Beweise für das Sprechen in Zungen in der Urgemeinde

33 nach Christus - Pfingsten:

"Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, waren sie alle beieinander an einem Ort ... und sie wurden alle voll des heiligen Geistes und fingen an zu predigen in andern Zungen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen." APOSTELGESCHICHTE 2:1-4

41 nach Christus - zu Cäsarea:

"Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten ... denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen." APOSTELGESCHICHTE 10:44-46

54 nach Christus - zu Ephesus:

"Es geschah aber, als Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwanderte das obere Land und kam nach Ephesus und fand etliche Jünger; zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben noch nie gehört, daß ein heiliger Geist ist ... Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten in Zungen und weissagten." APOSTELGESCHICHTE 19:1-6

Nach Christus - zu Korinth:

"So auch ihr: da ihr euch befleißiget der geistlichen Gaben, trachtet danach, daß ihr sie reichlich habet, auf daß ihr die Gemeinde erbaut. Darum, welcher in Zungen redet, der bete, daß er's auch auslegen könne ... Ich danke Gott, daß ich (Paulus) mehr in Zungen rede als ihr alle." 1. KORINTHER 14:12-18

100 nach Christus - Eusebius (Kirchenhistoriker):

In Briefen an die predigenden Evangelisten, die noch lebten, sagt Eusebius: "Von Quadratus wird gesagt, daß er unter denjenigen, die seinerzeit ihre Blüte erlebten, sich durch seine prophetischen Gaben auszeichnete. Es gab auch viele andere in dieser Zeit bekannte Männer, die einen Rang und Namen in der Reihe der Apostel hatten ... der Heilige Geist wirkte auch durch sie bisher viele Wunder, so daß, als das Evangelium gehört wurde, Scharen von Menschen freiwillig und voller Eifer den wahrhaftigen Glauben mit ihrem ganzen Herzen annahmen."

115 bis 202 nach Christus - Irenäus:

Irenäus war ein Schüler von Polykarp, der wiederum ein Jünger des Apostels Johannes war. In seinem Buch "Gegen die Irrlehren", Buch V, vi., schrieb er: "In gleicher Weise hören wir auch viele Brüder in der Gemeinde, die prophetische Gaben besitzen und die alle Arten von Sprachen durch den Geist sprechen und die verborgenen Dinge der Menschen zum allgemeinen Wohl ans Licht bringen und die Geheimnisse Gottes kundtun; und die auch die Apostel als geistlich bezeichnen."

300 nach Christus - die ersten Märtyrer:

Die ersten Märtyrer erfreuten sich dieser Gaben. Dean Ferrar stellt in seinem Buch "Von der Dunkelheit zur Morgendämmerung" fest: "Selbst über die geringsten Anspielungen und Kleinigkeiten habe ich zeitliche Vollmacht." Er bezieht sich auf die verfolgten Christen in Rom, die in unbekannten Zungen sangen und sprachen.

390 nach Christus - Chrysostomos von Konstantinopel:

Chrysostomos, der Bischof von Konstantinopel, schreibt: "Wer immer auch zur Zeit der Apostel getauft wurde, sprach auf der Stelle in Zungen. Denn seit ihrer Umkehr vom Götzendienst empfingen sie sofort den Heiligen empfingen sie sofort den Heiligen Geist, ohne irgendwelche klaren Kenntnisse oder Ausbildung in der Heiligen Schrift; und zwar nicht, daß sie den Geist sahen, denn Er ist unsichtbar, sondern Gottes Gnade schenkte einen erkennbaren Beweis Seiner Kraft, und so sprach einer sofort in der persischen Sprache, ein anderer Römisch, ein anderer Indisch, ein anderer in irgendeiner weiteren Sprache, und das offenbarte dann denen, die solches entbehrten, daß es der Geist war, der genau durch diese Person sprach. Deshalb nennt es der Apostel die Manifestation des Geistes, Der jedem Menschen gegeben wird, um überdies noch davon zu profitieren.

400 nach Christus - Augustinus von Hippo:

Augustinus, Bischof von Hippo, einer der vier bedeutenden Väter der Römischen Kirche und als der Größte von ihnen allen geachtet, sagt: "Wir tun immer noch das, was die Apostel taten, als sie den Samaritern die Hände auflegten und durch das Händeauflegen den Heiligen Geist auf sie herabriefen. Es wird erwartet, daß Bekehrte in neuen Zungen sprechen."

"DAS IST'S ..."

"Da trat Petrus auf ... erhob seine Stimme und redete zu ihnen: ... sondern das ist's, was durch den Propheten Joel zuvor gesagt ist: »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch ..." APOSTELGESCHICHTE 2:14,16-17

Was bedeutet "das"? Das ereignete sich im Obergemach an diesem ersten Pfingstsonntag:

  1. Das Feuer Gottes erschien.
  2. Man hörte den Klang von Gottes Geist.
  3. Sie wurden alle erfüllt.
  4. Sie redeten in Zungen.

Was ist mit "es" gemeint? Es, sagte Petrus, ist die Ursache für das - nämlich der Geist Gottes wurde, wie versprochen, ausgegossen. Nicht ein Wort aus dem Alten oder Neuen Testament deutet darauf hin, daß diese Ausgießung nur auf einen Tag begrenzt sein würde. Die biblische Lehre beinhaltet genau das Gegenteil:

  1. Die Erfahrung war für alle (JOEL 3:1).
  2. Die Zungen mußten das Zeichen sein (MARKUS 16:17; JESAJA 28:11-12; 1. KORINTHER 14:21).
  3. Die Erfahrung wurde gesehen und gehört (APOSTELGESCHICHTE 2:33).
  4. Es wurde über alle Generationen hinweg fortgeführt (APOSTELGESCHICHTE 2:39).

Warum "ist's das"? Das ist's ganz einfach deshalb, weil der Heilige Geist mit der Erfahrung des Zungenredens identifiziert wurde. Wenn wir diese biblische Bestätigung außer Acht lassen, geben wir uns einer Mutmaßung der gefährlichsten Art hin. Ob im Hause des Kornelius (APOSTELGESCHICHTE 10:44) oder zu Ephesus (APOSTELGESCHICHTE 19), das Fehlen des "DAS" würde den Empfang des "ES" - nämlich der wunderbaren und befriedigenden Gabe des Heiligen Geistes mit anderen Zungen - vereitelt haben.

Quelle: 'Revival Publications', Ballarat, Australien