Australiens Geschichte

AUSTRALIEN IST JETZT AM WENDEPUNKT SEINER GESCHICHTE

Aber es kann sich seiner Bestimmung nicht entziehen

Der Autor dieses erschütternden Berichtes besuchte Australien regelmäßig und ist außerdem das Haupt einer großen Angloaustralischen Familie. Abgesehen von seiner herzlichen Zuneigung zu Australien hegt er als überzeugter christlicher Israelit eine sehr tiefe Liebe für das australische Volk, das er als Beispiel ohne Gleichen für ehrlichen Mut, Loyalität und Treue betrachtet. Er beschrieb die Australier einmal als "den Hochadel der südlichen Halbkugel". Deswegen kann er als konstruktiver Kritiker betrachtet werden, der ohne Verbitterung und Groll schreibt.

MAN kann sagen, daß Australien als Nation 1901 entstand, als die sechs Staaten New South Wales, Queensland, Südaustralien, Victoria, Tasmanien und Westaustralien sich als Commonwealth vereinigten. Zehn Jahre später übernahm die Commonwealthregierung die Verwaltung des Northern Territory und brachte auf diese Weise einen ganzen Kontinent von fast 3 Millionen Quadratmeilen, ein Gebiet, das 25mal größer als die Britischen Inseln ist, unter seine Rechtsprechung.

Israeliten im christlichen Sinn glauben, daß, genauso wie Großbritannien vom europäischen Kontinent isoliert wurde, um eine zukünftige Zuflucht für das eigensinnige Israel (das zu dieser Zeit nicht existierte) zu sein, und wie auch Großbritannien Jahrhunderte mit einem dichten Nebel bedeckt war, um die Heiden davon abzuhalten, vorzeitig und ungewollt Niederlassungen an diesem "vorbestimmten Ort" zu errichten, auch Australien nach dem Willen Gottes dem Interesse und der Aufmerksamkeit von sogenannten Kolonialherrschern entzogen werden sollte.

Australien wurde gefunden, als Gott bereit war

Die geschichtliche Überlieferung erzählt uns, daß sich im 17. Jahrhundert Pedro Fernandez de Quites, ein eifriger portugiesischer Missionar im Dienste Spaniens, entschloß, eine römisch-katholische Bevölkerung an dem Ort anzusiedeln, der damals als Terra Australis bekannt war. 1606 segelte er vertrauensvoll von Südamerika ab und errichtete schließlich sein "Australia del Espirita Santo", ohne zu bemerken, daß er die Küste Westaustraliens um einige tausend Meilen verfehlt hatte und auf der Insel Canuata auf den Neuen Hebriden gelandet war.

Professor Mannin Clark, der ausgezeichnete australische Geschichtsschreiber, hat ebenfalls veröffentlicht, daß verschiedene Nationen und Völker jahrhundertelang in Richtung Australien aufgebrochen waren, ohne es je gefunden zu haben. Und während des 17. und 18. Jahrhunderts fanden Entdecker von Portugal, Spanien, Holland und Frankreich den großen australischen Kontinent, haben ihn aber umsegelt, ohne überhaupt den Versuch zu machen, sich dort niederzulassen.

Archäologische Funde, die in den 60er Jahren dieses Jahrhunderts gemacht wurden, haben auch ans Licht gebracht, daß die alten Ägypter, möglicherweise mit Hilfe phönizischer Seefahrer, Australien vor über 2000 Jahren besucht haben; aber sie errichteten weder Siedlungen, noch ließen sie irgendwelche bleibenden Aufzeichnungen zurück. Eine übernatürliche Vorsehung hatte in der Tat gewollt, daß Australien bis 1770 nicht zur Besiedlung "entdeckt" wurde, bis Leutnant James Cook, von der Royal Navy, bei Point Hicks das Festland erblickte und später dort landete, was als Botany Bay bekannt wurde.

Die anschließende Geschichte Australiens ist jetzt jedem Schüler und jeder Schülerin in Großbritannien und Australasien bekannt und braucht deswegen hier nicht noch einmal wiederholt zu werden. Was jedoch bemerkt werden sollte, ist, daß dem vorbestimmten Weg zum Status einer Supermacht durch die Mächte der Finsternis kräftig entgegengewirkt wurde. Trotzdem sollte man nicht annehmen, daß Satan, insgesamt gesehen, bei der Zerstörung der vorbestimmten Größe und geistlichen Macht Australiens erfolgreich gewesen ist. Obwohl zeitweise die Macht auch von atheistischen Werkzeugen der geistigen Unterwelt erlangt wurde, hat Australien auch einige politische Führer in der Art Churchills von Großbritannien und Smuts von Südafrika hervorgebracht. Als Ergebnis hat Australien beständig an Macht, Einfluß und nationalem Status zugenommen.

Der sich entwickelnde geistige Kampf

Es gibt einen Aspekt des geistigen Kampfes, der sich jetzt in Australien entwickelt, der orthodoxen Christen in diesem Land etwas Sorgen bereitet. Sie wissen, daß die Argumente ihrer Gegner irreleitend und falsch sind. Aber weil ihnen die schriftliche Vision und das Verständnis ihrer christlich-israelitischen Brüder fehlt, sind sie nicht fähig zu definieren, warum sich ihre Gegner irren (der Bezug hier gilt dem ethnologischem Charakter der jetzigen Bevölkerung Australiens).

Die Jünger des Teufels legen dar, daß die Bevölkerung Australiens nicht länger britischer Abstammung wäre und daß es keine Rechtfertigung für eine Beibehaltung der Monarchie oder für den Union Jack als Bestandteil der australischen Nationalflagge gäbe. Sie wollen, daß Australien eine Republik wird; sie suchen einen völligen politischen Bruch mit dem Vereinigten Königreich; und sie meinen, daß alle Briten jetzt wie Ausländer behandelt werden sollten.

Zumindest oberflächlich gesehen scheint die Angelegenheit der Fürsprecher der Teufels glaubhaft.

Als die australische Nation 1901 gegründet wurde, hatte sie eine Bevölkerung von 4 Mio. Menschen, von denen fast alle entweder in Großbritannien geboren oder direkt britischer Abstammung waren. Die Bevölkerung Australiens konnte von sich behaupten - und sie taten es tatsächlich - daß unter ihnen mehr Briten als unter den Bewohnern der britischen Inseln selbst seien! Die momentane Bevölkerung Australiens nähert sich rasch einer voraussehbaren Anzahl von 20 Millionen - zum Großteil wegen des jährlichen Zustroms von ungefähr einer halben Million Menschen aus nichtbritischen Ländern wie Deutschland, Griechenland, Italien, der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Man vermutet, daß Australier nicht-britischer Abstammung diejenigen zahlenmäßig übertreffen, deren Familien ursprünglich aus dem vereinigten Königreich stammen. Das Argument, daß Australien ethnologisch nicht länger ein "britisches" Land ist, würde deswegen ziemlich vernünftig erscheinen.

Was die offiziellen Statistiken nicht aufdecken, ist die Tatsache, daß, obwohl die riesige Mehrheit der oben genannten Einwanderer - oder "Neu-Australier", wie sie jetzt genannt werden - politisch betrachtet vielleicht Ausländer sind, eine ausländische Sprache sprechen und einen ausländischen Namen haben mögen, sie dennoch von der selben Rasse abstammen wie die einheimischen Australier. Und zwar deswegen, weil die Mehrheit tatsächlich von eimem Überrest des "Samens des Weibes" (Israel) abstammt, der in der Offenbarung erwähnt wird - und gegen einen Teil dieses Überrestes, sollte der Drache in diesen letzten Tagen der christlichen Befreiung einen Vernichtungskrieg führen. Weil diese neuen Australier von derselben Rasse sind wie die einheimischen Australier, werden sie schnell und leicht integriert, und ihre Kinder werden nicht mehr von denen der "ganz normalen" Australier zu unterscheiden sein.Karte von AustralienAustralien, der Inselkontinent unter dem Kreuz des Südens, in Relief gegen den Ozeanboden gesetzt. (Foto von John F. Battersby)

Australien, der Inselkontinent unter dem Kreuz des Südens, in Relief gegen den Ozeanboden gesetzt. (Foto von John F. Battersby)

Diese "Neu-Australier" als Argument zu gebrauchen, daß Australien jetzt ein von Ausländern bewohntes Land geworden ist, zeigt die Unkenntnis der schriftlichen Wahrheit, daß Gott Seinen Plan für die Errettung seiner Diener ausführt trotz ihres Stolzes und ihrer Blindheit und ihres willentlichen Ungehorsams.

Was sich in relativ geringem Ausmaß in Australien vollzogen hat, hat sich in viel größerem Ausmaß in den USA bereits ereignet.

Ein riesiges Gebiet mit bewohnbarem Land war viele Jahrhunderte lang für das dienende Volk Gottes in Nordamerika "reserviert" gewesen, seine roten, indianischen "Verwalter" waren ein Nomadenvolk, dessen Ursprünge (wie die der Aborigines) im Nebel der Antike verloren gingen. Obwohl Nordamerika von den Wikingern und anderen seefahrenden Israeliten in den frühen Jahren der christlichen Ausbreitung besucht und von Kolumbus im 15. Jahrhundert entdeckt wurde, wurde es nicht als mögliches Heimatland für den israelitischen Volksstamm Manasseh betrachtet, bis die Pilgerväter die Kolonie von Plymouth im 17. Jahrhundert in Neu-England gegründet hatten.

Es gibt eindeutige Anzeichen dafür, daß Australiens Bevölkerung sich in rassischer Hinsicht entlang derselben Linie ausdehnt wie die Vereinigten Staaten. Mit anderen Worten: es ist ein israelitisches Land und wird ein israelitisches Land bleiben - trotz den Bestrebungen des "Prinzen dieser Welt".

Wir können unseren Brüdern in Australien nicht häufig genug ins Gedächtnis rufen, daß Australien eine wesentliche Rolle in Gottes Plan für die Menschheit spielt und daß bei der Ausarbeitung dieses Planes Australien in enger Zusammenarbeit mit seinen israelitischen Brüdern in Gottes Heiligtum auf jenen Inseln nördlich und westlich von Europa stehen wird. Anstatt ihnen zu erlauben, in die große Täuschung hineingezogen zu werden, sollte man sie antreiben, die "Schriften zu durchforschen" und für sich selbst etwas über den großen Plan zu erfahren, den Gott für Sein dienendes Volk, Israel, bereitet hat.

Als politische Fußnote zum Vorangegangenen muß zustimmend gesagt werden, daß Satans anti-britische Verbündete in Australien mit ihrem Angriff auf die Handelspolitik Britanniens mit ihren Commonwealth-Partnern durchaus Punkte machen. Sie schlagen überzeugendes Kapital aus der Tatsache, daß Britannien, als es der EG beitrat, dies in dem Bewußtsein tat, daß Australien und andere ehemalige Herrschaftsgebiete ihr Recht auf den freien Zugang zu dem britischen Markt verlieren würden, ein Recht, daß sie viele Jahre genossen hatten. Britannien hat mit anderen Worten Europa vor seine eigenen Freunde und Verwandten gestellt. Das Ergebnis, soweit es Australien betraf, war ein wirtschaftliches Disaster. Es wurde dazu gebracht, alternative und oft ungünstige Handelsabkommen mit fremden Ländern abzuschließen, die deshalb jetzt die vorteilhafte Position übernommen haben, die einst Großbitannien eingenommen hat.

Es kann kein Zweifel bestehen, daß unser Land von einer Reihe von Premierministern in die Irre geleitet worden ist, die hypnotisiert von Europa vergaßen, daß Britannien eine Weltmacht ist, und die darauf vorbereitet wurden, kostspielige, verfassungsgemäße Verpflichtungen in Europa zu machen, ohne eine Zustimmung des britischen Volkes zu erfragen.

Solange der augenblickliche Premierminister von dieser Art ist, müssen wir darauf vorbereitet sein, noch viele Krisen und Rückschläge zu erleiden, bevor letztendlich wieder eine richtige Beziehung zwischen unserer einst großen Nation und unseren Freunden und Verwandten in den Vereinigten Staaten und anderen israelitischen Ländern der Welt hergestellt ist. Nur dann wird Großbritanniens Wohlstand wiederhergestellt, das Handelsgleichgewicht zurück auf eine starke und günstige Basis gelegt und der momentane wirtschaftliche Alptraum zu einem Ende gebracht werden.

                                                                                                                                               Reginald H. W. Cox

Quelle: WAKE UP! Mai/Juni 1992