Der Schwindel mit der Evolution

 

"Ein junger Mann, der kürzlich an der Universität von Florida einen Kurs in Anthropologie belegte, erzählte mir, daß er völlig überrascht gewesen war, als die Professorin am Kursende die Aufrichtigkeit besaß, vor der gesamten Klasse einzugestehen, daß es sich bei dem Stoff, den sie in diesem Semester durchgenommen hatten, um reine Spekulation handle und daß sie nicht einen einzigen Beweis hätte, der sie stützen könnte."

"O Timotheus! Bewahre, was dir anvertraut ist, und meide die ungeistlichen, losen Geschwätze und das Gezänke der fälschlich sogenannten Erkenntnis, zu welcher sich etliche bekennen und irren ab vom Glauben. Die Gnade sei mit euch!" (1. TIMOTHEUS 6:20-21).

Mark Twain sagte in seinem Buch "Life on the Mississippi": "Mit der Wissenschaft ist es irgendwie faszinierend. Aus der kleinsten Kapitalanlage in Fakten lassen sich da Riesenprofite in Mutmaßungen herausholen. Ich bin sicher, daß diese Aussage auf keine Disziplin der Naturwissenschaft mehr zutrifft als auf die sogenannte Wissenschaft der Evolutionslehre."

Der Titel meines Aufsatzes lautet "Der Schwindel mit der Evolution". Der englische Originaltitel ist ein Wortspiel und eine Anspielung auf eine englischsprachige Fernsehsendung. Er handelt davon, daß die Evolution mehr als bloß wissenschaftliche Fehler macht: Sie betrügt vorsätzlich und bewußt. Und so ist das Schlimme am Darwinismus, daß mit seinem Aufkommen ein Element der Unglaubwürdigkeit in die Wissenschaft hineinkam, wie es nie zuvor geschehen war.

Ich zitiere etwas aus einem Schreiben von Dr. W.R. Thompson, dem weltberühmten Insektenforscher. Er war für viele Jahre Direktor des Commonwealth Institute of Biological Control, zu deutsch des Staatlichen Institutes für Biologische Überwachung in Ottawa, Kanada. Thompson war als Wissenschaftler so renommiert, daß er 1959 auserwählt wurde, einen Kommentar zur hundertjährigen Jubiläumsausgabe der Publikation von Darwins Werk "Entstehung der Arten" zu schreiben. Seine Worte sind ein Angriff aus der Breitseite von einem der weltgrößten Wissenschaftler gegen die Evolution. Es lohnt sich, seinen Kommentar zu lesen: "Unnormal und unerwünscht in der Naturwissenschaft ist die Situation, in der Menschen sich zusammenschließen, um eine wissenschaftlich nicht haltbare Doktrin zu verteidigen. Denn hier wird nicht in wissenschaftlicher Weise experimentiert und demonstriert, sondern versucht, die Glaubwürdigkeit gegenüber der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, indem das Hinterfragen unterlassen und Problemstellungen ausgeschlossen werden." Später erklärte er: "Der Erfolg des Darwinismus bedeutet den Verfall der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit."

Dr. T.N. Tahmisian, ein Psychologe der Atomic Energy Commission, der Kommission für Atomare Energie, stellte fest: "Sind Wissenschaftler, wenn sie die Evolution für eine lebendige Tatsache ausgeben, gute Wissenschaftler? Nein! Hochstapler sind sie. Ihre Geschichten sind der größte Schwindel, den es je gegeben hat."

Gehen wir jetzt auf die einzelnen Geschichten ein und prüfen wir, ob sie wissenschaftlich haltbar und belegbar sind, oder tatsächlich nur der größte, je verbreitete Schwindel. Wir werden feststellen, ob hier nur Fehler gemacht worden sind oder ob es sich tatsächlich um zahlreiche Hinweise für die absichtliche Verletzung der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit handelt, indem klare Lügen aufgebracht werden, nur um eine Theorie aufrechtzuerhalten.

Die Rekapitulationstheorie

Alle, die sich jemals eingehend mit naturwissenschaftlichen Vorgehensweisen und Verfahren beschäftigt haben, werden sich an das biogenetische Grundgesetz von Professor Ernst Haeckel erinnern. Haeckel war einer der ersten Vertreter der Rekapitulationstheorie, die in der bekannten Aussage "Die Ontogenese ist eine kurze Wiederholung der Phylogenese" zusammengefaßt wird. Sie besagt, ein menschlicher Keimling durchlaufe bei seiner Entwicklung in der Gebärmutter (Ontogenese) kurz alle Stadien der Stammesentwicklung (Phylogenese). So werde der Keimling, der zunächst aus einer Zelle bestehe, zu einem Vielzeller, gehe dann von einem fischähnlichen Zustand mit Kiemen in einen affenähnlichen mit Schwanz über und werde schließlich zu einem Menschen, der kurz alle vermeintlichen Stadien der angenommenen evolutionistischen Menschheitsgeschichte passiere.

Diese Theorie wurde im letzten Jahrhundert vom deutschen Professor Ernst Haeckel dargelegt. Haeckel war ein leidenschaftlicher Anhänger Darwins. Einige Jahre später fand man Unstimmigkeiten, hinter denen man Absicht und Vorsatz vermutete. Denn gerade zu der Zeit, als man seine Skizzen vom Keimling mit Bedacht und Sorgfalt betrachtete, wurden, was den Fetus und die Embryonalentwicklung angeht, vermehrt Kenntnisse gewonnen. Man stellte Professor Haeckel vor das Universitätsgericht von Jena und befand ihn für schuldig. Zerknirscht gestand er, mit seinen Fälschungen wollte er die Evolutionstheorie stützen.

Später fügte Haeckel hinzu: "Eigentlich stünde mir ein härteres Urteil zu ... wenn diese Anklage nicht auch auf Hunderte von anderen der besten Forscher und Biologen zuträfe."

Es ist nur schlimm, daß die Rekapitulationstheorie immer noch in den Schulen gelehrt wird, obwohl sie schon seit vielen Jahren überholt ist. Infolgedessen kam es vor 15 Jahren zu einer Diskussion über das Thema Evolution contra Schöpfung zwischen einem Biologieprofessor des Broward Community College und dem Gastprediger Dr. Robert Strong, der wegen einer Reihe von theologischen Schriften, die er verfaßt hatte, in unsere Gemeinde eingeladen wurde. Dr. Strong zerriß sein evolutionistisches Gegenüber förmlich in Stücke. Diesem blieb am Schluß nichts weiteres übrig als zu sagen: "Meine Position für die Evolution wird allein durch den unbestreitbaren embryologischen Beweis aufrechterhalten, daß die 'Ontogenese eine kurze Wiederholung der Phylogenese ist.'"

Er hatte keine Ahnung von der Erklärung, die der Direktor der Britischen Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften, einer der berühmtesten Embryologen der Welt, darüber gab, daß alle Daten über den sich entwickelnden menschlichen Keimling jetzt bekannt wären und die Embryologie in keiner Weise die Evolutionstheorie unterstützte. Dieses Geständnis machte dieser übrigens gar nicht gerne, und seine Enttäuschung war ihm anzumerken. Damit gründete unser Biologieprofessor seinen Glauben an die Evolution auf einen Beweis, der null und nichtig war! Und doch lehrt man seit über 100 Jahren Millionen und Abermillionen von Studenten immer noch die Rekapitulationstheorie, daß also die Ontogenese eine kurze Wiederholung der Phylogenese sei und der Embryo und der wachsende Fötus den Beleg für die Evolutionstheorie liefern. Eine bewußte Lüge! Es scheint in der Tat, daß Dr. Thompsons Bemerkung, das Aufkommen des Darwinismus habe zum Niedergang der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit geführt, wahr ist, wenigstens in diesem Fall.

Der Piltdown-Mensch

Gehen wir zunächst auf den abgefeimtesten aller Schwindel ein: Die Entdeckung des gefeierten Piltdown-Menschen. Im Jahre 1912 entdeckten in einer Kiesgrube bei Piltdown in England Arthur Smith-Woodward, der Direktor des Britischen Museums für Naturgeschichte in London, und der Arzt und Amateurpaläontologe Charles Dawson einen Unterkieferknochen und den Teil eines Schädels. Der Unterkieferknochen hatte Ähnlichkeit mit dem eines Affen, jedoch fehlten ihm die weiten Zähne, die ein Affenunterkiefer normalerweise besitzt. Auch war er braun und offensichtlich sehr, sehr alt. Die "Entdekkung" wurde gepriesen als Eoanthropus dawsoni, der Dawn-Mensch, das erste "Missing link". Über 40 Jahre bewunderten Millionen von Studenten in den Museen der ganzen Welt die Bilder des rekonstruierten Dawn-Menschen. Endlich hatte man das gesuchte Missing link gefunden!

40 Jahre später wurden der Schädel und der Unterkieferknochen dem gerade entwickelten Fluorid-Test unterzogen. Man stellt fest, daß der Schädel nicht wie erst angenommen 500.000 Jahre alt ist, sondern nur etwa 2000 Jahre alt! Und der Unterkieferknochen war nur ein paar Jahrzehnte alt! Er wurde dann unter dem Mikroskop untersucht, wobei man entdeckte, daß die Zähne vorsichtig zugefeilt waren, um menschlichen Zähnen ähnlich auszusehen. Der ganze Knochen war mit Eisensalz und Dichromat gefärbt, damit er sehr alt aussah. Er war dann vergraben worden, um später angeblich zufällig von Dr. Dawson gefunden zu werden. Dieser wurde dann für Eoanthropus dawsoni berühmt. So war es zu dem Betrug gekommen, der Millionen von Studenten vom Glauben an die spezielle Schöpfung abgebracht hatte. Der Piltdown-Mensch ist ein totaler Schwindel zum Schaden aller!

Der 'Fall des Hochmuts'

Der nächste Schwindel, den ich hier behandle, ist auch als "Fall des Hochmuts" bekannt. Vor mehr als 100 Jahren entdeckte man in Südwestfrankreich das Bruchstück eines Meteoriten. Das geschah nur 5 Wochen nach Pasteurs einschneidender Rede und Demonstration, in der er den Gedanken an eine spontane Entstehung von Leben völlig widerlegt und verworfen hatte. Die Evolutionisten waren in Aufruhr gebracht, und auf einmal wurde das Bruchstück eines Meteoriten mit organischem Material gefunden. Eine kürzliche Untersuchung ergab jedoch, daß dieser Fund vor 100 Jahren ein höchst ausgeklügelter Trick war. Offensichtlich hatte der Betrüger den Meteoritensplitter so lange durchnäßt, bis er weich war. Er bestrich die Oberfläche mit Leim zum Binden und versah sie mit organischem Material, das irdischen Ursprungs war. Er deckte das Bruchstück ab und beheizte es, um irdische Glutbedingungen nachzuahmen. Schließlich verkaufte er es als sichtbare Bestätigung für die natürliche Evolution des Lebens, das über Meteoriten auf die Erde gelangt wäre! Hier haben wir also einen anderen absichtlichen Schwindel, um unsere Kinder in die Irre zu führen.

Die Scopes-Verhandlung?

Natürlich gibt es auch die berühmte Scopes-Verhandlung. Die meisten Leute haben nicht durchschaut, daß die schädlichste Lüge mit dem Gespräch zwischen Clarence Darrow und William Jennings Bryan aufkam. Der Atheist und Evolutionist Darrow fragte Bryan, ob er sich vorstellen könnte, daß vor einer Million Jahre in seinem Heimatstaat Nebraska eine ganze Menschenrasse gelebt hätte. Bryan gab zurück, daß er das nicht könnte und es auch nicht glaubte. Darrow stellte ihm dann Dr. Henry Fairfield Osborn vom Amerikanischen Museum für Naturgeschichte vor, der zu dieser Zeit der angesehenste Paläontologe Amerikas war. Dieser bezeugte dann auch, daß gerade 3 Jahre zuvor, im Jahr 1922, der Beweis dafür erbracht worden wäre, vor über einer Million Jahre hätte eine Menschenrasse im US-Bundesstaat Nebraska gelebt. Bryan war sprachlos.

Diese sogenannte neue Erkenntnis wurde in aller Welt verkündet. Wissenschaftler gingen der Sache nach und fanden, daß ihr eine Entdeckung durch Harold Cooke zugrunde lag. Sein Fund hatte die wissenschaftliche Bezeichnung Hesperopithecus haroldcookii bekommen. Doch was fanden die Wissenschaftler? Sie stießen darauf, daß der ganze Beweis aus einem einzigen Zahn bestand; nicht etwa aus Zähnen oder einem Kieferknochen oder einem Schädel, nein, aus einem einzigen Zahn! Etwas später fanden sie in derselben Gegend einen anderen Zahn, der dem ersten gleich war. Dieser Zahn jedoch war noch an seinem Kieferknochen befestigt, dessen Skelett größtenteils erhalten ausgegraben wurde. Es handelte sich um das Skelett eines Schweines, genaugenommen um das einer ausgestorbenen Schweinesorte! Dr. Duane Gish erklärte, es wäre "weder ein menschenähnlicher Affe noch ein affenähnlicher Mensch, sondern ein ausgestorbenes Schwein." Er sagte: "Ich glaube, wir haben hier den seltenen Fall, in dem ein Wissenschaftler aus einem Schwein einen Menschen und ein Schwein aus einem Wissenschaftler einen Affen gemacht hat."

Doch darf ich Ihnen, meine Freunde, mitteilen, daß Hesperopithecus heroldcookii in seiner ganzen Pracht, in trauter Umgebung, umringt von seiner Familie am Feuer sitzend und den Knüppel lässig über die Schulter gelegt in allen Formen, Zeichnungen, Abbildungen und Plastiken unsere Lehrbücher, Schulen und Museen ziert. Sie haben den ganzen Burschen rekonstruiert. Da ist er, für alle und jedermann sichtbar und zugänglich; und kommt doch nur aus dem Zahn eines Schweines! Hatte also eine ganze Menschenrasse vor einer Million Jahre in Nebraska gelebt? Vielleicht in den Augen eines Schweines oder in seinem Zahn!

Pithecanthropus

Es mußte wohl jeder Student, der die Universität besuchte, geglaubt haben, er hätte den Durchbruch geschafft, wenn er das Wort "Pithecanthropus" aussprechen konnte! Wörtlich bedeutet es "aufgerichteter Affenmensch". Pithecanthropus wurde von dem Holländer Eugene Dubois entdeckt, der extra deshalb von Holland nach Java gegangen war, um einen Affenmenschen zu finden. Hier kann man gewiß naturwissenschaftliche Zielstrebigkeit vermuten, wenn einer um die halbe Welt reist, nur um einen Affenmenschen zu finden, und schwupp, ihn auch gleich gefunden hat.

Doch hätte Dubois seinen Fund niemandem gezeigt. Das einzige, was er gezeigt hätte, wäre der Plastikabdruck, den er von einem Schädelknochen gemacht hatte. Dubois hatte einen Oberschenkelknochen und ein Schädeldach gefunden. Es war sehr offensichtlich, daß der Oberschenkel menschlich war, und der Schädelknochen hatte affenähnliche Natur. In der Annahme, daß beide Knochen von ein und demselben Wesen stammten, fügte er sie zusammen und nannte das Gebilde Pithecanthropus erectus.

Aber Eugene Dubois verschwieg einige wichtige Tatsachen. Er erzählte zum Beispiel nicht, daß der Beinknochen etwa 50 Fuß stromabwärts vom Schädelknochen gefunden worden war. Er erwähnte auch nicht, daß auf gleicher Höhe wie den Schädel des Pithecanthropus er zwei menschliche Schädel gefunden hatte (bekannt als Wadjak 1 und 2), die eine Schädelkapazität von etwa 1550 - 1650 cm3 aufwiesen (wahrscheinlich mehr, als die meisten von uns haben).

26 Jahre lang hielt Dubois diese beiden sehr jungen Menschenschädel unter den Bodenbrettern seines Schlafzimmers versteckt. Er wußte, wenn es herauskäme, daß er sie auf gleicher Höhe gefunden hatte und sie womöglich gleich alt waren, könnte Pithecanthropus ganz sicher nicht der Ahnherr des Menschen sein. Kurz bevor Dubois starb, verriet er, daß der Schädel von einem Gibbon-Affen und nicht von einer Art Affenmensch stammte.

Der Neandertaler

Nun zu einer sehr berühmten sogenannten Entdeckung, dem Neandertaler. Ganz bestimmt haben Sie schon vom Homo sapiens neanderthalensis gehört. Im letzten Jahrhundert wurden im Neandertal bei Düsseldorf in Deutschland einige Skelette gefunden. Sie wurden von einem Paläontologen namens Boule rekonstruiert, und die daraus entstandenen Abbilder zierten im Laufe der Zeit mehr und mehr die Museen und Lehrbücher der ganzen Welt. Sicher werden Sie sich an irgendwelche Bilder, die Sie vom Neandertaler irgendwann einmal gesehen haben, erinnern. In gebückter Haltung, die Keule über der Schulter, mit einem Gang auf den Fußaußenkanten und seine Frau an den Haaren hinter sich herschleifend, lieferte seine Darstellung den Beweis: Er war der perfekte Affenmensch!

Später entdeckte man, daß der Neandertaler nicht nur Rachitis und Osteoarthritis hatte, was die gebeugte Haltung erklärte, sondern daß Boule zudem auch noch den Knochensatz, der ihm zur Arbeit zur Verfügung stand, so schief zusammensetzte, daß der Neandertaler nicht anders als wie ein Affenmensch aussehen konnte. Er baute die große Zehe so unmöglich ausgespreizt an das Fußskelett, daß man glaubte, es handelte sich um den gegenübergestellten Daumen eines affenähnlichen Fußes, weswegen der Neandertaler auch auf den Fußaußenkanten gegangen sein sollte.

Ohne Zweifel wollte Boule die Wesen so darstellen, daß sie ein affenähnliches Aussehen bekamen. Wissenschaftler haben heute herausgefunden, daß es sich hierbei um eine höchst abgefeimte Fälschung handelt. Und das ist wohl noch der mildeste Ausdruck. Dennoch gelang es, Millionen zu täuschen.

Die Australopithezinen

Kommen wir jetzt zu den Australopithezinen oder den "südlichen Affenmenschen", wie man sie auch nennt. Die Paläontologen konzentrieren sich gerade auf Afrika, wo wir von solch gewaltigen Namen hören wie Zinjanthropus boisei, Homo habilis, Skull 1470 und "Lucy", Donald Johansons neuesten Fund. Man lehrt uns und beteuert, daß es sich hierbei um die Vormenschen handele, aus denen sich die heutigen Menschen entwickelt haben.

Stimmt das? Es gibt da nämlich eine Anzahl von sehr ernsthaften Problemen. Lord Solly Zuckerman, einer der führenden Anatomen Englands, hat 15 Jahre damit verbracht, die Überbleibsel des Australopithecus zu untersuchen. Er ist zu dem Schluß gekommen, daß es sich um reine Affen handelt. Dr. Charles Oxnard, vorher an der Universität von Chicago und jetzt an der Universität von Südkalifornien, hat viele verschiedenartige Computeranalysen an den gefundenen Knochen unternommen und herausgefunden, daß die Australopithezinen nicht wie vorher angenommen aufrecht gingen, sondern eher langarmige Knöchelgeher waren. Also absolut keine Vormenschen, sondern ganz gewöhnliche Affen!

Lord Zuckerman sagte, wenn der Mensch sich wirklich aus einem Affenvorfahren herausgebildet hätte, dann wäre ihm das gelungen, ohne eine einzige fossile Spur zu hinterlassen. Welchen Eindruck bekommen denn Ihre Kinder in der Schule? Kürzlich belegte ein junger Mann an der Universität von Florida einen Kurs in Anthropologie. Er erzählte mir, daß er völlig überrascht gewesen war, als der Professor am Kursende die Aufrichtigkeit besaß, vor der gesamten Klasse einzugestehen, daß bei dem Stoff, den sie in diesem Semester durchgenommen hatten, es sich um reine Spekulation handelt und daß es nicht einen einzigen Beweis gibt, der für die anthropologische Lehre spricht.

Was kommt aus den Wurzeln der Evolution?

Es stellt sich ganz klar die Frage, ob diese ganzen Phänomene von Wissenschaftlern erkundet oder von Hochstaplern inszeniert worden sind. Kann man sagen, daß die Evolution der größte Schwindel aller Zeiten ist, und wenn ja, welches sind ihre Motive?

Hier geht es nicht darum, die Leute mit irgend etwas Interessantem oder Amüsantem zu unterhalten. Das ganze hat eine sehr weitreichende Bedeutung, so daß man nicht darum herumkommt, nach der Ursache zu suchen und bis auf die Wurzeln zu gehen, egal ob es sich nun um einen krankhaften Mißstand, eine Entwicklungsbewegung oder eine Philosophie handelt. Zweifellos ist die Evolution die einflußreichste Theorie des 20. Jahrhunderts und hat unglaubliche Folgen mit sich gebracht. Einer ihrer ausgeprägtesten Effekte war der Nationalsozialismus. Darwin schrieb ein Buch mit dem Titel "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" und dem Untertitel "Die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe ums Dasein". Für Hitler war es nur ein kleiner Schritt, um vom "Überleben" zur "Herrschaft" zu gelangen. Hitler war ein inniger Anhänger der Evolution.

Ununterbrochen schrie auch Mussolini evolutionistische Schlagworte heraus. Auch er war ein leidenschaftlicher Evolutionist, der sich über jegliche Friedensidee als etwas über die Evolution völlig Erhabenes, lustig machte. Er betonte den Gedanken, daß Krieg die natürliche Auslese beschleunigte, sein Ideal und höchstes Ziel. Denken Sie an die Schrecken des II. Weltkrieges. Sie erkennen, daß die Auswirkungen der Evolution nicht gering gewesen sind.

Weiterhin erinnern Sie sich, wie Karl Marx so von Darwins Buch angetan war, daß er glaubte, die wissenschaftliche Grundlage des Kommunismus gefunden zu haben. Da sowohl Kommunismus als auch alle weiteren atheistischen Konzepte nicht an einen Schöpfer glauben, liefern sie den Nährboden für eine naturalistische, evolutionistische Erklärung der Welt. Und so berief sich Marx auf Darwin. Er war so angetan von Darwins Gedanken, daß er sein Buch "Das Kapital" Charles Darwin widmete. Glücklicherweise besaß Darwins Ehefrau die Vernunft, ihren Gatten von der Annahme dieser "Ehrung" abzuhalten.

Der Kommunismus heute ist völlig auf die Evolution gegründet. Ich las damals die schriftstellerischen Werke eines asiatischen Ministers, in denen er erzählte, wie die Kommunisten nach der Einnahme seines Dorfes sofort anfingen, die Einwohner in der Evolutionslehre als Grundlage des Kommunismus zu unterrichten. Die Evolution ist nicht nur in der asiatischen Welt weit verbreitet, sondern auch in Amerika haben wir einen weltlichen Humanismus, der so fest auf die Evolution gegründet ist, daß die Humanistische Gesellschaft Carl Sagan für seine zehnteilige Serie über die Evolution zum "Humanisten des Jahres" kürte. Die beiden ersten Punkte des Humanistischen Manifests handeln ausschließlich über die Evolution, wobei gesagt wird, daß der Mensch ein Produkt seiner Umwelt ist und daß er nicht etwa geschaffen worden ist, sondern sich entwickelt und herausgebildet hat.

Wir sehen, egal, ob wir vom Nationalsozialismus, vom Faschismus, vom Kommunismus oder vom Humanismus reden - die gemeinsame Säule, die das Gedankengut aufrechterhält, ist die Evolution.

Was ereignete sich in diesem Jahrhundert noch als Folge der Evolutionstheorie? Wir haben in unserem Land und in der ganzen Welt eine durchschlagende sexuelle Revolution. Alles ist erlaubt! Zuerst gab es Pornographie, dann Ehebruch, dann Inzest und Homosexualität und jetzt sogar noch Sodomie. Es gibt heute alle Arten von sexueller Unsittlichkeit, die ganze Epidemien von Geschlechtskrankheiten aufkommen läßt. Heute gibt es in unserem Land 25 übertragbare Geschlechtskrankheiten. Was hat dazu geführt?

Was hat dazu geführt?

Die Evolution verwirft Gott und damit jeden Sinn und Zweck. Denn ohne Gott gibt es in der Welt auch keinen Sinn. Einem Evolutionisten ist nichts so verabscheuungswürdig als der Begriff der "Teleologie", der Lehre, die sich mit dem Sinn und Zweck von Dingen beschäftigt. Obwohl ein Auge einen Zweck zu haben scheint, hat es für den Evolutionisten eigentlich keinen, denn alles ist bloß Zufall. Und wenn es für den Evolutionisten keinen Zweck gibt, dann gibt es auch keinen Wert. Und wenn es keinen Wert gibt, dann ist auch offensichtlich alles erlaubt. Dann gibt es offensichtlich keine Moral!

Aldous Huxley, einer der führenden Atheisten und Evolutionisten und Autor von "Brave New World", sagte einmal: "Ich hatte genügend Motive dafür, der Welt keinen Wert zuzumessen: folglicherweise ging ich auch davon aus, daß sie keinen hat. Und ich war ohne Schwierigkeiten in der Lage, befriedigende Gründe für diese Vermutung zu finden ...

Für mich und ohne Zweifel auch für meine Zeitgenossen war die Philosophie der Wertlosigkeit im wesentlichen ein Mittel zur Befreiung. Die Befreiung, nach der wir uns sehnten, war gleichzeitig auch die Befreiung aus einem festgefahrenen politischen und wirtschaftlichen System, dem Kapitalismus, und auch die Befreiung aus einem System der Moralität. Wir erhoben uns gegen die Moralität, weil sie unsere sexuelle Freiheit störte."

Ein anderer berühmter Huxley war Sir Julian Huxley, der Enkel von Thomas Huxley, der auch als "Darwins Bulldogge" bekannt war. Sir Julian war der damalige Präsident der Weltorganisation UNESCO (United Nations Educational Scientific Cultural Organisation, zu deutsch die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) und wahrscheinlich auch der berühmteste evolutionistische Biologe der Welt. Ich war erschüttert, ihn bei einer Diskussionsrunde im Fernsehen sagen zu hören: "Wir sprangen alle mitten hinein in den Ursprung (gemeint ist der Ursprung der Arten), weil ..." Warum? Was will uns dieser große Wissenschaftler weiter sagen? Warum sprangen alle mitten hinein in den Ursprung? Wir können vermuten, daß er den Satz beendete, indem er sagte, die zusammengetragenen wissenschaftlichen Fakten wären so überwältigend und überzeugend, daß man einfach nicht anders könnte, als der Evolution Glauben schenken. Aber das sagte er nicht. Sir Julian Huxley sagte: "Wir sprangen alle mitten hinein in den Ursprung, weil die Idee von einem Gott unsere Sexualität störte."

Eine wissenschaftliche Tatsache oder ein böser Schwindel? Ein objektiver Wissenschaftler oder ein ausgekochter Lügner?

Es freut mich zu berichten, daß die Evolution sich noch nie in den ganzen 125 Jahren in solchen Schwierigkeiten befand wie jetzt. Sie steht vor der völligen Beseitigung. Weltberühmte Wissenschaftler werden sich der Lüge in der ganzen Theorie bewußt. Sie nennen sie ein Märchen, einen Mythos, eine raffiniert ausgedachte Geschichte, einen Schwindel und einen Betrug, der die Jugend dieser Welt in die Irre führt.

Dennoch war der Schaden am Einschätzungsvermögen der Menschheit verheerend. Nun ist es wichtig zum Ätiologen, dem Ursachenforscher, und zu den Wurzeln zu gehen. Es ist schon die Axt an an die Wurzel dieser monströsen Theorien gelegt, die das 20. Jahrhundert geplagt haben. Ich glaube, daß schon bald die ganzen Strukturen umgekrempelt werden.

Die Wahrheit ist, daß es einen Schöpfer gibt, der uns geschaffen hat und der uns Seinen Sohn zur Erlösung gab, damit diejenigen, die an Jesus Christus, den lebendigen, auferstandenen Retter der Welt glauben, die Vergebung für ihre Sünden finden. Hierin liegt der Wert unserer Existenz, unser eigentlicher Lebenszweck, eine endgültige und ewige Heimat im Paradies und damit das ewige Leben.

von D. James Kennedy, PH.D.

Quelle:"Bible Science Newsletter", März 1987