Theistische Evolution

Bibelstudium: Die Bibel schließt die theistische Evolution aus

Herr Gentry erklärt, daß er an der Universität von der „theistischen Evolution” überzeugt wurde. Die theistische Evolution lehrt, Gott habe die Welt durch evolutionäre Maßnahmen in ihren gegenwärtigen Zustand gebracht. Die Vorstellung, die hinter der theistischen Evolution steckt, ist die, daß man auf diese Art und Weise sowohl die langen Zeiträume, auf die die Evolutionisten bestehen, als auch Gottes Schöpfungswerk in Harmonie - unter einen Hut - bringen kann.

Seit den Jahren, in denen Herr Gentry die Universität besuchte, sickerte die theistische Evolution zu Oberschulen und sogar einigen Mittelschulen durch. Deshalb wäre es gut für uns, das zu studieren, was die Bibel hierüber zu sagen hat.

Lies 1. MOSE 1:5,8,13,19,23,31. Achte bitte vor allem auf den wiederholten Ausdruck „Da ward aus Abend und Morgen der (soundsovielte) Tag”.

Einige theistische Evolutionisten verbreiten den Glauben, daß dieser wiederholte Ausdruck nur eine poetische Form zur Betonung und zur Trennung der Verse ist. Sie machen dann aus einem „Tag” eine undefinierbar lange Zeitperiode. Wenn wir allerdings diese Wörter näher untersuchen und sie uns genauer betrachten, sehen wir etwas Anderes. Wir beschränken uns auf einige Beispiele aus dem 1., 2. und 4. Buch MOSE, obwohl es in diesen Büchern noch weitere Beispiele gibt und auch andere Bücher des Alten Testaments uns dieselbe Information geben. Wir lassen die Bibel sich selbst interpretieren.

Das Wort „Abend” heißt im Hebräischen „ereb” und bezeichnet durchweg die Zeit des Sonnenuntergangs. Weitere Beispiele für diese Wortbedeutung finden wir in 1. MOSE 8:11 und 2. MOSE 18:13 (Wortnummer in Strongs Konkordanz: #6153). Wir haben hier buchstäblich den eigentlichen, täglichen Abend.

Wie steht's mit dem Wort „Morgen”, boqer im Hebräischen (#1242 in Strongs)? Obwohl es nicht immer mit „Morgen” übersetzt ist, vermittelt es immer die Bedeutung „früh am Tag” oder „bei Sonnenaufgang”. Lesen Sie 2. MOSE 12:10, wo den Israeliten die Anweisung gegeben wird, was mit dem übriggebliebenen Fleisch vom Passahmahl des Vorabends zu machen ist, und 1. MOSE 22:3, wie Abraham aufgefordert wird, Isaak zu opfern.

Bleibt nur noch die Frage nach dem Wort „Tag”, „yom” im Hebräischen (#3117 in Strongs), und wieviele es gewesen sein sollen. Um sicherzugehen, daß wir den Ausdruck „Tag” immer in derselben Situation vergleichen, beschränken wir uns auf Beispiele, bei denen dem Wort „Tag” stets eine Anzahlangabe vorangeht.

Lies deshalb 1. MOSE 1:5: Der Ausdruck „der erste Tag” wird von dem hebräischen Wort „eched” (#259 in Strongs) abgeleitet. Dieselbe Kombination findet sich in 1. MOSE 8:5,13. Hinsichtlich des Ausdrucks „der zweite Tag”, „shaniy” im Hebräischen (#8145 in Strongs), lies 1. MOSE 1:8. Vergleiche diese Schrift mit 2. MOSE 2:13, wo der Ausdruck auch gefunden wird.

„Der dritte Tag” in 1. MOSE 1:13, im Hebräischen „sheliyshiy” (#7992 in Strongs) kommt auch in 1. MOSE 31:22 vor, als Jakob Labans Haus verläßt und in 2. MOSE 19:11, wo Gott die Vorbereitungen trifft, um mit Seinem Volk zu sprechen. Wir haben den Ausdruck „der vierte Tag”, „rebi'ly” im Hebräischen (#7243 in Strongs) in 1. MOSE 1:19 und 4. MOSE 7:30 und 4. MOSE 29:23 und den Ausdruck „der fünfte Tag” (#2549 in Strongs) in 1. MOSE 1:23, sowie in 4. MOSE 29:26 und 4.MOSE 7:36. Der Ausdruck „der sechste Tag” (#8345 in Strongs) findet sich in 1. MOSE 1:31 und in 2. MOSE 16:22,29.

In jedem der aufgezeigten Fälle, ebenso wie in weiteren Fällen in diesen drei Büchern und auch in anderen Büchern des Alten Testaments führt die Übersetzung stets zu ein und demselben Schluß: Jeder dieser aufgezählten Tage ist ein buchstäblicher 24-Stunden-Tag.

Aber der klarste Beweis kommt noch: Jemand kam zu Herrn Gentry und erklärte ihm, daß Gott den Schöpfungsablauf des 1. Buch MOSE in einem der Zehn Gebote wiederholt (Creation tiny Mistery, Seite 12). Stimmt das? Lesen Sie 2. MOSE 20:10-11. Hier finden wir den Ausdruck „am siebenten Tage” wie in 1. MOSE 2:2-3 (#7637 in Strongs). Vergleichen Sie 2. MOSE 12:15-16, wo das Fest der ungesäuerten Brote eingesetzt wird und ebenfalls diese Worte verwendet werden.

Herr Gentry verstand dann und gab zu: "Ich konnte nicht länger die sechs Schöpfungstage für sechs lange geologische Perioden der Erdentwicklung halten, und ich hatte keine Grundlage mehr für den Glauben an die theistische Evolution." (Creation's Tiny Mistery, Seite 13). Wie wir gesehen haben, sind diese Tage alle buchstäblich wörtlich zu verstehen.

Zum Abschluß lies 2. TIMOTHEUS 3:16-17 und danke Gott im Gebet für die Lehre, die Aufdeckung der Schuld, die Besserung und die Erziehung in der Gerechtigkeit in all Seiner Schrift.

Quelle: Bible Science Newsletter