Daten zu Katastrophen

Das Leiden der Opfer der Tragödie hält an

Der Welt sind Katastrophen in den letzten Jahren nicht unbekannt geblieben.

Erst vor ein paar Wochen starben Tausende, als ein Zyklon und Flutwellen Bangladesch verwüsteten.

Es ist zu befürchten, daß die schlußendliche Anzahl der Opfer bis zu 10.000 betragen wird.

1985 hat ein gigantischer Sturm Fluten in Bewegung gebracht, die mehr als 40.000 getötet und 200.000 auf die Flucht um ihr Leben geschickt haben.

Tschernobyl hat 1986 in aller Welt Schrecken verbreitet, nachdem ein Nuklearunfall zum schlimmsten radioaktiven Fallout der Geschichte geführt hatte.

Die giftige Wolke wies eine 40mal höhere Radioaktivität als die Hiroshima- und Nagasakibomben auf und hat Millionen Quadratkilometer kontaminiert.

Nach dem weltweit schlimmsten Industrieunfall in Bhopal in Indien 1984 wurden mehr als 3.000 getötet, und 26.000 blieben schwerkrank zurück.

Der Alptraum begann, als eine Gaswolke über die Stadt zog, nachdem ein Leck in der dortigen Union Carbide-Fabrik aufgetreten war.

In Mexiko wurden die Opfer einer Serie von Erdbeben auf 40.000 geschätzt.

Aber die weltweit schlimmste Katastrophe geschah 1976, als ein Erdbeben Tangshan in China erzittern ließ.

Inoffiziellen Schätzungen zufolge lag die Anzahl der Toten bei 800.000.

Landkarte, die zeigt, wo Erdbeben aufgetreten sind

Quelle: Daily Record, 9.12.1988