Maastricht, Monarchie und Sittlichkeit

"Ich, Elisabeth, in der Gegenwart Gottes; bezeuge, bekenne und erkläre feierlich und aufrichtig, daß ich ein treuer Protestant bin." (Die erste Ansprache Ihrer Majestät der Königin vor dem Parlament am 4. November 1952)

Heutzutage gibt es einen Zusammenbruch des moralischen und politischen Vertrauens in Großbritannien und einen Verlust des Glaubens an unsere Institutionen in einem solchen Ausmaß, wie man es zuvor nicht gesehen hat. Skandale über Skandale haben die königliche Familie getroffen. Die Ehen der Prinzen und Prinzessinnen in der Thronfolge sind auseinandergebrochen. Die Kirche von England beabsichtigt immer mehr, der Mode dieser Welt zu folgen. Sie hat das Vertrauen und Ansehen des Volkes verloren und scheint bestimmt zu sein, ausgegliedert zu werden. Die Polizei und die Gerichtshöfe sind wiederholt in Mißkredit gebracht worden und der bescheidene Anteil der Korruption und des Betruges, der tatsächlich in der Geschäftswelt aufgedeckt wurde, ist von einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Die Jungen haben den Respekt vor den Alten verworfen. Ehrfurcht vor auch nur irgend etwas ist selten geworden, und "es gibt keine Gottesfurcht vor ihren Augen." Die steigende Anzahl von Verbrechen und die pure Bösartigkeit so vieler Krimineller und andere Verhaltensweisen sind zutiefst besorgniserregend für uns alle. Die Regierung scheint gelähmt und unfähig zu sein, etwas anderes zu tun, als nur auf die Ereignisse zu reagieren. Ihre einzige Überzeugung scheint zu sein, daß der Maastrichter Vertrag, welcher offenbar die meisten Kabinetts- und Oppositionsführer hypnotisiert hat, ratifiziert werden muß.

Die Geschehnisse scheinen in einem bestimmten Sinne inszeniert worden zu sein, so schnell und unerbittlich war der Sturmangriff auf die Institutionen unserer Nation, insbesondere auf die Monarchie und auf den protestantischen Thron.

Der Fließbandprozeß von Maastricht, der unerbittlich zur Abdankung unserer Souveränität führt, scheint unaufhaltsam. Die begehrte Willenserklärung des Volkes wurde beiseite gekehrt. Weder die große Anzahl leidenschaftlicher sowie vernünftiger Argumente, noch Warnsignale, noch negative Publicity, noch schlechtes Benehmen oder der Vertrauensbruch, den wir mit unseren europäischen Partnern erfahren haben, scheinen fähig, den Zwang zur Aufgabe und völligen Verschmelzung unserer Identität aufzuhalten. Wenn dieser Prozeß abgeschlossen ist und wir einem föderalen Europa ausgeliefert sind, dann werden weder unser Volk noch seine Königin auf diesen Inseln Eigenständigkeit und Souveränität besitzen. Ihre Majestät wird ein Bürger Europas sein, genau wie jeder andere von uns auch. Ihr Parlament wird zweitrangig und vom europäischen Staat nicht anerkannt sein.

Sei Dir der religiösen Auswirkungen bewußt

Die vorherrschende Religion der Konföderation würde die römisch katholische sein, ihr geistliches Oberhaupt wäre der Papst, dem alle Anhänger der römisch-katholischen Religion sowohl politische als auch geistliche Treue schuldig sind.

Unter den heutigen europäischen Führern, die diese Religion ausüben, sind Jaques Delors und der holländische Premierminister Ruud Lubbers, beide hatten eine jesuitische Erziehung. Auch Kanzler Kohl und Premierminister Felipe Gonzales aus Spanien sind überzeugte Katholiken. Diese vier Politiker sind aus der römisch-katholischen Sozialbewegung hervorgegangen, so wie auch die früheren Premiers Andreotti aus Italien und Tadeusz Mazowiecki aus Polen. Die katholisch-soziale Bewegung glaubt, daß es keine edlere Aufgabe gibt als die Vereinigung unseres Kontinents. Zwei interne Kommissionsberichte, die im Februar 1993 an den EG-Präsidenten Jaques Delors übergeben wurden, argumentieren, daß 'uralte religiöse Unterschiede das Herzstück des Konfliktes um den Maastrichter Vertrag der Europäischen Einigung sind. Und Religion - oder zumindest eine eigentümliche Art von Brüssel inspirierter Eurospiritualität - ist die Antwort auf die politische Krise der Gemeinschaft.' Es gibt keinen Zweifel in bezug auf die Natur dieser Geistlichkeit noch an der Wichtigkeit des Verständnisses dieser alten religiösen Unterschiede, auf die sich hier bezogen wird. Die Europäische Gemeinschaft war von Anfang an eine Idee im Sinne des Vatikans, um Europa zu re-katholizieren und mit diesem Handel dieses Land zu re-katholizieren.

Als Ihre Majestät die Königin bei ihrer Krönung die Bibel in die Hand nahm, übergeben vom "Moderator" der Kirche Schottlands, erklärten der Erzbischof von Canterbury und der "Moderator", was das Herzstück des Protestantismus und der Institution der Monarchie ist: Die Anerkennung der Autorität und Vormachtstellung der Heiligen Schrift.

"Dies ist das wertvollste, welches diese Welt erreichen kann. Hier ist Weisheit. Dies ist das königliche Gesetz. Dies sind die lebendigen Worte Gottes."

Ihre Majestät versprach dann, das Äußerste ihrer Kraft zu geben, um "die Gesetze Gottes, das wahre Bekenntnis des Evangeliums und der protestantisch reformierten Religion, gegründet durch das Gesetz, aufrecht zu erhalten". Dann, die Hand auf die Bibel legend, fügte sie hinzu, "die Dinge, welche ich hier zuvor versprochen habe, werde ich erfüllen und halten. Möge Gott mir helfen."

Abkehr vom biblischen Christentum

Mit anderen Worten verpflichtete die Königin sich selbst und der "Krone im Parlament", die Statuten und Gesetze der Heiligen Schrift und des christlichen Glaubens zu wahren. Jedoch haben wir während ihrer Regierungszeit die königliche Zustimmung zu einer radikalen Gesetzgebung gesehen, die absolut im Gegensatz zu dem in der Bibel offenbarten Christentum steht und deutlich die Unmoral fördert. Gesetzesvorlagen erleichtern Scheidung, legalisieren Abtreibung und Homosexualität. Die Liberalisierung von Ehebruch und Pornographie legte das Fundament zur heutigen Moralitätskrise in unserer Gesellschaft. "Wenn das Fundament zerstört ist, was kann der Gerechte tun." Es gibt Zeichen dafür, daß wir den Sturmwind Gottes gerechten Zorns und Seines Gerichts ernten. Dies wird offensichtlich durch die verheerenden Resultate der kollabierenden Familienwerte. Ihre Majestät die Königin erlebte dies persönlich in ihrem eigenen "annus horribilis".

Viele Christen glauben, daß das vierzigste1 und schwierigste Jahr der Königin seinen Höhepunkt durch das Feuer, welches in ihrer persönlichen Kapelle von Windsor ausbrach, erreichte. Dies führte sowohl den Thron als auch die Nation in eine äußerst kritische Zeit in geistiger Hinsicht. Kirchenführer sprechen heutzutage nicht über Gott gemäß der Heiligen Schrift, wie sie es früher taten. Gottes Wort schweigt nicht über das, was in unserem Lande geschah. Was wir hier in einer atemberaubenden Geschwindigkeit sich entfalten sehen, ist die Abkehr der Gnade und des Segens Gottes, den viele von uns als selbstverständlich hingenommen haben. Dies ist das zwangsläufige Resultat unseres nationalen Abfalls.

Multireligiöse Anbetung ist ein Fallstrick

Der Kompromiß der ökumenischen Bewegung und der ARCIC (Anglikanisch-römisch-katholische Internationale Kommission) hat einem anderen, dem überkirchlichen Prozeß, die Bahn bereitet, und ihm folgten unaufhaltsam und sehr schnell multireligiöse Anbetung und Gespräche über die Veränderung des Krönungsschwurs. Im Kielwasser des offensichtlich unwiderruflichen Zusammenbruchs der Ehe des Thronerben, schlug der Erzbischof von York, John Habgood vor, daß anerkannt werden soll, daß wir nun in einer ökumenischen und multireligiösen Gesellschaft leben. Denn immerhin soll die Krönungszeremonie die Nation einigen.

Ihre Majestät hat dem römisch-katholischen Primas Kardinal Hume erlaubt, ihr zu predigen. Sie ignorierte dabei den Protest von mehr als 2.000 Geistlichen der Kirche von England. Sie sind besorgt über die Beleidigung durch die multireligiöse Anbetung beim "Commenwealth Day"-Gottesdienst im Westminster Abbey, eine Beleidigung gegenüber dem alleinigen Anspruch des protestantischen reformierten Glaubens und der heiligen Vormachtstellung des Herrn Jesus Christus. 1993 findet zum ersten Mal seit der Reformation das Sakrament der Buße und der Beichte im Palast von Westminster statt. Minister des Parlaments sind "erschrocken".

Am 21. April 1993, dem Geburtstag der Königin, fand eine römisch-katholische Messe statt, um die Junior Sozialministerin zu empfangen, Anne Widdecombe, eine frühere Anglikanerin, welche den Namen Hugh nach dem römisch-katholischen St. Hugh von Lincolm (1140-1200) annahm. Und das, so unglaublich es scheinen mag, in "Erinnerung" an den großen protestantischen Märtyrer Hugh Latimer (1485-1555). Laut dem "Sunday Telegraph" warfen diese triumphalen Worte, welche Englands Bekehrung zum römisch-katholischen Glauben antreiben, ihr Echo um die Krypta des Unterhauses herum:

"Glaube unserer Väter, Marias Gebete
werden unser Land zu dir zurückgewinnen,
und durch die Wahrheit, die von Gott kommt,
soll England dann tatsächlich frei sein."

Sie wurde durch der Erziehungsminister John Patten und den liberaldemokratischen Abgeordneten David Alton (Leiter der christlich-demokratischen Bewegung) gesponsert.

Die Anmaßung des päpstlichen Imperialsmus

Zu seiner Amtseinführung hat der Erzbischof von Canterbury, George Carey, gesagt, daß Augustinus das Christentum von Rom auf die Britischen Inseln brachte. Dies ist nichts weiter als ökumenische Propaganda. Es gibt eine Menge Beweise, daß das Christentum seine Wurzeln in diesem Land am Ende des 1. Jahrhunderts gefaßt hat. "Heilige in Christus" wie Alban starben als Märtyrer oder wurden um des Evangeliums willen verfolgt. Und dies geschah Jahrhunderte, bevor Augustinus kam, um im Jahre 596 n. Chr. die Herrschaft des Papsttums durchzusetzen.

Die römische Herrschaft wurde nach einem Jahrhundert der Opposition einheimischer Christen bei der Synode von Whitby im Jahre 664 n. Chr. etabliert. Die Kirche Irlands behielt ihre Freiheit für nahezu 500 Jahre und sandte Columba aus, einen weiteren Heiligen, um Schottland und Nordengland von ihrer Gemeindebasis in Iona zu evangelisieren. Henry II. wurde vom Papst eingesetzt, um in Irland einzudringen und die Christen dort unter päpstliche Kontrolle zu bringen, was er im Jahre 1171 n.Chr. bei der Synode von Cashel vollendete.

Dies ist unser Erbe

Unsere Vorväter, die sorgfältig die "Bill of Rights" und den "Act of Settlement" entwarfen, gaben sich viel Mühe, um das biblische Christentum, welches zur Reformation wiederentdeckt wurde, zu beschützen und zu verteidigen und haben so die Basis unseres Parlaments und der individuellen Freiheit festgelegt. Sie erkannten das römische Papsttum als eine erwiesene Bedrohung für die Sicherheit und Freiheit des Königreiches. Die Ausübung des römischen Katholizismus sahen sie als eine Beleidigung des wahren neutestamentlichen Christentums. Das wurde offenbar im herrschaftlichen Krönungseid, der von jedem Monarchen bis zur Zeit des König George V. geschworen wurde.

"In der Gegenwart Gottes bekenne, bezeuge und erkläre ich feierlich und aufrichtig, daß ich glaube, daß es in dem Sakrament des Abendmahls keine Umwandlung von Brot und Wein in das Fleisch und Blut von Christus gibt. Das gilt während oder nach der Weihung und egal durch welche Person auch immer. Ich erkläre, daß die Beschwörung und Anbetung und der Jungfrau Maria oder irgendeines anderen Heiligen sowie das Opfer der Messe, wie sie es nun in der Kirche Roms tun, Götzendienst und Aberglaube sind."

Zu dieser Zeit war das Andenken an die inspirierten Verbrennungen solch gottesfürchtiger Männer wie Hugh Latimer und Nicolas Ridley in Oxford und George Wishart in Schottland für die Mehrheit der Bevölkerung noch immer sehr wertvoll und wurde ihren Kindern in der Schule beigebracht. Der Relativismus hatte noch keine Wurzeln gefaßt, auch hatte sich die Toleranz noch nicht über die Grenzen der Moral und über die Gebote der Bibel hinweggesetzt. Die Wahrheit zählte wirklich. Unser großes christliches Erbe, fest geschützt durch die nationale Kirche und bewahrt durch die 39 Artikel und andere große protestantische Glaubensbekenntnisse, wurde von der ganzen Nation geschätzt.

Erinnerungen der wunderbaren Befreiungen von päpstlicher Macht waren in das Gebetsbuch eingefügt und werden noch immer im Vorwort der meisten Ausgaben der englischen Bibelfassung gefunden. England erlebte wiederholt Verschwörungen und Anschläge gegen Thron und Staat, die durch die Jesuiten im 16. und 17. Jahrhundert ausgeführt wurden. Unter anderem die Ridolphi- und die Babington-Verschwörung, die Spanische Armada und die Gunpowder-Verschwörung. Erzbischof Lauds Versuch, das Papsttum voranzubringen und die wahre protestantische Religion, gefestigt in der Kirche von England2 zu erschüttern und zu verändern, wie auch die Absicht des Königs James II aus dem Geschlecht der Stuarts, das gleiche zu tun, führte zur "herrlichen" und unblutigen Revolution und der Sicherung des protestantischen Thrones.

Die Jesuiten, immer eifrig in ihrer Überzeugung, daß der Grund die Mittel rechtfertigt, wenn es darum geht, die Herrschaft Roms aufzurichten, gingen in den Untergrund. Sie waren aus nahezu jedem europäischen Land verbannt, auch unserem eigenen, bis sie kurz vor Beginn der Oxfordbewegung im Juli 1833 wieder in Erscheinung treten konnten. Der Erfolg der "Traktarianer" und des Mannes, der von früheren Päpsten als der Gründer der ökumenischen Bewegung beschrieben wird, Kardinal John Henry Newman, säte den Samen für die Abkehr von den denominationalen Strukturen des wahren Christentums im 20. Jahrhundert, indem er die "High Church" oder den römisch-katholischen Flügel der Kirche Englands aufbaute. Das II. Vatikanische Konzil in den frühen 60er Jahren überzeugte und überzeugt auch heute noch viele Protestanten, daß der römische Katholizismus sich geändert hat und sich jetzt nach Übereinstimmungen und Kompromissen umsah. Dies ist aber nicht der Fall. Kardinal Hume, der darauf wartet und auch glaubt, daß wir bald die "Bekehrung Englands" erleben werden, erklärte, daß die römische Kirche "sämtliche offenbarte Wahrheiten Gottes besäße, sowie alle Mittel der Gnade und diesen Status anderen nicht zugestehen wird". Leichtgläubige Christen, die sich nach Einheit sehnen, sind auf ein Ablenkungsmanöver, eine Täuschung, hereingefallen. Die Doktrin des Konzils von Trient, welche den sogenannten "Ketzern" der protestantischen Reformation den Kirchenbann angekündigt hat, wurde vom II. Vatikanischen Konzil aufrechterhalten. Die Sprache hat sich geändert, aber nicht der Inhalt. Beispielsweise sind Protestanten zu "getrennten Geschwistern" geworden, aber "untergeordnet". Das ist ein jesuitischer Ausdruck aus der "Vatikansprache", erstmals während des Pontifikats von Pius XI. am Anfang dieses Jahrhunderts benutzt, und dieser Ausdruck kann alles bedeuten, was diejenigen am Hebel der Macht auswählen. Das ist kein gutes Zeichen für unsere Freiheit. Nachdem sie es nicht erreichten, die Nationen durch ihre Angriffe in den früheren Jahrhunderten zu überwältigen, sind die Jesuiten jetzt in aller Ruhe dabei, ihre Ziele durch die Mittel der ökumenischen Bewegung und die "Maastrichter Prozesse" zu erreichen.

Dies sind die Grundfesten der Nation

Als gesamte Nation haben wir Gott unseren Rücken zugewandt, verleugneten und verwarfen unser christliches Erbe. Der Glaube gewann für uns die Freiheit, die Bibel und auch jedes andere Buch zu lesen. Unzählige Märtyrer opferten ihr Leben, um diese Freiheit ihrer Religion zu verteidigen. Viele Missionare wurden in alle Welt gesandt und gewannen unzählige Seelen, wodurch das Fundament für das größte Imperium, das die Welt je sah, gelegt wurde. Das Christentum widerstand der konstanten Gefahr aus Rom und gab uns unseren protestantischen reformierten Thron sowie unsere nationale Identität. Dieser Glaube, durch Gnade Gottes uns gegeben, hielt die Freiheit und Sicherheit des Königreiches aufrecht. Als diese Freiheit unter König George VI. durch Nazi-Deutschland bedroht war, wurde die Nation zum Gebet aufgerufen. Das "Volk des Bundes" rief zweimal während des 2. Weltkrieges, im Jahre 1940 und 1944, sowie zur Zeit der spanischen Armada für seine Befreiung zu Gott. ER beantwortete immer die Gebete der Nation, und so blieb das protestantische Großbritannien frei von Unterjochung durch feindliche Mächte.

Dies ist der Weg vorwärts

Während unsere Regierung alles vorbereitet, unser Erbe an Maastricht zu übergeben, während die Monarchie und die etablierte Kirche mitsamt ihrer protestantisch reformierten Identität zerfallen und der moralische Erdrutsch immer mehr in Schwung kommt, müssen wir als gesamte Nation Buße tun und zum allmächtigen Gott um Gnade und Errettung schreien. "Wo keine Vision ist, geht das Volk zugrunde" (SPRÜCHE 29:18, KJV). Wir müssen auf die Schrift blicken, um, wie die Reformatoren es taten, die Einfachheit des Evangeliums, nämlich Buße und das Versprechen der persönlichen Beziehung mit Jesus Christus wiederzuerkennen.

Wir alle sind verantwortlich für die schreckliche Verderbtheit, die auf uns zukommt. "Wie denn geschrieben steht: Da ist keiner, der gerecht sei, auch nicht einer. Da ist keiner der verständig sei, da ist keiner, der nach Gott frage. Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer ... Da ist keine Furcht Gottes bei ihnen ... sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt in seinem Blut als Sühnopfer, damit Gott erweise seine Gerechtigkeit. Denn er hat die Sünden vergangener Zeiten getragen in göttlicher Geduld." Martin Luther, der Verdorbenheit und Sittenlosigkeit überall um sich herum sah, fand die Antwort der persönlichen Errettung, welche zu gemeinschaftlichem und nationalem Segen führt, in solchen Versen der Schrift aus dem 3. Kapitel des Römerbriefes.

Für diejenigen, die verstehen, was Gott für diese Nation getan hat, übersteigt die Wahl, die über Maastricht getroffen werden muß, einfache wirtschaftliche Überlegungen. Wir entschieden uns im Jahre 1939 die Freiheit zu verteidigen, und beachteten nicht die großen Kosten. Wir nahmen die Hilfe des Herrn "unseres Gottes" in Anspruch, der uns schon zuvor so oft errettet hat. So müssen wir es auch jetzt wieder tun. Laßt uns beten, daß Gott den Leuten der britischen Inseln die Weisheit und die Gelegenheit gibt, Maastricht abzulehnen und die Freiheiten, an denen wir uns durch die Gnade Gottes immer noch erfreuen, beizubehalten.

1 Vierzig Jahre (oder Tage) sind eine Periode der Prüfung in der Bibel.
2 Wofür er dem Parlament vorgeführt wurde und von sowohl den Commons als auch den Lords für schuldig befunden und zum Tode verurteilt wurde.

Michael de Semlyen

WAKE UP! Mai/Juni 1993