Das Sprechen in anderen Zungen

Das Sprechen in anderen Zungen ist der biblische Beweis für die Taufe im Heiligen Geist

JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn, Urheber und Vollender unseres Glaubens, sagt, daß Gläubige in neuen Zungen reden werden (MARKUS 16:15-18, KJV).

  1. Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
  2. Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden.
  3. Wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden.

Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die glauben, sind die-

  1. In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben;
  2. in neuen Zungen reden,
  3. Schlangen vertreiben,
  4. und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden;
  5. auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.

1. "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur"

Welches Evangelium? Ein Evangelium, das Leute dazu führt zu glauben, sich taufen zu lassen, in Zungen zu sprechen und Wunder zu wirken? Oder ein anderes Evangelium? Ein Evangelium, das sowohl im Alten, als auch im Neuen Testament als eines mit Feuer und Kraft vom Heiligen Geist beschrieben wird, oder die geistlose Entschuldigung für ein sogenanntes Evangelium, das die bekennende Kirche heutzutage den Unbedachtsamen aufgedrängt hat?

2. "Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden."

Der an was glaubt? An das Evangelium! Das Evangelium beschreibt einen lebendigen Christus, Einen, Der starb und wieder auferstand. Einen, Der uns zur persönlichen Buße führt und uns aufruft, uns von der Welt zu trennen, durch unser Begräbnis mit Ihm in der Taufe. Das Evangelium verspricht auch, daß "Zeichen folgen werden" - das ist etwas, wovon unsere modernen Theologen überhaupt nichts wissen.

3. "Wer aber nicht glaubet, der soll verdammt werden."

Jede griechische Konkordanz wird uns bestätigen, daß "glauben" (pisteuo) soviel bedeutet wie "festhalten an", "vertrauen" oder "sich verlassen auf". Um es kurz zu fassen: "glauben" schließt ein, daß man sich in die Hände Gottes begibt. An das Evangelium zu glauben bedeutet, die Tatsache zu akzeptieren, daß unsere Errettung durch den Gehorsam gegenüber den Geboten bewirkt wird, die wir gerade betrachten.

"Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die glauben, sind die ..."

4. "In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben ..."

Jesus tat es, Seine Jünger taten es, und die Unterscheidung von Geistern war eine der Gaben, die Gott in die Kirche gesetzt hat (1. KORINTHER 12:10). Heutzutage, im 20. Jahrhundert, werden Frauen und Männer von den Mächten der Finsternis, von unterdrückenden und besitzergreifenden Geistern durch den Befehl von geisterfüllten Gläubigen befreit. Die Kritiker bestreiten diesen Anspruch, aber das ist verständlich. Schließlich folgen die Zeichen denen, die dem Evangelium glauben, und nicht denen, die es kritisieren.

5. "Sie werden in neuen Zungen reden ..."

Könnte hier an dieser Stelle eine noch genauere Aussage über die Gabe des Heiligen Geistes gemacht werden? Man findet den Beweis des Heiligen Geistes erst seit Pfingsten und in späteren Berichten. Der Apostel Petrus beschreibt die "Verheißung" mit den Worten: "... er (Gott) (hat) ausgegossen, was ihr hier sehet und höret" (APOSTELGESCHICHTE 2:33b). Und wieder wird die Gabe des Geistes unter den Heiden angetroffen: "Denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen" (APOSTELGESCHICHTE 10:46). Trotz des Verweises, den Paulus an die Gemeinde von Korinth richtete, werden wir daran erinnert, daß er zu einer Gemeinde sprach, in der alle die Fähigkeit besaßen, in Zungen zu reden (1. KORINTHER 14:23).

6. "Sie werden Schlangen vertreiben ..."

Es scheint, als sei im Neuen Testament nur ein einziger Bericht von einer Begegnung mit einer Schlange. Es war auf Malta, nachdem Paulus Schiffbruch erlitten hatte, als er eine Schlange von seiner Hand schüttelte. Jesus sagt zu den Gläubigen: "Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch im Geringsten schaden" (LUKAS 10:9).

7. "Wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden ..."

Diese Aussage ist nicht als Herausforderung, sondern als Verheißung zu verstehen. Um es zu verdeutlichen: Es ist nicht als erste Heldentat in der Erlösungsfreude zu verstehen, sondern es ist eine Wiederholung der unzählbaren Verheißungen Gottes für diejenigen, die ihr Vertrauen auf Ihn setzen.

8. "Auf Kranke werden sie die Hände auflegen, und sie werden genesen"

Persönliche Heilung aus dem Evangelium zu streichen hieße, die Bibel in ihre Einzelteile zu zerreißen. Tausende von Verheißungen im Alten und im Neuen Testament lassen Gottes heilendes Wesen erkennen und Seine mächtige Kraft, von Krankheit und Sünde zu befreien. Durch die Heilungen Christi gab es die ersten Bekehrungen zum Evangelium, da Wunder der Predigt folgten.

Was ist denn das dann für ein Evangelium, das wir predigen?

Selbst wenn wir die Glaubwürdigkeit jener Verse aus dem Markusevangelium nicht beweisen könnten, so sind doch die verheißenen Zeichen ein wichtiger Teil des Dienstes und der Botschaft Jesu Christi: Das Evangelium muß gepredigt werden, Gläubige müssen getauft werden, Ungläubige werden verdammt werden (gerichtet durch das Wort), und die oben genannten Zeichen werden inmitten der biblischen Gemeinde sein.
Buße und Taufe wird auch heute bei jedem eine mächtige Erfüllung mit dem Heiligen Geist mit sich bringen - mit dem gleichen, deutlich sichtbarem Beweis wie damals (APOSTELGESCHICHTE 2:37-39).

Quelle: 'Revival Publications', Ballarat, Australien