Frau zu sein - Segen und Fluch

Über die Jahrhunderte hinweg hatte die Frau die Möglichkeit, ein großer Segen für den Mann zu sein.

"Eine fähige, intelligente und tugendhafte Frau, wer kann sie finden? Sie ist viel kostbarer als Juwelen, ihr Wert ist viel größer als Rubine und Perlen" (SPRÜCHE 31:10 AMP).

Und es hat sich auch bewiesen, daß die Frau die große Möglichkeit hat, ein Fluch zu sein.

"Besser im Winkel auf dem Dach wohnen als mit einem zänkischen Weib zusammen in einem Hause" (SPRÜCHE 21:9 LB).

Die Geschichte hat gezeigt, daß die Frau eine Schlüsselfigur bei der Führung der Menschheit ist, indem sie entweder in einem Kreislauf des Gebens und Segens arbeitet oder den Mann benutzt und ein Fluch ist.

Gott schuf die Frau, auf daß sie eine Gehilfin für den Mann wäre.

"Und Gott der Herr sprach: es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei" (1. MOSE 2:18 KJV).

Gott hatte nie die Absicht, daß die Frau Kontrolle über den Mann haben sollte. Gott sprach in 1. MOSE : "... und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein" (1. MOSE 3:16 AMP).

Und im Neuen Testament nannte der Apostel Paulus Gottes Richtlinien für die Autorität in Seinem Königreich:

"Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt" (1. KORINTHER 11:3 AMP).

Satan hat ständig versucht, Gottes Autorität und die Ordnung Seines Königreichs auf Erden zu untergraben. Seit Anfang der Schöpfung wurde die Frau leicht von Satan durch ihre weiblichen Gefühle getäuscht und dadurch benutzt, den Mann vom Willen Gottes wegzubringen.

"Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der Herr gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten, aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß" (1. MOSE 3:1-6 KJV).

Die Gefühle einer Frau sind ein wunderschönes Geschenk von Gott, wenn sie dem Heiligen Geist untergeordnet sind. Aber nicht untergeordnete weibliche Gefühle sind etwas Gefährliches im Leben einer Frau und ein beständiger Angriffspunkt für Satan, wo er seine Ränke und Listen ausüben kann, um sie zu täuschen, irrezuführen und den Mann anzugreifen.

"Und Adam ward nicht verführt; das Weib aber ward verführt und ist der Übertretung verfallen" (1. TIMOTHEUS 2:14 AMP).

Ein Mann Gottes (wahrer Gläubiger in Jesus Christus) muß die Gefühle einer Frau behüten; ein Ehemann muß seine Ehefrau behüten.

"Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, die er als seinen Leib erlöst hat" (EPHESER 5:23 AMP).

Es ist die Absicht des "Geistes der Mutterschaft", die Autorität Gottes im Mann zu untergraben und zu zerstören. Wenn ein Mann seinem Hause nicht in der Autorität Gottes vorsteht (die Hosen anhat), wird er beherrscht, kontrolliert, und die Autorität Gottes wird ungültig gemacht. Der Leib Christi wird geschwächt, und Satan kann durch die Frau die Führung des Mannes beeinflussen und kontrollieren.

Es wird behauptet, daß hinter jedem erfolgreichen Mann eine Frau steht. Die große Frage ist: Was für eine Frau steht hinter dem Mann? Eine liebende, gottesfürchtige Frau bringt dem Mann Segen, eine widerspenstige, manipulierende Frau bringt Fluch. Es ist äußerst wichtig, die Frau hinter dem Mann zu erkennen - ist sie wahrhaftig oder falsch?

Wahres Frausein: Ein Segen

"Lieblich und schön sein ist nichts (weil Schönheit vergänglich ist); ein Weib, das den Herrn fürchtet, soll man loben" (SPRÜCHE 31:30 AMP).

Der Schlüssel zum wahren Frausein ist, eine Frau zu sein, die Gott nachfolgt und Gottesfurcht hat.

Es liegt in der Natur des Menschen, nach dem Äußeren zu bewerten und zu urteilen (durch äußere Erscheinung und Schönheit). Dies bringt den Mann in den Kreislauf einer abhängigen Liebe und dazu, als erstes auf die äußere Zierde und Schönheit einer Frau zu schauen. Die wahre Schönheit einer Frau ist jedoch nicht nur äußere Zierde, sondern vielmehr diese innere Schönheit, die das Vertrauen auf Gott und Seine vollkommene Liebe ausstrahlt.

"Euer Schmuck soll nicht (nur) auswendig sein mit (kunstvollen) Haarflechten, Goldschmuck oder Kleiderpracht, sondern die innere Zierde und Schönheit des verborgenen Menschen des Herzens, im unverderblichen und unvergänglichen Schmuck eines sanften und friedfertigen Geistes, der (nicht beunruhigt oder aufgebracht ist), sondern sehr köstlich vor Gott ist" (1. PETRUS 3:3-4 AMP).

Die wahrhaft gottesfürchtige Frau findet vollkommene Erfüllung im Glauben an die Liebe Gottes und in deren Empfangen. Sie hat einen leuchtenden Geist des völligen Vertrauens auf den allmächtigen Gott, und ihre Freude ist es, Seinen Willen zu tun. Sie führt ein Leben der geistlichen und praktischen Hingabe an Gott und liefert sich Ihm völlig aus. Sie drückt die Liebe Gottes an andere dadurch aus, daß sie ihnen nach ihren Bedürfnissen gibt, und sorgt nicht für sich selbst, denn sie weiß, daß sie von Gott empfangen wird, wenn sie gibt.

"Gebet, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrückt, gerüttelt und überfließend Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen" (LUKAS 6:38 NIV).

Die wahre Schönheit einer Frau wird durch eine Wärme aufrichtigen Trostes und durch einen inneren strahlenden Strom des freudigen Gebens ausgedrückt.

"Ein jeglicher (gebe) nach seinem eigenen Willen und wie er es in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht widerwillig oder sorgenvoll oder unter Zwang, denn Gott liebt (das heißt, er freut sich an, schätzt vor anderen Dingen, und will nicht verlassen oder aufgeben) einen fröhlichen (freudigen, bereit-es-zu-tun) Geber - der von Herzen gerne gibt. Gott aber kann machen, daß alle Gnade ... (jede Gunst und jeder irdische Segen) unter euch reichlich sei ..." (2. KORINTHER 9:7-8 AMP).

Satan versucht, durch das schwächere Wesen der Frau, die Schwachheit ihrer Gefühle und ihren fleischlichen Wunsch nach den Freuden und der Sicherheit der Welt (ihre Vorstellung von erfülltem Leben) sie abzulenken, zu täuschen und zu kontrollieren.

Eine wahre Frau Gottes muß vom Heiligen Geist Gottes beeinflußt, geleitet und kontrolliert werden.

"Ich sage aber: wandelt und lebt ständig im (heiligen) Geist - empfänglich für und kontrolliert und geleitet vom Geist dann werdet ihr sicherlich den Lüsten und Wünschen des Fleisches (der menschlichen Natur ohne Gott) - nicht gefällig sein. Denn die Wünsche des Fleisches streiten wider den (Heiligen) Geist, und die (Wünsche des) Geistes streiten wider das Fleisch (gottlose menschliche Natur) ..." (GALATER 5:16-17 AMP).

Es ist eine Täuschung und Lüge, daß man wahres Frausein ohne Gott erlangen kann. Nur Gott allein kennt das Herz des einzelnen Menschen und kann es reinigen und ändern.

"Das Herz ist das trügerischste Ding und hoffnungslos böse. Keiner kann wirklich ergründen, wie schlecht es ist! Nur der Herr kennt es!" (JEREMIA 17:9 LB).

Die Früchte des Geistes können nur aus einem mit Gottes Heiligem Geist erfüllten Leben strömen.

"Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut und Selbstkontrolle ..." (GALATER 5:22 NIV).

Eine Frau muß darauf vertrauen, daß Gott für ihre Bedürfnisse sorgt. Wenn sie Gott vertraut, daß Er für ihre Bedürfnisse sorgt, dann wird sie nicht den Mann manipulieren, daß er für sie sorgt. Vertrauen und ehrliche Gottesfurcht müssen die Fundamente für eine wahrhaft gottesfürchtige Frau sein.

Was für ein köstliches Geschenk ist eine Braut für einen Bräutigam, die in Gottes Wegen als wahre Frau aufgezogen worden ist.

Die gottesfürchtige Ehefrau

"Ihr Frauen, seid untertan - seid untergeordnet und paßt euch an - euren Männern als (ein Gottesdienst) dem Herrn" (EPHESER 5:22 AMP).

Gott hat eine perfekte Ordnung, durch die Seine Kraft und Segnungen in einer Familie freigesetzt werden. Für den Mann ist der Wandel in Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber Gott der Schlüssel dazu, daß in der Familie Gottes Reich aufgerichtet wird. Indem sich eine Frau im Gehorsam ihrem Ehemann unterordnet, kommt sie unter den Deckmantel (Schutz) und die Autorität Gottes. Die unverheiratete Frau kommt unter die Autorität von Männern im Leib Christi, die von Gott mit einem Amt bekleidet wurden.

"Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt" (1. KORINTHER 11:3 NIV).

Durch ein Leben in dieser Ordnung nach dem Reich Gottes empfangen sowohl der Mann als auch die Frau Segnungen, die Wohlergehen, Glück und Schutz bringen. Da eine Frau leicht durch ihre Gefühle getäuscht werden kann, muß sie von einem gottesfürchtigen Mann gedeckt werden, der sie beschützt. In der Schrift wird Abrahams Frau Sara als Beispiel für eine gottesfürchtige Ehefrau genannt:

"Desgleichen sollt ihr verheirateten Frauen euren eigenen Ehemännern untertan sein (unterstellt euch als Untergeordnete und von ihnen Abhängige und paßt euch ihnen an). Auf daß die, die nicht gehorchen dem Wort (Gottes), nicht durch Worte sondern durch den (gottesfürchtigen) Wandel ihrer Frauen gewonnen werden können, wenn sie die reine und sittsame Weise sehen, in der ihr wandelt, zusammen mit der Ehrfurcht (für euren Ehemann, das heißt, ihr müßt für ihn alles empfinden, was Ehrfurcht mit einschließt) - ihn respektieren, sich ihm beugen, ihn fürchten, (fürchten bedeutet) ehren, achten (wertschätzen, preisen), und (im menschlichen Sinne) ihn verehren, (und verehren bedeutet euren Ehemann) bewundern, loben, ergeben sein, von ganzem Herzen lieben und sich an ihm freuen. Denn so haben sich (waren gewohnt) auch vorzeiten die frommen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und ihren Männern untertan waren - sich ihnen anpaßten als die Zweitrangigen und von ihnen Abhängigen. Wie die Sara Abraham gehorsam war (seiner Leitung folgte und seine oberste Führung über sich anerkannte), indem sie ihn Herr - Meister, Führer, Autorität nannte. Und ihr seid nun ihre wahren Töchter, wenn ihr recht tut und euch durch nichts beirren lasset - hysterischen Ängsten Raum gebt oder zulaßt, daß Unruhe euch erschüttert. Desgleichen ihr Männer wohnet bei ihnen (euren Frauen) mit Vernunft, mit einer verständigen Anerkennung (der Eheverbindung), und gebet der Frau als dem (körperlich) schwächeren Geschlecht die Ehre, aber (bedenket, daß ihr) gemeinsame Erben der Gnade (Gottes unverdienter Liebe) des Lebens seid ..." (1. PETRUS 3:1-2,5-7 AMP).

Als biblisches Beispiel für die Frauen beschreibt auch das Buch Esther deutlich sowohl den Segen als auch den Fluch des Frauseins. Königin Vashti ist ein Beispiel für eine Frau, die nicht in Unterordnung und Gehorsam wandelt. Sie rebelliert gegen das Gebot des Königs (Hexerei) und manipuliert und stellt sich selbst über seine Autorität und Souveränität.

"Denn es wird diese Tat der Königin allen Frauen bekanntwerden, so daß sie ihre Männer verachten und sagen: der König Ahasveros gebot der Königin Vashti, vor ihn zu kommen, aber sie wollte nicht" (ESTHER 1:17 AMP).

Im selben Buch ist Königin Esther das Beispiel einer wahrhaft gottesfürchtigen Frau. Vor allem hatte sie die ehrerbietige Gottesfurcht in ihrem Herzen und wandelte in Unterordnung, Gehorsam und selbstverleugnender Liebe.

"Und Esther hatte noch nichts gesagt von ihrer Herkunft und von ihrem Volk, wie Mardochai geboten hatte, denn sie gehorchte Mardochais Gebot, Gott zu fürchten und seine Befehle auszuführen ..." (ESTHER 2:20 AMP).

Königin Esther konnte Gottes Plan erfüllen, und zwar nicht durch Manipulation und Kontrolle über den König, sondern vielmehr durch Vertrauen auf Gott und Seine Kraft und Güte. Sie war nicht selbstsüchtig und vollkommen bereit, ihr eigenes Leben zu opfern, um ihr Volk (die Juden) zu retten. Als sie sich vorbereitete, zum König zu gehen, übertraf diese innere Schönheit der Unterordnung und des Vertrauens auf Gott bei weitem ihre äußerliche Schönheit.

"Königin Esther sprach: so geh hin und versammle alle Juden, die in Susa sind, und fastet für mich, daß ihr nicht eßt und trinkt drei Tage lang. Auch ich und meine Dienerinnen wollen so fasten. Und dann will ich zum König hineingehen entgegen dem Gesetz. Komme ich um, so komme ich um" (ESTHER 4:16 AMP).

"Die Königin Esther antwortete: hab ich Gnade vor dir gefunden, o König, und gefällt es dem König, so gib mir mein Leben um meiner Bitte willen und mein Volk um meines Begehrens willen" (ESTHER 7:3 AMP).

Die Frau Gottes ist wie ein köstlicher Baum, der in der Liebe Gottes gepflanzt und tief in ihr verwurzelt ist. Wenn sie sich dem Heiligen Geist unterordnet und Ihm erlaubt, als der nahrhafte und lebenspendende Saft durch sie zu fließen, bringt sie Frucht hervor.

"Die Frucht aber des (Heiligen) Geistes (die Werke, die Seine Gegenwart in uns vollbringt) ist Liebe, Freude (Fröhlichkeit), Friede, Geduld (Ausgeglichenheit, Nachsicht), Freundlichkeit, Gütigkeit (Barmherzigkeit), Treue (Unterordnung), Sanftmut, Selbstkontrolle (Selbstbeherrschung, Beständigkeit) ..." (GALATER 5:22-23 AMP).

Die wahrhaft gottesfürchtige Frau ist eine Widerspiegelung der Welt der wahren Liebe Gottes.

"Die Liebe ist sehr geduldig und freundlich, niemals eifersüchtig oder neidisch, niemals aufgeblasen oder stolz, niemals hochmütig oder selbstsüchtig oder roh. Die Liebe sucht nicht das ihre. Sie ist nicht reizbar oder empfindlich. Sie läßt sich nicht erbitten und wird es sogar fast nicht bemerken, wenn andere etwas Falsches tun. Sie freut sich niemals über Ungerechtigkeit, sondern freut sich immer, wenn die Wahrheit siegt. Wenn du jemanden liebst, dann bist du ihm treu, ganz gleich, was es kostet. Du wirst ihm immer glauben, immer das Beste von ihm erwarten und immer die Stellung behaupten, um ihn zu verteidigen" (1. KORINTHER 13:4-7 LB).

Falsches Frausein

Durch eine Frau, die Gott nicht vertraut und sich Ihm nicht im Gehorsam unterwirft und die immer nur selbstsüchtig nach ihren eigenen Interessen sucht, wird das Wesen und der Geist Satans arbeiten - Rebellion und Selbsterhöhung. Da ist keine Gottesfurcht in ihrem Herzen.

"Habt ihr vergessen die Sünden eurer Väter, die Sünden der Könige von Juda, die Sünden ihrer Frauen (die an ihren fremden Götzen festhielten), dazu eure eigenen Sünden und die Sünden eurer Frauen (die ihre Königinnen nachahmten) ... sie haben sich bis auf diesen Tag nicht gedemütigt - reumütig, bußfertig und zerschlagen um ihrer Schuld und Sünden willen -, weder haben sie mich gefürchtet und verehrt, noch wandeln sie in meinem Gesetz und in den Rechtsordnungen, die ich euch und euren Vätern gegeben habe" (JEREMIA 44:9-10 AMP).

Es gibt nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl für eine Frau - Gott zu vertrauen oder sich selbst zu vertrauen!

Wenn sich eine Frau nicht auf Gott verläßt und Ihm vertraut, daß Er sie erfüllt (wodurch sie ein Segenskanal wird), dann wird sie ein Gefäß der Gottlosigkeit und der Selbstsucht. Um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wird sie mit ausgeklügelter Manipulation und Kontrolle anfangen und ihre Schönheit, Talente und Fähigkeiten dazu einsetzen, um ihren Willen zu erreichen. Dies ist eine gefährliche Fälschung des echten Frauseins, weil es so aussieht, als ob sie ihre Fähigkeiten und Dienste wie z.B. Kochen, Verpflegen, Lehren, Sex usw. zum Wohle der anderen anbietet. Aber in Wirklichkeit werden sie benutzt, um ihre eigenen Wünsche zu erfüllen. Eines der größten Bedürfnisse einer Frau ist das Gefühl der Sicherheit. Wenn sich eine Frau in der Liebe Gottes nicht sicher fühlt, wird sie versuchen, ihre eigene Sicherheit zu schaffen, indem sie Pläne schmiedet und Umstände und Personen manipuliert, um dieses Image von Sicherheit zu erfüllen. Ihr ganzes Leben wird von ihr selbst geleitet und kontrolliert. Dies ist ein Kreislauf des Gebens, um zu bekommen! Die Täuschung liegt darin, daß sie und andere glauben, daß sie liebevoll und gebefreudig ist, es basiert jedoch alles darauf, die Bedingungen für ihre Vorstellung von Sicherheit zu schaffen und ist deshalb von Bedingungen abhängig. Dieses Muster ist die ideale Grundvoraussetzung für das Werk Satans.

Satan trachtet danach, die wahre Autorität und Ordnung Gottes zu untergraben und die Menschheit des Segens zu berauben, der aus dieser Ordnung strömt. Er errichtet ein falsches Autoritätssystem, indem er die Täuschung schafft, daß von einer Frau echte Liebe, Kindererziehung, Erfüllung und echter Schutz kommen kann. Da ein Mann zu einer Frau gehen muß, um seine Grundbedürfnisse wie das Verlangen nach Essen und Sex befriedigt zu bekommen, ist er ein Opfer dieser Täuschung. Satan führt den Mann von der wahren Erfüllung in Gott weg, indem er ihn mit dem Geist des "Ich bin die Erfüllung" verleitet.

Der Geist des "ICH BIN"

Gott der Allmächtige ist Liebe. Er ist bedingungslose Liebe, und Er allein kann in jedem von uns das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit voll und ganz erfüllen. Er ist der Große ICH BIN, der Schöpfer und Erfüller des ganzen Universums durch seinen Sohn Jesus Christus.

"Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin und was ich bin ..." (2. MOSE 3:14 AMP).

Satan hat einen antichristlichen falschen Geist mit dem Namen "Ich bin die Erfüllung" entfesselt, der sich durch die "Himmelskönigin" und den Geist der Mutterschaft manifestiert und vorgibt, der Eine zu sein, der erfüllt und schützt und befriedigt. Dies wird besonders von Müttern bei ihren Kindern eingesetzt und wird für die Mutter durch die Kinder zum Götzendienst. Dies gibt ihr eine gewaltige Kontrolle über deren Leben. Aber es basiert alles auf Liebe unter Bedingungen und dient dazu, sich über Gott und Seine bedingungslose Liebe lustig zu machen. Satan benutzt die Herrschernatur in der Frau, um sie dazu zu bringen, sich selbst über Gott zu erheben. Dies führt zu Ungehorsam und Rebellion gegenüber Gott.

"Denn du (Babylon, Königin des Himmels, Geist der Mutterschaft) hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du sagtest: niemand sieht mich. Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, und du sprachst in deinem Herzen und Verstand: ich bin's und sonst keine!" (JESAJA 47:10 AMP).

Diese falsche Autorität wird benutzt, um Menschen in emotionaler und geistiger Gefangenschaft zu halten. Sie wurde nicht nur von Müttern gegenüber Kindern benutzt, sondern auch von der Ehefrau gegenüber ihrem Ehemann, Schwester gegenüber Schwester und bei zahlreichen anderen Verbindungen. Durch den Geist der Mutterschaft und der "Himmelskönigin" hat Satan diese Strategie der falschen Autorität mit der vorrangigen Absicht eingesetzt, die Männer Gottes zu verführen und davon abzuhalten, den Willen Gottes zu tun. Die gottlose Frau war in der ganzen biblischen Geschichte das Hauptinstrument in dieser Strategie gewesen. Es folgen nur einige Beispiele.

Im Garten Eden überredete Eva Adam, Gott ungehorsam zu sein (1. MOSE 3:1-13).

"... hast du gegessen von dem Baum, von dem ich (Gott) dir gebot, du solltest nicht davon essen? Und der Mann (Adam) sprach: Das Weib (Eva), das du mir zugesellt hast, gab mir (Frucht) von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der Herr zum Weibe (Eva): Was hast du da getan? Und das Weib (Eva) sprach: Die Schlange (Satan) verführte mich (legte mich herein, trickste mich aus und betrog), und ich aß" (1. MOSE 3:11-13 AMP).

Satan benutzte Moses Ehefrau, um ihn dazu zu bringen, Gott nicht zu gehorchen. Zipporas Widerstand gegen Gottes Gebot, ihren Sohn zu beschneiden (weil sie ihn davor schützen wollte, daß ihm wehgetan wurde), kostete Mose fast das Leben (2. MOSE 4:24-26):

"Und als Mose unterwegs an einem (Ruhe-) Ort war, kam der Herr Mose entgegen und suchte ihn zu töten (schlug ihn mit einer schweren und fast tödlichen Krankheit). Denn offensichtlich hatte er einen seiner Söhne nicht beschnitten, da sein Weib sich dem widersetzte ..." (2. MOSE 4:24-25 AMP).

Später in der Geschichte benutzte Satan Delila, um einen der stärksten Männer in der Geschichte zu vernichten. Simson verlor seine Stärke, den Willen Gottes zu tun und verlor am Ende sein Leben, weil Delila ihn verführte (RICHTER 16:4-31).

"Und sie (Delila) ließ Simson einschlafen in ihrem Schoß; und sie rief einen, der ihm die sieben Locken seines Hauptes abschnitt. Und sie fing an, ihn (Simson) zu bezwingen, da war seine Kraft von ihm gewichen. Und sie sprach zu ihm: Philister über dir, Simson! Als er nun von seinem Schlaf erwachte, sprach er: ich will frei ausgehen, wie ich früher getan habe, und will mich losreißen. Aber er wußte nicht, daß der Herr von ihm gewichen war" (RICHTER 16:19-20 AMP).

Einer von Gottes auserwählten Männern, der ein Mann nach Seinem Herzen war, ging Satan durch die liebliche Bathseba in die Falle. König David wurde wegen seiner Begierde nach Bathseba zum Ehebrecher und Mörder (2. SAMUEL 11:1-27). Anstatt daß David mit dem Rest der Könige in den Krieg zog, blieb er zurück und fiel durch die Schönheit der Frau eines anderen Mannes in Versuchung. Sein Wunsch nach Bathseba brachte ihn dazu, ihren Ehemann Uria in der Schlacht töten zu lassen.

"Und als Urias Frau hörte, daß ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Ehemann. Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem Herrn mißfiel die Tat, die David getan hatte" (2. SAMUEL 11:26-27 AMP).

König Davids Sohn war König Salomo. König Salomo war ein von Gott reich gesegneter Mann. Er hatte alles - Macht, Reichtümer, Ruhm, Weisheit, Frauen. Gott versuchte, Salomo vor der Zerstörung durch die bösen Geister des Götzendienstes der ihn umgebenden heidnischen Völker zu schützen, indem Er ihm gebot, sich nicht mit ihnen zu verheiraten oder zu vermischen. Diese Völker waren der Baalsverehrung und Verehrung der "Himmelskönigin" hingegeben.

"Aber der König Salomo liebte (zum Trotz) viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hethitische Frauen - aus solchen Völkern, von denen der Herr den Kindern Israel gesagt hatte: geht nicht zu ihnen und laßt sie nicht zu euch kommen; denn sie werden gewiß eure Herzen ihren Göttern zuneigen. Trotzdem hing Salomo mit Liebe an diesen. Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen, Prinzessinnen und dreihundert Nebenfrauen, und seine Frauen wendeten sein Herz von Gott weg. Denn als er alt war, neigten seine Frauen sein Herz anderen Göttern zu, und sein Herz war nicht völlig (vollständig und ganz) bei dem Herrn, seinem Gott ..." (1. KÖNIGE 11:1-4 AMP).

Satan arbeitete im gesamten Verlauf der Menschheitsgeschichte hindurch durch diese und viele andere Frauen, um die Männer nicht nur davon abzulenken, den Willen Gottes zu tun, sondern um die Männer und Propheten Gottes in Wirklichkeit zu vernichten. Er hat ständig versucht, den Blick des Menschen für die wahre Kenntnis Gottes und Gottes kostbaren Plan für die Errettung der menschlichen Rasse zu verfinstern. Das Weib Isebel wurde von Satan mächtig benutzt, um die wahren Propheten Gottes zu vernichten. Sie war eine Götzendienerin und Baalsverehrerin, die von der satanischen Himmelskönigin beeinflußt und kontrolliert wurde und die Hexerei und Kontrolle einsetzte, um Gottes Propheten zu verfolgen.

"... wie kann Friede herrschen, solange die Hurerei deiner Mutter Isebel und ihre Zaubereien so viele sind? Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, schlagen, daß ich das Blut meiner Knechte, der Propheten und das Blut aller Knechte des Herrn (die gestorben sind) räche, das die Hand Isebels vergossen hat" (2. KÖNIGE 9:22,7 AMP).

Sogar zu der Zeit, als Jesus Christus auf der Erde war, um Gottes meisterhaften Plan zu erfüllen, bekämpfte und vernichtete Satan den Propheten Gottes - Johannes den Täufer - durch die Frau Herodias. Herodias benutzte ihre Tochter, die vor König Herodes tanzte und ihn dazu verleitete, Johannes den Täufer enthaupten zu lassen (MATTHÄUS 14:3-11).

"Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!" (MATTHÄUS 14:8 AMP).

Selbst Maria, die Frau, die Gott benutzte, um Seinen Sohn Jesus Christus zur Welt zu bringen, blieb vom Einfluß des Geistes der Mutterschaft nicht verschont. Satan versuchte, ihre Stellung als Mutter Jesu auszunutzen, um die Kraft und Autorität des Sohnes des allmächtigen Gottes zu zerstören. Jesus war als Junge von 12 Jahren der wahren Autorität Gottes, Seines Vaters, gehorsam und nicht der satanischen, falschen Autorität des Geistes der Mutterschaft. Jesus war (ohne das Wissen seiner irdischen Eltern) in Jerusalem zurückgeblieben, um mit den Lehrern im Tempel zu reden (LUKAS 2:40-52).

"Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: was ist's daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?" (LUKAS 2:46-49 LB).

Bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa, als Jesus ein Mann war und mit seiner irdischen Mission begann, offenbarte sich wiederum der Geist der Mutterschaft (JOHANNES 2:1-5).

"Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was geht's dich an, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen" (JOHANNES 2:3-4 MOD).

Später wurde Jesus in seiner irdischen Mission noch einmal mit der Forderung von Maria, Seiner weltlichen Mutter, konfrontiert.

"Da er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter" (MATTHÄUS 12:46-50).

Über die Jahrhunderte hinweg ist die Frau für viele ein Geheimnis geblieben. Segen oder Fluch - was trifft zu? Das Geheimnis wird durch die Weisheit, die König Salomo gegeben wurde, enthüllt:

"Wer eine wahre Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und Wohlgefallen erlangt vom Herrn" (SPRÜCHE 18:22 AMP).

- oder -

"Und ich fand (von allen sündigen Torheiten ist keine so gefährlich, einen von Gott abzulenken, wie gottlose Frauen). Bitterer als der Tod ist ein Weib, das ein Fangnetz ist und Stricke ihr Herz und Fesseln ihre Hände. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen, aber der Sünder wird durch sie gefangen" (PREDIGER 7:26 AMP).

Der Geist der "Himmelskönigin", der durch diese abgöttischen Frauen kam, war das Tödlichste, dem König Salomo jemals begegnet war. Und heute im 20. Jahrhundert ist der Geist der Mutterschaft (Himmelskönigin) immer noch der tödlichste Geist, der die Menschheit beeinflußt.