1. SAMUEL 15:22-23; 5. MOSE 18:10-12).

Die Kinder sollten auch darüber gelehrt werden, daß, wenn sie sich einmal fürchten, sie einfach zu Jesus im Gebet rufen sollten, um Ihn um Schutz und Zuflucht zu bitten. Lehre sie auch, daß sie alles, was immer ihnen auch Angst macht, binden, schelten und im Namen Jesu Christi wegbefehlen sollen.

Achte darauf, womit dein Kind spielt. Hole dir Rat ein und zögere nicht damit, jene Spiele oder Figuren wegzuwerfen, mit denen du nicht einverstanden bist. Nutze diese Möglichkeiten, um deine Kinder Gottes Wege zu lehren.

Bücher

Sofern möglich, lies die Bücher selbst, bevor du sie deinen Kindern gibst, oder stell zumindest sicher, daß dir deine Kinder erzählen, worüber die Bücher handeln. Überprüfe die Bücher, die sie aus der Schule mitbringen. Lehren die Bücher über fremde Religionen, verdorbene Sitten, oder zeigen sie unmoralische Bilder?

Eltern sollten sich mit anderen Eltern unterhalten und sich bei der Sonntagsschule über gute Kinderbücher informieren. Hier sind einige Bücher für Kinder: "Die Pilgerreise", "Die Schatzinsel", "Oliver Twist", "Little Women" und "Huckleberry Finn". Bücher von Enid Blyton sowie die "Das kleine Haus in der Prärie"- Serie sind ebenfalls zu empfehlen.

Fernsehen und Kino

"Die Augen sind das Fenster zur Seele" (siehe LUKAS 11:34; MATTHÄUS 6:22-23).

Nach A.C. Nielson Co. (1998) schaut jeder Amerikaner durchschnittlich 3 Stunden und 46 Minuten Fernsehen pro Tag. Im Alter von 65 Jahren hat jeder Amerikaner im Durchschnitt fast 9 Jahre vor dem Fernseher verbracht.

In seinem Buch "Family Issues" offenbart der christliche Autor Bob Larson eine schockierende Entdeckung, die selbst den sorglosesten Vater aufrütteln und nachdenklich stimmen sollte. Er berichtet von "... einer Studie der Michigan-State-University, die zeigte, daß ein Drittel aus einer Gruppe von Vier- und Fünfjährigen ihren Vater aufgeben würden, wenn sie die Wahl zwischen dem Fernsehen oder ihrem Vater hätten." Nach einer anderen Studie "verbringt ein Fünfjähriger im Durchschnitt 25 Minuten pro Woche in enger Gemeinschaft mit seinem Vater, jedoch 25 Stunden in enger Gemeinschaft mit seinem Fernseher."

Kinder sollten ihre Eltern um Erlaubnis bitten, bevor sie Fernsehen schauen. Tun sie dies nicht, so müssen sie natürlich ermahnt werden. Gehe mit deinen Kindern das Fernsehprogramm zusammen durch und triff eine Auswahl, was sie sehen dürfen. Informiere dich selbst über diese Sendungen. Schau sie dir ein- oder zweimal zusammen mit den Kindern an, um den Inhalt zu prüfen. Diskutiere alle negativen Punkte, die auftauchen, und hilf dem Kind, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu verstehen.

Ein schlechtes Beispiel für viele Kinder ist die populäre Zeichentrickserie "Die Simpsons", in der viel Haß, Sarkasmus und Respektlosigkeit zwischen den Personen gezeigt wird, insbesondere in den Familienszenen.

Ein weiteres sehr markantes Beispiel für eine schlechte Sendung ist "Sabrina, die Teenage-Hexe". Diese Sendung billigt weiße Magie, die in der Bibel absolut verboten ist.

Die "Teletubbies", eine Sendung, die gleichwie die "Pokémons" auf jüngere Kinder ausgerichtet ist, zeigt Figuren, die das Aussehen von kleinen Dämonen haben (Pokémon ist die Abkürzung für Pocket Monster). Aus Japan, dem Ursprungsland der Pokémons, wurde von etwa 160 Kindern berichtet, die rasch ins Krankenhaus gebracht wurden, nachdem sie eine Folge von Pokémon gesehen hatten. Infolge der intensiven Farben auf dem Bildschirm erlitten alle epileptische Anfälle in unterschiedlichen Formen. Lehre deine Kinder, daß sich hinter den Bildern und Figuren, die schön aussehen mögen, ein böser Geist verbergen kann.

Viele Kindersendungen, die über Satellitenkanäle ausgestrahlt werden, enthalten Reklame, die noch weit mehr Pornographie oder rebellische Darstellungen zeigt als das eigentliche Programm selbst. Schätzungen haben ergeben, daß ein nordamerikanisches Kind im Durchschnitt 20.000 Werbespots pro Jahr sieht.

Was Kinofilme angeht, solltest du in jedem Fall den Inhalt des Films kennen, bevor du deinen Kindern erlaubst, ihn anzuschauen. Die Altersangabe bildet keinerlei Garantie mehr, daß der Film unbedenklich ist. Vielleicht können dir andere in der Gemeinde bei deiner Entscheidung helfen, ob ein Film zum Anschauen geeignet ist. Verschiedene Publikationen und Online Websites können dir Informationen zu Filmen oder Fernsehserien geben. Die "Dove Foundation" beispielsweise ist eine gemeinnützige Organisation, die Filme als für eine Familie geeignet kennzeichnen kann (Internetadresse www.dove.org). Eine andere sehr gute Webseite ist www.christiananswers.org, die den Inhalt von Fernsehsendungen, Filmen und Computerspielen einschätzt.

Viele ältere Fernsehserien und Videofilme sind sehr gut zur Ausbildung und für das Verhaltenstraining unserer Kinder geeignet. So zum Beispiel "The Nelsons", "My Three Sons", "Anne of Green Gables", "Pollyanna" und “Kleines Haus in der Prärie”. Diese Sendungen haben einen angenehmen Inhalt und präsentieren einen guten moralischen Standard.

Dr. Paul Fink von der Thomas-Jefferson-University in Philadelphia studierte Sehgewohnheiten von Kindern und kam zum Schluß, daß "diejenigen, die süchtig nach Fernsehen sind, weniger kreativ, aber dafür passiver sind." Weiterhin vermindert das Fersehen die Fähigkeit, sich konzentriert mit etwas zu beschäftigen, und unterdrückt die Fähigkeit, Gedanken logisch und einfühlsam auszudrücken.

Die beste Möglichkeit, unsere Kinder von bösen Spielen oder Sendungen fernzuhalten, ist, ihnen andere interessante Aktivitäten zur Freizeitgestaltung zu geben (zum Beispiel Sport, das Erlernen eines Musikinstruments, der Beitritt in eine Pfadfinder-, Girl-Guides- oder andere Jugendgruppe). Kinder müssen in der Lage sein, ohne Fernsehen, Gameboys oder Computer ihre Zeit auszufüllen und zu spielen. In vielen modernen Familien ist es die “Norm”, die Kinder unbeaufsichtigt vor den Fernseher zu setzen, um Frieden zu haben.

Musik

Welche Art von Musik hört dein Kind? Es gibt heutzutage sehr viele populäre Musikgruppen. Oft werden Kinder als "cool" angesehen, wenn sie ihre IDOLE in Kleidung, Verhalten und Redeweise nachahmen. Einige Kinder fühlen sich vielleicht ausgeschlossen, wenn sie sich nicht dieser Einstellung und der "In"-Gruppe anschließen. Oft wollen sie bestimmte Musikarten hören, um einfach dazuzugehören.

Eltern müssen verstehen, wieviel Druck Kinder, und besonders Teenager, von ihren Gleichaltrigen erhalten. Vielleicht ist es nicht immer notwendig für Eltern, Musik zu verbieten. Eltern müssen populäre Gruppen kennenlernen. Prüft die Liedertexte und habt Kenntnis über den Lebensstil der Musiker, um euren Kindern zu zeigen, was richtig oder falsch ist. Macht eure Kinder über die geistige Frucht und das "Ende" der Sänger aufmerksam. Schaut euch die "Hells Bells: The Dangers of Rock"-Videofilme an, in denen ihr hilfreiche Informationen bekommt, um zu verstehen, wie Musik unsere Gesellschaft beeinflußt.

Weiterhin gibt es nützliche Informationsquellen im Internet, aus denen man Hilfe zum Prüfen von Musik erhalten kann. Zum Beispiel ist "www.av1611.org" eine Website von Geoff Goldwin, Autor von "Dancing with Demons", die über die neuesten Gruppen und Pop/Rock-Stars berichtet. Auch werden die Textinhalte von aktuellen Liedern im Detail erläutert. Schließlich gibt es eine Auflistung der Rockmusiker, die eines unnatürlichen Todes gestorben sind, was im Einklang mit der Bibel ist (siehe 2. PETRUS 2:22).

Sei da, um zu helfen, und erinnere dich daran, was du selbst in der Schule erfahren hast. Wenn du deine Kinder von frühem Alter an gut erzogen hast, sollten sie nicht allzuviel Überzeugung brauchen, um zu erkennen, daß bestimmte Musik schlecht ist. Wenn du aber erst später mit der Erziehung angefangen hast (zum Beispiel wenn du kürzlich erettet wurdest und deine Kinder schon im Teenager-Alter sind), dann wirst du dir Rat suchen und Geduld üben müssen. Es handelt sich hierbei um ein geistiges Problem. Wie bei allem anderen auch ist es dein Gebetsleben, daß eine Hauptrolle für den Erfolg oder das Versagen im Erziehen deiner Kinder spielt.

PC-Spiele

Obwohl Computer wunderbare Hilfsmittel sind und es erzieherische Spiele gibt, repräsentieren diese Spiele nur 1% aller erhältlichen Spiele. 90% der Computerspiele können als SEHR gefährlich eingestuft werden. Selbst wenn ihre Namen "gut" klingen, zeigen sie in Wirklichkeit Schrecken, Mord und Gewalt (wie zum Beispiel beim Spiel "Messiah", in dem ein Engelwesen auf die Erde kommt und die Körper von verschiedenen Personen besitzen muß, um seine Aufgabe zu erfüllen).

Die meisten dieser Spiele sind mit dem Ziel entworfen worden, hochgradig süchtig zu machen. Sie erfordern einen hohen Zeitaufwand. Dies gilt besonders für die "Konsolensysteme", Einheiten, die mit deinem Fernseher verbunden werden und mit einer Handsteuerung (Joystick) gespielt werden. Zu diesen Spielen gehören Playstations, Nintendos und Sega Systeme.

Viele Spiele unterstützen eine satanische Philosophie. Sie sind weit gefährlicher als ein Film oder eine Musik, weil in diesen Spielen die Kontrolle vom Spieler selbst ausgeübt wird und er sich nicht einfach nur als Beobachter zurücklehnt. Auch werden die meisten Spiele von einem Soundtrack begleitet, der durch professionelle Hardcore- oder Rockmusiker aus moderner Technomusik komponiert wurde und dem der Spieler über die ganze Spielzeit hinweg ausgesetzt ist!

Die große Mehrheit dieser Spiele sind überdurchschnittlich gewalttätig. In demselben Maß, in dem sich die Technologie verbessert, steigert sich auch das Gewaltniveau, das grafisch dargestellt wird. Die meisten Spiele geben dem Spieler die Rolle des Bösewichts. Das Spiel erfordert dann, daß er Unschuldige jagen, Mord, Diebstahl und viele andere Verbrechen begehen muß. Böse Spiele und ihre Inhalte werden als "cool" angesehen, und jedes neue Spiel, das entwickelt wird, versucht die vorhergehenden darin zu übertreffen.

Zum Beispiel ist "Carmageddon" ein Spiel, in dem ein Spieler in ein Autorennen einbezogen ist. Es werden Punkte vergeben für die Anzahl an Fußgängern, die man überfährt. Bonuspunkte gibt es für das Exekutieren von Leuten auf besondere Art! Die "Vampir"-Serie stellt den Spieler selbst als Vampir dar, dessen Ziel es ist, das Blut seiner Opfer zu saugen. Damit wird seine Macht vergrößert, und er kann weitere Gegner herausfordern.

Es gibt auch eine Vielzahl von RPG (Rollenspielen), die dem zuvor erwähnten "Dungeons and Dragons"-Spiel ähnlich sind. In "Kampfspielen" werden zwei Spieler zusammen in eine Arena geworfen, wo sie sich dann gegenseitig versuchen zu töten. All diese Spiele sind in einem erschreckenden Maße populär. Einige sind im Internet zu finden, wo Leute online gegeneinander spielen.

Oft wird dein Kind von Freunden über Spiele hören, die man im Internet spielen kann. Ein populäres Onlinespiel heißt "Quake". Ein internationales Clan-Netzwerk hat sich entwickelt, in dem Spieler verschiedene Rollen angenommen haben, um ein Spiel um "Leben und Tod" zu spielen.

Die Entwickler solcher Spiele wissen, was sie tun und wozu diese Spiele führen können. Lies beispielsweise, was auf den Innenseiten der Hüllen ALLER Playstationspiele geschrieben steht:

"Um deiner Gesundheit willen ruhe ca. 15 Minuten pro Spielstunde. Vermeide das Spielen bei Müdigkeit oder Mangel an Schlaf. Spiele immer an einem hell erleuchteten Ort und bleibe soweit wie möglich vom Fernsehschirm entfernt." Es gibt auch den Rat, "einen Arzt aufzusuchen, wenn du Schwindelanfälle, veränderte Sicht, Muskelzucken, andere unfreiwillige Bewegungen, Verlust der Wahrnehmung deiner Umgebung, mentale Verwirrung und/oder Zitteranfälle erfährst."

Welche besseren Anzeichen dämonischen Einflusses könntest du finden? Diese Spiele sind abwegig und SEHR GEFÄHRLICH. Die Industrie hat hierin heute auch ihren schnellsten Wachstum in der Welt, und Kinder sind ihr überall ausgesetzt. Dir muß bewußt werden, welche Bedrohung von solchen Computerprogrammen ausgeht!

Es gibt erzieherische Spiele, die nützlich sein können, Kindern beim Lernen zu helfen. Ab vier Jahren und darüberhinaus gibt es "Geschichten von Disney's Winnie Puh und dem Honigbaum", ein Spiel mit Geräuschen, bei denen die Kinder lernen, Sachen zuzuordnen. Für ältere Kinder gibt es Programme wie "Microsoft Encarta Encyclopädie" und "Microsoft Encarta Atlas". Diese interaktiven Referenz-Softwareprogramme gibt es mit Ton und Video. Für diese Art von Software müssen Eltern wissen, daß eine Lizenz für die Programme gekauft werden muß und daß die Computer bestimmten Hardwareanforderungen genügen müssen (Soundkarte, Mikrophon, Lautsprecher, minimal Pentium 133, 32MB RAM, Plattenplatz, etc.).

ALLES, WAS KINDER ANSEHEN, SOLLTE AUF SEINEN INHALT GEPRÜFT WERDEN, EGAL, VON WELCHER FIRMA ES KOMMT! Lerne diese Spiele selbst kennen. Schieb nicht nur die CD ein und gehe dann weg, sondern schau dir an, was du mit deinem Kind lernen kannst.

Internet

Das Anleiten von Kindern und Teenagern im Gebrauch des Internets ist genauso wichtig, wie sie im Gebrauch anderer Dinge anzuleiten, die nützliche und gefährliche Elemente enthalten.

Ein Computer mit Internetzugang im Haus sieht vielleicht überhaupt nicht gefährlich aus, aber seine Gefahren sind raffinierter, als du denkst. Als ein unkontrolliertes Medium verschafft das Internet Kindern gleichermaßen Zugang zu Material, daß erzieherisch oder unterhaltend ist, wie auch zu Material, das erotisch oder gewalttätig ist. Eltern sollten KEINEN unkontrollierten Gebrauch des Computers erlauben. Er darf nur als ein Hilfsmittel angesehen und benutzt werden - und nicht für zeitverschwenderische Unterhaltung! Gott befiehlt uns, unsere Zeit auszukaufen!

Auch führt das Internet als ein interaktives Medium Menschen zusammen. Die gleichen Kommunikationskanäle, die Kinder mit entfernten Freunden oder Verwandten verbinden, können sie auch mit Fremden, die schlechte Absichten haben, verbinden. Im besonderen werden Chaträume wegen ihrer Anonymität gerne von Erwachsenen benutzt, die sich als Kinder ausgeben. Ernest Allen, Präsident des National Centre for Missing and Exploited Children (Nationales Zentrum für vermißte und mißbrauchte Kinder) weist darauf hin, daß Jugendliche oft "Cyberspace als eine Variation auf ihrem Computer oder Videospiel ansehen und nicht auf der Hut vor schädlichen Online-Beziehungen sind."

Die grundlegenden Schutzmaßnahmen beeinhalten das Abstecken eines vernünftigen Rahmens, Vermeiden von Problembereichen, den Überblick bewahren und ein gutes Beispiel geben.

Vernünftige Rahmenbedingungen

Im Bereich des Computer müssen, um einen gesunden Rahmen abzustecken, drei Aspekte beachtet werden: der Computerstandort, Zeitbeschränkungen und "technologische Mauern".

Standort des Computers: Am besten ist es, nur Internetzugang auf Computern in einem offenen Familiengebiet zu haben, wo der Gebrauch überwacht werden kann. Die Versuchung wird hierdurch reduziert.

Zeitbeschränkungen: Es ist klug, den Gebrauch des Internets auf bestimmte Stunden zu beschränken. Es kann zum Beispiel gelten, daß das Internet-Surfen während der Nacht außerhalb der erlaubten Zeitgrenzen liegt und daß der Online-Gebrauch mit anderen Aktivitäten abgeglichen wird.

Technologische Mauern: Eine Vielzahl von Hilfsprogrammen gibt Eltern die Möglichkeit, anstößiges Material, das Kindern zugänglich ist, wegzufiltern. Filterprogramme, die den Internetzugang überwachen, können gekauft werden. Frage in deiner Gemeinde um Rat, bevor du Computermaterial oder Programme kaufst, um das Internet zu überwachen.

Vermeiden von Problembereichen

Kinder können vor ungeeigneten Kontakten und Materialien geschützt werden, wenn man ihnen Hilfe gibt, Problembereiche zu meiden. Zu diesem Zweck sollten Eltern sicherstellen, daß Kinder den Kontakt zu unmoderierten Newsgruppen, unüberwachten Chaträumen und zu ungefilterten Suchmaschinen vermeiden.

Den Überblick behalten

Es ist wichtig, seinen Kindern zu vertrauen. Trotzdem solltest du auch nachprüfen, ob dein Vertrauen auch nicht mißbraucht wird. Dazu überwachst du den Internetzugang deiner Kinder. Prüfe hin und wieder den Gebrauch deines Browsers, um zu sehen, welche Seiten besucht worden sind.

Eine jährlich auf den neuesten Stand gebrachte Liste von empfohlenen PC-Spielen, Büchern und Webseiten ist von der Sonntagsschulabteilung erhältlich. Diese Listen enthalten Vorschläge für verschiedene Altersgruppen und verschiedene Quellen, aus denen Eltern weitere Informationen bekommen können.

Einige allgemeine Richtlinien

Es ist die Verantwortung der Eltern, ihre Kinder gemäß Gottes Wegen zu erziehen (SPRÜCHE 22:6). Die Autorität der Eltern geht nicht immer mit den sich schnell verbreitetenden neuen Ansichten sozialer Gleichberechtigung, die durch die Medien und in den Schulen gelehrt werden, einher. Trotzdem müssen wir Gott gehorchen.

Diese Vorschläge werden euch helfen, eure Kinder zu lehren, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn sie mit dem Bösen in der heutigen Gesellschaft konfrontiert werden.

Für Junge Kinder:

  1. Teilt eure Beobachtungen mit. Entfacht Bewußtsein bei jungen Kindern mit Kommentaren wie: "Dieses Monster sieht gemein aus!" oder "Diese Kreatur erinnert mich an einen Drachen!" in Verbindung mit "Wußtest du, daß in der Bibel Schlangen und Drachen immer Satan und das Böse repräsentieren?"
  2. Lehrt junge Kinder eine biblische Einstellung gegenüber Bösem, bevor sie von häßlichen Wesen und gewalttätigem Verhalten angezogen und versucht werden. Macht Kommentare wie: "Wer würde mit diesem bösen Monster spielen wollen? Ich mag es nicht einmal anschauen."

Für Ältere Kinder:

Wenn deine Kinder ein neues Spiel oder Spielzeug, eine neue Videokasette oder CD haben möchten, stelle ihnen Fragen wie:

  1. Was lehrt dich das? (zum Beispiel über Macht, über Magie, über Gott oder über dich selbst?) Diskutiert sowohl offensichtliche wie auch subtile Botschaften.
  2. Hat es irgend etwas mit übernatürlicher Macht zu tun? Wenn ja, was ist die Quelle dieser Macht? Steht es im Einklang mit Gottes Wort oder geht es dagegen?
  3. Was lehrt es dich über Gewalt oder Unmoral und ihre Konsequenzen?
  4. Enthält es Symbole oder Merkmale, die mit New Age oder mit okkulten Mächten im Zusammenhang stehen?
  5. Bildet es einen frommen Charakter?

Für die Familie:

  1. Schaut zuerst auf Gottes Ansicht über Spielzeug, Spiele und Comics der heutigen Zeit. Als eine Familie lest Schriften wie EPHESER 5:8-16; EPHESER 6:10-17 (die Waffenrüstung Gottes); PHILIPPER 4:8-9 und KOLOSSER 2:8. Vergleicht sie mit den Wertvorstellungen, die von Pokémon und anderen Rollenspielen vertreten werden.
  2. Trefft weise Entscheidungen! Kinder werden beobachten und kopieren, was Eltern tun und sagen. Sei kein Heuchler! Diskutiert mit euren Kindern, warum du dir bestimmte Dinge nicht kaufen willst oder an bestimmten Aktivitäten nicht teilnehmen würdest. Seid offen mit euren Kindern, und sie werden von eurem Beispiel lernen.

Prüft die Freizeitaktivitäten eurer Kinder. Was für Spiele spielen sie mit ihren Freunden? Was für Aktivitäten werden während einer Klassenfahrt unternommen? Tauschen sie ihr Spielzeug und ihre Spiele untereinander? Wißt ihr, welche Spiele, Bücher und Kassetten in den Zimmern eurer Kinder zu finden sind?

Bezieht eure Kinder in kreative Hobbies ein, wie Musik und Sport, und lehrt sie praktische Dinge wie Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen oder in der Hausarbeit mitzuhelfen. Lehrt sie, respektvoll und liebevoll gegenüber älteren und behinderten Leuten zu sein. Das wird ihren Charakter bilden und ihnen helfen, weise Entscheidungen zu treffen und für ihren Glauben einzustehen.

Sucht nach guten Kindergärten und Schulen für eure Kinder. Besonders wenn ihr in eine neue Gegend zieht, informiert euch über die örtlichen Schulen. Fragt nach ihrem Lehrplan und wie Disziplin aufrechterhalten wird. Besucht Elternversammlungen, die von der Schule organisiert werden. Redet mit anderen Eltern und Lehrern, um euren Standpunkt zu erklären, und arbeitet zusammen mit Eltern, die eure Anforderungen und Meinungen teilen.

Lernt die Familien der Freunde eurer Kinder kennen, um zu sehen, wie sie leben. Macht euer Haus zu einem Ort, wo junge Leute hinkommen wollen; sonst werden sie bald einen Ort außerhalb eures Einflusses finden.

Eltern haben eine große Verantwortung, ihre Kinder nach Gottes Gesetz zu erziehen. Sie müssen sie führen und in der Wahrheit trainieren. Kinder sind eine kostbare, aber dennoch nur vorübergehende Gabe Gottes. Am Jüngsten Tag wird von den Eltern verlangt, einen Bericht über ihre Taten zu geben! Sie müssen die wertvolle Zeit nutzen, in der die Kinder jung sind, um mit ihnen zu reden, ihnen zuzuhören und sie vorzubereiten, stark zu sein in ihrer Aufgabe, für das "Gute" einzustehen und sich vom "Bösen" abzuwenden. Satan wartet darauf, sie zu bekommen, auf welche Weise auch immer. Sind eure Kinder vor seinen Abwegen geschützt? Trainiert ihr sie, fest zu stehen im Kampf des Herrn? Die Zeit ist so kurz und der Preis so hoch. Eure Verteidigungen müssen stark sein, um den Sieg zu erringen!

"Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande... sondern deine Mauern sollen »Heil« und deine Tore »Lob« heißen." JESAJA 60:18

Einige Schriften zum Studieren:

1. KÖNIGE 11:9-13
RICHTER 6:25-32
2. MOSE 20:3
1. SAMUEL 2:30
1. SAMUEL 2:22-24
2. TIMOTHEUS 1:5
5. MOSE 6:5-7
1. TIMOTHEUS 3:4
SPRÜCHE 19:18
HEBRÄER 12:5-8
SPRÜCHE 22:6

CAI Sonntagsschulabteilung, November 2000